Das Glück ist zum Greifen da

Roman

Sylvia Deloy

(30)
eBook
eBook
8,99
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar

Weitere Formate

Taschenbuch

10,00 €

Accordion öffnen
  • Das Glück ist zum Greifen da

    Lübbe

    Sofort lieferbar

    10,00 €

    Lübbe

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen
  • Das Glück ist zum Greifen da

    ePUB (Lübbe)

    Sofort per Download lieferbar

    8,99 €

    ePUB (Lübbe)

Beschreibung

Was nützt einem der schönste Ort, wenn die, die man liebt, woanders sind?

Aus und vorbei, der Job bei einem hippen Kölner Start-Up ist in letzter Minute geplatzt und damit Anas Chance, in Deutschland bleiben zu können. Der Vater ihrer Zwillinge ist unauffindbar, er tourt derweil als Hornist irgendwo durch die Weltgeschichte. An willigen Helfern fehlt es nicht, alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben. Nicht zuletzt der attraktive, aber entnervend sorglose Musiklehrer der talentierten Zwillinge, der Ana mit seinem Optimismus zur Weißglut treibt. Bis sie erkennt: Auch auf Traumtänzer ist Verlass.
Ein heiterer Roman voller Sprachwitz und großartiger Pointen

Sylvia Deloy lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in ihrer Lieblingsstadt Köln. Da sie sich schon immer für die komischen Seiten des Lebens interessierte, arbeitete sie nach ihrem Studium beim Fernsehen als Autorin für Comedy-Sendungen. Wenn sie nicht gerade im Garten buddelt oder in ihre Laufschuhe steigt, schreibt sie fleißig an ihrer nächsten romantischen Komödie

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 351 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783732578108
Verlag Lübbe
Dateigröße 1347 KB
Verkaufsrang 13540

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
23
6
1
0
0

humorvolle und mitreizende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kyritz am 18.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ana eine alleinerziehende Mutter mit Zwillingen, befindet sich gerade auf Jobsuche, als sie Post von der Ausländerbehörde bekommt. Da hat gerade ein neuer Sachbearbeiter seinen Dienst angetreten und Ana samt ihren Söhnen Olly und Vally aus einem Datensatz gefischt. Mit dem Erhalt dieses Briefes ändert sich das Leben der gebürtig... Ana eine alleinerziehende Mutter mit Zwillingen, befindet sich gerade auf Jobsuche, als sie Post von der Ausländerbehörde bekommt. Da hat gerade ein neuer Sachbearbeiter seinen Dienst angetreten und Ana samt ihren Söhnen Olly und Vally aus einem Datensatz gefischt. Mit dem Erhalt dieses Briefes ändert sich das Leben der gebürtigen Serbin dramatisch. Denn auf einmal droht ihr die Abschiebung, eben weil sie einen Job vorweisen kann. Sie schreibt Bewerbung auf Bewerbung doch es hagelt Absagen. Zeitgleich versuchen ihre Freundin und sie den Erzeuger Udo ihrer Zwillinge zu finden. Doch dieser ist unauffindbar. Nach langen Suchen haben sie eine Spur, doch der Hilferuf animiert Udo nur dazu zwei Hörner zu schicken. Derweil funkt es zwischen Peter und Ana. Doch dann bekommt er ein unfassbar gutes Angebot in Übersee und die junge Liebe bekommt tiefe Kerben. Doch plötzlich kommt Viktor, den Ana über eine Dayting App kennengelernt hat, mit einem Angebot um die Ecke das ihr den weiteren Aufenthalt garantieren könnte wenn die Ausländerbehörde mitspielen würde. Die Autorin hat einen unglaublich leichten flüssigen Schreibstil, der mich als Leser sehr schnell gefesselt hat. Man merkt, dass sie sich mit dem Thema Aufenthaltsrecht auseinandergesetzt hat und dadurch wird die ganze Geschichte auch glaubwürdig. Insgesamt finde ich es eine richtig nette Geschichte, die nicht nur stimmig ist sondern auch Lustig. Man sieht in welcher Bedrängnis Menschen unverhofft geraten können, die wirklich alles getan haben um sich und ihre Familie über Wasser zu halten. Leute neben hochemotionalen Stellen gibt es auch Stellen, da habe ich lauthals losgelacht und das zu einer Uhrzeit ja normalerweise ruht da alles und jeder. Die Figuren waren alle schön ausgearbeitet, man konnte ihre Motive und Motivation und Gründe gut nachvollziehen. Besonders schön fand ich es das die Autorin nicht den einfachen Weg gewählt hat sondern ihre Protagonistin als diese starke Frau gezeigt hat sie diese darstellt. So hat sie zwar durch die Hölle geschickt ihr aber auch die Rettungsleine hingehalten. Und dann die Nebenfiguren, der Vater der Zwillinge, die sie zwar mit Musikinstrumente versorgt aber sonst in keinster Weise seinen Unterhaltspflichten nachkommt. Und dann dieser Beamte herrlich, dieser Held der Arbeit, ein Beamte wie er im Lehrbuch steht. Er ist ja immer wieder zwischendurch aufgetaucht, was dann doch etwas seltsam war. Als Leser hatte ich immer das Gefühl na kommt da jetzt noch was? Und dann war er wieder weg. Grad so als wollte die Autorin noch einen weiteren Handlungsstrang entwickeln und ihr dann der Mut gefehlt hat. Fazit: Obwohl des eigentlich schweren und trockenen Themas hat die Autorin, es geschafft den Leser dieses Thema näher zu bringen. Und das auf eine leichfüßige und humorvolle Art und Weise. Das ganze dann noch ein wenig mit Amour gewürzt und fertig war dieser wirklich tolle Roman. Gut hier und da hatte er auch so seine Länge aber an sich hat er sich flott gelesen. Kann euch diesen Roman nur ans Herz legen so schaut man mal über den Tellerand.

