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Perchtenjagd

Ein Meiberger-Krimi

Servus Krimi

Weitere Formate

Mörderisches Krippenspiel

Auf dem Adventsmarkt in St. Wolfgang, zwischen Punschständen und Weihnachtssternen, verschwindet die fünfjährige Marie spurlos. Die verzweifelte Mutter ist sich sicher: Es hat sich jemand unter die Perchtenläufer gemischt und das Mädchen entführt. Während die Polizei im Dunkeln tappt, nimmt Gerichtspsychologe Meiberger die Fährte auf. Und bekommt es mit einem Gegner zu tun, der ein perfides Katz-und-Maus-Spiel mit ihm treibt ...
Während der bedächtige Kripochef Nepo und sein schaumrollensüchtiger Assistent Ganslinger eher erfolglos nach dem Mädchen suchen, stößt Gerichtspsychologe Thomas Meiberger auf Hinweise, die den beiden Kripospezialisten entgangen sind - und die Parallelen zur Entführung einer Frau aus Salzburg aufweisen. Die Spuren deuten auf einen Psychopathen, der zu Weihnachten ein tödliches Krippenspiel aufführen will - und dem noch vier weitere "Mitspieler" fehlen. Um die mörderischen Spielregeln des Täters zu durchschauen und die Geiseln zu finden, bevor der Weihnachtsabend anbricht, muss Meiberger an seine Grenzen gehen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Portrait
Maja und Wolfgang Brandstetter leben und arbeiten in Wien. Sie schreiben Drehbücher, so auch das Drehbuch für die viel beachtete Servus-TV-Prime-Time-Produktion "Meiberger - Im Kopf des Täters" rund um den Gerichtspsychologen Thomas Meiberger, der als forensischer Experte und Zauberkünstler die menschliche Psyche wie kein Zweiter kennt und diese gezielt beeinflussen kann. Die zweite Staffel startet im November 2019 bei Servus TV.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783710452246
Verlag Servus
Dateigröße 1109 KB
Verkaufsrang 785
eBook
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Kundenbewertungen

