Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden

"Dieses Buch ist so mutig, so wahr, so tief empfunden und fesselnd." Irvin D. Yalom

Lori Gottlieb

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Beschreibung

„Therapie ist wie Pornografie“, schreibt die Psychologin Lori Gottlieb. „Beides setzt eine gewisse Art von Nacktheit voraus. Beides kann großen Nervenkitzel auslösen. Und beides wird von Millionen Menschen in Anspruch genommen, die meisten behalten es jedoch lieber für sich.“

Als Lori Gottlieb sich selbst nach einer Trennung in Therapie begibt, ergeht es ihr ebenso wie ihren Patienten: Sie muss ihre eigenen blinden Flecken erkennen und sich verletzlich machen, um an Trauer, Scham und Schmerz wachsen zu können. Der schwer greifbare Prozess, der in dem intimen Verhältnis zwischen Therapeut und Patient abläuft, hat die Macht uns zu verändern, möglicherweise sogar unser ganzes Leben. Lori Gottlieb liefert eine brillante Hommage an den Menschen in all seinen Widersprüchlichkeiten und einen tiefbewegenden Einblick in alle Aspekte der Psychotherapie. Diese Lektüre lässt einen verändert zurück.

„Ein Buch, das süchtig macht.“ (People)

Lori Gottlieb ist Psychotherapeutin und Autorin mehrerer Bestseller, sie lebt mit ihrer Familie in Kalifornien. Gottlieb schreibt regelmäßig für The Atlantic, The New York Times, Time, People, Elle und Slate..
Elisabeth Liebl übersetzt aus dem Englischen, Italienischen und Französischen und übertrug unter anderem Bob Woodward, Mark Lilla und Malala Yousafzai ins Deutsche.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 27.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26604-9
Verlag Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 22/15/3,7 cm
Gewicht 740 g
Originaltitel Maybe you should talk to someone
Auflage 5
Übersetzer Elisabeth Liebl
Verkaufsrang 19570

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
11
2
3
0
1

von Eine Kundin am 04.11.2020
Bewertet: anderes Format

Nette Unterhaltung mit schönen Geschichten. Für alle, die etwas Kurzweiliges brauchen.

Ermüdend
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Für mich eine todlangweilig zu lesende Nabelschau ohne nennenswerten Erkenntnisgewinn, auch wenn die Autorin selbst nicht müde wird ihre schriftstellerischen Qualitäten zu loben. Habe das Buch für immer zur Seite gelegt, nachdem ich mich bis knapp zur Hälfte durchgequält habe.

Therapeutische Praxis unterhaltsam präsentiert.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2020

Das Buch „Vielleicht solltest du mal mit jemanden darüber reden“ von Lori Gottlieb gibt dem Leser einen Einblick in das spannende Feld der Psychotherapie. Auf der einen Seite werden Patientengeschichten der Autorin geschildert, aber auch der eigenen Therapie, in die sich Lori Gottlieb nach einer Trennung begibt. Vom Genre her wü... Das Buch „Vielleicht solltest du mal mit jemanden darüber reden“ von Lori Gottlieb gibt dem Leser einen Einblick in das spannende Feld der Psychotherapie. Auf der einen Seite werden Patientengeschichten der Autorin geschildert, aber auch der eigenen Therapie, in die sich Lori Gottlieb nach einer Trennung begibt. Vom Genre her würde ich dieses Buch am ehesten dem populärwissenschaftlichen Bereich zuordnen mit einem guten Unterhaltungswert. Das Thema „Psychotherapie“ ist hier wunderbar dargestellt und man bekommt einen guten Einblick in psychologische Theorien und therapeutisches Handwerk. Die dargestellten Therapien sind sicherlich eher dem tiefenpsychologischem Verständnis zuzuordnen und unterscheiden sich doch deutlich von den anderen in Deutschland anerkannten Therapieverfahren, wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse. Hier hätte ich mir zum tieferen Verständnis im Rahmen eines Vorwortes eine Einordnung gewünscht. Das liegt sicherlich nicht in der Verantwortung der Autorin, sondern viel mehr des deutschen Verlages! Viele Menschen werden vermutlich dieses Buch lesen und selbst mit dem Gedanken spielen eine Therapie zu machen und könnten daher falsche Erwartungen haben. Den Inhalt fand ich meistens sehr spannend dargestellt. Man wird Stück für Stück mit den unterschiedlichen Klienten vertraut gemacht und mir ging es so, dass man bald den ein oder anderen Liebling hatte und wissen wollte, wie es bei ihm weiter geht. Man hatte das Gefühl als Mäuschen den Therapiesitzungen beiwohnen zu können. Die Entwicklung der Klienten über den Therapieprozess hinweg fand ich beachtlich. Vor allem gegen Ende des Buchs fühlte ich mich emotional berührt und konnte sowohl mit den Klienten als auch der Therapeutin mitfühlen. Streckenwiese fand ich die Passagen, die sich mit der Biografie der Autorin beschäftigten etwas langatmig und auch nicht wirklich notwendig. Zudem haben mir die Beschreibungen der „eigenen“ Therapie der Autorin am wenigsten zugesagt. Es fällt mir schwer zu benennen, woran das genau lag, aber ich bin erst gegen Ende mit Wendell und diesem therapeutischen Prozess warm geworden. Die Schilderung des beruflichen Werdegangs bis zur Therapeutin war mir persönlich etwas zu langweilig. Nebenbei zeigt die Autorin immer wieder existenzielle Fragen auf, mit denen sich vermutlich jeder mal rumschlägt. Durch die Schilderungen im Buch wird daher auch ein Selbstreflexionsprozess angestoßen ohne platte Ratschläge zu geben. Die Autorin bediente sich auf der einen Seite einer alltagsnahen Sprache, aber es kommen auch immer wieder Passagen vor, die es erforderlich machten Fachsprache zu verwenden. Dies stellte für mich keine Hürde dar, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man zeitweise von der Informationsdichte der psychologischen Theorien überfordert sein könnte. Insgesamt ein spannendes und auch unterhaltsames Buch, dass Einblick in den „geheimen“ Bereich der Psychotherapie gibt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich grundsätzlich für das Mensch-sein interessiert und warum man so handelt, wie man nun mal handelt. Das Buch wird jeden befriedigen der eine gesunde Neugier hat und inspiriert sicherlich auch Menschen, die sich hier und da festgefahren fühlen. Einen Stern ziehe ich ab, da es zeitweise ein paar inhaltliche Längen gab und auch Therapie etwas „zu“ idealistisch dargestellt wird.


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