Wohlfühl-Atmosphäre!
von einer Kundin/einem Kunden aus Altomünster am 11.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Halt es fest, das Glück, sonst macht es, was es will. „Wir blickten stumm in den Himmel und lauschten der Musik. Da wünschte ich mir eine Stopptaste. Ich wollte das Leben anhalten. Es war gerade einfach nur perfekt.“ Ich versuche jetzt mal in Worte zu fassen, wie toll ich dieses Buch fand: Das Cover spricht mich total an, ... Halt es fest, das Glück, sonst macht es, was es will. „Wir blickten stumm in den Himmel und lauschten der Musik. Da wünschte ich mir eine Stopptaste. Ich wollte das Leben anhalten. Es war gerade einfach nur perfekt.“ Ich versuche jetzt mal in Worte zu fassen, wie toll ich dieses Buch fand: Das Cover spricht mich total an, es hat einfach wunderschöne, sommerliche Farben und es passt perfekt zur Geschichte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn Sylvia Deloy hat einen lockeren, unterhaltsamen Schreibstil und spielt wunderbar mit den Wörtern. Auch ihr Humor an den richtigen Stellen ist einfach grandios. Ana mochte ich total gern, denn sie ist eine sehr selbstständige und total sympathische Frau, außerdem fand ich es toll, dass sie ausländische Wurzeln hat, dadurch wurde das Buch noch besonderer. Ihre beiden Zwillinge sind einfach nur zuckersüß, darf ich sie bitte mal drücken? Generell mochte ich eigentlich alle Charaktere aus diesem Buch weil sie so unterschiedliche, starke Persönlichkeiten hatten und toll ausgearbeitet waren. Die Handlung der Geschichte war zwar recht vorhersehbar aber sehr angenehm und nicht zu dramatisch. „Das Glück ist zum Greifen da“ ist eine wunderschöne, fröhliche, sommerliche Geschichte die einfach perfekt für einen gemütlichen Tag am Strand oder auf der Couch geeignet ist. Ich kann sie nur weiterempfehlen!

