Die Kakerlake

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Diogenes Hörbuch Band 80415

Ian Mc Ewan

(46)
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Beschreibung

Jim Sams hat eine Verwandlung durchgemacht. In seinem früheren Leben wurde er entweder ignoriert oder gehasst, doch jetzt ist er auf einmal der mächtigste Mann Großbritanniens - und seine Mission ist es, den Willen des Volkes in die Tat umzusetzen. Er ist wild entschlossen, sich von nichts und niemandem aufhalten zu lassen: weder von der Opposition noch von den Abweichlern in seiner eigenen Partei. Und noch nicht mal von den Regeln der parlamentarischen Demokratie.

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller, viele sind verfilmt, zuletzt kamen ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Burghart Klaussner
Spieldauer 157 Minuten
Erscheinungsdatum 11.12.2019
Verlag Diogenes
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Cockroach
Übersetzer Bernhard Robben
Sprache Deutsch
EAN 9783257804157

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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Kurzweilige Unterhaltung, aber kein Werk das ewig im Gedächtnis bleibt
von wanderer.of.words am 10.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Die Kakerlake" ist skurril, satirisch und böse - also ein Buch genau nach meinen Geschmack. Komplett überzeugen konnte es mich trotzdem nicht so recht. Mit „Die Kakerlake“ hat Ian McEwan kurzerhand Kafkas „Verwandlung“ umgedreht. Hat sich bei Kafka unfreiwillig ein Mensch in eine Kakerlake verwandelt, so ist es bei McEwan g... "Die Kakerlake" ist skurril, satirisch und böse - also ein Buch genau nach meinen Geschmack. Komplett überzeugen konnte es mich trotzdem nicht so recht. Mit „Die Kakerlake“ hat Ian McEwan kurzerhand Kafkas „Verwandlung“ umgedreht. Hat sich bei Kafka unfreiwillig ein Mensch in eine Kakerlake verwandelt, so ist es bei McEwan genau anders herum. Das war es dann aber auch schon mit den Parallelen. McEwans Geschichte versteht sich als Satire auf den Brexit, den er in seinem Buch durch den herrlich absurden Reversalismus ersetzt. Seine skurrilen Ideen und die sarkastischen Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Leider flacht die sehr unterhaltsam beginnende Erzählung aber recht schnell ab. Die Verwandlung an sich gerät immer mehr in Hintergrund, was ich sehr schade finde, denn hier wäre noch mehr Potential vorhanden gewesen. Vielleicht ist das auch der Kürze des Buches geschuldet, das gerade mal 120 Seiten hat. Der schwarze Humor blitzt zwar immer wieder auf, doch auf der anderen Seite fehlten mir die Überraschungen und eine deutlichere Kritik.

Nur für Fans von schwarzen Humor und Satire.
von Buchstabenfestival am 15.03.2020

Nur für Fans von schwarzen Humor und Satire. Sie werden ihren Spaß beim Hören der kurzen Geschichte haben. Es ist nicht ganz so einfach in die Geschichte abzutauchen, aber wenn man sich erstmal an die skurrile Situation gewöhnt hat, macht es durchaus Freude der Kakerlake und ihrem Ziel zu folgen. Schon die ersten Minuten ... Nur für Fans von schwarzen Humor und Satire. Sie werden ihren Spaß beim Hören der kurzen Geschichte haben. Es ist nicht ganz so einfach in die Geschichte abzutauchen, aber wenn man sich erstmal an die skurrile Situation gewöhnt hat, macht es durchaus Freude der Kakerlake und ihrem Ziel zu folgen. Schon die ersten Minuten sind unterhaltsam, wenn die Kakerlake zum Menschen wird und die Transformation auch sehr detailliert beschrieben wird. Das Zurechtfinden im menschlichen Körper und dann das Auftreten als Premierminister Jim Sams haben etwas skurriles an sich. Sein oberstes Ziel ist den Willen des Volkes, um jeden Preis, durchzusetzen. Es werden Entscheidungen getroffen und Maßnahmen vorgenommen, die mich erstaunt und später zum breiten Schmunzeln gebracht haben. Die Beschreibung der Umkehr des Geldflusses musste ich mir zweimal anhören, um diesen vollständig nachvollziehen zu können. Kurz gesagt: Man bezahlt dafür, dass man arbeiten gehen darf und erhält Geld, wenn man seinen Einkauf tätigt. Man muss sich darauf einlassen können, die Satire dahinter sehen und wissen, dass der Autor ein großer Brexitgegener war/ist. Es wird zwar mit keinem Wort der Brexit erwähnt, aber die Parallelen sind einfach zu groß, um nicht an den Brexit erinnert zu werden. Es hätte, aus meiner Sicht, noch etwas länger und dafür ausführlicher sein können, aber auch in dieser kurzen Version, weiß man, was der Autor ausdrücken will und bekommt eine gute Satire auf die englische Politik geliefert.

