Erziehen ohne Schimpfen

Alltagsstrategien für eine artgerechte Erziehung

Nicola Schmidt

(21)
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Beschreibung

Schimpfen ist in vielen Familien ein fester Bestandteil der Erziehung. Wenn das Kind etwas angestellt hat oder nicht hören will, wird geschimpft. Eltern ertappen sich dabei, dass sie sich nicht anders zu helfen wissen. Aber kann Schimpfen auch schaden? Und geht es überhaupt ohne? Tatsächlich kann Schimpfen unerwünschte Nebenwirkungen haben: Das Selbstwertgefühl der Kinder leidet, der Lerneffekt ist selten positiv und es belastet die Beziehung; die Eltern plagt danach oft ein Gefühl der Scham. Nicola Schmidt zeigt die Alternativen zum Schimpfen. Ein wichtiger Schritt ist es, die Ursachen zu erkennen. Durch Organisation des Familienalltags, simple Minuten-Übungen und Schulung der Achtsamkeit kommt man oft schon ein großes Stück voran. Auch um Kommunikation geht es, um Regeln und darum, wie man mit Fehlern umgeht: Mit Klarheit, Empathie und Spiegelung lassen sich Konflikte viel besser lösen als mit Lautstärke. Eine 21-Tage-Challenge gibt Eltern Ideen an die Hand, mit denen sie aus der Schimpffalle heraus- und wieder in den grünen Bereich kommen.

Nicola Schmidt, geboren 1970, Studium der Sozialarbeit in Münster, Arbeit in der Bewährungshilfe, in der Hilfe für Drogenabhängige und mit jungen Rechtsbrechern. Lehrtätigkeiten und Engagement u. a. in der Spurensuche zu Lagern und Todesmärschen im Südharz, in Niedersachsen und Thüringen.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8338-6856-6
Reihe GU Partnerschaft & Familie Einzeltitel
Verlag Gräfe und Unzer Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,6/16,2/1,7 cm
Gewicht 439 g
Abbildungen mit 50 Fotos
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 108

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Gutes Thema
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.05.2020

Ich habe dieses Buch weitergegeben und selbst kurz hineingeblättert - gute Ansätze für die Eltern - habe noch kein Feddback bekommen daher kann ich auch vorläufig nicht mehr dazu sagen.

Plausibel & Umsetzbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe bei dem Titel zunächst gedacht, es wird aufgezeigt wie Eltern Schimpfen vermeiden indem sie das Ganze ihren Sprösslingen in einem anderen Ton sagt. Freundlicher, ruhiger, nachvollziehbarer. Das kommt auch durchaus vor. Aber zuallererst erklärt Nicola Schmidt, wieso wir Menschen überhaupt schimpfen, was im Körper und Ge... Ich habe bei dem Titel zunächst gedacht, es wird aufgezeigt wie Eltern Schimpfen vermeiden indem sie das Ganze ihren Sprösslingen in einem anderen Ton sagt. Freundlicher, ruhiger, nachvollziehbarer. Das kommt auch durchaus vor. Aber zuallererst erklärt Nicola Schmidt, wieso wir Menschen überhaupt schimpfen, was im Körper und Gehirn in Stresssituationen passiert - und wie man dem grundsätzlich schon vorbeugen kann. Das fand ich doch ziemlich interessant. Auch zahlreiche Übungen hat die Autorin eingebaut (für sich alleine) und Ideen für Spiele zusammen mit dem Kind, wie man Konfliktsituationen anders als durch Schimpfen lösen kann. Prinzipiell klingt vieles aus dem Buch logisch und nachvollziehbar, man führt es sich als Mutter nicht nur immer vor Augen - und dazu war dieses Buch genau richtig für mich! Jetzt gilt es nur, das auch im Alltag nicht schnell wieder zu vergessen. Dazu klingt der Vorschlag, durch eine 21-Tage-ohne-Schimpfen-Challenge seine Routine dahingehend zu ändern sehr plausibel. Mit dem Ziel, dass man danach das alles bereits so verinnerlicht hat, dass man automatisch nicht mehr schimpft. Einzig die ganzen Meditationsübungen klingen nicht so, als ob sie für mich die richtige Wahl wären.

Sehr oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Fröndenberg am 06.11.2019

Zunächst einmal die positiven Seiten: Das Buch ist sehr leichtgängig und gut verständlich. Die Tipps sind mit Beispielen abgerundet und der Leie bekommt grobe Einblicke in psychische Vorgänge. Alles in allem ist dieses Buch gelungener als Artgerecht. Ich mag den Schreibstil von der Autorin sehr gerne. Nun zu meinen Kritikpun... Zunächst einmal die positiven Seiten: Das Buch ist sehr leichtgängig und gut verständlich. Die Tipps sind mit Beispielen abgerundet und der Leie bekommt grobe Einblicke in psychische Vorgänge. Alles in allem ist dieses Buch gelungener als Artgerecht. Ich mag den Schreibstil von der Autorin sehr gerne. Nun zu meinen Kritikpunkten: An vielen Stellen ist es mir zu oberflächlich. Sicherlich sind die Dinge nicht falsch, aber oft so verkürzt dargestellt, dass der nicht fachkundige Leser eine falsche Vorstellung bekommt - zumindest bezogen auf die psychologischen Aspekte (ich bin vom Fach). Nicht definiert wurde - was ist eigentlich schimpfen? Liest man das Buch glaubt man oft, dass es sich nur darauf bezieht, wenn die Kinder angebrüllt und nieder gemacht werden. Die Alltagsbeispiele und Alternativen sind oft nicht hilfreich. Ich zumindest brülle meine Kinder nicht an, wenn sie mich beim Einkaufen "blamieren"... Tipps für Situationen in denen ich außer Schimpfen bzw Strafen keine Lösung finde, suche ich in dem Buch vergeblich. Beispiel: Mein 2- Jähriger tritt gegen die Glasscheibe der Tür. Ich habe ihn mehrfach gebeten damit aufzuhören. Er lacht nur und macht weiter. Ich soll empathisch reagieren- ok, ich verstehe er ist klein, findet das Geräusch toll, will es ausprobieren. Alternativen anbieten bringt nichts, denn er will halt unbedingt gegen die Glasscheibe treten. Dass sie kaputt geht und er sich verletzen könnte, versteht er mit seinen 2 Jahren auch noch nicht. Also, was bitte sehr tue ich in einer solchen Situation? Nach der Sichtweise der Autorin also sm besten eine neue und möglichst stabile Wohnzimmertür kaufen, gegen die mein Sohn nach herzenslust treten kann. Das ist doch nicht die Lösung. Er möchte überall die Steckdosen aus der Wand ziehen. Was ist die Lösung? Alle abmontieren und schauen wie ich ohne klar komme? Sie nach oben legen lassen, damit er nicht dran kommt? Angeblich hilft schimpfen ja nicht - es bringt die Kinder nur dazu zu lügen. Aber die Wohnung auseinander nehmen lassen während man verständnisvoll und empathisch daneben steht bringt auch nichts...


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