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Three Women – Drei Frauen

Der SPIEGEL-Bestseller #1

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gebundene Ausgabe
»Man legt es nicht mehr aus der Hand, so wahr und so traurig und so lustvoll ist das, was man da liest.«, Bolero (CH), 01.12.2019
Portrait
Lisa Taddeo sorgt mit ihrem ersten Buch Three Women in der englischsprachigen Welt und darüber hinaus für Furore. Mit Erscheinen stieg Three Women direkt auf Platz 1 der Bestsellerlisten der New York Times und Sunday Times ein. Außerdem schreibt Lisa Taddeo popkulturelle Features für Esquire, New York, Elle, Observer und viele andere. Für ihre Storys wurde sie bereits zwei Mal, 2017 und 2019, mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Connecticut.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05982-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/4,1 cm
Gewicht 531 g
Originaltitel Three Women
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Maria Hummitzsch
Verkaufsrang 83
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Intelligente Erzählung
von Caro2929 am 17.02.2020

Klappentext: "Alles, was Lina will, ist, dass sie jemand begehrt. Wie ist sie in diese Ehe geraten, mit zwei Kindern und einem Mann, der sie nicht einmal mehr auf den Mund küsst? Alles, was Maggie will, ist, dass sie jemand versteht. Wie konnte sie sich auf ihren Lehrer einlassen? Und warum scheinen alle nicht ihn, son... Klappentext: "Alles, was Lina will, ist, dass sie jemand begehrt. Wie ist sie in diese Ehe geraten, mit zwei Kindern und einem Mann, der sie nicht einmal mehr auf den Mund küsst? Alles, was Maggie will, ist, dass sie jemand versteht. Wie konnte sie sich auf ihren Lehrer einlassen? Und warum scheinen alle nicht ihn, sondern sie dafür zu hassen? Alles, was Sloane will, ist, dass sie jemand bewundert. Wie ist sie zum Objekt der Begierde eines Mannes geworden, ihres Mannes, der nichts lieber tut, als ihr beim Sex mit anderen zuzuschauen? Three Women – Drei Frauen ist das Buch der Stunde über weibliche Sexualität zwischen Lust und Macht, anziehend und verstörend, vielschichtig, gewaltig und schön." Meine Meinung: Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Des Öfteren mit einem Kopfschütteln, aber auch mit einem wohlwissenden Nicken. Das Zitat von Sophie Passmann "Männer werden dieses Buch lesen und bestürzt den Kopf schütteln, Frauen werden wissend nicken", trifft es ziemlich genau auf dem Punkt. Mich konnte sogleich der Prolog des Buches in seinen Bann ziehen. Er hat mich unglaublich neugierig auf das gemacht hat, was mich noch in dem Buch erwarten wird. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin erzählt die bestürzende Realität dreier unterschiedlicher Frauen in Zusammenhang mit einer beinahe Selbstaufgabe bei der einen oder anderen. Mich hat diese Geschichte insgesamt bestürzt zurückgelassen, vor dem Hintergrund, dass sich Frauen für Männer noch heute so selbst aufgeben und nahezu den Respekt vor sich selbst verlieren. Ich meine wer kennt es nicht, dass man auf eine Nachricht wartet, die nicht kommt... Das wird schon jeder einmal erlebt haben. Aber es ist eine Sache, damit angemessen umzugehen und eine andere, wie sich so manche Frau dadurch selbst kasteit. Ich musste beim Lesen auch des Öfteren den Kopf schütteln, wie man sein Glück, sein Leben, ja beinahe alles von einem einzigen Mann abhängig machen kann. Natürlich ist es eine völlig andere Geschichte, wenn ein junges Mädchen von einem Lehrer ausgenutzt wird oder es sich um eine 32 jährige Frau handelt. Insgesamt gelingt es der Autorin sehr gut, die einzelnen Charaktere dem Leser entsprechend zu vermitteln. Der Leser wird über ihre Sehnsüchte, ihre tiefsten Gefühle und auch Ängste entsprechend aufgeklärt. Die Autorin erzählt authentisch, intelligent, schonungslos und fesselnd die Geschichte der "three women". Fazit: Absolute Leseempfehlung.