Ob Kafka das gefallen hätte?
von Connie Ruoff am 16.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Die Kakerlake“ von Ian McEwan (Rezension) Der britische Schriftsteller Ian McEwan hat sich nun, ein halbes Jahr nach „Maschinen wie ich“, mit „Die Kakerlake“ eine Antwort auf den Brexit-Ausstieg einfallen lassen. In Form einer dystopischen Novelle bediente er sich bei Franz Kafka und schrieb die „Verwandlung“, diese Metamo... „Die Kakerlake“ von Ian McEwan (Rezension) Der britische Schriftsteller Ian McEwan hat sich nun, ein halbes Jahr nach „Maschinen wie ich“, mit „Die Kakerlake“ eine Antwort auf den Brexit-Ausstieg einfallen lassen. In Form einer dystopischen Novelle bediente er sich bei Franz Kafka und schrieb die „Verwandlung“, diese Metamorphose neu. Während Kafka die Geschichte in drei Kapiteln geschehen lässt, nimmt sich McEwan vier Kapitel lang Zeit. Schon die ersten Worte zeigen die Richtung an. „Diese Novelle ist ein Werk der Fiktion; Namen und Figuren entspringen der Phantasie des Autors, und jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Kakerlaken wäre rein zufällig.“ Die Kakerlake, Seite 7. Aber erinnern wir uns zuerst nochmal an die „Metamorphose“ von Kafka. Gregor Samsa wacht eines morgens auf und stellt fest, dass er sich in einen Käfer verwandelt hat. Seine Familie zieht sich immer weiter von ihm zurück. Nur seine Schwester Grete kümmert sich noch um ihn. Aber auch Grete wendet sich von ihm ab und Gregor stirbt einsam und wird wie Müll entsorgt. Zurück zu „Die Kakerlake“ „Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“ (Franz Kafka) Genau wie Gregor Samsa setzt sich Jim Sams im ersten Kapitel damit auseinander, dass er in anderer Gestalt erwacht. Während Gregor ein Mensch war und zum Käfer wurde, ist Jim eine Kakerlake, die als Mensch aufwacht. „Und er fand heraus, dass es bequemer war, die Zunge im trieffeuchten Mundkerker zu verwahren, statt sie einfach über die Lippen hängen zu lassen, so dass es hin und wieder auf seine Brust tropfte. Grässlich. Allmählich bekam er ein Gefühl dafür, wie sich seine neue Gestalt steuern ließ.“ (Ian McEwan S. 14) Der geneigte Leser hat natürlich sofort die Namensähnlichkeit zwischen Gregor Samsa und Jim Sams entdeckt. Der britische Premier wird sozusagen von einer Kakerlake unterwandert. Aber schnell erfährt der Leser, dass ganz Groß-Britannien von Kakerlaken regiert wird. Es könnte sogar sein, dass Amerikas Präsident der gleichen Spezies angehört. Ian McEwan ändert das Wirtschaftssystem in den „Reversalismus“. Ein Gedankenspiel, das „Schrödingers Katze“ vor Neid erblassen lässt. Wie sehe mein Alltag im System des Reversalismus aus? Ich gehe zuerst in den Bioladen und „kaufe“ mir Lebensmittel und was ich noch so benötige ein. An der Kasse bezahlt mich die Verkäuferin für meine Waren. Dann gehe ich zur Arbeit und gebe meinem Chef erst einmal Geld dafür, dass ich arbeiten darf. Und wenn ich kein Geld für Arbeit ausgeben möchte? Ja, dann fangen die Probleme an, weil ich kein Geld sparen oder sammeln darf. Das ist bei Strafe verboten. Jeden Monat bezahlt mir mein Vermieter die „Miete“. Damit der Vermieter genügend Geld verdient, um meine Miete zu bezahlen, kann er z. B. die Wohnung hochwertig einrichten und renovieren, denn dafür erhält er von den Handwerkern Geld, wenn er sie beauftragt. Den Rest dürft ihr euch zusammenreimen und den