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Strategien der Natur

Wie die Weisheit der Bäume unser Leben stärkt

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Der Wald – ein Wunder der Natur

Alles am Wald ist ein Wunder: jedes Samenkorn, das Geflecht der Wurzeln, das Licht, das durch das Blätterdach scheint, die wohltuend frische Luft. Wie der Wald entstand und was wir ihm zu verdanken haben, davon weiß Erwin Thoma sachkundig zu erzählen. So entstand ein außergewöhnliches Bäume-Buch voller faszinierender Geschichten und Mythen, spannender biologischer Details und wissenschaftlicher Zusammenhänge:

- Wachsen, werden und vergehen – den Kreislauf der Natur verstehen
- Die Evolution der Bäume und ihre Überlebensstrategien
- Der Wald als Gemeinschaft und die besondere Verbindung zwischen Menschen und Bäumen
- Wie Bäume die Umwelt schützen und warum der Wald für Menschen heilsam ist
- Unterhaltsam und mit großer Fachkenntnis erzählt von einem Autor, der zugleich erdiger Naturtyp und erfahrener Unternehmer für Holzbau ist

Ökosystem Wald – eine einzigartige Chance für unsere Zukunft

Das alte Wissen über die Zusammenhänge von Holz, Wald und Mond lernte Erwin Thoma von seinem Großvater. Seitdem arbeitet er lieber mit der Natur als gegen sie – zuerst als Förster, heute als Chef einer Firma für energie-autarke Holzhäuser und nachhaltiges Bauen mit Massivholz.

Er ist überzeugt: Jetzt ist die Zeit der Bäume und Wälder gekommen. Der Wald ist nicht nur ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen – er schenkt uns Möglichkeiten, die Folgen des Klimawandels und die Zerstörung von Umwelt und Natur rückgängig zu machen.

Alles, was wir jetzt tun müssen, ist, auf die Weisheit der Bäume zu hören. Nach Bestsellern wie »Dich sah ich wachsen – Was der Großvater noch über Bäume wusste« und »Sanfte Medizin der Bäume« ist das neue Buch von Erwin Thoma ein leidenschaftlicher Appell an uns Leser: Lasst uns die Sprache der Bäume lernen, denn das ist wichtig für unsere Zukunft!
Portrait
Erwin Thoma, 1962 geboren, wurde aus Liebe zur Natur zunächst Bergführer, dann Revierförster. Heute hat er sich mit seiner Firma auf Häuser spezialisiert, die energieautark sind und ganz ohne Technik und Dämmstoffe auskommen. In seinen Büchern, unter anderem »Die geheime Sprache der Bäume« (2012), nimmt er den Leser mit in eine Welt, die vielen fremd geworden ist. Erwin Thoma lebt mit seiner Familie in Goldegg/Österreich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 31.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0087-7
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 21,6/14,9/2,5 cm
Gewicht 530 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 7867
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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interessant geschrieben und durchdacht
von geheimerEichkater aus Essen am 04.08.2019

