Die Abenteuer eines Naturfreundes

David Attenborough

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Beschreibung

Auf Expedition mit Tierfilmer David Attenborough

In den Dschungel von Guyana, nach Borneo, an die Ufer des Amazonas – David Attenborough hat die entlegensten Ecken der Welt bereist, immer auf der Suche nach seltenen Tieren. Der weltberühmte Naturforscher ist auch ein Pionier der Fernsehgeschichte: Mit seiner BBC-Tiersendung »Zoo Quest« brachte er in den 1950ern zum ersten Mal bewegte Bilder von Elefanten, Piranhas und Faultieren in die Wohnzimmer der Zuschauer.

In diesem Buch nimmt er die Leser mit auf Entdeckungstour: Die Reiseberichte seiner ersten drei Expeditionen führen uns nach Afrika, Südamerika und Asien und lassen uns an den Abenteuern des Dokumentarfilmers und Naturfreundes teilhaben.

- Eine Biografie zum Mitreisen und Miterleben: Streifzüge durch den Tiergarten der Welt
- Ein leidenschaftliches Plädoyer für Umweltschutz und Artenvielfalt
- Ein Stück Fernsehgeschichte: Die ersten Live-Bilder von exotischen Tieren begeistern das TV-Publikum
- Neu editierte Reiseberichte mit exklusiven Fotos

Exotisch, faszinierend, merkwürdig: wilde Tiere hautnah

Sind Sie schon einmal einem Drachen begegnet? Attenborough ist dem Komodowaran, der größten Echse der Welt, ganz nah gekommen. Auch Vampire traf der junge David, jene unheimlichen, blutsaugenden Fledermäuse, deren Wesensart er so einfühlsam schildert, dass sie uns fast sympathisch erscheinen.

Die Welt hat sich seit Attenboroughs Forschungsreisen sehr verändert. Heute schicken Zoos niemanden mehr auf Expedition in ferne Länder, um Tiere zu fangen und lebend zurückzubringen. Die wilden und unzugänglichen Orte, die nur unter großen Strapazen erreicht werden konnten, liegen jetzt auf viel besuchten Touristenrouten.

Aus Attenboroughs Erlebnisberichten sprechen nicht nur Faszination und Abenteuerlust, sie wecken auch den Respekt für die Schönheit der Natur und ihrer Geschöpfe. Ein einzigartiges Leseerlebnis für alle Naturfreunde!

Sir David Frederick Attenborough, geboren 1926 in London, ist ein weltbekannter Naturforscher, Dokumentarfilmer und TV-Moderator. Seine Sendungen sind die weltweit meistgesehenen in der Geschichte des Fernsehens. Zuletzt trat er gemeinsam mit Prince William beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos vor die Weltöffentlichkeit, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Er ist Empfänger etlicher großer Auszeichnungen, zuletzt wurde das jüngste britische Polarforschungsschiff nach ihm benannt und kreuzt als RRS Sir David Attenborough auf den Weltmeeren.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 15.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99055-021-2
Verlag Terra Mater Books
Maße (L/B/H) 21,8/15,2/4 cm
Gewicht 831 g
Originaltitel Adventures of a Young Naturalist: Sir David Attenborough's Zoo Quest Expeditions
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Auflage 1
Übersetzer Michael Müller
Verkaufsrang 90239

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Was für ein faszinierendes Buch!
von annlu am 17.11.2019

