Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen

aber wissen sollten

Alice Hasters

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Beschreibung

Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an.

„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet u. a. für die Tagesschau und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast Feuer&Brot über Feminismus und Popkultur. Alice Hasters lebt in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26425-0
Verlag Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20,8/13,7/3 cm
Gewicht 316 g
Auflage 13
Verkaufsrang 167

Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
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Augenöffnend!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2020

Ihre persönliche Erfahrungen mit Alltagsrassismus, Mikroaggressionen und Intersektionalität sind nicht nur augenöffnend, sondern regen darüber hinaus zum Nachdenken an. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es binnen drei Stunden ausgelesen!

Voraussetzung: Offenheit beim Lesen
von Nina aus München am 09.10.2020

Als ich angefangen habe das Buch zu lesen war mir schon von vorne herein bewusst, dass das Thema ein schmerzhaftes sein wird. Ich weiß, dass hinter Rassismus nicht bei jedem Einzelnen eine "böse Absicht" dahintersteckt. Das bedeutet aber nicht, dass es Rassismus nicht gibt. Tatsächlich ist es sogar so, dass jeder Vorurteile oder... Als ich angefangen habe das Buch zu lesen war mir schon von vorne herein bewusst, dass das Thema ein schmerzhaftes sein wird. Ich weiß, dass hinter Rassismus nicht bei jedem Einzelnen eine "böse Absicht" dahintersteckt. Das bedeutet aber nicht, dass es Rassismus nicht gibt. Tatsächlich ist es sogar so, dass jeder Vorurteile oder rassistisches Gedankengut hat, mehr oder weniger bewusst. Die Autorin Alice Hasters hat die perfekte Balance zwischen eigener Erfahrung und sachlicher Erklärung bzw. Fakten gefunden. Zugegeben, vieles davon hatte ich bereits gehört und einiges davon war mir zumindest nicht völlig fremd. So wird es vermutlich einigen beim Lesen gehen. Einige Passagen waren sehr unangenehm und traurig, besonders wenn es um die persönliche Geschichte der Autorin geht. Schrecklich fand ich den Leseabschnitt, in dem sie sich an ihren "weißen Freund" richtet. Man hat nach dem Lesen das bekannte Gefühl sowieso nichts richtig machen zu können. Ganz so als ob man nur verlieren kann. Das dämpft die Stimmung sehr, aber viel von dem Gesagten kann man nachvollziehen. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt, denn ich glaube als nicht direkt betroffene Person ist das auch nur bis zu einem bestimmten Grad möglich. Das Buch hat mir trotz allem sehr gut gefallen. Es war lehrreich, unterhaltsam, traurig und regt zum Nachdenken an. Meiner Meinung eines dieser Bücher, die jeder einmal gelesen haben sollte. Denn obwohl ich wusste, dass ich zum Thema Rassismus lange noch nicht genug weiß, und das obwohl ich mich bewusst damit auseinandersetze, wurde mir jetzt erst richtig klar: "Ich weiß jetzt, dass ich gar nichts weiß."

Sehr empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020

Dieses Buch eignet sich sehr gut zum Einstieg in das "Thema" Alltagsrassismus. Toll ist, dass man die Reihenfolge, in der man die Kapitel liest, frei wählen kann, da das Buch aus vielen gut verständlichen "Essays" besteht. Ich habe dieses Buch verschlungen! Deswegen mein Fazit: unbedingt lesen!


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