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Schaden in der Oberleitung

Das geplante Desaster der Deutschen Bahn

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Taschenbuch
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"Ein faszinierender Wirtschaftskrimi von höchster Brisanz."
Jean Ziegler "Es sind Sprache und Dramaturgie, die das Buch zu einem Krimi machen - man nimmt es zur Hand und legt es nicht mehr weg."
Hamburger Abendblatt "Es ist das Werk eines maßlosen enttäuschten Liebhabers, für den Stuttgart 21 das Symbol ist für den Niedergang der Bahn. Es sei Zeit, schreibt er, sich mit den Tätern anzulegen. Das tut Luik in diesem Buch – furios und knallhart, böse und verliebt. ... Vor der nächsten Bahnreise: Kaufen Sie sich dieses faktenreiche und packende Pamphlet."
Heribert Prantl, Prantls Blick "Der Zustand der Deutschen Bahn ist kein Versehen. Es gibt Täter. Sie sitzen in der Bundesregierung, im Bundestag. Und seit Jahren im Tower der Deutschen Bahn. Das schreibt der Autor Arno Luik."
stern.de "Der Autor Arno Luik ist einer der prominentesten Kritiker des Projekts Stuttgart 21. In seinem Buch 'Schaden in der Oberleitung' knöpft er sich aber nicht nur das Konzernmanagement vor, sondern lässt sich auch zu einer Liebeserklärung an Bahnhöfe hinreißen."
Frankfurter Rundschau "Luik ergründet das Elend. Im Megaprojekt Stuttgart 21 sieht er ein Symbol für den Niedergang der Bahn. Mit viel Liebe fürs Detail zeichnet er nach, wie dieses Wahnsinnsvorhaben aus den Fugen geraten ist."
taz "Das Bahn-Desaster: Spannend wie ein Thriller. Luik zeigt, welche Verheerungen der neoliberale Angriff auf den Staat anrichtet und was für ein immenser Schaden durch Unvermögen, Klüngel und Korruption entsteht. Das Buch bringt einen wirklich in Kampfstimmung."
Sahra Wagenknacht "Dringend muss ich davon abraten, dieses Buch am Abend zu lesen. Wirklich fest versprochen, dem Leser geht literweise das Adrenalin in die Adern. Es ist unglaublich, was sich die Bahn leistet und wie es ihr gelingt, vieles unter den Teppich zu kehren. Wenn man bedenkt, es wird unser Geld, das des Steuerzahlers, ohne Ende vernichtet, verbrannt. Von diesem ganzen Desaster ist S21 nur ein Riss im zerbröselnden Inneren dieser Katastrophenfirma."
Vincent Klink "In seinem Buch über die Deutsche Bahn stellt Journalist Arno Luik die richtigen Fragen ... Was für eine verstörende Buchlektüre für Bahnfahrer."
Handelsblatt "Arno Luik wurde das Interesse an und auch die Liebe zur Bahn quasi in die Wiege gelegt durch seinen Vater – und er beschäftigt sich als Journalist seit Jahrzehnten mit diesem Thema."
Deutschlandfunk Kultur "Arno Luik, langjähriger Stern-Autor und profilierter Bahn-Kenner, zeigt in seinem Buch das komplette Desaster detailliert auf. Er nennt Ross und Reiter, er nennt die Täter. Bei der Lektüre dieses Buches wird so richtig klar, wie Politiker und Wirtschaftsführer mit unserem gemeinsamen Vermögen umgehen."
Nachdenkseiten "Der Titel 'Schaden in der Oberleitung' ist selbsterklärend. Arno Luik hat ein Buch darüber geschrieben, was bei der Deutschen Bahn schiefläuft ... ein krimihaftes Recherchestück."
Heidenheimer Zeitung "Ich kann mich ja gar nicht mehr losreißen von dem Buch … Luik macht süchtig."
Frank H. M. Gross, Bürgernetzwerk pro Rheintal "Über den jahrelangen Verfall der Bahn in Deutschland, defekte Züge und ein schrumpfendes Schienennetz"
Augsburger Allgemeine "Arno Luik geht hart mit der Deutschen Bahn ins Gericht."
Der Sonntag "Luik argumentiert materialreich und hat zahlreiche Experten an seiner Seite."
Das Parlament "Luik zeigt in seinem neuen Buch das Desaster detailliert auf und benennt die Täter."
Telepolis "Luik hat viele Fakten zusammengetragen, die meisten sind nicht neu. Das ist kein Einwand, im Gegenteil, es macht die Sache noch empörender. Denn viele Entscheidungen wurden sehenden Auges getroffen."
Badische Zeitung "Arno Luik hat ein materialreiches Buch geschrieben und zahlreiche renommierte Experten an seiner Seite. An den meisten Punkten ärgert er sich zu Recht über falsche Weichenstellungen der Entscheidungsträger in einem Bereich, der für die künftige Klimapolitik von zentraler Bedeutung ist."
Neues Deutschland "Ihre Kritik - die Stärke, die Vielzahl der einzelnen Negativpunkte, ihre Abfolge ohne Pause - ähnelt den Schüssen aus einem Maschinengewehr oder den Raketen eines Feuerwerks. Niemand vor Ihnen, der sich in einem ganzen Buch kritisch mit der DB bisher auseinandersetzte, konnte so dicht gedrängt auf so viele Fehler und Mißstände bei der DB AG und der deutschen Verkehrspolitik verweisen."
Karlheinz Rößler, Verkehrsberater "Der Autor Arno Luik erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verkaufsgebaren der Bahn."
Morgenpost "Danke, dass es das Buch gibt."
Walter Sittler
Portrait
Arno Luik, geb. 1955, war Reporter für Tempo und die Wochenpost, Autor für Geo und den Tagesspiegel, war Chefredakteur der taz (1995/96) und seit 2000 ist er Autor der Zeitschrift Stern. Für seine Berichterstattung in Sachen Stuttgart 21 erhielt er 2010 den "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" des Netzwerks Recherche. 2015, bei der Anhörung des Deutschen Bundestags "Offene Fragen zum Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 aufklären" war Luik als Sachverständiger geladen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-267-7
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 21,7/13,6/2,7 cm
Gewicht 433 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 12354
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Tolles, aufschlussreiches Buch. Unbedingt lesen!
von Wedma am 08.01.2020

