Wellness Rebel. Diätbullshit erkennen und Essen wieder lieben lernen

Mit 70 leckeren Rezepten

Pixie Turner

(10)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Selbst ernannte Gesundheitsexperten predigen auf allen Kanälen ihre vermeintlich heilsbringenden Lehren von Detox, Low Carb und Co. Die Ernährungswissenschaftlerin Pixie Turner hat sie wissenschaftlich untersucht und rebelliert gegen die Diät-Apostel. Sie will wieder Lust auf Essen machen mit Gerichten, die keinem Trend folgen, sondern einfach verdammt lecker schmecken. Ob ein leichter Linsen-Feigen-Salat, Kürbislasagne, die wirklich satt macht, oder Birnentarte mit Salzkaramell - Pixies Rezepte sind gesundheitsbewusst, doch ideologiefrei. Köstliche KIassiker, exotische Gemüsekombinationen und herrliche Kuchen für Genuss ohne schlechtes Gewissen.


Pixie Turner hat jeden Ernährungstrend mitgemacht - und sich selbst damit nur unglücklich. Heute bloggt die Ernährungswissenschaftlerin als "Plantbased Pixie" über Rezepte und Diätmythen, sie tritt als Speakerin auf und scheut nicht die Konfrontation mit Influencern, die ihre Follower vornehmlich mit schlechtem Gewissen an sich binden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-431-07002-6
Verlag Lübbe Life
Maße (L/B/H) 22,8/22,5/2,7 cm
Gewicht 1197 g
Originaltitel The Wellness Rebel
Auflage 2. Auflage 2020
Übersetzer Valérie Thieme

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Motivation zum Essen!
von Wuschel aus Nußloch am 22.07.2020

Wow, einfach nur wow! Also dieses Buch hat mich inhaltlich wirklich nachhaltig begeistert, denn die Autorin vermittelt auf ihre authentische und direkte Art genau das, was ich immer im Gefühl hatte, wenngleich ihre Aussagen auf Fakten beruhen und nicht wie bei mir auf Bauchgefühl. Klar ist es schön, weniger Fleisch zu essen. Sic... Wow, einfach nur wow! Also dieses Buch hat mich inhaltlich wirklich nachhaltig begeistert, denn die Autorin vermittelt auf ihre authentische und direkte Art genau das, was ich immer im Gefühl hatte, wenngleich ihre Aussagen auf Fakten beruhen und nicht wie bei mir auf Bauchgefühl. Klar ist es schön, weniger Fleisch zu essen. Sicher ist Gemüse gesund. Doch braucht der Körper auch Energie und der Mensch soziale Kontakte. Aus dem Leben heraus berichtet Pixie auch von ihren eigenen Erfahrungen mit einer verquerten Einstellung zum Essen und  wie es sich auswirkte. Sicher hätten die Informationen noch ausführlicher sein können, keine Frage. Mehr geht immer. Doch ich finde, dass es für ein erstes an die Hand nehmen ausreichend ist. Besonders gefällt mir die Vielfältigkeit der Rezepte sowie die oftmals schnellen Zubereitungszeiten. Dies wäre noch etwas, dass ich mir vielleicht wünschen würde, eine grobe Angabe wie lange die Umsetzung dauert. Doch ist man nicht gerade Neuling in der Küche, kann man das relativ gut abschätzen. Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt war ich erst geschockt, dass so viel Text in einem Kochbuch steht. Nachdem ich jedoch begonnen hatte zu lesen, ging es recht zügig voran. Es ist in die verschiedenen Themen wie Gluten, Zucker, Fette, Low-Carb, Detox usw. unterteilt. Die Autorin berichtet von den Pros und Contras, wobei vor allem die Ernährungsformen wie Low-Carb, Detox, Basen-Diät und Co. nicht gerade gut abschneiden. Was sie aber plausibel und verständlich erklärt. Mir gefällt es sehr, dass sie all diese Themen mal auf den Tisch bringt, denn als "Normalo" bekommt man doch gelegentlich schon Beklemmungen, wenn man sieht was die Menschen um einen herum alles tun um gesund zu essen, scheinbar gesund. Ganz schlimm wird es dann, wenn man selbst noch mit den eigenen Kilos kämpft. Man stellt sich, seine Ernährung und überhaupt alles in Frage. Weshalb ich dieses Buch doppelt gut finde, da es einfach aufzeigt, dass man ganz normal weiter machen kann. Vielleicht eine Pizza weniger im Montag (krass gesagt), oder nur eine statt zwei Tafeln Schokolade, aber nichtsdestotrotz spricht nichts gegen eine Scheibe Brot oder andere Dinge, die einfach lecker, aber gesund sind. Ich sehe das absolut wie Pixie Turner, denn ich möchte keinem Trend folgen und keine duzenden von Regeln befolgen müssen. Ich möchte essen was mir schmeckt, am besten noch gesund. Jeder der gerne etwas mehr über die verschiedenen Themen und teilweise auch die Funktionen unseres Köpers (Stichtwort: Detox)  erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich nur ans Herz legen. Es ist verständlich geschrieben, trotz des häufigen Fachchinesisch, und bereitet aufgrund der sympatischen Art der Autorin einfach viel Freude beim Lesen.  Fazit: Ein unfassbar informatives Buch mit super leckeren und einfach zu kochenden Rezepten.

