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Der Honiganzeiger

Europa im Schockzustand –

Die Europäische Vision ist beerdigt. Der Euro abgeschafft. Die Welt wird neu aufgeteilt.

Ausgerechnet der unauffällige Diplomat Till von Herlichingen soll Deutschland im Jahr 2028 vor der feindlichen Übernahme durch internationale Oligarchen retten. Der Beamte stolpert sofort in die nächste Weltfinanzkrise, begegnet wunderschönen Frauen und mörderischen Wirtschaftsmagnaten. Seine Reise führt ihn vom Auswärtigen Amt in Berlin zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, zur Wall Street nach New York, ins Casino Monte Carlo, hinein in die Steueroase London, wo er offiziell als Botschafter positioniert wird. Was mit einer vergilbten Gittermappe vom Außenminister beginnt, mündet im faustischen Endspiel um die Welt und um Till von Herlichingens Seele.
Portrait
Sibylle Barden ist Publizistin. Nach zwei Sachbüchern ist “Der Honiganzeiger” ihr erster Polit-Thriller.

Die Autorin richtet seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise ihren Fokus auf die Disruption politischer, institutioneller und sozialer Werte in Umbruchsituationen.

Beim Axel Springer Verlag begann 1990 ihre Karriere als Journalistin. Von 1994 bis 2000 arbeitete sie beim Fernsehen, zunächst als Redakteurin, später als Unternehmenssprecherin. Von 2002 bis 2008 war sie Sprecherin und Leiterin Marketing an der Deutschen Botschaft London, vornehmlich für Branding Germany verantwortlich. Zeitgleich absolvierte sie in London den Master of Business Administration. Während der Weltfinanzkrise organisierte sie mit der britischen Economist Group eine globale Kampagne zur Verbesserung der Finanzindustrie.

2016 erschien ihr erstes Buch, Triumph des Mutes, bei dtv. Die Autorin ist ehrenamtliches Kuratoriums-Mitglied im Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik. Verheiratet mit einem Briten, lebt sie in Deutschland und Frankreich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 10.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7494-2457-3
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,7/14,1/3,3 cm
Gewicht 595 g
Abbildungen mit Farbabbildung
Auflage 1
Verkaufsrang 101803
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Eine erschreckende Zukunftsvision
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 19.01.2020

2028. Die Europäische Vision gibt es nicht mehr; die EU ist aufgelöst, der Euro abgeschafft. Allein Geld regiert die Welt und ein paar mächtige Oligarchen teilen die Märkte unter sich auf; die Finanzmärkte brechen zusammen. Um Deutschland als souveränen Staat zu retten, schickt der Deutsche Kanzler den bisher erfolgreichen, aber... 2028. Die Europäische Vision gibt es nicht mehr; die EU ist aufgelöst, der Euro abgeschafft. Allein Geld regiert die Welt und ein paar mächtige Oligarchen teilen die Märkte unter sich auf; die Finanzmärkte brechen zusammen. Um Deutschland als souveränen Staat zu retten, schickt der Deutsche Kanzler den bisher erfolgreichen, aber unscheinbaren Diplomaten Till von Herlichingen auf eine Mission: Er soll beim Weltwirtschaftsforum in Davos, an der Wall Street in New York und im Casino Monte Carlo lernen, wird schließlich offizieller Botschafter in London - im Hintergrund immer beeinflusst von manipulativen Politikern, mörderischen Oligarchen und schönen Frauen - und muss sich schließlich selbst entscheiden, wie weit er gehen will. Sibylle Barden, Journalistin, Publizistin und mit eigenen Erfahrungen in der Deutschen Botschaft, verfügt über ein enormes Wissen und hat tiefschürfend recherchiert; somit ist sie in der Lage, viele Fakten und Hintergründe nachvollziehbar zu erklären. In "Der Honiganzeiger" entwirft sie ein erschreckendes Szenario von unserer Welt in nicht allzu ferner Zukunft, das den Leser aufrüttelt und zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Alleine durch die geschilderten Möglichkeiten - und die zeitliche Nähe - bekommt dieses Buch eine gänsehauterregende Spannung. Leider lässt sich diese Spannung nicht auf die Handlung um den Protagonisten Till von Herlichingen übertragen: Als Hauptperson bleibt er eher blass und unsympathisch und sein Tun ließ für mich einige Fragen aufkommen bis hin zu einem doch offenen, recht unbefriedigendem Ende. Durch die immer wieder auftauchenden realen Personen und das Zeitgeschehen bekommt der Roman noch eine weitere Brisanz, denn der Leser kann die Handlung nicht als reine Fiktion abtun. Lange Erklärungen über die Sachverhalte (die jedoch nie abgehoben sind) erinnern mehr an ein spannendes Sachbuch als an einen sich zuspitzenden Thriller und der Leser ist in seiner Aufmerksamkeit stark gefordert. Auch "Nebenkriegschauplätze" wie die Tatsache, dass der fiktive Kanzler nun endlich das Beamtentum abschaffen will, was aber einem politischen Selbstmord gleichkäme, nehmen viel Raum ein, der nichts mit dem eigentlichen Thriller zu tun hat. Für mich ist "Der Honiganzeiger" ein wichtiges Buch, das mich noch lange beschäftigt hat, das jedoch nicht das halten konnte, was ich mir von ihm versprochen hatte.

