100 Jahre Salzburger Festspiele

Eine unglaubliche Geschichte in fünf Akten

Malte Hemmerich

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Beschreibung

Die Salzburger Festspiele: 100 Jahre Kunst, Kultur und großes Drama

Salzburg hat eine fünfte Jahreszeit: die Festspiele. Das größte Klassik-Festival der Welt zieht jedes Jahr tausende Menschen in die Mozartstadt. Prominente, Politiker, aufstrebende Stars und illustre Persönlichkeiten geben einander die Klinke in die Hand. Malte Hemmerich erzählt die unglaubliche Geschichte des Festivals in fünf Akten – ein unterhaltsamer Streifzug durch die Geschichte:

- Herbert von Karajan, Teodor Currentzis, Nikolaus Harnoncourt und viele mehr: Diese Künstler prägten die Festspiele
- Kunst als Friedensprojekt: vom Wiederaufbau nach dem Krieg zum kulturellen Großereignis
- Stars, Sternchen und Skandale: ein Blick hinter die Kulissen des Welttheaters
- Standing Ovations und Buhrufe: die Salzburger Festspiele als Achterbahn der Gefühle
- Mit einem Vorwort von Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Festspiele

Von den Anfängen bis heute: Eine Chronik des Jedermann-Mythos

Seit Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal die Salzburger Festspiele 1920 ins Leben riefen, haben sie sich als weltweit bedeutendstes Festival der darstellenden Künste etabliert. Wer hier den Jedermann gibt, hat den Olymp seiner Zunft erklommen. Wer hier den Taktstock schwingt, hat sich den Titel Maestro wahrlich verdient. Die Festspiel-Intendanten schaffen jedes Jahr aufs Neue den Balanceakt zwischen Kunstanspruch und Wirtschaftlichkeit, zwischen Innovation und Tradition.
In fünf Episoden zeigt Malte Hemmerich Highlights aus 100 Jahren Festspiel-Geschichte: ihre kulturelle Relevanz, die schillernde Atmosphäre, atemberaubende Opern-Abende, außerirdisch schöne klassische Musik, aber auch Streitigkeiten und allzu menschliche Eifersüchteleien.
Dieses Buch macht deutlich, warum die Salzburger Festspiele ihren besonderen Glanz über all die Jahre nicht eingebüßt haben!

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 21.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0155-9
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2 cm
Gewicht 308 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarz-weiß und farbigen Abbildungen
Auflage 1
Verkaufsrang 139611

Kundenbewertungen

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Eine Hommage an ein Institution
von Gertie G. aus Wien am 07.12.2019

Gerade rechtzeitig zum bevorstehenden 100. Gründungstag der Salzburger Festspiele am 20. August 2020 hat der Salzburger (!) Ecowin Verlag dieses interessante Kompendium herausgegeben. Wie es sich für ein Theaterstück gehört, ist auch die Geschichte der wohl bekanntesten Festspiele Österreichs in fünf Akten und Szenen angelegt... Gerade rechtzeitig zum bevorstehenden 100. Gründungstag der Salzburger Festspiele am 20. August 2020 hat der Salzburger (!) Ecowin Verlag dieses interessante Kompendium herausgegeben. Wie es sich für ein Theaterstück gehört, ist auch die Geschichte der wohl bekanntesten Festspiele Österreichs in fünf Akten und Szenen angelegt. Eine nette Idee! Im 1. Akt erfahren wir einiges über die Beweggründe diese Festspiele ins Leben zurufen. Mysterienspiele haben in Salzburg schon seit langem Tradition. Im 2. Akt fegen die politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts mit dem Nationalsozialismus und dem Zweite Weltkrieg alles hinweg - Schauspieler, Sänger, Musiker und Zuschauer. Mit Karl Böhm und vor allem Herbert von Karajan, der den 3. Akt dominiert, steigen die Salzburger Festspiele wie der Phönix aus der Asche. Man kann Karajan mögen oder nicht, sein Anteil am Erfolg ist unbestritten, seine Dominanz ebenso. Im 4. Akt erleben die Festspiele nach Karajans Tod eine tiefe Krise. Künstlerische und finanzielle Probleme, die nach einer Erneuerung schreien. Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben und so manch einer, hat den Festspielen das AUS prophezeit. Doch wir sind hier in Österreich und frei nach dem Motto „ein bisserl was geht immer“, ist es durch eine gewaltige Kraftanstrengung gelungen, die Festpiele zu modernisieren. Der 5. Akt zeigt, dass es notwendig und gut war, die Festspiele zu erneuern, auch wenn das eine oder andere nicht ganz friktionsfrei abgelaufen sein wird. Ein Theaterstück zieht sich wie ein roter Faden durch die 100 Jahre: „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ Hugo von Hofmansthal. Für die Schauspieler ein Highlight in der Karriere als Jedermann, Tod, Teufel oder Buhlschaft auftreten zu dürfen. Wie sagt der Teufel so treffend, als er Jedermann doch nicht bekommt: „Die Welt ist dumm, gemein und schlecht Und geht Gewalt allzeit vor Recht, Ist einer redlich, treu und klug, Ihn meistern Arglist und Betrug.“ Fazit: Eine penibel recherchierte und ansprechend erzählte Geschichte der ersten (?) Jahre der Salzburger Festspiele, die mit vielen Abbildungen versehen ist. Ein tolles Geschenk, nicht nur für Musik- und Theaterliebhaber. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

kompakter Überblick über eine hundertjährige Festivalgeschichte - interessant aufbereitet
von annlu am 26.11.2019

