Träume aus Samt

Das Schicksal einer Familie

Die große Seidenstadt-Saga Band 4

Ulrike Renk

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Beschreibung

"Die Menschen hinter meinen Figuren existierten wirklich. Sie sollen nie vergessen werden." Ulrike Renk.

August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie - leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.

Eine dramatische Familiengeschichte, die von Deutschland über England in die USA führt. Von der Autorin der Bestseller "Die Zeit der Kraniche" und "Tage des Lichts"

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841219015
Verlag Aufbau
Dateigröße 2283 KB
Verkaufsrang 14

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Portrait

Ulrike Renk

Ulrike Renk, 1967 in Detmold geboren, studierte in Aachen Anglistik, Soziologie und Literaturwissenschaften.§Heute lebt sie mir ihrer Familie am Niederrhein.

Artikelbild Träume aus Samt von Ulrike Renk

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannende Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Traiskirchen am 28.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer jüdische Familie aus Krehfeld, der die Flucht vor den Nazis nach Chicago gelungen ist. Immer wieder stoßen sie auf Repressalien und betrügerische Mitmenschen. Auf Grund äußerster Disziplin und einem starken Willen schaffen sie es eine neue Existenz aufzubauen. Fester Zusammenhalt innerhal... Dieses Buch erzählt die Geschichte einer jüdische Familie aus Krehfeld, der die Flucht vor den Nazis nach Chicago gelungen ist. Immer wieder stoßen sie auf Repressalien und betrügerische Mitmenschen. Auf Grund äußerster Disziplin und einem starken Willen schaffen sie es eine neue Existenz aufzubauen. Fester Zusammenhalt innerhalb der Familie und gegenseitiger Respekt sind die Voraussetzung für ihren Erfolg.

Ruth Meyer´s Tagebuch Teil 4
von Kikki/Leseratte77 aus dem Thüringer Wald am 24.09.2020

„Träume aus Samt“ von Ulrike Renk ist der vierte und letzte Teil der Familie um Ruth Meyer. Als Juden aus Europa geflohen, versuchen sie ihr Glück in Chicago, aber auch da zieht der Zweite Weltkrieg ein. Endlich in Amerika angekommen, stellt die Familie fest, dass es auch in diesem Land nicht einfach sein wird, denn sie werden... „Träume aus Samt“ von Ulrike Renk ist der vierte und letzte Teil der Familie um Ruth Meyer. Als Juden aus Europa geflohen, versuchen sie ihr Glück in Chicago, aber auch da zieht der Zweite Weltkrieg ein. Endlich in Amerika angekommen, stellt die Familie fest, dass es auch in diesem Land nicht einfach sein wird, denn sie werden Opfer von Betrügern. Ruth und Vater Meyer finden recht schnell einen Job, den sie auch brauchen, denn das Leben kostet Geld. Auch die Liebe zieht bei Ruth ins Leben ein, ein Soldat erobert ihr Herz und dann wird er eingezogen, und der Krieg ist wieder präsent wie zuvor. Ein sehr beeindruckender Abschluss der Geschichte um Ruth und ihre Familie. Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen und Ruth ist eine Person, zu der man aufschauen kann, bewundernswert. Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne.

