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Angst und Macht

Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien

Macht und Angst gehören in der politisch-gesellschaftlichen Welt eng zusammen. Macht hat für den, der sie hat, viele Vorteile und für diejenigen, die ihr unterworfen sind, viele Nachteile, denn Macht erzeugt bei den ihr Unterworfenen Angst. Da die Angst selbst wiederum Macht über die Geängstigten ausübt, haben diejenigen, die es verstehen, Angst zu erzeugen, eine sehr wirkungsvolle Methode, auf diese Weise ihre Macht zu stabilisieren und zu erweitern. Angsterzeugung ist ein Herrschaftsinstrument, und Techniken zum Erzeugen von gesellschaftlicher Angst gehören zum Handwerkszeug der Macht. Diese Einsicht ist so alt wie die Zivilisationsgeschichte. Rainer Mausfeld, der bereits mit "Warum schweigen die Lämmer" ein fulminantes Aufklärungswerk veröffentlichte und damit auf der Bestsellerlisten landete, liefert mit dem vorliegenden Buch eine extrem wichtige Erweiterung, die mehr denn je vonnöten ist. Stimmen zu seinem Bestseller "Warum schweigen die Lämmer": "Eine so schmerzhafte wie brillante Endoskopie des gegenwärtigen politischen Systems. Mausfeld ist ein Volksaufklärer in der Denktradition Humboldts, Deweys und Chomskys ... ein Weckruf zur rechten Zeit." NZZ "Mit seinem neuen Buch beflügelt Rainer Mausfeld die Sehnsucht nach Veränderung." Rubikon "Mausfeld deckt die Systematik dieser Indoktrination auf und macht uns sensibel für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden." NachDenkseiten "In dem Buch geht es insbesondere um Täuschung und Illusionen, was den Begriff der Demokratie und den Zustand der Gesellschaft angeht." Telepolis
Portrait
Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen beschäftigt er sich mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie in einen autoritären Sicherheitsstaat und psychologischen Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Mit seinen Vorträgen (u.a. "Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?" und "Die Angst der Machteliten vor dem Volk") erreicht er Hunderttausende von Zuhörern.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783864897467
Verlag Westend Verlag
Dateigröße 1453 KB
Verkaufsrang 34526
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Kundenbewertungen

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Ein brilliantes Werk
von Christian Rose aus Wuppertal am 22.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dieser Lektüre sollte jeder aufwachen aus dem Traum der vorherrschenden Gesellschaftsordnung. Es ist wirklich wie die blaue Pille im Film Matrix. Für jeden Aufklärungsfreund ein Muss.

Großartiges Werk! Unbedingt lesen!
von Wedma am 15.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von diesem Werk von Prof. Mausfeld bin ich restlos begeistert. Mit großem Vergnügen habe ich es gelesen. Großartig in all seinen Teilen von vorn bis zum Ende. Nach einer Pause lese ich es bestimmt nochmals. Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite und dieses ist hervorragend. So kristallklar, so auf den Punkt wurden die heutigen ... Von diesem Werk von Prof. Mausfeld bin ich restlos begeistert. Mit großem Vergnügen habe ich es gelesen. Großartig in all seinen Teilen von vorn bis zum Ende. Nach einer Pause lese ich es bestimmt nochmals. Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite und dieses ist hervorragend. So kristallklar, so auf den Punkt wurden die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse gebracht, messerscharf analysiert und die Dinge beim Namen genannt! Die Spielchen der Macht mit der Angst der breiten Bevölkerung sind prima durchschaut und für jeden verständlich zum Ausdruck gebracht. Es gibt diverse Aspekte, z.B. Wie und wozu die Angst erzeugt wird, wie sie zu funktionieren angedacht ist, was sie bei den Empfängern bewirken soll, inwiefern dies der Demokratie abträglich ist uvm. Zum Zustand der Bildung und warum sie heute so bescheiden ist, wie sie ist, findet man hier auch paar klare Worte. So etwas gibt es nicht oft. Und erst recht nicht in den offiziellen Medien oder auch Qualitätsmedien, wie sie sich selbst nennen. Man weiß auch warum, wenn man z.B. „Sabotierte Wirklichkeit“ von M. Klöckner, „Warum schweigen die Lämmer“ gelesen hat oder auch „Lügen die Medien?“ von J. Wernicke (Hrsg.) oder auch die Werke von Noam Chomsky, das z. Zt. Neuste „Kampf oder Untergang“. Die Zitate aus „Warum schweigen die Lämmer?“ hier sind richtig klasse, und kommen in diesem Kontext erst recht toll zur Geltung. Habe mich gefreut, diese wieder zu lesen. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch kennenzulernen und über die Ausführungen des Autors zum Zustand der Demokratie nachzudenken. Auch wenn es etwa hundert Seiten sind. Die Qualität der Lektüre bemisst sich wohl kaum an der Anzahl der Seiten, einerseits. Andererseits ist der Stoff so inhalts- und aufschlussreich, dass sich so mancher Wälzer von tausend Seiten kaum danebenstellen kann. Vllt hat man so manches auch früher bei sich im Stillen gedacht, Beispiele aus dem Leben gibt es ja genug, aber so wie Prof. Mausfeld all dies Erklärt, die Zusammenhänge schildert: in dieser Klarheit, mit der Argumentation, spannenden Vergleichen, so auf den Punkt, so schlüssig und rund, das kann nur er. Hier stehen Dinge, die man sonst kaum woher bekommt. Und erst recht nicht in dieser Form. Diese Inhalte sollte man kennen. Wenn man nicht völlig verblendet durchs Leben torkeln und sich von den Reichen bis zum bitteren Ende herumschubsen lassen möchte. Fazit: Unbedingt lesen. In diesem Buch steck so viel Substanz, dass man aus dem Staunen nicht rauskommt. So viel Wahres in hochkonzentrierter Form trifft man heute selten. Man kann es als ein Amuse-Gueule zu „Warum schweigen die Lämmer?“ begreifen. Man kann es auch als eine willkommene Ergänzung dazu nehmen. Eine Bereicherung ist dieses Buch allemal. P.S. Das Herummäkeln daran kann ich absolut nicht nachvollziehen. Diese plakativen Sprüche des „Rezensenten“, die mit dem Quark aus der 2 Sterne Abteilung, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Diese kann man kaum auf den Inhalt dieses Buches beziehen, wenn man es gelesen hat. Ich werte diese „Rezension“ als einen plumpen Versuch, die Interessierten vom Lesen dieses hervorragenden Buches abzubringen. Diesen Gefallen sollte man dem Möchte-gern-Meinungsmacher nicht tun. Sondern unbedingt lesen, im Freunde- und Bekanntenkreis diskutieren. Und Handeln.