Das Glück ist zum Greifen da
von Svanvithe am 02.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Serbin Ana Abovicz lebt seit zwölf Jahre in Deutschland, hat mit Anfang zwanzig ihre Zwillinge Vally und Olly bekommen, Produktdesign studiert und den Alltag mit all den großen und kleinen Sorgen allein bewältigt, als eines Tages die Aufforderung des Ausländeramtes ins Haus flattert, die Bundesrepublik Deutschland innerhalb ... Die Serbin Ana Abovicz lebt seit zwölf Jahre in Deutschland, hat mit Anfang zwanzig ihre Zwillinge Vally und Olly bekommen, Produktdesign studiert und den Alltag mit all den großen und kleinen Sorgen allein bewältigt, als eines Tages die Aufforderung des Ausländeramtes ins Haus flattert, die Bundesrepublik Deutschland innerhalb von 28 Tagen zu verlassen. Bei nicht fristgerechter Ausreise droht die Abschiebung nach Serbien. Da ist guter Rat teuer. Ana braucht dringend einen Job, mit dem sie den Lebensunterhalt für sich und die Söhne bestreiten kann. Nach 77 Bewerbungen ein schier unlösbares Unterfangen. Die Alternative wäre ein Mann zum Heiraten, doch der ist leider nicht in Sicht. Und der Vater der Jungen, Hornist Udo, hat den fast Elfjährigen zwar das musikalische Talent vererbt, allerdings die Vaterschaft offiziell nicht anerkannt, was hinsichtlich des Aufenthaltes helfen würde. Er glänzt durch Abwesenheit oder spontane Geschenke wie das Klavier, das mitten in der Wohnung steht, und reist ansonsten in der Welt umher. Aber Ana wäre nicht sie selbst, wenn sie kampflos aufgeben würde. So mobilisiert sie alles, um mit ihrer kleinen Familie in ihrer Wahlheimat Köln bleiben zu können. Und kann auf die tatkräftige Unterstützung von Freundin Ella und auf die ihrer Nachbarn zurückgreifen, um dem karrieresüchtigen Herrn Schmidtke von der Ausländerbehörde ein Schnippchen zu schlagen... Um es vorweg zu nehmen: „Das Glück ist zum Greifen da“ von Sylvia Deloy bringt einfach Freude. Zwar hält die Geschichte keine weltbewegenden Überraschungen bereit und ist hinsichtlich des Endes vorhersehbar. Angesichts der stetigen positiven Grundstimmung und vieler Emotionen ist dies jedoch absolut verzeihlich. Die Autorin schafft eine beschauliche Atmosphäre, in dem sie das Geschehen in ihrer Wahlheimatstadt Köln ansiedelt, und versprüht viel Lokalkolorit, das besonders Einheimischen Wiedererkennung bescheren dürfte. Dann gehören ebenso die Menschen dazu, die die Gemeinschaft hoch halten. Außerdem wird eine Liebesgeschichte erzählt und Heldin Ana wird neben all den Ereignissen auch noch in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. Sylvia Deloy schreibt trotz durchaus realitätsnaher, ernster Themen wie Abschiebung, Integration, Arbeitslosigkeit und Jobsuche, Existenzangst, Helikoptereltern und Einsamkeit der Menschen erfrischend unbeschwert, mit einem Augenzwinkern und einer gewissen Situationskomik. „Das Glück ist zum Greifen da“ zieht seine Leichtigkeit indes vor allem aus der Figur der Ana. Die blitzgescheite Serbin ist an sich ein positiv denkender Mensch, aufgeschlossen, hilfsbereit, herzenswarm. Sie versucht die Steine, die ihr in den Weg „geworfen“ werden, wegzuräumen, wenngleich sie manchmal zu Schwarzmalerei neigt. Als liebevolle Mutter ihrer aufgeweckten Zwillinge organisiert sie mit Hilfe von Freunden und Nachbarn, die sie wegen ihrer Lebensfreude und ihres Engagements schätzen, ihren Alltag. Auch für den etwas "verpeilten" Klavierlehrer ihrer Söhne ist sie unentbehrliche Stütze bei der Aufforderung eines Kindermusicals. Dieser Peter ist ganz anders als sie. Nimmt alles auf die leichte Schulter, kommt ständig zu spät, kann aber Kochen. Das gelingt Ana nicht immer, dafür ist sie im Backen ihrer Vasa-Torte nach Oma Liljanas Rezept unschlagbar. Und ziehen sich Gegensätze nicht an? Ist es manchmal nicht verkehrt, seinen Kopf auszuschalten und einfach nur auf sein Herz zu hören? Wer erfahren will, ob Ana das Glück findet, sollte zum Buch greifen… 4,5 Sterne


  • Artikelbild-0