Erwin Thoma beschreibt in diesem Buch, angefangen von der ersten Blaualge, die zusammen mit einer Bakterie Photosynthese betrieb über verschiedene Mechanismen oder Lebensstrategien, jenachdem, wie man es betrachten mag, das "Lebensmodell" der Bäume, das sich, würden die Menschen es übernehmen, vieles einfacher werden ließe, bei... Erwin Thoma beschreibt in diesem Buch, angefangen von der ersten Blaualge, die zusammen mit einer Bakterie Photosynthese betrieb über verschiedene Mechanismen oder Lebensstrategien, jenachdem, wie man es betrachten mag, das "Lebensmodell" der Bäume, das sich, würden die Menschen es übernehmen, vieles einfacher werden ließe, beispielsweise durch Vernetzung aller Lebewesen mit einem ökologischen Gleichgewicht aller Bewohner, durch abfallfreie Kreislaufwirtschaft, durch Kooparation statt Konfrontation und Nutzung des Wertstoffes Holz, auch beim Häuserbau. Für mich war dieses nicht das erste Buch, das ich von Erwin Thoma gelesen habe, der in seinen Büchern jedesmal einen sehr engagierten Einsatz für Umweltfragen und für alle faire Regeln und Nutzung von Rohstoffen fordert, dabei selbstverständlich auch auf sein spezielles Fachgebiet und jahrzentelange Erfahrungen zurückkommt, dabei auch von seinem entwickelten Holzhaus oder ausgetüftelten Techniken und Einsatz von Holz zurückkommt. Seiner Sicht der Zusammenhänge bleibt er dabei treu, bringt in jedem Buch neues Wissen und neue Erkenntnisse der Forschung ein, was ich sehr interessant und engagiert finde. Sein Schreibstil bleibt angenehm, leicht verständlich und gut lesbar, wobei viele Fragen aus ganzheitlicher Sicht betrachtet werden. Insgesamt fand ich auch dieses Buch von Erwin Thoma, die vielen Informationen, persönlichen Erzählungen, die vielen Vergleiche und besprochenen Strategien wieder sehr interessant. Dass einige Gedanken schon in vorigen Büchern aufgegriffen wurden, finde ich nicht störend, sondern eher unvermeidbar, wenn man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt.

Leicht zu lesen + interessant
von Gertie G. aus Wien am 29.07.2019

Gleich einmal vorweg, Erwin Thoma begeistert seine Leser mit der Schilderung der Vorgänge im Wald und dann konkret im einzelnen Baum. Vieles davon ist in Grundzügen bekannt, doch der Detailreichtum seiner Beschreibungen ist lehrreich. Interessant finde ich das Kapitel über das „Erinnerungsvermögen“ von Bäumen oder die Bedeutu... Gleich einmal vorweg, Erwin Thoma begeistert seine Leser mit der Schilderung der Vorgänge im Wald und dann konkret im einzelnen Baum. Vieles davon ist in Grundzügen bekannt, doch der Detailreichtum seiner Beschreibungen ist lehrreich. Interessant finde ich das Kapitel über das „Erinnerungsvermögen“ von Bäumen oder die Bedeutung von Pilzen für den Wald. Welchen Einfluss Holz auf die Menschen haben kann, kenne ich schon aus einem anderen Buch, „Die Kraft der Zirbe“ vom angesprochenen Maximilian Moser. Natürlich darf ein Aufruf zur Nachhaltigkeit, Änderung der Lebensweise und Verringerung des Schadstoffausstoßes nicht fehlen. Die Idee, wieder vermehrt Holzhäuser zu bauen, ist leider nicht für alle Standorte geeignet. So erscheint mir ein 40m² Holzhäuschen eher ein Beitrag zu weiteren Zersiedlung zu sein. Ich selbst bin mit meiner Familie (4 Personen) in einer knapp 25m² großen Ein-Raum-Wohnung ohne Bad + WC aufgewachsen. Also ich kann getrost sagen, das ist wirklich sehr, sehr wenig Wohnraum - keine Privatsphäre, kein ungestörter Bereich zum Lernen. In einigen Städten wird bereits daran gearbeitet, die Bauordnungen dahingehend zu adaptieren, dass mehrstöckige Bauten aus Holz errichtet werden dürfen. In Europas größtem Stadtentwicklungsgebiet, der Seestadt Aspern in Wien, wird das höchste Holzhaus errichtet (siehe https://www.stadt-wien.at/immobilien-wohnen/holzhochhaus-aspern.html). In seinen 24 Stockwerken kann gearbeitet und gewohnt werden. Allerdings braucht das Bauwerk einen Stahlbetonkern für Lift und sicheres (Flucht)Stiegenhaus. Gut gefallen hat mir der Exkurs zur Vielzahl von unterschiedlichen, meist problematischen Baustoffen, die in den letzten Jahren verbaut werden, während zum Beispiel die Gründerzeithäuser (um 1900) mit nur 15 verschiedenen Baumateralien ausgekommen sind. Ein schon lange nicht mehr gelesenes Wort habe ich auch wieder entdeckt: „Dübelbaumdecke“. Der Schreibstil ist stellenweise ein wenig zu blumig bzw. schwafelig. Manche Dinge werden doppelt und dreifach erwähnt. Hier hätte ich mir eine Reduktion auf das Wesentliche gewünscht. Grundsätzlich hätte das Buch ein wenig mehr Struktur vertragen. So reihen sich Anekdoten, eigene Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Erkenntnisse, Philosophisches und Märchen kunterbunt aneinander. Allerdings passt der „Wildwuchs“ auch gut zum naturbelassenen Wald. Anmerken muss ich folgendes: die Einschübe mit grünem Hintergrund sind nett gedacht, doch die weiße Schrift ist wenig augenfreundlich viele der Fotos sind ein wenig klein geraten, bzw. durch das matte Papier unscharf. Da wäre weniger, mehr gewesen. Die Aufmachung des Buches ist hochwertig und die Idee, der oberen Hälfte Aussehen und Haptik von Holz zu geben, gefällt mir sehr gut. Das ist ein echter Hingucker unter den vielen Büchern, die sie mit Natur und Wald beschäftigen. Fazit: Ein nettes Buch zum Thema Wald und Nachhaltigkeit, das vermutlich für Einsteiger gut geeignet ist.

