Schweigegebot

Unterfranken-Krimi

Renate Eckert

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Beschreibung

Zwei junge Frauen, Tessa und Mona, erben von ihrer gemeinsamen Großmutter drei Häuser im unterfränkischen Pfarrhofen. Einzige Bedingung: Sie müssen dort eine angemessene Zeit zusammen verbringen.
Tessa zieht mit ihrer Cousine Mona, einer außergewöhnlichen Schönheit, und deren Sohn Nick in eines der Häuser und fragt sich bald, ob ihre Großmutter eine Sadistin war, nachdem Mona sich zunehmend aggressiv und unberechenbar verhält und Tessa sogar um ihr Leben fürchten muss.
Daran ändert auch die aufkeimende Liebe Tessas zu einem Reporter des Bayrischen Rundfunks nichts. Ihre Angst eskaliert, als sie eines Morgens Mona im Bett vorfindet, neben ihr der kleine Nick: tot.
„Ich habe heute Nacht mein Kind umgebracht“, erklärt Mona.
Doch dies ist erst der Beginn einer Geschichte, deren Abgründe Tessa bis ins Mark treffen ...

Die Geschichte von „Schweigegebot“ ist nicht dokumentarisch, sondern in allen Teilen fiktiv. Dennoch liegt der Idee eine wahre Begebenheit zugrunde, die vor einiger Zeit die Öffentlichkeit in Unterfranken erschütterte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 252
Erscheinungsdatum 20.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947612-57-4
Verlag MainBook
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/3 cm
Gewicht 282 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Blutschande
von Miss Norge am 05.12.2019

Lange habe ich (un)geduldig auf den neuesten Krimi vom Renate Eckert gewartet und jetzt war es endlich soweit. Aber ich muss gestehen, mit diesem Plot und vor allem mit dem Hintergrund einer wahren Begebenheit, hat die Autorin ein sehr "heißes Eisen" angefasst. Ein Lob auch an den Verleger Gerd Fischer, das er hier zugestimmt ha... Lange habe ich (un)geduldig auf den neuesten Krimi vom Renate Eckert gewartet und jetzt war es endlich soweit. Aber ich muss gestehen, mit diesem Plot und vor allem mit dem Hintergrund einer wahren Begebenheit, hat die Autorin ein sehr "heißes Eisen" angefasst. Ein Lob auch an den Verleger Gerd Fischer, das er hier zugestimmt hat es zu veröffentlichen. Wie ich es zu Beginn von den Büchern gewohnt bin, wiegt mich man mich erstmal in Sicherheit, bis sich durch kleine, fast unmerkliche, Andeutungen das Grauen so langsam, Seite für Seite in das Bewusstsein einschleicht. Die Autorin verpackt dies sehr meisterhaft und man kommt immer so nach und nach dahinter, wo die Reise wohl hingehen mag und bei diesem Unterfranken-Krimi hat sie mich echt geschockt. Sie lenkt den Blick auf bestimmte Personen, die anderen Bewohner von Pfarrhofen im Hintergrund nimmt man zwar wahr, aber so wirklich zutrauen tut man ihnen nichts. Kurz gesagt: Sie schleichen sich so mit durch die Geschichte, sind immer wieder mal präsent und dann verschwinden sie wieder. Doch am Ende wurde ich in solchem Maße geschockt, das ich echt schlucken musste. Diese Tragweite breitet sich erst zum Schluss hin aus, aber dann gewaltig und unglaublich. Die Dorfbewohner waren mir von Beginn an nicht gerade sympathisch. Wie das eben so ist, man wird beäugt, es herrscht Klüngelei und der Tratsch wird von Haus zu Haus weitergetragen. Doch hier scheint nichts idyllisch und von einem ruhigen Leben auf dem Land ist man meilenweit entfernt. Hinter jedem Fenster scheint ein dunkles Geheimnis des Hausbewohners zu lauern. Pfarrhofen kann überall sein, man kann den Menschen nicht in den Kopf schauen, sondern nur davor. Ich habe mich mit dem realen Fall beschäftigt und war schockiert, wie man so lange schweigen kann und wie unterschiedlich die Menschen etwas wahrnehmen, was einfach nur widerlich ist. Ein lesenswerter Krimi, der schreit: Öffnet die Augen, seht hin und greift ein.


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