EIn gelungenes Finale
von Gertie G. aus Wien am 22.09.2020

Mit diesem 4. Band endet nun die Familien-Saga um die jüdische Familie Meyer aus Krefeld. Nach einem kurzen Aufenthalt in England, der durch Ruths mutige Entschlossenheit mit gefälschten Papieren und allein ins Vereinigte Königreich (siehe Teil drei „Tage des Lichts“) zu gehen, erst möglich geworden ist, können die vier Meyer... Mit diesem 4. Band endet nun die Familien-Saga um die jüdische Familie Meyer aus Krefeld. Nach einem kurzen Aufenthalt in England, der durch Ruths mutige Entschlossenheit mit gefälschten Papieren und allein ins Vereinigte Königreich (siehe Teil drei „Tage des Lichts“) zu gehen, erst möglich geworden ist, können die vier Meyers, Vater Karl, Mutter Martha sowie Ruth und ihre jüngere Schwester Ilse, endlich die weite Reise in das „Gelobte Land“ Amerika antreten. Doch auch hier ist nicht alles Liebe-Wonne-Waschtrog. So fällt Karl Meyer gleich bei der Ankunft auf zwei Betrüger herein, die die Notlage und die Unkenntnis der Neuankömmlinge gnadenlos ausnützen. Anders als viele mittellose Emigranten ist es den Meyers gelungen, einen Teil ihrer Fahrnisse nach Übersee zu verschiffen. Auch eine Wohnung steht für sie bereit, denn eine befreundete Familie, die schon 1936 die Zeichen der Zeit in Nazi-Deutschland erkannt hat und ausgewandert ist, hat den Meyers die Bleibe besorgt. Natürlich ist man weit entfernt vom Standard in Deutschland. Die Ersparnisse schwinden zusehends dahin und so ist es wieder einmal Ruth, die mit ihrem Verdienst die Familie über Wasser hält. Denn Vater Karl kann an seine beruflichen Erfolge in Deutschland nicht anschließen. Ohne Chauffeur und entsprechende Sprachkenntnisse muss das sehbehinderte Familienoberhaupt eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen. Nur langsam findet sich die Familie in Chicago zurecht. Letztlich ist das weitverzweigte Netzwerk der jüdischen Gemeinde hilfreich und die Meyers können Fuß fassen. Meine Meinung: Ich habe ein wenig mit Karl Meyer gehadert, weil für ihn das Glas immer halb leer ist. Anstatt froh zu sein, erstens am Leben und zweitens in Sicherheit zu sein, mäkelt er an allem herum. Natürlich ist er in seiner „Ehre“ getroffen, nicht mehr allein und umfassend für seine Familie aufkommen zu können. Doch ehrlich, das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich verstehe auch, dass er sich schämt, seinen Nimbus als erfolgreicher Geschäftsmann eingebüßt zu haben. Interessant finde ich, an welchen Kleinigkeiten das Ehepaar Meyer hängt: Das Symbol ist die Kristallschüssel, die sie zur eigenen Hochzeit bekommen haben. Aufgefallen ist mir, dass sich sowohl die Meyers als auch die Amerikaner gegenseitig mit Vorurteilen aufgrund Unkenntnis des jeweils anderen begegnen. Martha und Karl glauben, dass die Amerikaner Halbwilde sind und den Gebrauch von Gabel und Messer nicht beherrschen. Gleichzeitig wundern sich Ruths Arbeitskolleginnen, dass es in Deutschland Häuser aus Stein gibt. Das toppt nur der aktuelle Präsident, der glaubt in Europa und da in Österreich, leben die Leute in „Waldstädten“. Marthas Bemerkung, die Amerikaner kennen für Betttücher statt Leinen nur Baumwolle, die sich schnell abnützt, zeigt auch ein wenig die Überheblichkeit des Großbürgertums. Die Familienmitglieder, die Deutschland nicht mehr verlassen konnten, wären im KZ über ein Baumwoll-Leintuch recht froh gewesen. Karl und Martha benehmen sich Eddie gegenüber recht snobistisch, was sie mir ein wenig unsympathisch erscheinen lässt. Ihnen macht der gesellschaftliche „Abstieg“ sichtlich zu schaffen, während Eddie als Kind russischer Juden echte Armut kennt. Gut gefallen hat mir, wie die Autorin Ruth den Näherinnen in der Fabrik die Grundzüge des Judentums erklären lässt. Diese Passagen finde ich sehr anschaulich. Hier gibt es unterschwelligen „Unterricht“. Auf die Arbeit in der Kleiderfabrik ist gut geschildert und so habe ich mich auf die Erklärungen in der Schuhmanufaktur gefreut, die dann leider ausgeblieben sind. An manchen anderen Stellen ist der Schreibstil nicht ganz so plastisch. Da ist es eher „tell“ denn „show“. Das kostet gemeinsam mit den mehrfachen Wiederholungen, dass die Prüfung zur Elizabeth-Arden-Beraterin in 4 bzw. 5 Wochen ansteht, einen Stern. In einem kurzen Seitenblick auf den Rest der Familie in Nazi-Deutschland, erfahren die Leser, was sie schon geahnt haben. Die einen begehen Selbstmord, die anderen lehnen diesen aus tief religiösen Gründen ab und werden letztlich deportiert. In einem Epilog springen wir in das Jahr 2019 und dürfen Eddie an seinem 100. Geburtstag treffen. Im Anschluss daran, erklärt Ulrike Renk, welche Teile des Romans Fakt und welche Fiktion sind. Grundlage für diesen vierteiligen historischen Roman bilden die Tagebücher der Ruth Meyer. Fazit: Ein gut gelungenes Finale dieser Familiengeschichte, dem ich gerne 4 gute Sterne gebe.


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