Straße ins Nichts

Ein Dave-Robicheaux-Krimi, Band 11

Ein Dave Robicheaux-Krimi Band 11

James Lee Burke

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Beschreibung

Im Staatsgefängnis von Louisiana wartet die junge Letty Labiche auf ihre Hinrichtung. Dave Robicheaux glaubt nicht an ihre Schuld und rollt den Fall neu auf. Dabei stößt er überraschend auf die Spur seiner vor mehr als 30 Jahren verschwundenen Mutter.
Er erfährt, dass seine Mutter von zwei Polizisten aus New Orleans als unliebsame Zeugin brutal ermordet wurde. Aber je mehr er über jene längst vergangene Nacht erfährt, in der seine Mutter starb, desto stärker steht er vor der Frage: Will er Rache oder will er die Wahrheit wissen?

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 15.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-675-1
Verlag Pendragon
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/4,3 cm
Gewicht 517 g
Originaltitel Purple Cane Road
Übersetzer Georg Schmidt
Verkaufsrang 48047

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Kundenbewertungen

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Atmosphärisch dichter und spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 09.05.2020

Auch dieser Band aus der Reihe der Robicheaux-Krimis bietet wie gewohnt ein dicht verknüpftes Netz zwischen den verschiedenen Personen, einen spannenden Erzählrhythmus und einen sich in jeder Hinsicht treu bleibenden Dave Robicheaux. Ich freue mich auf jeden neu erscheinenden Band, denn diese Krimis fesseln, so dass es schwer ... Auch dieser Band aus der Reihe der Robicheaux-Krimis bietet wie gewohnt ein dicht verknüpftes Netz zwischen den verschiedenen Personen, einen spannenden Erzählrhythmus und einen sich in jeder Hinsicht treu bleibenden Dave Robicheaux. Ich freue mich auf jeden neu erscheinenden Band, denn diese Krimis fesseln, so dass es schwer fällt das Lesen zu unterbrechen.

hart und unerbittlich gegen Leute, die er nicht mag
von Detlef Knut am 12.02.2020

Es ist schön, die Kontinuität in einem Kleinverlag zu erleben, der sich der Lizensierung amerikanischer Romane verschrieben hat. Bei Pendragon in Bielefeld ist deshalb erneut ein Kriminalroman mit Dave Robicheaux von James Lee Burke erschienen. Der ehemalige Alkoholiker (zum Zeitpunkt dieses Romans) ist Detective im Sheriffbü... Es ist schön, die Kontinuität in einem Kleinverlag zu erleben, der sich der Lizensierung amerikanischer Romane verschrieben hat. Bei Pendragon in Bielefeld ist deshalb erneut ein Kriminalroman mit Dave Robicheaux von James Lee Burke erschienen. Der ehemalige Alkoholiker (zum Zeitpunkt dieses Romans) ist Detective im Sheriffbüro. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin Bootsi und der Tochter Alafair am Wasser in New Iberia. Dort betreibt er neben seinem Hauptjob einen Bootsverleih und Köderverkauf für Angler. An seiner Seite seit dem Vietnamkrieg ist Clete Purcel, momentan Privatdetektiv. Dave hat, wie viele Menschen, etwas gegen Ungerechtigkeit. Zurzeit findet er es nicht richtig., dass eine junge Frau, Letty Labiche, im Staatsgefängnis in Louisiana in einer Todeszelle auf ihre Hinrichtung wartet. Es heißt, sie und ihre Zwillingsschwester Passion sind als Mädchen von ihrem Nachbarn, seines Zeichens Henker des Staates Louisiana, missbraucht und misshandelt worden. Nachdem er nach vielen Jahren Abwesenheit wieder in New Orleans auftauchte, kam es zu einem Zwischenfall zwischen ihm und Letty, woraufhin sie ihn umbrachte. Doch Dave glaubt nicht daran. Außerdem erhält er Informationen über mögliche Täter, die ihn an den Tod seiner Mutter erinnern. Während er versucht, Letty zu retten, bekommt er eine ganz andere Sichtweise auf das Verschwinden seiner Mutter. Konsequent entwickelt Burke die Figuren aus vorhergehenden Roman weiter. Die Vielschichtigkeit in den Charakteren von Menschen wird unmittelbar spürbar. Daves Brutalität wird zwar gezeigt, aber er versucht sie in den Griff zu bekommen, wie er auch den Alkohol zu meiden versteht. Das sah in anderen Romanen schon mal ganz anders aus. Sein Hass gegenüber korrupter Cops und Politiker steigt stetig., dennoch hegt er tiefe Gefühle für seine Lieben und seine Freunde, die er in erster Linie zu schützen versucht. Die Handlung wird immer wieder durch passende Beschreibungen von Örtlichkeiten und Personen aufgelockert. Selbst Nebenfiguren werden so beschrieben, dass man meint, ein Foto von ihnen im Kopf zu haben. Und wohl mit keinem Autor wie mit Burke macht es so viel Spaß, mit einem Boot über die Bayous zu gleiten oder auf der Terrasse zu sitzen und die Sonne über den Mississippi untergehen zu sehen. So, wie die anderen Romane Burkes ist auch dieser sehr zu empfehlen. Quasi ein Leckerbissen für alle Krimifans.


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