Das Mädchen Jannie

Roman

Petra Hammesfahr

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Beschreibung

Vom Großvater an Miro verkauft, zieht die elternlose Jannie mit einigen Frauen bettelnd über Land. Sie weiß nicht, ob sie zehn oder schon elf Jahre alt ist, aber sie weiß von Kindern, die in feinen Häusern arbeiten müssen, weil sie für den Straßenstrich zu jung sind. Während Kommissar Klinkhammer sich bemüht, Licht ins Dunkel um sieben verscharrte Kinderleichen zu bringen, gelingt Jannie die Flucht. Sie wird von Dieter auf seinem einsamen Hof aufgenommen und kümmert sich liebevoll um dessen Mutter. Die alte Frau liegt gelähmt und stumm im Bett, mit Augenzwinkern versucht sie Jannie begreiflich zu machen, in welcher Gefahr sie schwebt. Doch Jannie kennt keine Morsezeichen ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641252359
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3620 KB
Verkaufsrang 15324

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
5
6
6
2
0

Verwirrende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandis am 19.01.2021

Mit einer rumänischen Bettlerbande zieht Jannie über die Dörfer. Unklar, wie alt sie ist und unfähig zu Gefühlen normaler Kinder ihres Alters weiß sie nur eins: die Menschen genau zu beobachten um daraus ihr weiteres Handeln abzuleiten. Unauffällig sein und genug Geld einbringen um Miro, der sie ihrem Großvater abkaufte, nicht z... Mit einer rumänischen Bettlerbande zieht Jannie über die Dörfer. Unklar, wie alt sie ist und unfähig zu Gefühlen normaler Kinder ihres Alters weiß sie nur eins: die Menschen genau zu beobachten um daraus ihr weiteres Handeln abzuleiten. Unauffällig sein und genug Geld einbringen um Miro, der sie ihrem Großvater abkaufte, nicht zu enttäuschen, denn seine Strafen sind grausam und brutal. Nach einem missglückten Bettelversuch flüchtet sie sich auf ein einsames Gehöft, in dem ein Mann seine gelähmte bettlägerige Mutter pflegt. Jannies Vertrauen ist nach anfänglichen Zögern mit ausreichend Essen, sauberer Kleidung und einem warmen Bett rasch gewonnen. Hilfsbereit übernimmt sie wie selbstverständlich die Pflege der Mutter. Dem Morsealphabet nicht mächtig, kann sie deren Blinzelversuche der Kommunikation nicht richtig deuten, die nur eines sagen: Lauf weg… Indessen steht Kommissar Klinkhammer vor dem Rätsel um verscharrte Leichen, noch nicht ahnend, das Jannie der Schlüssel zur Klärung sein könnte. Für mich war die Autorin ein Garant für spannende Bücher – doch dieses ist meiner Meinung nach ihr bisher schwächstes. Obwohl das Grundgerüst durchaus spannende Unterhaltung verspricht konnten mich die zum Teil sehr langatmigen Passagen leider nicht wirklich überzeugen. Vieles hätte durchaus gestrafft werden können. Die Schriftstellerthematik wird ziemlich „breitgewalzt“, die Handlung um Gina und ihren Mann tragen bis auf ein Rachemotiv nicht wirklich viel zur Geschichte bei. Unklar ist mir auch, warum das „Höllenloch“ so thematisiert wird, wovon zum Ende hin auch nichts mehr zu lesen ist. Des Weiteren ist die Vielzahl sowie Motivation der Personen, die mehr oder weniger undercover Klinkhammer Informationen zukommen lassen, sehr verwirrend. Mitunter kam es mir wie ein gegeneinander als miteinander vor. Ich kann das Buch nicht empfehlen und würde es auch nicht nochmal lesen.