Lisa Taddeo - Three Women – Drei Frauen
von Miss.mesmerized am 27.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Drei Frauen, drei Geschichten, drei Schicksale. Über viele Jahre hinweg hat Lisa Taddeo sie begleitet, immer mehr über sie erfahren, Urteile gelesen und sie letztlich zum Inhalt ihres Buchs gemacht. Maggie ist noch minderjährig als sich ihr Lehrer ihr zuwendet. Zunächst ist es nur die Aufmerksamkeit, die sie bei ihren alkoholsüc... Drei Frauen, drei Geschichten, drei Schicksale. Über viele Jahre hinweg hat Lisa Taddeo sie begleitet, immer mehr über sie erfahren, Urteile gelesen und sie letztlich zum Inhalt ihres Buchs gemacht. Maggie ist noch minderjährig als sich ihr Lehrer ihr zuwendet. Zunächst ist es nur die Aufmerksamkeit, die sie bei ihren alkoholsüchtigen Eltern nicht erhält, bald schon glaubt sie in ihn verliebt zu sein und kurz danach verfällt sie ihm völlig und gibt sich in totale Abhängigkeit. Lina wird als junges Mädchen Opfer einer K.O. Tropfen Vergewaltigung, doch statt dass sie Mitleid bekäme, wird sie beschimpft und geächtet. Viele Jahre später findet sie sich in einer toxischen Beziehung wieder, aus der sie aufgrund ihrer emotionalen Abhängigkeit und Blindheit nicht mehr herauskommt und auch nicht heraus will. Auch Sloane trägt seit ihrer Jugend Dämonen in sich, die sie viele Jahrzehnte begleiten werden und die sie lange davon abhalten zu erkennen, wer sie ist und was sie braucht, um glücklich zu sein. Häppchenweise werden die Geschichten der drei Frauen präsentiert, immer wieder wird dadurch die Erzählung unterbrochen, was jedoch sehr gut passt, um zu unterstreichen, dass es sich nicht um Episoden, sondern um bisweilen jahrelange Martyrien handelt. Was Taddeo besonders gut gelungen ist, ist das Gedankenkonstrukt, in dem alle drei gefangen sind, ein Gefängnis, das sie sich selbst geschaffen haben und aus dem es kein Entkommen gibt. Sie sind intelligent, auch oftmals reflektiert, aber dennoch können sie nicht wie der Leser als Außenstehender ihre Lage erfassen und so handeln, wie es für ihre psychische und auch physische Gesundheit gut wäre. Für mein Empfinden ist der Klappentext irreführend. Die drei Geschichten sind keine Schilderungen von Begehren und Lieben, sondern ganz im Gegenteil: die dargestellten Beziehungen sind auf Macht und Machtmissbrauch aufgebaut, emotional wie körperlich wird die Abhängigkeit - sei es wegen des Lehrer-Schülerinnen-Verhältnisses, wegen der einseitigen Zuneigung oder der stärkeren psychischen Konstitution – von den Männern ausgenutzt. Zwar glauben alle drei Frauen zu lieben, sind dankbar für jede Minute, die der Mann ihnen schenkt, für jede noch so abfällige Bemerkung, die sie sich als Zuneigung umdeuten, die Grundvoraussetzungen der Liebe sind jedoch nie gegeben. Es sind keine Beziehungen auf Augenhöhe, keine Ausgewogenheit der Machtverhältnisse und ganz offenkundig ist den Männern ihr Wohlergehen ziemlich egal. Ganz besonders bitter: die gesellschaftlich-soziale Komponente: die Frauen werden durch das Umfeld ein zweites Mal zum Opfer bzw. sogar zum Täter und böswilligen Lügner und Verbreiter falscher Anschuldigungen gemacht. Die Bandbreite der Kritiken könnte kaum größer sein, von fulminanter Begeisterung bis totalem Zerriss findet sich so ziemlich jede Stimme zu dem Buch. Einige Kritikpunkte kann ich nachvollziehen, die Autorin hat nur weiße heterosexuelle Frauen portraitiert, hier klafft sicher eine große Lücke, wenn sie umfassend toxische Beziehungen darstellen wollte. Sie wird oft sehr explizit in ihrer Darstellung, ob dies unbedingt immer erforderlich ist, sei dahingestellt, auch erscheint die positive Beschreibung einiger Handlungen bisweilen etwas unpassend, auch wenn die betroffenen Frauen sie in diesem Moment so empfunden haben mögen. Andererseits wirkt alles auf mich authentisch und es werden ganz klar die Widersprüche auch innerhalb der Frauen, aber besonders die Folgen, die diese Erlebnisse für sie haben, aufgezeigt. Nach inzwischen mehreren Jahren #metoo Debatte und zahlreichen prominenten Gerichtsverfahren stellt sich jedoch schon die Frage, welchen Beitrag dieses Buch zu den spezifischen Anliegen der Frauen liefert. Für mich ist es nicht das Buch mit der großen neuen Erkenntnis, aber ganz sicher ein lesenswertes Steinchen in dem Gesamtbild, das nochmals unterstreicht, dass die Welt überwiegend aus Grautönen in zahlreichen Schattierungen besteht und ganz sicher nicht aus schwarz und weiß. Und manchmal lohnt es sich einfach, wenn auch bekannte Fakten nochmals wiederholt werden.

