Der Gesang der Flusskrebse

Roman

Delia Owens

(386)
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Beschreibung

“Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26419-9
Verlag Hanserblau
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/3,9 cm
Gewicht 541 g
Originaltitel Where the Crawdads Sing
Auflage 26
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 777

Kundenbewertungen

Durchschnitt
386 Bewertungen
Übersicht
330
44
7
1
4

Erstklassig
von einer Kundin/einem Kunden aus Weingarten am 14.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch das mich sehr fesselte und berührte. Normal brauch ich immer lange um einen Roman fertig zu lesen. Dieser hier ist die Ausnahme. Seit langem wurde ich schon nicht mehr dazu verleitet, immerhalb kürzester Zeit fertig zu lesen. Im positiven Sinne. Die Geschichte vom Marschmädchen Kya hat mich sehr sehr berührt und zum Sc... Ein Buch das mich sehr fesselte und berührte. Normal brauch ich immer lange um einen Roman fertig zu lesen. Dieser hier ist die Ausnahme. Seit langem wurde ich schon nicht mehr dazu verleitet, immerhalb kürzester Zeit fertig zu lesen. Im positiven Sinne. Die Geschichte vom Marschmädchen Kya hat mich sehr sehr berührt und zum Schluss hin wurden auch die Augen etwas feucht, weil….. aber lesen Sie selbst. Ich denke das es nicht lange dauern wird, bis dieses exquisite Stück Literatur verfilmt wird. Bisher schaffte es nur Schiffsmeldungen von Proux, wirklich bleibend und beim lesen mitfiebernd solche Gefühle zu entfachen. Danke an die Schriftstellerin, ich hoffe von Ihr bald einen neuen Roman lesen zu dürfen.

Ein traumhaft schöner Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2021

Die Geschichte spielt in den 1950er Jahren. Im Marschland in North Carolina wächst Kya als jüngstes von 5 Kindern in einer ärmlichen Hütte auf. Der Vater ist ein Trinker, schlägt seine Frau und Kinder – ein tristes Dasein. Einer nach dem anderen ergreift die Flucht aus diesem ärmlichen und gewaltsamen Zuhause, zuerst die beiden ... Die Geschichte spielt in den 1950er Jahren. Im Marschland in North Carolina wächst Kya als jüngstes von 5 Kindern in einer ärmlichen Hütte auf. Der Vater ist ein Trinker, schlägt seine Frau und Kinder – ein tristes Dasein. Einer nach dem anderen ergreift die Flucht aus diesem ärmlichen und gewaltsamen Zuhause, zuerst die beiden älteren Geschwister von Kya. Sogar die Mutter sieht sie eines Tages mit einem Koffer das Haus verlassen. Ihr jüngster Bruder Jodie bleibt noch ein paar Jahre bis auch er schließlich abhaut. Somit ist die kleine Kya bereits mit 6 Jahren auf sich allein gestellt. Um sich Lebensmittel kaufen zu können, sucht sie Muscheln, die sie im nächsten Geschäft, bei Jumpin und dessen fürsorglichen Frau, in Lebensmittel und Benzin für das Boot eintauscht. Sie geht nicht zur Schule, hat nur einen Tag in der Grundschule verbracht und ist dann nie wieder hingegangen. Dass dann auch noch ihr Vater verschwindet, erschüttert sie nicht sehr, da sie es schon gewohnt ist, verlassen zu werden. Sie wird von allen in dem Küstenstädtchen abfällig das Marschmädchen genannt. Die Salzwiesen und Sandbänke dort draußen sind ihr vertraut, sie kennt jeden Baum, jeden Stein. Ihre große Leidenschaft ist das Sammeln von Vogelfedern. Ab und zu trifft sie einen Jungen Tate, der zum Angeln in die Marsch fährt, sie freunden sich an, er bringt ihr das Lesen und das Schreiben bei, damit sie ihre Semmelstücke auch benennen kann. Tate bewundert Kya, ihre Einzigartigkeit zieht ihn an. Aus der Freundschaft entwickelt sich mehr. Als Tate das Biologier-Studium beginnt, verliert sich die Beziehung trotz dem einstigen Versprechen, sie so oft wie möglich zu besuchen. Die Jahre vergehen und an Kya`s Reizen findet auch Chase Andrew, ein sportlicher Typ aus der Stadt, Gefallen. Er umwirbt sie, führt sie zum Essen aus, macht ihr kleine Geschenke, seine Eroberungsversuche bleiben vorerst erfolglos. Als er schließlich von einer gemeinsamen Zukunft und sogar Heirat spricht, erweicht er ihr Herz und sie lässt sich auf ihn ein. Durch Zufall erfährt Kya aus der Zeitung von der Verlobung ihres Liebhabers. Von neuem enttäuscht zieht sich Kya in ihre Welt bestehend aus Blumen, Vögeln und Bäumen zurück. Nachdem nun Tate sein Studium in Biologie abgeschlossen hat, zieht es ihn wieder in die Marsch zurück, wo er in einer neuen Forschungseinrichtung Arbeit findet. Kya und Tate begegnen sich wieder, aber Kya bleibt ihm gegenüber sehr verschlossen, zu viel musste sie schon leiden. Spannend wird es im letzten Drittel des Buches, als man die Leiche von Chase im Marschland findet und Kya als Täterin angeklagt wird. Wird sie verurteilt, denn von ihrer Unschuld ist man ja von vornherein überzeugt? Die Autorin, Delia Owens, ist Zoologin, bemerkenswert sind die Beschreibungen der Landschaft, man kann sich alles bildlich vorstellen, ist mitten drin im Geschehen. Das Buch hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Es liest sich leicht, ist immer mit einer gewissen Spannung verbunden und lässt einen nicht mehr los. Man liest die Nacht durch und steht in der Früh entspannt auf.