Was Bäume so draufhaben
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.07.2019

»Wenn wir das Leben der Bäume genau beobachten und begleiten, dann werden wir rasch bemerken, dass uns diese Beschäftigung beschenkt, stärkt und bereichert. Wer sich erst einmal auf die Natur einlässt, wer sich dafür Zeit nimmt, der erlebt, wie wunderbar verbunden unser eigenes Leben mit dem Leben dort draußen ist.« Bäume gib... »Wenn wir das Leben der Bäume genau beobachten und begleiten, dann werden wir rasch bemerken, dass uns diese Beschäftigung beschenkt, stärkt und bereichert. Wer sich erst einmal auf die Natur einlässt, wer sich dafür Zeit nimmt, der erlebt, wie wunderbar verbunden unser eigenes Leben mit dem Leben dort draußen ist.« Bäume gibt es rund hundert Mal länger auf der Erde als Menschen. In diesem langen Zeitraum haben Bäume alle möglichen Gefahren, Krankheiten und Katastrophen bewältigt. Wie haben sie das angestellt, was macht sie so erfolgreich? Dieses Buch befasst sich mit genau diesen Fragen und regt zum Nachdenken an, wie wir Menschen davon profitieren könnten und was wir dazu tun sollten. Es beginnt recht fundamental mit vielen hochinteressanten Infos zu Bäumen und ihren faszinierenden Fähigkeiten. Da erfährt man beispielsweise, wie die Photosynthese funktioniert, was Wurzeln alles können und was es mit diesem einmaligen Netzwerk der Pilze auf sich hat. Und auch die Ausführungen zum Erinnerungsvermögen der Bäume begeisterten mich! Wirklich ein ausgeklügeltes System und unschwer erkennt man, wo der enorme Erfolg der Bäume herkommt. Wie sehr wir Menschen von Bäumen profitieren, nimmt einen weiteren großen Teil des Buchs ein. Es beginnt schlicht mit der Feststellung, dass die Bäume Wegbereiter für unsere Entwicklung waren, durch ihren Beitrag zur Veränderung der Erdatmosphäre. Die erstaunliche Heilkraft von Naturarzneimitteln ist ein weiterer Punkt, hier besonders am Beispiel der aus Baumharz gewonnenen Pechsalbe, mit einem Rezept zur Herstellung. Immer schon habe ich Holz in der Umgebung als sehr angenehm empfunden und den Duft genossen, welch positive Wirkung Holz aber tatsächlich auf die menschliche Gesundheit haben soll, hat mich doch überrascht. Kommen wir zur Frage, was wir konkret mit diesen Erkenntnissen anfangen können. Hier wird die Bewertung für mich schwieriger. Es ist überhaupt keine Frage, dass etwas geschehen muss, dass die Menschheit nicht so weitermachen kann, wie bisher. Von einigen, teils sehr prominenten Personen abgesehen, gibt es kaum jemanden, der den Klimawandel leugnen wird. Erwin Thoma führt deutlich aus, wie wir durch rücksichtslose Ausbeutung in kurzer Zeit unsere Lebensgrundlage für die Zukunft vernichten. Was also tun? Einige Vorschläge zur notwendigen Änderung unserer Lebensweisen klingen sehr erstrebenswert. Weg von der Wegwerfgesellschaft hin zur Kreislaufwirtschaft, das unterschreibe ich gerne und werde für mich persönlich überprüfen, was ich als einzelner vielleicht noch tun kann. Kleines Problem und