Welcher Liebhaber von Naturdokumentationen kennt ihn nicht: Sir David Attenborough. Generationen von Zuschauern hat er die Natur nahe gebracht. Und alles begann in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit seinen zoologischen Expeditionen nach Südamerika und Asien. Der Leser begleitet ihn auf diese drei Reisen, lernt die... Welcher Liebhaber von Naturdokumentationen kennt ihn nicht: Sir David Attenborough. Generationen von Zuschauern hat er die Natur nahe gebracht. Und alles begann in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit seinen zoologischen Expeditionen nach Südamerika und Asien. Der Leser begleitet ihn auf diese drei Reisen, lernt die Natur, die Tiere aber auch die Bewohner faszinierender Weltgegenden kennen und die Anfänge eines großen Naturfreundes. Eingeteilt in drei Bücher enthält das Buch die Originalberichte der drei Expeditionen aus Attenboroughs Anfangszeit bei der BBC. Schon die Einleitung, die sich mit den ersten Tiersendungen und Dokumentationen des Senders befasst, war sehr interessant. Im Mittelpunkt standen dann aber die zoologischen Expeditionen nach Guyana, Indonesien und Paraguay. Nicht nur sollten sie neues Filmmaterial liefern, sondern auch gefangene Tiere für den Londoner Zoo. Attenborough ist sich der Tatsache bewusst, dass das Fangen von Tieren nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Damals jedoch gehörte es dazu, sodass es zu einem wichtigen Teil der Berichte wurde, welche Tiere wie in den Besitz des Teams kamen. Schon das erste Buch stellte ein Tier in den Mittelpunkt der Expedition. Ob Faultier, Komodo-Varan oder Gürteltier, jede der Reisen sollte einer ausdrucksstarken und interessanten Tierart gewidmet werden. Dabei waren diese Tiere bei weitem nicht die einzigen, die Einzug in die Berichte fanden. Angefangen bei kleinen Insekten interessiert sich sowohl Attenborough selbst, als auch sein Begleiter für jede exotische Art. Immer wieder waren dabei auch sympathische Tiere mit dabei, die sehr zutraulich wurden, einen Namen erhielten und dem Team ans Herz wuchsen. Nicht nur Naturbeschreibungen und Tiere kennzeichnen die Reisebeschreibungen. Immer wieder (besonders aber im zweiten Buch) kommt es zu interessanten Begegnungen. Ob es sich dabei um Landsmänner handelt, die sich der Expedition anschließen oder zu ihrem Gelingen beitragen oder um Einheimische, das Kennenlernen anderer Lebensweisen und Kulturen kann hier miterlebt werden. Eine Expedition birgt immer auch Abenteuer und Gefahren. Ob sich diese auf bürokratische Irrwege beziehen (wie in Indonesien) oder die unsicheren Fortbewegungsmittel, hochgeschaukelt werden sie nie und doch waren bei jeder Reise die ein oder andere Gefahr mit dabei. Auch die Unannehmlichkeiten einer solchen Expedition werden angesprochen – von schlechten Schlafmöglichkeiten über unangenehme Wetterverhältnisse, Moskitoattaken zu fadem Essen. Verschwiegen werden die Probleme nicht, sie überwiegen mit ihren negativen Assoziationen aber nie die vielen begeistert beschriebenen tierischen und menschlichen Begegnungen. Da es sich um Originalberichte handelt, unterscheiden sie sich von gegenwärtigen auch in einigen ihrer Beschreibungen. Aus heutiger Sicht würde wohl anders erzählt, besonders was die Intentionen betrifft, Zootiere zu fangen. Attenborough zeigt aber, dass er sich um die Tiere sorgt. Manche von ihnen lässt er wieder frei, bei allen anderen kümmert er sich darum, dass sie sich auch in Gefangenschaft wohl fühlen. Im ersten Bericht fielen mir auch Beschreibungen der Indianer auf, in denen eine überlegen-europäische Einstellung mitschwang. Ob wirklich bewusst so geschehen oder nicht, mir kam es jedenfalls so vor, als könnte der Leser auch mitlesen, wie die weiteren Reiseerlebnisse Attenborough geprägt haben und seine Sicht auf die Einheimischen zu einer weltoffenen herangereift ist. Die faszinierenden Erlebnisse und Beschreibungen werden von Fotografien begleitet, von denen es einige im Text gibt, andere aber auch in jedem der drei Bücher seitenfüllend sind, die noch einmal einen Überblick über die ganze Expedition geben. Fazit: Sir David Attenborough hat bereits durch seine Dokumentationen meinen Respekt erworben. Hier lässt er den Leser in seine Anfangszeit als Forscher und Entdecker eintauchen und berichtet in wunderbarer Weise von der Faszination fremder Länder und exotischer Tiere. Die Lektüre ist ein Genuss für all jene, die Tiere lieben und neue Gegenden und Kulturen entdecken wollen.

Bitte mehr davon!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 26.10.2019