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Krimi mit kauzigen Charakteren
von Der Duft von Büchern und Kaffee am 19.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Inhalt: Es geschah kurz vor Weihnachten auf dem Adventsmarkt in St. Wolfgang, gerade zu dem Zeitpunkt, als die Perchtenläufer durch die Straßen zogen. Die fünfjährige Marie wurde Opfer einer Entführung. Die aufgeregte Mutter informierte sofort die Polizei. Und so kam es, dass der Psychologe Meiberger mit dem Fall betraut wu... Inhalt: Es geschah kurz vor Weihnachten auf dem Adventsmarkt in St. Wolfgang, gerade zu dem Zeitpunkt, als die Perchtenläufer durch die Straßen zogen. Die fünfjährige Marie wurde Opfer einer Entführung. Die aufgeregte Mutter informierte sofort die Polizei. Und so kam es, dass der Psychologe Meiberger mit dem Fall betraut wurde. Meibergers persönliche Betroffenheit entsteht durch seine eigenen Erfahrungen: Sein einziger Sohn verschwand mit siebzehn Jahren ebenfalls spurlos. Er will den Täter finden. Unbedingt. Nur kurz nach dem Geschehen ereignet sich ein zweiter Vorfall. Ein Bergsteigerehepaar entdeckt bei einer Wanderung unter einem Schneeberg eine Leiche mit einem Teddy im Arm. Es handelt sich, wie die Polizei kurz darauf recherchiert, um genau den Bären, den auch die kleine Marie am Tag ihrer Entführung bei sich hatte. Kurze Zeit später entdeckte Meiberger im Obduktionsbericht ein Detail, das ihn sofort an einen Fall aus der Vergangenheit erinnert. Der Täter hatte ein Zeichen hinterlassen, eine in die Stirn des Opfers eingeritzte Krone. Im Detail: Meiberger hat es nicht einfach. In seiner Karriere als Gerichtspsychologe hat er schon viele Fälle lösen können. Unter seinen Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzen und sonstigen, ist Meiberger angemessen unbeliebt. Direkt nach der Entführung der kleinen Marie ist Meiberger sofort in höchster Alarmbereitschaft. Er weiß, dass in solchen Fällen jede Sekunde zählt. Während Meiberger also bereits über erste Zusammenhänge nachdenkt und Indizien zu finden versucht, widmet sich sein Chef und bester Freund, Oberstleutnant Nepomuk, dem Genuss einer Käsekrainer an einem der Adventsmarktstände. Als wäre das alles nicht schon nervig genug, beschließt Nepo nur kurze Zeit später Meiberger auch noch von dem Fall abzuziehen. Meiberger ist geschockt. Seine Kollegen sind in seinen Augen eine seltsame Mischung aus Selbstgefälligkeit, Vulnerabilität und Inkompetenz. So beschließen Meiberger das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen und ermittelt einfach undercover. Eigene Meinung: Maja und Wolfgang Brandstetter schreiben Drehbücher. Das merkt man ihrem Erstlingswerk an. Meibergers Erlebnisse wurden bereits auf dem TV-Sender Servus im Fernsehen ausgestrahlt. „Perchtenjagd“ ist nun der erste Meiberger-Krimi in Buchform. In erster Linie ein Detektivroman, enthält das Werk durchaus Elemente eines Thrillers à la Hollywood, flankiert von fantastischen Passagen in den mystischen Gegenden Österreichs. In einigen Rezensionen habe ich, bereits vor dem Lesen des Buches, Kritiken bezüglich eines unrealistischen Endes gelesen. Um nicht zu spoilern möchte ich mich hierzu nicht in Details verlieren. Im Nachwort erwähnen die Autoren, dass sie für ihre Buchrecherche auf die Hilfe eines gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und forensischen Psychologen zurückgegriffen haben, der für Authentizität bürgt. Ein Krimi war für mich bis vor kurzem darauf ausgelegt, aus Beobachtungen, Aussagen und Indizien schlussendlich eine nachvollziehbare Narration (über den Tathergang bis zum Ende) zu ergeben. Das vorliegende Werk setzt andere Prioritäten und misst alles an seiner erzählerischen Verwertbarkeit. Dennoch wusste mich der erste Meibergerkrimi in Buchform von Maja und Wolfgang Brandstetter (mit Ausnahme des Endes) von sich zu überzeugen; gerade indem sie ihre Figuren als liebenswert abgerockte Existenzen zeigen. So hat Meiberger seine Frau an seinen besten Freund verloren, sein einziger Sohn ist vor Jahren spurlos verschwunden. Auch muss er sich stets mit seinen unfähigen Kollegen herumschlagen. Fazit: Das Autorenduo Maja und Wolfgang Brandstetter schreibt schon seit geraumer Zeit Drehbücher für die auf Servus TV ausgestrahlte Krimiserie rund um den Gerichtspsychologen Meiberger. Mit „Perchtenjagd“ haben sie nun ihren ersten Krimi in Buchform herausgebracht. Für all diejenigen Krimifreunde, denen es Vergnügen bereitet, eine spannungsgeladene Geschichte hautnah an den Figuren mitzuerleben, ist das Werk eine handfeste Empfehlung. Besonders das Personengefüge im Roman ist gelungen: kauzig, stimmig und äußerst unterhaltsam. Sprachlich ist das alles durchaus ambitioniert. Das Ende enttäuscht allerdings ein wenig.

Ein Psychologe als Ermittler
von Sikal am 16.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Anfangs freute ich mich richtig, dass die Geschichte am Adventmarkt in St. Wolfgang spielt. Ein Besuch dort ist immer wieder ein Genuss und auch bei uns war der Spaß vorbei als die Perchten auftauchten. Doch für die fünfjährige Marie in diesem Krimi und deren Mutter werden der Besuch des Adventmarktes und das Auftauchen der Pe... Anfangs freute ich mich richtig, dass die Geschichte am Adventmarkt in St. Wolfgang spielt. Ein Besuch dort ist immer wieder ein Genuss und auch bei uns war der Spaß vorbei als die Perchten auftauchten. Doch für die fünfjährige Marie in diesem Krimi und deren Mutter werden der Besuch des Adventmarktes und das Auftauchen der Perchten zum Alptraum. Die Polizei und der beigezogene Psychologe Meiberger ahnen noch nicht, was für eine Mordserie vom psychopathischen Täter geplant wird und welches Spektakel am Heiligen Abend dessen Ziel ist. Soll Marie ein Teil dieser Inszenierung werden? Meiberger ist mir aus dem Fernsehen nicht bekannt und so musste ich anfangs mit seinen Eigenheiten erst zurechtkommen. Auch, dass er oftmals unüberlegt in gefährliche Situationen schlittert, diese dann jedoch mit Bravour meistert, wirkt etwas unglaubwürdig und zu sehr konstruiert. Durch seinen persönlichen Hintergrund wird der Krimi etwas aufgepeppt und punktet mit einem grandiosen Cliffhanger. Das Autorenduo Brandstetter hat hier eine geschickte Verbindung zwischen historischem Brauchtum, Lokalkolorit und modernen Ermittlungsmethoden geschrieben. Der Krimi liest sich schnell und flüssig, wirkt aber einige Male nicht glaubhaft und schlüssig, wie Situationen gemeistert werden. Trotzdem bin ich gespannt wie sich der nächste Meiberger-Krimi gestaltet, auf jeden Fall gibt es noch Luft nach oben, was ja nicht negativ ist. Für diesen Einführungsband gibt es von mir 3 Sterne.

