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Ermafrodito - Harlows Begehren

Venedig im Jahr 1549: Giorgio brennt leidenschaftlich für Medizin und Anatomie. Selbst Experimente an Menschen lässt er nicht aus. Zu seinem Versuchskaninchen macht er den schönen Belfore, der ihm als Lustknabe hörig ist. Doch dieser liefert nach einigen Jahren keine neuen Erkenntnisse mehr. Als Giorgio im bunten Karnevalstreiben auf den engelsgleichen Hermaphroditen Harlow trifft, schöpft Giorgio neue Hoffnung für seine Forschung. Allerdings hat er nicht mit den zarten Gefühlen gerechnet, die Harlow für Belfore entwickelt ...
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783842057166
Verlag Tokyopop Verlag
Dateigröße 80836 KB
Verkaufsrang 74300
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Kundenbewertungen

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Schöner Einteiler, stellenweise recht unrealistisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Venedig, 1549: Giorgio beobachtet mit Neid, wie andere ihre anatomischen Erkenntnisse veröffentlichen, während er auf der Stelle tritt. Selbst seine Forschungen am Lebendobjekt, seinem Günstling und Lustknaben Belfore, erbrachten nicht die gewünschten Resultate. Da kommt ihm Harlow gerade recht, ein Hermaphrodit, der sich seinen... Venedig, 1549: Giorgio beobachtet mit Neid, wie andere ihre anatomischen Erkenntnisse veröffentlichen, während er auf der Stelle tritt. Selbst seine Forschungen am Lebendobjekt, seinem Günstling und Lustknaben Belfore, erbrachten nicht die gewünschten Resultate. Da kommt ihm Harlow gerade recht, ein Hermaphrodit, der sich seinen Unterhalt mit Liebesdiensten finanziert. Der Manga ist eine Komposition aus Renaissance, anatomischen Studien und Boys Love. Von den Bildern her schön anzusehen, auch wenn ich zu Beginn mehrfach Probleme hatte, Giorgio und Belfore zu unterscheiden, da sie teilweise recht ähnlich ausfielen. Was u.a. auch daran lag, dass Giorgio zu jung aussah. Die anatomischen Studien am offenen Körper waren mir etwas zu unrealistisch, insbesondere, da die Betroffenen anschließend relativ fit wirkten. Muss jeder für sich entscheiden, mir war das zu fiktiv, auch wenn es dramaturgisch passte. Zudem hätt ich mir mehr zwischenmenschliche Konflikte gewünscht, bevor es zum Ende des verhängnisvollen Beziehungsdreiecks kam. Das ging mir am Schluss einfach zu schnell. Der Zeichenstil ist überwiegend klar und fällt mal mehr, mal weniger detailliert aus. Inhaltlich ein vielleicht stellenweise etwas fiktiver Einteiler, unterhaltsam erzählt und mit einem zu abrupten Ende.