möglicher Widerspruch: Zu Beginn des Buchs wird der Weg »kampfloser, sanfter Veränderung« als der wirkungsvollste beschrieben. Das mag richtig sein und sich schon häufig bewährt haben, ob uns aber in der aktuellen Situation so viel Zeit bleibt? Und ob nicht so mancher eine Strategie des geduldigen Abwartens daraus ableiten könnte? Andere Aussagen zur Rettung der Welt vor der Klimakatastrophe klingen für mich schlicht blauäugig. Jeder soll auf sein Herz hören, die »Verbundenheit aller Wesen mit ihrer Mitwelt in ihrem wahren Wert begreifen« und ähnliches. Viele grüne und überaus vernünftige Forderungen, und zur Finanzierung werden beispielsweise mal eben die weltweiten Rüstungsausgaben eingesetzt. Prima Idee, ich wäre sofort dabei, bezweifle aber, dass die Mächtigen der Welt das ähnlich sehen. Auch meine private Umsetzung wird nicht einfach. Ich würde ja sehr gerne »zwischen hölzernen Wänden ruhig schlafen« oder mich an ein Kaminfeuer setzen, lebe aber leider in einer Großstadt und in einer Umgebung, in der nichts davon möglich ist. Ich kann mir auch keinen Umzug leisten. Und wenn der Autor vorgreifend das finanzielle Argument damit beantwortet, dass die Holzbauweise aufgrund diverser Begründungen auch nicht kostspieliger sei als die bisherigen Verfahren: Ich kann mir auch diese nicht leisten. An dieser Stelle ein Punkt, der mir wirklich unangenehm aufstieß. Der Autor hat eine eigene Firma für den Bau von speziellen Holzhäusern. Und er macht reichlich Werbung dafür. So etwas in einem Sachbuch wirkt unangenehm und mindert die Glaubwürdigkeit. Mir fällt es ohnehin schwer zu glauben, dass unsere Wälder das massenweise Fällen von Bäumen problemlos wegstecken würden, das notwendig wäre, wenn wie vom Autor vorgeschlagen künftig primär in Holz gebaut werden sollte. Wenn ich dann gleichzeitig lese, wie er immer wieder die tollen Holzhäuser lobt, die sein Unternehmen baut, werden die Zweifel nur größer. Die gebundene Ausgabe, die mir vorliegt, ist wirklich ein schönes Exemplar. Von außen teils in Holzoptik und innen mit vielen grünen Seiten – da fühlt man sich als Naturfreund schon beim Lesen wohl und spürt die Verbundenheit, die auch zwischen Buch und Baum besteht. Es finden sich zu den Kapiteln passend auch Fotos und Schaubilder, außerdem ein Märchen, das wohl in vielen Kulturkreisen überliefert ist, mir aber bislang unbekannt war. Es hat mich sehr berührt. Die Texte sind leicht geschrieben, gut verständlich und lesbar. Die Liebe zur Natur merkt man sehr deutlich. Allerdings wird es mir manchmal ein wenig zu philosophisch, zu verträumt. Und dann ist da noch der kleine fiese Beigeschmack der Werbung… Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde, da mich die vielen Infos rund um die Fähigkeiten der Bäume wirklich begeistert haben und einige sehr gute Gedankenansätze folgten. Fazit: Was Bäume so draufhaben, ist schlicht faszinierend! Tolle Infos und einige wirklich gute Gedankenansätze.


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