Der Report der Magd

2 CDs

Margaret Atwood

(92)
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
11,99
bisher 19,99
Sie sparen : 40  %
11,99
bisher 19,99

Sie sparen : 40 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen
  • Der Report der Magd

    Piper

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Piper

gebundene Ausgabe

25,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen
  • Der Report der Magd

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    11,99 €

    ePUB (Piper)

Hörbuch (MP3-CD)

11,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Das Kultbuch einer ganzen Generation - ungekürzt zum Hören

In einem fiktiven Staat in Nordamerika haben religiöse Fundamentalisten die totalitäre Republik Gilead errichtet. Nach einer atomaren Verseuchung ist ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung unfruchtbar. Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Letztere werden zur Fortpflanzung rekrutiert und sollen nach biblischem Vorbild für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen, werden sie in entfernte Kolonien abgeschoben. Doch die Magd Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ...

Margaret Atwood erhielt für die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben, zahlreiche Preise. Volker Schlöndorff verfilmte den Roman unter dem Titel Die Geschichte der Dienerin und die Serie The Handmaid`s Tale wurde 2017 mit mehreren Emmys ausgezeichnet. 

»Mit Der Report der Magd hat sich Margaret Atwood in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell hineingeschrieben.« DER SPIEGEL

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr Report der Magd wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017. 2019 wurde ihr Roman Die Zeuginnen mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet. Margaret Atwood lebt in Toronto.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Vera Teltz, Charles Rettinghaus
Spieldauer 719 Minuten
Erscheinungsdatum 06.09.2019
Verlag Osterwoldaudio
Hörtyp Lesung
Übersetzer Helga Pfetsch
Sprache Deutsch
EAN 9783869524320

Kundenbewertungen

Durchschnitt
92 Bewertungen
Übersicht
72
11
5
2
2

Der Report der Magd
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Story ist gut, aber die Erzählweise fand ich überhaupt nicht spannend. Ich habe mich sehr schwer getan in den Roman einzutauchen. Mir fehlte die bildhafte Sprache.

Sprecherin überzeugend
von Biene am 31.05.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Das Hörbuch ist toll gelesen und man kann es auch ergänzend zur Serie hören. Es ist interessant zu vergleichen, wie der Text in Bilder umgesetzt wurde.

Wird noch lange nachhallen
von PMelittaM aus Köln am 11.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Geburtenrückgang auf Grund Umweltverschmutzung, aber auch Selbstbestimmung von Frauen in Bezug auf Schwangerschaft, führt zu einer Revolution und der Entstehung eines totalitären, theokratischen Staates, Gilead genannt, in dem die Frauen auf ihre Fruchtbarkeit reduziert werden. Wie schon in der Bibel müssen Frauen, die sich als ... Geburtenrückgang auf Grund Umweltverschmutzung, aber auch Selbstbestimmung von Frauen in Bezug auf Schwangerschaft, führt zu einer Revolution und der Entstehung eines totalitären, theokratischen Staates, Gilead genannt, in dem die Frauen auf ihre Fruchtbarkeit reduziert werden. Wie schon in der Bibel müssen Frauen, die sich als fruchtbar erwiesen haben, für unfruchtbare Frauen Kinder bekommen. Sie werden, in Analogie zur biblischen Geschichte von Jakob, Rahel und Bilha Mägde genannt. Eine dieser Mägde ist Desfred (im Original Offred), alleine dieser Name zeigt schon die ganze Perfidie, mit der Frauen hier behandelt werden – sie gehört dem Mann, dem sie gerade dient, als des Freds Magd oder of Fred. Auch der Geschlechtsakt zwischen Magd und Mann bzw. die Geburt des daraus entstandenen Kindes schlägt in die selbe Kerbe, denn die Ehefrau des Mannes ist immer dabei, im Grunde ist die Magd dabei nur eine Art Zwischenmedium und das Kind gehört der Ehefrau. Die Autorin lässt Desfred selbst in Ich-Form erzählen, immer wieder erinnert sich die Frau dabei an ihr Leben vorher mit Mann und Kind, aber auch an ihr Leben in der Umerziehungsanstalt, in der aus den fruchtbaren Frauen gehorsame Mägde gemacht werden. Doch Desfred hat sich ein Stück Unabhängigkeit erhalten, ihre Gedanken kann ihr niemand nehmen und im Laufe der Geschichte setzt sie ein paar Mal ihr Leben aufs Spiel. Hinrichtungen sind in Gilead an der Tagesordnung, und schon zu lesen kann eine Magd ihre Hand kosten. Männer sind durchaus auch gefährdet, aber es gibt auch geheime Clubs für Hochgestellte, in denen diese ihren Trieben frönen können. Am Ende bleibt offen, ob Desfred hingerichtet wird, überlebt oder sogar flüchten kann, erfährt der Leser nicht. Allerdings gibt es noch eine Art Nachwort, „Historische Anmerkungen“ genannt, in dem im 22. Jhdt. rückblickend der Staat Gilead analysiert wird und man dafür auch Desfreds Report heranzieht. Mittlerweile gibt es auch eine Fortsetzung „Die Zeuginnen“, in der man wohl mehr über Desfreds Schicksal erfährt. Der Roman ist erschütternd, aber, wenn man sich die Geschichte der Frauen anschaut, womöglich gar nicht so unrealistisch – und das ist eigentlich das erschreckendste daran. Dazu trägt auch Atwoods Sprache bei, denn Desfreds Report zeugt von einer gebildeten Frau, der ihre Bildung aber nahezu nichts mehr nützt. Dass es diesen Report überhaupt gibt, lässt hoffen, dass sie dem Regime entkommen konnte, denn dort war Frauen nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben verboten. Der Roman ist aber auch sehr spannend, man leidet mit den Frauen, und als Desfred anfängt auch Verbotenes zu tun, hat man Angst um sie. Ich jedenfalls konnte mich in sie hineinfühlen und ich habe mich gefragt, was ich wohl in so einer Situation tun würde. Margaret Atwood schrieb diesen Roman bereits 1985, doch er ist immer noch aktuell, und wird es wohl auch bleiben. Die historischen Anmerkungen machen den Roman erst richtig rund, man sollte sie unbedingt lesen, denn sie gehören dazu. Der Autorin ist ein spannender Roman gelungen, der zum Nachdenken anregt und lange nachhallen wird. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen und vergebe volle Punktzahl.

  • Artikelbild-0
  • Der Report der Magd

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
    • Der Report der Magd
    1. Der Report der Magd
  • Der Report der Magd

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward