Adieu, o Seele! Ein Fall für D.I. Horse

Kriminalsatire

Raffael Rauhenberg

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Beschreibung

»Eine geniale Parodie auf Doyles berühmtes Detektivpaar - ein Krimi mit tierischem Humor und Charme!«
- Josetta, LovelyBooks-Rezensentin

Mit Leichen haben Inspector Horse und Sergeant Sheep öfters zu tun. Aber wenn der Tag mit einem Toten im eigenen Garten beginnt, Sergeant Sheep sich erst mal selbst für den Mörder hält und die Ermittlungen direkt zwischen die Fronten von Fleischproduzenten und militanten Vegetariern führen, kann nur noch animalischer Spürsinn die Lage retten. Davon hätte Inspector Horse eigentlich genug ... wäre da nicht die Araberstute Dolly, die ihn fast um den Verstand bringt und dann noch in die falschen Hände gerät, und wäre da nicht der mysteriöse Professor, der selbst Horse das Fürchten lehrt.

Ein kriminalistisches Verwirrspiel mit tödlichem Witz, eine hochgiftige Gesellschaftssatire und vielleicht die Antwort auf eine uralte Frage: Sind Tiere die besseren Menschen?

Raffael J. Rauhenberg veröffentlichte sein erstes Buch »Zerschlag dein Spiegelbild« beim Verlag Jungbrunnen. Der Jugendroman wurde unter anderem in die Empfehlungsliste Die besten 7 Bücher von Focus/Deutschlandfunk aufgenommen (Juni 1996) sowie in die Ehrenliste zum Österreichischen Jugendbuchpreis (1997).

Nach beruflichen Irrfahrten in verschiedenen Branchen ist Raffael Rauhenberg heute im Artenschutz tätig und führt in einem wichtigen Vogelschutzgebiet ornithologische Erhebungen durch. Als Schriftsteller hat er überwiegend Auftragstexte verfasst, 2017 erschien sein viel beachteter Roman »Die Schulter des Riesen«.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 25.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7481-9191-9
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/14/2 cm
Gewicht 444 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Kritisch - spannend - amüsant
von Tara aus Ratingen am 01.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer nach guter Unterhaltung sucht und einfach einmal etwas ganz Anderes lesen möchte, dem kann ich „Adieu, o Seele! Ein Fall für D.I. Horse“ von dem Autor Raffael Rauhenberg nur empfehlen. Nachdem im Garten von Inspector Horse eine Leiche gefunden wurde und Sergeant Sheep für einen kurzen Moment gedacht hat, dass er der Mörd... Wer nach guter Unterhaltung sucht und einfach einmal etwas ganz Anderes lesen möchte, dem kann ich „Adieu, o Seele! Ein Fall für D.I. Horse“ von dem Autor Raffael Rauhenberg nur empfehlen. Nachdem im Garten von Inspector Horse eine Leiche gefunden wurde und Sergeant Sheep für einen kurzen Moment gedacht hat, dass er der Mörder sein könnte, wird schnell klar, dass dieser sowohl aus den Reihen der Veganer als auch aus der Fleischindustrie kommen könnte. Da ist D.I. Horse mit seiner messerscharfen Kombinationsgabe gefragt. Zugegebenermaßen sind Inspector Shylock Horse und Sergeant Jon Sheep ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber gleichzeitig auch ein Duo, das einfach Spaß macht. Erzählt wird aus der Perspektive von Sergeant Jon Sheep, der oft ein wenig trampelig daherkommt, ständig hungrig ist und teilweise sehr verworrene Gedanken hegt, die wenig mit der Realität zu tun haben. Mich hat er dadurch wunderbar amüsiert. D.I. Horse ist hingegen sehr kompetent, seine Fähigkeiten zu kombinieren sind herausragend und seine Nachsicht mit Sheep macht ihn ausgesprochen sympathisch. Der Schreibstil des Autors ist angenehm, leicht zu lesen und eigentlich fliegt man nur so durch die Seiten. Aber hinter dieser amüsanten und teils skurrilen Lektüre steckt viel mehr als nur leichte Unterhaltung. Es wird mit Klischees gespielt und auf die Missstände in der Fleischindustrie wird ebenso hingewiesen wie auf die mit Pestiziden belasteten Felder. Die durch diese Themen verübte Kritik an der Gesellschaft ist dezent, wird aber mehr als deutlich und sorgt für einiges an Denkanstößen. Mich hat der Fall von Inspector Horse und Sergeant Sheep ausgesprochen gut unterhalten, da er spannend, amüsant und gesellschaftskritisch ist. Mit „Adieu, o Seele! Ein Fall für D.I. Horse“ hat der Autor Lesestoff geschaffen, der unterhält, auf Missstände hinweist und mich dadurch gedanklich auch nach dem Lesen immer wieder beschäftigt hat. Ich hoffe auf weitere Fälle mit diesen Protagonisten, da sie den berühmten Charakteren von Arthur Conan Doyle in nichts nachstehen.


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