grandios!
von Astrid Wergen am 12.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kya Clark wächst als jüngstes von mehreren Kindern im Marschland auf. Der Vater ist ein Trinker, und schlägt sich mit Gelegenheitjobs durch. Nach und nach machen sich die Geschwister und auch die Mutter aus dem Staub. Kya bleibt bei ihrem Vater, geht ihm aber so gut es geht aus dem Weg. So wächst sie im Einklang mit der Natur au... Kya Clark wächst als jüngstes von mehreren Kindern im Marschland auf. Der Vater ist ein Trinker, und schlägt sich mit Gelegenheitjobs durch. Nach und nach machen sich die Geschwister und auch die Mutter aus dem Staub. Kya bleibt bei ihrem Vater, geht ihm aber so gut es geht aus dem Weg. So wächst sie im Einklang mit der Natur auf. Vögel, Pflanzen, Gezeiten: obwohl sie nicht schreiben und lesen kann, weiß sie die Zeichen der Natur zu deuten, die ihr weit mehr vertrauter sind als die Menschen im Dorf. Als einer der Dorfbewohner tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf das Marschmädchen, die für die Bewohnern als gefundenes Fressen gilt. Denn keiner weiß, was sie im Marschland treibt. So beginnt für Kya ein neues Leben, dem sie kaum gewachsen ist. Für viele scheint die Natur der Feind, für Kya ist diese ein Rückzugsort, den sie im Gegensatz zur den Menschen versteht. „Der Gesang der Flusskrebse“ ist eins meines Jahreshighlights. Delia Owens hat ein Auge für die richtigen Details an richtiger Stelle. Feinfühlig beschreibt sie die Menschen, die am Rande und im Marschland leben, ohne die Natur aus den Augen zu lassen. Die Natur wird sehr bildhaft beschrieben, ohne zu viel zu werden. Verständnis und Vertrauen ist für mich hier ein zentrales Thema. Eine Familie, die ihr Kind in mehrfacher Weise im Stich lässt, und die Natur, die einem verloren Wesen Rückhalt und Sicherheit bietet. Ein Buch, das mich nicht loslässt, auch nach Wochen nicht. Ein Buch, das ich ausgeliehen habe, weil ich mir nicht sicher war, ob es ein Buch für mich ist, und ohne das ich nicht mehr leben möchte. Der Gesang der Flusskrebse hat mich nicht mehr losgelassen. So bildhaft, persönlich, ein Buch, das unter die Haut geht.


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