Diätbullshit erkennen und essen wieder lieben lernen
von Tina Bauer aus Essingen am 13.05.2020

Gluten ist nicht mein Feind? Oh doch, das ist er definitiv! Vorweg gleich mal dieses Statement, da ich mit diesem Kapitel mich nicht wirklich anfreunden kann. Aber erst mal wieder zurück zum Anfang. Pixie Turner hat viel erlebt und jeden Essenstrend, den es in den letzten zehn Jahren wohl gab, auch ausgiebig getestet. Dass... Gluten ist nicht mein Feind? Oh doch, das ist er definitiv! Vorweg gleich mal dieses Statement, da ich mit diesem Kapitel mich nicht wirklich anfreunden kann. Aber erst mal wieder zurück zum Anfang. Pixie Turner hat viel erlebt und jeden Essenstrend, den es in den letzten zehn Jahren wohl gab, auch ausgiebig getestet. Dass sich dies nicht gerade positiv auf Körper und Geist auswirkt, wird und ist hoffentlich jedem Leser klar. Über die Einleitung, was eigentlich „Clean Eating“ bedeutet geht es dann auch sogleich über in das Kapitel „Das richtige Essen“. Hier werden alle Mythen wie Gluten, Superfoods, Basen bis hin zum Zucker aufgeklärt. Hier wird ein wenig Aufklärungsarbeit geleistet und dann die Vor- und Nachteile ausgiebig beleuchtet. Beim Thema Gluten gab es für meinen persönlichen Geschmack etwas zu wenig Hintergrundinformation. Natürlich gibt es den Trend hin zum glutenfreien Genuss. Dennoch sollte man nicht jahrelang an seiner Ernährung herumdoktern, wenn es einem sichtlich schlecht nach jeder Mahlzeit geht. Hier sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. Hinweg zum Detox bleibt festzustellen, dass es für schöne und lange alte Essenstraditionen scheinbar manchmal einen neuen Namen braucht. Das gute alte Fasten wird hier ausführlich beschrieben und passend zu jedem Kapitel gibt es ausgewählte Rezepte zum Nachkochen und Genießen. Bei den Fetten geht es ein wenig in die Chemie. Ab gut oder böse, ob Dickmacher oder unersetzbar, Turner klärt auf. Der Trend zu Superfoods hält sich ebenfalls hartnäckig. Jedes Jahr kommt ein scheinbar neues Superfood auf den Markt. Der Hype dazu ist unumgänglich. Doch auch hier zeigt sich, dass sogenanntes Superfood nicht immer gleich der Allheilsbringer ist. Über Basen und Rohkost führt das letzte Kapitel uns Leser zum Zucker. Hier geht es nochmal ein wenig in die Chemie. Gut erklärt und auch hier mit passenden Rezepten macht es einem Pixie Turner leicht, zumindest groben Unfug von Ernährungstrends oder gar einem Hype zu unterscheiden. Mit einem Aufruf, sein Essen einfach zu genießen, schließt Turner das rundum gelungene Koch- und Nachschlagewerk ab. Wer mehr ins Detail gehen will, findet auch noch ein großzügiges Literaturverzeichnis sowie ein sehr praktisches Stichwortverzeichnis. Fazit Pixie Turner macht es einem leicht, den Genuss im Essen wieder zu suchen. Für Interessierte gibt es genügend Nachschlaginformationen und das Stichwortverzeichnis macht es dem Leser leicht, schnell ein leckeres Gericht auf den Tisch zu zaubern. Ein gelungener Einstieg in das „richtige“ Essen.