düsterer, interessanter Fall
von annlu am 13.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Mitten in der idyllischen Adventszeit wird ein Mädchen entführt. Obwohl der Gerichtspsychologe Meiberger vom Fall abgezogen wird, lassen ihn die Ereignisse nicht los. Da er die Polizisten für unfähig hält, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. So sieht er sich einem psychopathischem Täter gegenüber, der auch für Meiberger zu... Mitten in der idyllischen Adventszeit wird ein Mädchen entführt. Obwohl der Gerichtspsychologe Meiberger vom Fall abgezogen wird, lassen ihn die Ereignisse nicht los. Da er die Polizisten für unfähig hält, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. So sieht er sich einem psychopathischem Täter gegenüber, der auch für Meiberger zur Gefahr wird. Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt bekommt man hier einen Krimi serviert, der nicht ganz das war, was ich mir unter einem Heimatkrimi vorstelle. Idylle wird hier nicht großgeschrieben, der Ermittler ist weder ein seltsamer Kauz noch ein sympathischer Kerl. Im Gegenteil ist die Stimmung gedrückt, selbst die vorweihnachtliche Zeit sorgt hier für Schaudern. Was Meiberger anbelangt, so war das erste Aufeinandertreffen mit ihm ein Schock. Dass er alle anderen analysieren muss gehört wohl zu seinem Beruf, dass er sie aber auch von oben herab als unfähig und niveaulos einstuft, hat ihn mir sehr unsympathisch gemacht. Zwar kamen im Laufe der Geschichte noch Zusammenhänge heraus, die einige seiner Einschätzungen in ein etwas anderes Licht rückten, sympathisch wurde er mir dadurch trotzdem nicht. Wobei das ja nicht das Ausschlaggebende an einem guten Ermittler ist. Zu Beginn kommt das entführte Mädchen noch zu Wort. Zusammen mit den immer wieder auftauchenden Gedankengänge des Täters hat dies eine gefahrvolle Stimmung erzeugt. Meiberger und sie sind nicht die einzigen, die ihre Perspektive zur Geschichte beitragen. So ziemlich jeder Charakter, der eine größere (oder auch kleinere) Rolle in der Handlung einnimmt trägt seinen Part dazu bei, wobei sie alle mit aktuellen Gedanken und einer kurzen Persönlichkeitsbeschreibung versehen wurden. Für mich passte das ins Bild das Meiberger schafft: Er als Gerichtspsychologe schätzt sein Gegenüber sofort ein und erstellt ein Profil. Genauso wird es in der Geschichte für (fast) alle handelnden Personen gehandhabt. Das entführte Mädchen bleibt nicht das einzige Opfer. Die Entführung, das Auffinden neuer Opfer, eine Bedrohung für die Ermittler aber auch all die negativen Gefühle, die die Protagonisten - nicht nur der Täter - mit in die Geschichte bringen ebenso wie die abschätzige Einstellung zur Weihnachtszeit erzeugten eine eigene Stimmung, die von gefahrvoll über düster bis zu hasserfüllt reichte. Die Handlung nimmt eine überraschende Wendung. Dadurch wurde zwar die Spannung um die Identität des Täters reduziert, die Handlung nahm aber rasant an Fahrt auf, sodass sie nicht langweilig wurde. Fazit: Mit dem Charakter von Maiberger hatte ich zu kämpfen – der Fall war aber interessant.


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