Warhammer 40.000 - Der Leichenthron

Die Schattenchronik von Terra

Chris Wraight

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Beschreibung

Die Schattenchronik von Terra Band 1
Inquisitor Erasmus Crowl vom Ordo Hereticus wacht unerschütterlich über die höllischen Makropolen der imperialen Thronwelt, denn selbst Terra ist nicht vor den finsteren Absichten seiner Feinde gefeit. Er kommt einer dunklen Verschwörung auf die Spur, die ihn bis in die Hallen des Imperialen Palastes führt. Während er immer tiefer in die düsteren Schatten der Palastbezirke eintaucht, scheucht er verborgene Kräfte auf, und schon bald werden er und seine Akolythin Spinoza selbst zu Gejagten. Doch wer steckt dahinter – Ketzer, Xenos, die Diener der Dunklen Mächte oder gar eine rivalisierende Gruppe innerhalb der Inquisition? Bald stoßen sie auf eine schreckliche Wahrheit, die das Gefüge des Imperiums selbst zum Einsturz bringen könnte.

Chris Wraight ist der Autor der "Horus Heresy"-Romane White Scars und Pfad des Himmels sowie der Novelle Bruderschaft des Sturms.
Für Warhammer 40.000 verfasste er die Space-Wolves-Romane Blut von Asaheim und Sturmrufer, den Roman Leichenthron aus seiner Inquisitionstrilogie "Die Schattenchronik von Terra" sowie die Romane Herren der Stille und Wächter des Throns: Die Legion des Imperators.
Chris lebt und arbeitet nahe Bristol in Südwest-England.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 09.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-1-78193-463-0
Verlag Black Library
Maße (L/B/H) 18/12,6/2,5 cm
Gewicht 214 g
Originaltitel Vaults of Terra - The Carrion Throne
Auflage 1
Übersetzer Stefan Behrenbruch
Verkaufsrang 127791

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Rezension zu "Der Leichenthron"
von Zsadista am 29.06.2020

Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den s... Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den schmutzigen, verseuchten Kanälen endet. Trifft Crowl auf den Custodes Navradaran und steigt in den Palast auf. Beide sind einer immensen Verschwörung auf der Spur, doch beide können sie nicht richtig greifen. Wer oder was steckt dahinter? „Der Leichenthron“ ist der erste Teil „Der Schattenchronik von Terra“ aus der Feder des Autors Chris Wraight. Das Cover ist fantastisch, wobei es mich etwas verwirrt hat. Irgendwo im Buch wird erwähnt, dass Spinoza eine goldene Rüstung anhat. Ich dachte erst, die Person in der goldenen Rüstung wäre Spinoza. Wobei mir ihr Crozius auf dem Bild fehlte. Später habe ich erst gemerkt, dass die Person auf dem Bild Custodes Navradaran darstellt. Mir hat das nicht gefallen, da er zwar ein Custodes ist, aber nur eine Nebenrolle hat. Spinoza, die eine Hauptrolle darstellt geht auf dem Cover völlig unter. Schade eigentlich. Ich mochte auch nicht, dass Spinoza ständig als „Fräulein“ angesprochen wurde. So etwas dürfen nur noch ältere Menschen benutzen. Es redet ja auch keiner Männer mit „Männlein“ an. Ich fand es absolut nicht passend. Wobei ich es am Anfang lustig fand, weil ich noch dachte, diese unheimlich große Person in der goldenen Rüstung wäre das Fräulein. Das sind jetzt zwei Punkte, die mir nicht so gefallen haben, aber in der Wertung absolut nichts ausmachen. Bei Facebook und meinem Blog werde ich extra noch ein Bild von Spinoza beifügen, weil es einfach sein muss. Die Story selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Auch die Figuren fand ich super dargestellt. Es war keiner unsympathisch oder ging einem auf die Nerven. Spinoza und Crowl empfand ich als ein gutes Team, wenn man es so nennen darf. Die Umgebung wurde wirklich gut geschildert. Ich konnte mir den Dreck und das Elend richtig vorstellen. Keine schöne „Zeit“ um dort zu leben. Das Leben der „normalen“ Leute ist weniger als nichts wert. Ich bin begeistert von dem Schreibstil des Autors. „Der Leichenthron“ ist nicht das erste Buch, das ich von Chris Wraight gelesen habe und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Zumindest muss ich den zweiten Teil „Der Hohle Berg“ auch noch lesen, in dem die Geschichte des Inquisitors und der Interrogatorin weiter geht. Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen. Es war wirklich richtig gut und macht Hunger auf mehr. Es gibt absolut nichts daran zu „Nurgle“n.

Terra: Wo eine Hand gibt und die andere nimmt
von annlu am 02.06.2020

Im 41. Jahrtausend sitzt der Imperator reglos auf dem Goldenen Thron von Terra, während um ihn herum Menschenleben nichts wert sind. Unterdrückt vom Glauben herrschen strikte Regeln. Wer sich nicht daran hält, fällt in die Hände der Inquisitoren. Einer davon ist Erasmus Crowl, der die junge Interrogatorin Luce Spinoza anfordert.... Im 41. Jahrtausend sitzt der Imperator reglos auf dem Goldenen Thron von Terra, während um ihn herum Menschenleben nichts wert sind. Unterdrückt vom Glauben herrschen strikte Regeln. Wer sich nicht daran hält, fällt in die Hände der Inquisitoren. Einer davon ist Erasmus Crowl, der die junge Interrogatorin Luce Spinoza anfordert. Ihre erstes Mal auf Terra widmet sie nun der Suche nach den „Tränen des Engels“, eine Rebellentruppe im Untergrund. Erst langsam ist es mir gelungen, in die Geschichte einzusteigen und all die Hintergründe zu durchschauen. Die Welt – nicht nur Terra, aber diese insbesondere – ist eine sehr düstere. Die meisten Menschen leben unterdrückt und nur um zu dienen. Die Gesetze des Glaubens dienen dazu, das System aufrecht zu erhalten. So kam ich nicht umhin, die Motivation der Rebellen zu verstehen, schließlich haben sie nichts zu verlieren. Die Rollen, die sowohl Crowl als auch Spinoza in dieser Welt einnehmen, waren nicht immer leicht zu durchschauen. Besonders auch deswegen, weil das System und die Welt sehr komplex sind. Interessant an Crowl waren seine unkonventionellen Methoden und der Servoschädel, der ihn begleitet und in abgehakten, teils lateinischen Formulierungen mit ihm spricht. Da es sich bei Crowl um einen bekannten Foltermeister handelt und das Buch auch direkt mit einer aus der Folter erhaltenen Information einsteigt, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte mit einigen blutigen Szenen einhergeht. Die Rebellen bleiben nicht die einzige Spur, die der Inquisitor und seine neue Gehilfin verfolgen. Dabei misstrauen sie sich scheinbar gegenseitig. Allerdings macht das Licht, das auf Terra geworfen wird, auch keinen vertrauensseeligen Eindruck. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Spuren weisen immer mehr auf Intrigen und Machtspiele hin. Dadurch wird die Stimmung des Buches immer düsterer. Fazit: Nicht ganz leicht bin ich in die Geschichte gekommen. Die düstere Stimmung im Verbund mit der futuristischen Welt hat mir aber zugesagt, wenn auch nicht alles für mich durchschaubar war.


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