Schluss mit schwarz und weiß, es gibt auch bunt
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 11.05.2020

Eine neue Nachricht blinkt auf…es ist mal wieder das Internet. Alltäglich werden wir Menschen mit Mythen, News, Meinungen, Neuheiten, Versprechungen, Werbesprüchen oder vielversprechenden Bildern überschüttet. Hier ist der Preis besser, dort der Zuckergehalt weniger und da nur gesunde Zutaten enthalten. Tagtäglich müssen wir s... Eine neue Nachricht blinkt auf…es ist mal wieder das Internet. Alltäglich werden wir Menschen mit Mythen, News, Meinungen, Neuheiten, Versprechungen, Werbesprüchen oder vielversprechenden Bildern überschüttet. Hier ist der Preis besser, dort der Zuckergehalt weniger und da nur gesunde Zutaten enthalten. Tagtäglich müssen wir so viel aufnehmen, dass man aufhört sich mit Hintergründen und Fakten zu beschäftigen und anfängt alles zu glauben. Doch das ist falsch, denn dadurch macht man sich selber kaputt und rutscht in eine Spirale hinein, die auch anfängt einen selber zu belasten. Und genau dafür ist dieses Buch da. Denn Pixie Turner ist eine smarte Frau mit einem Bachelorabschluss in Biochemie, einem Master of Science in Ernährungswissenschaften und sie ist Mitglied im britischen Verband für Ernährung. Durch das Lesen des Buches bekommst du keine neuen Mythen und Ideen wie man sich gesund ernähren soll, sondern sie klärt die „Verbote“ bei gesunder Ernährung auf. Pixie Turner musste selber die Erfahrung machen, was Nachrichten und Diättipps alles mit einem machen können. Allerdings nahm sie sich daraus etwas positives und fing an zu lernen, was wirklich wichtig ist. Und das bringt sie in ihrem Buch stilvoll rüber. Das Buch ist in verschiedene Mythen eingeteilt. Zu Beginn stellt die Autorin sich kurz vor und geht dabei auch auf ihre Geschichte ein. Die nächsten Kapitel setzten sich mit verbreiteten Ernährungsmythen auseinander. Jedes Thema erläutert sie basierend auf wissenschaftlichen Fakten. Passend gibt es zu jedem Thema entsprechende Rezepte. Doch bevor sie ins Detail geht, handelt es in dem Buch von allgemeinen Fachbegriffen, die zwar jeder kennt, aber bestimmt nicht genau definieren kann. Erstmal klingt alles etwas kompliziert, aber trotz allem hat Pixie es geschafft, diese Begriffe verständlich und gut zu erklären. Außerdem bekommen wir als Leser nicht nur grobe Beispiele, sondern durch das Nennen von Nahrungsmitteln ganz konkrete. Richtig gut lässt sich dieses vielfältige Thema aber vor allem durch die wunderschöne Gestaltung lesen. Denn anhand von Bildern, Sprüchen und Abbildungen merken wir uns alles etwas besser. So funktioniert das Ganze ja auch in der Werbebranche, nur das es sich im Buch nicht um leere Versprechungen dreht. Oft gibt es Bücher, die voller toller, aber nicht umsetzbarer Rezepte sind. Durch eigene Erfahrungen kann ich von diesem Exemplar behaupten, dass wir hier vom Gegenteil reden. Jeder hat diese oder auch ähnlich Zutaten zu Hause, die man benötigt und selbst faule oder untalentierte Köche motiviert diese Gerichtsauswahl. Alle ausprobierten Speisen waren vorzüglich und kam bei jedem meiner Familie gut an. Ich wurde inspiriert und auf viele neue Ideen gebracht und somit gelernt, dass hinter jedem Rezept viel Wissen steckt und das Mythenfrei. Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder seinen eigenen Bezug zum Essen hat und ob sich die Einstellung dazu nach dem Lesen ändert ist ebenfalls von Person zu Person unterschiedlich. Doch eines kann ich versprechen, man bekommt neue Sichtweisen und mehr Klarheit. Umsetzten musst du die vielen Tipps trotz allem alleine. Ich bin sehr glücklich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde von Lesejury gelesen zu haben und kann es kaum erwarten andere Menschen mit diesen neuen Gedanken die mir durchs lesen gekommen sind zu inspirieren.


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