Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance

Wie sich Armut in Deutschland anfühlt und was sich ändern muss

Jeremias Thiel

(6)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
16,00
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung


Als Jeremias Thiel elf Jahre alt ist, macht er sich auf den Weg zum Jugendamt. Er hält es zu Hause nicht mehr aus, hat Angst, der Armut und Verwahrlosung, die dort herrschen, niemals entkommen zu können. Seine Eltern sind psychisch krank und leben von Hartz IV, die häusliche Situation ist mehr als schwierig. Von da an lebt er im SOS-Jugendhaus, bis er als Stipendiat auf ein internationales College geht und im Herbst 2019 sein Studium in den USA beginnt. Er ist sich sicher, dass viele, die in ähnlichen Verhältnissen leben, nicht die Möglichkeit haben, sich daraus zu befreien. In diesem Buch erzählt Jeremias seine Geschichte und liefert zugleich einen bewegenden und aufrüttelnden Appell für mehr soziale Gerechtigkeit.

»Sein Buch ist nicht nur ein packender Erfahrungsbericht, sondern in erster Linie eine ausgezeichnet recherchierte und vor allem recht handfeste Handlungsanleitung dafür, was sich hierzulande ändern muss, um soziale Schieflagen auszugleichen und Chancengleichheit für alle Kinder zu erreichen. Es sollte Pflichtlektüre für sämtliche Abgeordnete des Bundestages werden.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 16.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06177-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,2/13,4/2,2 cm
Gewicht 278 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 31830

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
3
0
0
0

Äusserst authentisch und einleuchtend
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 30.09.2020

Ein absolutes Muss besonders für Jugendliche, die in der Armut leben und Orientierung brauchen. Dies ist eines der Geschichten, dass es auch in die reichsten Länder Menschen gibt, die nicht von Kind her wohlhabend sind und sich durch den Alltag kämpfen. Jeremias Thiel hat seinen Weg gewagt und das Unmögliche möglich gemacht, was... Ein absolutes Muss besonders für Jugendliche, die in der Armut leben und Orientierung brauchen. Dies ist eines der Geschichten, dass es auch in die reichsten Länder Menschen gibt, die nicht von Kind her wohlhabend sind und sich durch den Alltag kämpfen. Jeremias Thiel hat seinen Weg gewagt und das Unmögliche möglich gemacht, was man spätestens in der Zeile des Buchs beim Lesen merkt. Auf jeden Fall lesenswert. Empfehle ich unbedingt weiter.

Wie sich Armut anfühlt...
von nicigirl85 aus Ilsenburg am 09.05.2020

Nach einer Dokumentation über den Autor bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Nachdem einer Freundin das Buch gut gefiel, wollte ich mir selbst eine Meinung bilden. In diesem Sachbuch erzählt Jeremias wie sich Armut anfühlt und wie sein Leben verlaufen ist unter Hartz IV. Dies fühlte sich sehr real an und hat mich nachden... Nach einer Dokumentation über den Autor bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Nachdem einer Freundin das Buch gut gefiel, wollte ich mir selbst eine Meinung bilden. In diesem Sachbuch erzählt Jeremias wie sich Armut anfühlt und wie sein Leben verlaufen ist unter Hartz IV. Dies fühlte sich sehr real an und hat mich nachdenklich gestimmt, da ich selbst noch nie in so einer Situation war. Der Autor berichtet zudem wie er aus der Armut ausgebrochen ist und was man seiner Meinung nach tun müsste, damit es anderen Kindern nicht so geht wie ihm. Interessant war vor allem für mich, dass es offensichtlich nicht nur am Geld liegt sich arm zu fühlen, sondern an sozialer Ausgrenzung, weil man diesen Menschen nicht so viel zutraut wie anderen. Das hat mir die Augen geöffnet. Was mich am meisten bedrückt hat ist die Sache mit dem Zwillingsbruder, denn das ist schon sehr hart wie zwei Menschen, die sich so nahe sind, sich so unterschiedlich entwickeln können. Mir würde es in der Seele weh tun, wenn meine Schwester nicht die gleichen Chancen hätte wie ich. Zum Glück hatten wir dieselben Möglichkeiten und Voraussetzungen. Das Sachbuch hat sich sehr kurzweilig lesen lassen und zum Nachdenken angeregt. Cool fand ich auch, dass sich Jeremias für Politik interessiert, was für Jugendliche ja doch eher selten ist. Ob nun die SPD die richtige Partei ist, mag jeder für sich selbst werten. Ich finde jedenfalls allein das Engagement wichtig. Die TV- Sendungen zu Herrn Thiel, die ich gesehen hatte waren Maischberger "Die unfaire Republik" und die WDR Dokumentation "Vom Hartz IV- Kind zum Elite- Studenten", welche man noch online schauen kann. Falls also jemand nach der Lektüre noch mehr Input zu Jeremias benötigt, kann er hier mal rein schauen. Ohne diese hätte ich wahrscheinlich nie zum Buch gegriffen. Fazit: Informatives Buch, um mehr über Armut und den Autor zu erfahren. Ich habe es gern gelesen und empfehle es. Prädikat gut!

  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1