Viel zu hoch gelobt.
von kvel am 22.12.2019

Inhalt, gemäß Buchrückseite: Europa im Schockzustand - Die Europäische Vision ist beerdigt. Der Euro abgeschafft. Die Welt wird neu aufgeteilt. Ausgerechnet der unauffällige Diplomat Till von Herlichingen soll Deutschland im Jahr 2028 vor der feindlichen Übernahme durch internationale Oligarchen retten. Der Beamte stolpert... Inhalt, gemäß Buchrückseite: Europa im Schockzustand - Die Europäische Vision ist beerdigt. Der Euro abgeschafft. Die Welt wird neu aufgeteilt. Ausgerechnet der unauffällige Diplomat Till von Herlichingen soll Deutschland im Jahr 2028 vor der feindlichen Übernahme durch internationale Oligarchen retten. Der Beamte stolpert sofort in die nächste Weltfinanzkrise, begegnet wunderschönen Frauen und mörderischen Wirtschaftsmagnaten. Seine Reise führt ihn vom Auswärtigen Amt in Berlin zum Weltwirtschaftsform nach Davos, zur Wall Street nach New York, ins Casino Monte Carlo, hinein in die Steueroase London, wo er offiziell als Botschafter positioniert wird. Was mit einer vergilbten Gittermappe vom Außenminister beginnt, mündet im faustischen Endspiel um die Welt und um Till von Herlichingens Seele. Anmerkungen: Der Honiganzeiger ist ein für Menschen tödliches Virus. Was mich ursprünglich zu diesem Roman hingezogen hat: Ich fand das ganze Setting zu dieser Story absolut spannend und genial!! Besonders beeindruckt hat mich, dass sogar Joe Kaeser sich zu diesem Buch geäußert hat. Was mich hätte stutzig machen müssen: All die vielen positiven Meinungsbekundungen aller möglicher bekannter Persönlichkeiten zu diesem Buch. Meine Meinung: Sehr gut fand ich das Eingangszitat: "Eine Nation von Schafen wird bald eine Regierung von Wölfen haben". Aber das war es auch schon mit dem Positiven. Die ersten 130 Seiten passiert nichts; eine schier endlose Aneinanderreihung von Personen und Orten; viele Personen, viele Ortsbeschreibungen, aber inhaltlich passiert nicht viel. Langweilig. Die Namensverunglimpfungen, mit denen die Namen von aktuellen Persönlichkeiten in die Zukunft fantasiert wurden, nervten mich auf Dauer. Im Allgemeinen: Es erscheint mir überhaupt nicht schlüssig, warum die Geldgrößen den Diplomaten in ihre Geheimnissen einweihen sollten. Wo sollte deren Motivation dazu liegen? Und überhaupt: Vieles (ich meine hier nicht die Fakten hinter dem Roman, sondern die Szenerien, Handlungen und Zufälle) erscheint unwahrscheinlich – ja, ich weiß es ist ein Roman, aber trotzdem. Insgesamt kommt die gesamte Story sehr bemüht daher – als würde um jeden Preis versucht, eine Story um ein paar Fakten zu zimmern. Auch fand ich die Szenerie, wie der Diplomat mit der Angelegenheit einer Missbrauchssituation in seinem Bedienstetenumfeld in der Londoner Botschaft umgeht, sehr unverständlich. Fazit: Ein Polit-Thriller? Meiner Meinung nach nicht.

Spannende Vision
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.12.2019

Dieses Buch beschreibt Deutschland im Jahr 2028... Im Mittelpunkt steht eine mögliche Entwicklung des Wirtschaftsgefüges auf unserem Planeten, die nicht unrealistisch ist, aber erschreckend, sollte sie eintreffen. Es geht auch um die persönliche Entwicklung des Protagonisten wie auch um die Einstellung von Entscheidungsträge... Dieses Buch beschreibt Deutschland im Jahr 2028... Im Mittelpunkt steht eine mögliche Entwicklung des Wirtschaftsgefüges auf unserem Planeten, die nicht unrealistisch ist, aber erschreckend, sollte sie eintreffen. Es geht auch um die persönliche Entwicklung des Protagonisten wie auch um die Einstellung von Entscheidungsträgern zu Politik an sich und möglichen Folgen einzelner Entscheidungen. Spannend bis zum Schluss mit einem überraschenden Ende...