Wirtschaftskreislauf darstellen, ich habe jetzt Kopfweh! „Die Kakerlake“, eine böse Satire, Blödsinn oder Beleidigung? Das muss der Leser selbst entscheiden, wie viel künstlerische Freiheit und moralisches Fingerspitzengefühl er dem Autor zugesteht. Ich finde es sprachlich gut gelungen. Jim Sams der fiktive britische Premier bricht Verträge. Ein Politiker bricht Verträge oder Vereinbarungen? Fiktion oder trauriges Zeitgeschehen? McEwan zeigt uns ein fiktives Groß-Britannien, das in zwei Lager gespalten ist. Die Brexit-Gegner und -Anhänger. Bei McEwan haben die Brexit Gegner, die Vor-Dreher, keine Stimmen mehr. Und wir, das Volk, lassen uns von den Reversalisten einlullen. Auch hier frage ich, „Ein Land, das in zwei Lager gespalten ist?“, ist das Phantasie oder ein Abbild der Wirklichkeit? Letztendlich gibt es nur einen Gewinner: die Kakerlaken. Ohne Moral, Skrupel oder Rechtsempfinden haben sie erkannt: „In schwierigen Zeiten wie diesen brauchte das Volk einen verlässlichen Feind.“ „Die Kakerlake“ ist ein McEwan, den der Leser noch nicht kennt. Aber ich finde das Buch lesenswert, amüsant und böse. Man muss nicht lange darüber nachdenken, ob McEwan ein Brexit-Gegner ist. Ich finde es sehr mutig, Kafkas „Verwandlung“ als Bühne zu benutzen. Der Autor hat Kafkas Stil faszinierend umgesetzt. Respekt! Der Text ist wirklich kafkaesk. Die Novelle ist hoch aktuell und es macht ein wenig betroffen, dass manche „Kakerlake“ uns bekannt vorkommt, bzw. dass es Menschen gibt, deren Verhalten unmoralisch, böse, hetzerisch und kriminell ist. Erinnern wir uns daran, dass wir in einer Demokratie die Wahl haben! @Diogenes Verlag Herzlichen Dank für die Bereitstellung dieses erbaulichen Rezensionsexemplars. Die Kakerlake Ian McEwan Aus dem Englischen von Bernhard Robben „Die Kakerlake“ als Hörbuch gelesen von Burghart Klaußner Burghart Klaußner hat in Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhard-Schule absolviert. Ende März 2019 war er in der ARD im zweiteiligen Dokudrama „Brecht“ von Heinrich Breloer zu sehen. Viele kennen ihn vielleicht aus Filmen wie „Rossini“, „Good Bye Lenin“ und „Das weiße Band“, oder aus Serien wie „Solo für Schwarz“ und „Adelheid und ihre Mörder“. Und er spielte die Titelrolle in „Der Staat gegen Fritz Bauer“, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde. Burghard Klaußner spielt Theater. „Kaufmann von Venedig“. Auch mit folgenden Stücken „Der Gott des Gemetzels“, „Das weite Land“, „Iphigenie“ und „Don Carlos“ stand er schon auf der Bühne. Am 8.8.2019 liest er auf den Salzburger Festspielen „Ulyssys“. Burghart Klaußner singt. Im Repertoire hat er Lieder von Charles Trenet, Cole Porter, Tom Waits, den Stones, Karl Valentin und Johnny Cash. Burghard Klaußner hat einige Hörbücher gesprochen: „Warte nicht auf bessere Zeiten“ von Wolf Biermann, „Solar“ von Ian McEwan, „F“ von Daniel Kehlmann, „Stoner“ von John Williams, mehrere Bücher von Ferdinand von Schirach und natürlich von Paul Auster. Also du siehst, Burghart Klaußner ist ein sehr begabter und vielseitiger Künstler. Ich empfehle einen Besuch seiner Website. Besonders das Video „Ein Koffer für Berlin“ lohnt sich nicht nur musikalisch, sondern auch der Text ist eine Bereicherung. Ein Besuch auf seiner offziellen Seite lohnt sich. Die Kakerlake Hörbuch Ian McEwan, gelesen von Burghart Klaußner

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