Hat mich enttäuscht
von Gertie G. aus Wien am 20.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von diesem Buch habe ich mir etwas mehr erwartet als Zitate aus einem anderen Buch des Autors („Warum schweigen die Lämmer?“). Ich dachte, hier Denkanstöße zum Erkennen von Manipulation oder Mechanismen der bzw. Rüstzeug gegen solche Beeinflussungen Macht zu erhalten. Leider musste ich einige eher unpräzise Begriffe lesen. Zu... Von diesem Buch habe ich mir etwas mehr erwartet als Zitate aus einem anderen Buch des Autors („Warum schweigen die Lämmer?“). Ich dachte, hier Denkanstöße zum Erkennen von Manipulation oder Mechanismen der bzw. Rüstzeug gegen solche Beeinflussungen Macht zu erhalten. Leider musste ich einige eher unpräzise Begriffe lesen. Zum Beispiel wird häufig der Begriff „Neoliberalismus“ strapaziert, ohne dass der Autor dies für diesen Kontext erklärt. Meint er, wie Noam Chomsky, dass Neoliberalismus „die Herrschaft großer Konzerne ist“ zu denen die USA, heute mehr denn je, durch Importzölle einen gewichten Beitrag leistet. Oder geht seine Interpretation in Richtung „Neomarxismus“? „Demokratie und Kapitalismus sind, wie mehrfach sorgfältig aufgezeigt wurde, nicht miteinander vereinbar. Damit ist es aus grundsätzlichen Gründen auch unmöglich, in einer „kapitalistischen Demokratie“ die drei demokratischen Versprechen,- nämlich gesellschaftliche Selbstbestimmung, friedliche Lösung innerer und äußerer Konflikte und Freiheit von gesellschaftlicher Angst - einzulösen.“ Ist der Umkehrschluss aus diesem Zitat, dass eine kommunistische Demokratie, oder gar eine Diktatur erstrebenswert wäre? Sind die Menschen in der Türkei, in China oder in Nordkorea „selbst bestimmt“? Leben sie ohne gesellschaftlicher Angst? Lösen die beiden Staaten ihre inneren Konflikte friedlich? Dasselbe könnte man von eingen Staaten in Südamerika in Afrika oder auch in Osteuropa sagen. Spielen die Staatsmänner dieser Länder nicht ebenfalls mit der Angst der Bevölkerung, um ihre Macht aus zu üben oder zu erhalten? Was nicht passt, wird passend gemacht. Regimekritiker werden im besten Fall mundtot gemacht, im schlechtesten Fall ermordet. Ob diese Gesellschaftsform so erstrebenswert erscheint? Fazit: Ich habe hier etwas anderes erwartet und kann dem Buch nicht allzu viel abgewinnen.