Ein kleiner Blick in menschliche Abgründe
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 08.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vom Großvater an Miro verkauft, zieht die elternlose Jannie bettelnd über Land, bis ihr die Flucht gelingt. Sie wird von Dieter Leuken aufgenommen und kümmert sich auf dem einsamen Hof liebevoll um dessen Mutter! In welcher Gefahr Jannie schwebt, ahnt sie nicht! Ingesamt ein kurzweiliger spannender Kriminalroman! Die Autorin s... Vom Großvater an Miro verkauft, zieht die elternlose Jannie bettelnd über Land, bis ihr die Flucht gelingt. Sie wird von Dieter Leuken aufgenommen und kümmert sich auf dem einsamen Hof liebevoll um dessen Mutter! In welcher Gefahr Jannie schwebt, ahnt sie nicht! Ingesamt ein kurzweiliger spannender Kriminalroman! Die Autorin schafft es die Charaktere im Buch lebendig werden zu lassen! Ich hatte beim Lesen ein sehr realistische Vorstellung von Dieter, seiner Mutter und Jannie! Ich fühlte die Stimmung im Haus und Petra Hammesfahr hat es sogar geschafft, dass ich für den gestörten Dieter teilweise Mitleid empfand! Ein Satz im Buch ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Wer durch die Höhle gegangen ist, fürchtet den Teufel nicht! Die kleine Jannie ist kein dummes Mädchen! Sie hatte nur den schlecht denkbarsten Start in eine Kindheit und landet aus der Not heraus beim Teufel persönlich! Für mich persönlich etwas zu viel, waren die Handlungen rund um die Kriminalbeamten! Ich habe streckenweise den Faden verloren wer mit wem gegen den Rest der Welt kämpft! Der Spannungsbogen wird sehr langsam aufgebaut und gipfelt erst in den letzen 70 Seiten, ab da MUSSTE ich dann weiterlesen. Bis dahin catchen eher die Charaktere im Buch den Leser und man möchte neben Jannie auch wissen wie es den Nebendarstellern Gina & Dominik in ihrer Beziehung und den Ermitteln Klinkhammer, Grabowski & Scheib ergeht! Ich kann das Buch uneingeschränkt dem Kriminalroman- Publikum weiterempfehlen.

Ein harter Kampf
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch war ein Kampf. Ein langer Kampf, der viel Ausdauer erfordert hat und am Ende keinen Sieger zu Tage förderte – leider. Ich hab die Geschichte nicht wirklich genießen können. Über weite Strecken war das Buch zäh, nur ab und zu wurde die Erzählung von Gewaltszenen durchbrochen, die dann noch schwerer zu lesen waren, al... Dieses Buch war ein Kampf. Ein langer Kampf, der viel Ausdauer erfordert hat und am Ende keinen Sieger zu Tage förderte – leider. Ich hab die Geschichte nicht wirklich genießen können. Über weite Strecken war das Buch zäh, nur ab und zu wurde die Erzählung von Gewaltszenen durchbrochen, die dann noch schwerer zu lesen waren, als die sonstigen kaugummiartigen Abschnitte – wenn auch aus ganz anderen Gründen. Diese Passagen lassen mich mehr zurückzucken als die Beschreibung von Gewaltszenen in anderen Büchern. Ich glaube es ist nicht die Gewalt an sich, die mich abstößt, sondern die Freude daran, die durch die Person im Buch daran mitgegeben wird. Und das dann ausgerechnet auch noch gegen Kinder. Das war schon harter Tobak. Dabei bin ich was Bücher angeht eigentlich nicht so zartbesaitet. Im Grunde steckt hinter der Geschichte eine spannende Idee und auch eine gesellschaftskritische. Im Mittelpunkt steht die kleine Jannie, die verkauft an einen rumänischen Clan bei Wind und Wetter betteln gehen muss, um nicht bestraft zu werden und hungern zu müssen. Schicksale wie Jannies gibt es, aber es wird häufig nicht darüber geredet oder geholfen. Umso interessanter finde ich, dass die Autorin diesem Thema in ihrem Buch eine Bühne gibt. Und umso mehr ärgert es mich, dass mich die Umsetzung des Buches nicht überzeugt hat. Es war dann doch zu deutlich, dass sie gesellschaftskritisch sein wollte. Zu der ohnehin schon langatmigen Geschichte kommen so noch ausschweifende Ausführungen über Politik und Gesellschaft hinzu – das erleichtert mein Ringen mit dem Buch nicht wirklich. Eine weitere Herausforderung sind für mich die Buchfiguren. Mit Jannie werde ich noch am besten warm, Dieter Leuken kann gar nicht sympathisch sein, Gina und Dominic sind mir zu merkwürdig und der Kommissar Arno Klinkhammer ist mir über das ganze Buch zu weit weg. Vielleicht liegt es daran, dass es mein erstes Buch der Autorin ist und ich den Kommissar bisher noch nicht kannte. Auf jeden Fall konnte ich überhaupt nicht in sein Leben eintauchen und wollte ihn eigentlich immer zur Eile antreiben, so zäh wurden mir die Passagen mit ihm immer wieder. Letztendlich bin ich froh, dass Buch geschafft zu haben. Ich bin enttäuscht, weil so viel Potenzial da war und nur so wenig davon genutzt wurde. Das Buch hat mich immer wieder von sich gestoßen, ich habe immer wieder überlegt aufzugeben. Am Ende haben wir es gemeinsam durch die Geschichte geschafft und es war nicht alles schlecht. Einige Szenen und Gedankengänge haben mich erreicht und so geht der Kampf zwischen mir und dem Buch wohl unentschieden zu Ende.


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