ein literarisierter Bericht
von stefanb am 20.01.2020

Egal wie die eigene Meinung nach dem Lesen ausfällt, „Three Women – Drei Frauen“ ist ein Roman, ein literarisierter Bericht, der schonungslos tief blicken und sich bestens lesen lässt und interessant daherkommt. Im Grunde könnte man Lisa Taddeos Werk mit folgendem Satz beschreiben: Das schönste ist, sich geliebt und geborgen z... Egal wie die eigene Meinung nach dem Lesen ausfällt, „Three Women – Drei Frauen“ ist ein Roman, ein literarisierter Bericht, der schonungslos tief blicken und sich bestens lesen lässt und interessant daherkommt. Im Grunde könnte man Lisa Taddeos Werk mit folgendem Satz beschreiben: Das schönste ist, sich geliebt und geborgen zu fühlen und davon möglichst viel zu bekommen. Denn es geht in diesem Buch um die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der drei Hauptprotagonistinnen Maggie, Lina und Sloane. Abwechselnd erhalten die Leser*innen einen tieferen Einblick, teils schockierend, teils fragwürdig, aber immer offen und direkt. Sex gegen Anerkennung; und so kommt es, dass vieles an die #metoo-Debatte erinnert, diese aber konsequent fortführt und der immerwährende Zustand den Lerser*innen vor Augen gehalten wird. Und es geht immer um Angst. „Mal sind es Männer, die uns Angst machen, mal sind es Frauen, und manchmal machen wir uns so viele Gedanken über alles, was uns Angst macht.“ [16] Wenn man bedenkt, dass Lisa Taddeo über acht Jahre hinweg, mit vielen persönlichen Begegnungen für diesen Roman recherchiert hat, dann kann man verstehen, dass sie auch die Perspektive der jeweiligen Frau einnimmt, auch wenn es teils objektiver wäre, dies nicht zu tun. Gerade in Bezug auf ihre eigene Vorgeschichte, bzw. den Erlebnissen ihrer Mutter, welche sich auch nicht zu wehren wusste. Insgesamt muss man aber sagen, dass alles den Tatsachen entsprechend und daher glaubwürdig dargestellt wird. Und gerade diese Eigenschaft, macht dieses Buch so einzigartig. Jedoch, das weibliche Begehren in all seinen Facetten? Teils liest sich das Ganze eher wie die weibliche Unterwerfung in einer durch Männer dominierten Welt. Die Autorin beleuchtet die drei Biografien und lässt durch ihre Erzählung Zusammenhänge entstehen, liefert Informationen für die Hintergründe. Mich persönlich hatte das Buch bereits seit dem Prolog schon gefangen, gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Taddeos Werk gehört zu den Büchern, welche man in dem noch jungen 2020 gelesen haben sollte.