»Unter uns breitete sich der Regenwald wie eine grüne samtene Decke aus, die sich in alle Richtungen erstreckte, so weit wie wir sehen konnten. … Colonel Williams flog weiter, ohne höher zu steigen, bis wir Papageien über die Baumwipfel hinwegfliegen sehen konnten. … Wir verloren an Höhe, kreisten über einer kleinen Ansammlung w... »Unter uns breitete sich der Regenwald wie eine grüne samtene Decke aus, die sich in alle Richtungen erstreckte, so weit wie wir sehen konnten. … Colonel Williams flog weiter, ohne höher zu steigen, bis wir Papageien über die Baumwipfel hinwegfliegen sehen konnten. … Wir verloren an Höhe, kreisten über einer kleinen Ansammlung weißer Gebäude und schickten uns zur Landung auf dem Flugfeld an – ein euphemistischer Ausdruck für einen kleinen Streifen Savanne, der sich anscheinend nur insofern von dem umgebenden Terrain unterschied, als er frei von Termitenhügeln war.« Herrlich! Wieder so ein Buch, bei dem ich gleich Fernweh bekomme ;-) David Attenborough, Tierfilmer und Naturforscher, blickt auf einige seiner ersten Reisen zurück. Mitte der 50er Jahre entstanden durch ihn und sein Team Tiersendungen, in denen auch spannende Filme aus fernen Ländern gezeigt wurden, die der Autor zuvor dort gedreht hatte. Nach jeder Reise verfasste er einen Bericht, drei davon (leicht überarbeitet) finden sich in diesem Buch. Es geht nach Guyana, Indonesien und Paraguay. Den Stil fand ich einfach großartig. Alles ist unterhaltsam geschrieben, bildhaft und humorvoll. Man streift beim Lesen mit durch den Dschungel, erlebt zahlreiche wundervolle Momente aber auch enorme Strapazen. Bei aller Faszination: Die Trips waren oft körperlich enorm anstrengend und manchmal auch gefährlich. Man braucht schon eine Menge Enthusiasmus, um das durchzustehen! Während ich gemütlich auf dem Sofa sitze und bei der Lektüre nasche, lese ich, wie sich David und sein Team wünschen, mal eine Nacht im Trockenen zu schlafen oder etwas anderes zu essen außer Reis „pur“ und ohne jegliche Beilage. Wie sie gegen Unwetter oder Motorschäden kämpfen, von Beamten in Indonesien getriezt oder findigen Händlern in Paraguay abgezogen werden. Wie sie in der Hoffnung, ein bestimmtes Tier zu erblicken, immer wieder weite und anstrengende Extratouren auf sich nehmen – und nicht selten dabei erfolglos bleiben. Aber natürlich finden sie auch viele Tiere. Diese werden beschrieben, in Aussehen und ihren Eigenarten. Und es wird über sie gestaunt, ihre Schönheit oder ihre Fähigkeiten bewundert. Alles sehr lebhaft und voller Liebe zum Tier und zur Natur. Sicher: Man muss die Berichte in ihrem zeitlichen Zusammenhang sehen. Damals wurden Tiere eingefangen und in Zoos gebracht, das war normal. Heute (und schon seit vielen Jahren) werden keine Tiere mehr aus der Wildnis eingefangen, im Gegenteil erfolgen aus erfolgreichen Zuchten in Zoos Auswilderungen, um die Wildbestände zu stärken. Auch David und sein Team fangen also Tiere, wägen dabei aber stets gründlich ab. So manches Tier, das ihnen von heimischen Jägern gebracht wurde, haben sie wieder ausgesetzt, weil in England keine artgerechte Versorgung möglich war. Auch wurde so manches Tier vor dem Kochtopf gerettet, diverse gefundene Waisenkinder mit Fläschchen und viel Einsatz aufgezogen. Zu der einheimischen Bevölkerung bestehen oft intensive Kontakte. Das Team lebt mitten unter ihnen, in kleinen Dörfern indigener Volksgruppen. Auch hier wird beobachtet, sich ausgetauscht und alles für den Leser spannend niedergeschrieben. Neben dem normalen Alltag kommt es dabei manchmal zu faszinierenden Erlebnissen wie beispielsweise einer nächtlichen Geisterbeschwörung. Ich könnte noch lange schwärmen – dieses Buch habe ich wirklich genossen. Viele Fotos und Übersichtskarten der bereisten Regionen runden alles perfekt ab. David Attenborough wird schon mal als einer der weitestgereisten Menschen der Geschichte bezeichnet, er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen und engagiert sich trotz seines hohen Alters noch für den Klimaschutz. Ich würde mich sehr freuen, wenn diesem Buch mit Reiseberichten noch weitere folgen würden. Fazit: Bitte mehr davon! Großartige Reiseberichte, spannend und unterhaltsam.

Faultiere, Drachen und Ameisenbären
von S.A.W aus Salzburg am 17.10.2019

Innerhalb eines langen Forscherlebens hat sich die Welt der Natur total verändert. 1955 als Attenborough für die BBC das Tierfilmen erfand, gab es jede Menge wilde Tiere, die noch niemand kannte. Die Zoos schicken daher die Forscher in die Dschungel, um fremde Tiere einzufangen. Heute hingegen findet man die wilden Tiere nur meh... Innerhalb eines langen Forscherlebens hat sich die Welt der Natur total verändert. 1955 als Attenborough für die BBC das Tierfilmen erfand, gab es jede Menge wilde Tiere, die noch niemand kannte. Die Zoos schicken daher die Forscher in die Dschungel, um fremde Tiere einzufangen. Heute hingegen findet man die wilden Tiere nur mehr im Zoo, weil die meisten in der Wildnis ausgestorben sind. Kaum zu glauben, dass dazwischen nur 65 Jahre vergangen sind. Kein Wunder, dass der 91-jährige Autor wie ein Löwe für die Biodiversität kämpft und versucht, "seine Tiere" vor dem Wahnsinn der Menschen zu beschützen. In diesem Buch entführt er uns nochmals in die 50er Jahre, als die unbekannte Wildnis noch ein Abenteuer war. Er lauert dem Faultier in Guyana, dem Kommodo-Waran in Indonesien und dem Ameisenbär in Paraguay auf. So nebenbei erzählt er viele Tatsachen und Geschichten, die zu Herzen gehen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Ganzheitsdenken. Die Weisheit der Alten"


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