Ein sehr beeindruckendes, überzeugendes Werk: wohl recherchiert, mit dem Wissen vieler Experten angereichert, faktenreich, kritisch, spannend und sehr, sehr lesenswert. Wenn man wissen will, warum die Deutsche Bahn heute so ist, wie sie ist, sollte dieses Buch lesen. Man erhält plausible Erklärungen für so vieles. Danach ist kl... Ein sehr beeindruckendes, überzeugendes Werk: wohl recherchiert, mit dem Wissen vieler Experten angereichert, faktenreich, kritisch, spannend und sehr, sehr lesenswert. Wenn man wissen will, warum die Deutsche Bahn heute so ist, wie sie ist, sollte dieses Buch lesen. Man erhält plausible Erklärungen für so vieles. Danach ist klar, was hier passiert ist, was läuft und warum. Aus vielen relevanten Blickwinkeln wurde das Desaster der Bahn beleuchtet: Warum die Züge unpünktlich sind, warum mit den Kunden so umgegangen wird, wie sich die Mitarbeiter der Bahn fühlen, wie sie behandelt werden, welche Unternehmenskultur dort herrscht, was der einzelne Bahnchef geleistet hat uvm. Auch die Themen wie Umweltschutz, Sicherheit, Kosten-Nutzen-Faktor wurden einleuchtend wie erkenntnisbringend in die Ausführungen eingewoben. Die Geschichte um S 21, so haarsträubend die Umstände, die Hintergründe erhält ihre eigene, tiefergreifende Bedeutung, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, denn dann weiß man, warum das so gekommen ist. Die Phrase, dass die Konzerne die Regierung vor sich hertreiben und dieser nach eigenem Gusto ihren Willen aufzwingen, wurde hier eingehend, anhand von konkreten Beispielen, illustriert. Viele unabhängige Experten kamen hier zu Wort. Auch das ältere Semester, das nichts mehr zu verlieren fürchtet. Ihre klare Meinung, die keineswegs schmeichelhaft ausfällt, s. z.B. S. 233, sowie die Inhalte dieses Buches insg., sollte man kennen. Man sieht, dass der Autor sich bestens mit dem Thema auskennt, und dass es ihn schmerzt, die Bahn in so einem Zustand zu sehen. Er kennt noch die Bahn, die für Menschen gemacht wurde, und da klappte es noch mit der Kundenfreundlichkeit und Pünktlichkeit. Das Buch liest sich flüssig, lässt an einen Mix aus Horror, Thriller und Krimi denken, mit dem Unterschied, dass es ein Sachbuch ist und das Geschilderte, tw. so krass, dass einem die Haare zu Berge stehen, den Tatsachen entspricht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man bleibt gespannt bis auf die letzte Seite. Fazit: Eine tolle, erleuchtende Lektüre. 5 hell leuchtende Sterne. Unbedingt lesen. P.S. Bemerkenswerte Stellen markiere ich mit gelben Klebezetteln, die sehr wichtigen in Rot oder Orange. Man sieht auf den Fotos, dass es sehr viele von solchen Stellen gibt.

System Eisenbahn - Das Versagen der Politik
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzungen am 16.10.2019

Manche Darstellungen sind aus meiner Sicht zwar überhöht, aber das muss man einem Journalisten zugestehen. Äußerst spannend die Recherchen rund um Stuttgart 21. Da kommt einiges zu Tage, von dem die Öffentlichkeit noch gar nichts gehört hat. Bedrückend vor allem der permanente Verschiebebahnhof zwischen Behörden und das Totalv... Manche Darstellungen sind aus meiner Sicht zwar überhöht, aber das muss man einem Journalisten zugestehen. Äußerst spannend die Recherchen rund um Stuttgart 21. Da kommt einiges zu Tage, von dem die Öffentlichkeit noch gar nichts gehört hat. Bedrückend vor allem der permanente Verschiebebahnhof zwischen Behörden und das Totalversagen der Politik hinsichtlich des Systems Eisenbahn. Ernüchternd auch der Bericht über den Ablauf eines Bundestagsuntersuchungsausschusses. Dieses Politik- und Gesellschaftssystem ist einfach krank ... Amüsant ist die Entzauberung der Teflon-Partei (Die Grünen) und ihres Ministerpräsidenten Kretschmann (das “Schlaule”). Aber das wird sich wiederholen, wenn diese Truppe wieder mit an den Hebeln der Macht Platz nimmt.