Hundert Jahre Salzburger Festspiele rücken in den Blick des Betrachters. Aufgeteilt in fünf Akten werden die Episoden näher angesehen, die die Festspielkultur beeinflusst haben. Von der improvisierten Anfangszeit über politische Einflüsse bis hin zu großen Medienevents – hundert Jahre Festspiele werden hier kompakt nacherzählt. ... Hundert Jahre Salzburger Festspiele rücken in den Blick des Betrachters. Aufgeteilt in fünf Akten werden die Episoden näher angesehen, die die Festspielkultur beeinflusst haben. Von der improvisierten Anfangszeit über politische Einflüsse bis hin zu großen Medienevents – hundert Jahre Festspiele werden hier kompakt nacherzählt. Jeder der fünf Akte startet von einem Ort und einem bestimmten Moment, der sich im Jahr 2017 zugetragen hat. Von dort aus gleitet der Blick zurück in die Vergangenheit. Der erste Akt geht auf die Anfangszeit ein und stellt die frühen Versuche vor, ein Festspielhaus zu errichten. Es braucht einige Zeit, bis sich die ersten Festspiele organisieren lassen. Skeptisch stehen die Salzburger diesen gegenüber und doch etablieren sich die Spiele in der Nachkriegszeit als Zeichen des Friedens. Der zweite Akt zeigt die Zeit des internationalen Aufschwungs, aber auch die politische Einmischung während der nationalsozialistischen Besatzung und die Erneuerungsversuche, die direkt nach dem zweiten Weltkrieg erfolgen. Den dritten Akt bestimmt Herbert von Karajan, der Lob und Kritik ausgesetzt ist. Als dominanter Bestimmer einerseits, ist er andererseits für opulente, luxuriöse Schauspiele verantwortlich und zeichnet damit eine glanzvolle Zeit der Festspiele. Doch es beginnt zu kriseln. Der vierte Akt widmet sich seinem Nachfolger und den Problemen, die nun bewältigt werden müssen. Diese sind nicht nur finanzieller Natur, auch scheint es zu einigen Unstimmigkeiten mit langjährigen Partnern gekommen zu sein. Die Erneuerung der Festspiele ist damit nicht einfach. Der fünfte Akt zeigt die modernen Festspiele, die sehr stark von der Wirtschaft beeinflusst sind, dafür eine Reihe von Nachwuchsförderung bieten. Der Erfolg der Festspiele hängt auch mit den sich engagierenden Personen zusammen. Ausgehend von dem Begründertrio Max Reinhardt, Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss stellt jeder Akt unter der Überschrift „die Personen“ diejenigen vor, die für das Festspiel zusammenarbeiten aber auch die, die um ihre Position konkurrieren. Zudem geht jeder Akt mit „die besondere Geschichte“ auf einen interessanten/bekannten Aspekt der Salzburger Festspiele ein. Von der Erfolgsgeschichte des Jedermanns über die gewaltiges Ausmaß annehmenden Bauarbeiten im Festspielbezirk, zu politischen Verwicklungen, die kleinen Geschichten am Rande sind es, die die Festspiele genauso prägen, wie die gefeierten Erfolge. Illustriert ist das Buch mit Originalfotografien, die die angesprochenen Persönlichkeiten und Orte zeigen. Zudem greift der Text immer wieder Zitate auf, die einen historischen Einblick ermöglichen. Hundert Jahre Festspiele sind nicht nur eine Zeit der musikalischen Entwicklung, der Ausweitung des Festivals, sondern auch der Veränderungen in der Gesellschaft, die sich zwangsläufig auch hier spiegeln. Politischer Einfluss wird abgelöst von wirtschaftlichem, die Medien rücken immer mehr in den Vordergrund und beeinflussen die öffentliche Meinung. Immer schon lagen bei den Salzburger Festspielen Erfolg und harsche Kritik nahe beieinander – und doch wurde das Konzept aus Neuinszenierungen, Altbekanntem und Modernisierungen beibehalten. Fazit: Eine turbulente hundertjährige Erfolgsgeschichte wird hier anhand von ausgewählten Episoden nacherzählt – interessant nicht nur für Musik- und Schauspielliebhaber.

Festspiele einmal anders
von S.A.W aus Salzburg am 16.11.2019

Als Salzburger, der seit 55 Jahren die Festspiele mitbekommt, ist dieses Buch ein Stück persönlicher Geschichte. Am interessantesten ist das, was ich noch nicht wusste. Dass Max Reinhard, Hoffmannsthal und Richard Strauß schon 1917 dieses Friedensprojekt planten. Dass es 1920 nur ein paar Jedermann-Aufführungen gab. Wie die Nazi... Als Salzburger, der seit 55 Jahren die Festspiele mitbekommt, ist dieses Buch ein Stück persönlicher Geschichte. Am interessantesten ist das, was ich noch nicht wusste. Dass Max Reinhard, Hoffmannsthal und Richard Strauß schon 1917 dieses Friedensprojekt planten. Dass es 1920 nur ein paar Jedermann-Aufführungen gab. Wie die Nazis Toskanini vertrieben, der die Festspiele berühmt gemacht hatte. Wie 1960 für das Große Festspielhaus riesige Felsen aus dem Mönchsberg gesprengt wurden, und und und.... Lesenswert. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Zaubere dein Leben"


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