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Der letzte Kaiser

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Der dreijährige Pu Yi wird 1908 auf Befehl der Witwe des Kaisers in die Verbotene Stadt gebracht. Das Kind wird zum Kaiser gekrönt und wächst von der Außenwelt abgeschirmt in einem goldenen Käfig auf. 1500 Diener stehen ihm stets zur Verfügung. Sie verfolgen jeden seiner Schritte und werden für Untaten an seiner Stelle bestraft. Außerhalb der verbotenen Stadt entmachtet die Revolution den Kaiser, aber innerhalb der Palastmauern bleibt alles beim Alten. Mit 18 Jahren betritt Pu Yi zum ersten Mal die Außenwelt. Als Soldaten in die Verbotene Stadt eindringen, flüchtet er in die japanische Botschaft ...
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 06.06.2019
Regisseur Bernardo Bertolucci
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4006680093277
Genre Drama;Porträt / Biographie
Studio Arthaus
Originaltitel The last emperor
Spieldauer 163 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,00:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD Master Audio 5.1, Englisch: DTS HD Master Audio Stereo
Verkaufsrang 191
Produktionsjahr 1987
Film (Blu-ray)
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9,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Großartiger Film - einmal gut!
von Armin K. aus Stuttgart am 26.12.2010
Bewertet: Medium: DVD

Anhand des (verfilmten) Lebens des letzten Kaisers von China, Pu Yi, kann man die Geschichte Chinas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mitverfolgen. 1912 musste der damals 6jährige Kaiser sich der Revolution in China beugen und abdanken. Von nun lebte er mit seinem Hofstaat unter Hausarrest in der „Verbotenen Stadt“, sein... Anhand des (verfilmten) Lebens des letzten Kaisers von China, Pu Yi, kann man die Geschichte Chinas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mitverfolgen. 1912 musste der damals 6jährige Kaiser sich der Revolution in China beugen und abdanken. Von nun lebte er mit seinem Hofstaat unter Hausarrest in der „Verbotenen Stadt“, seinem Palast in Bejing, wo er von jeglichem westlichen Einfluss fern gehalten und von seinen Eunuchen bestohlen wird, während man ihn glauben lässt, dass er immer noch ein mächtiger Herrscher wäre. Durch seinen englischen Hauslehrer lernt er einige westliche Erfindungen und Neuigkeiten kennen. Letztlich muss Pu Yi wegen der japanischen Invasion seinen Palast verlassen. Er wird japanische Marionette in ihrem Satellitenstaat Manschukuo, wo er ebenfalls in der Illusion lebt, endlich sein eigener Herr und Kaiser zu sein. Aber auch hier ist er nur von anderen abhängig – japanische Offiziere und seine Frauen. 1945 beginnt die sowjetische Invasion in Manschukuo – Pu Yi wird verhaftet und den chinesischen Kommunisten übergeben, die ihn inhaftieren und als Verbrecher behandeln, bis er irgendwann entlassen wird. Ein Mann, der niemals wirklich gelebt, sondern nur existiert hat und trotz all seiner (theoretischen) Macht nie Herr über sein eigenes Schicksal war. Der Film ist eine Dokumentation, eine Tragödie, ein Drama und eine Biographie – alles in einem großartigen Spielfilm auf ca. 2,5 Stunden gepackt. Brillante Dialoge, exquisite Kulissen und Kostüme, stimmige musikalische Untermalung sowie hervorragende schauspielerische Leistungen geben diesem Film einfach alles, was er braucht. Es ist ein monumentaler Spielfilm mit Tausenden Komparsen in einigen Szenen. Bewegende, emotionale Szenen sind in großer Menge enthalten – sei es der junge Kaiser, den seine Wache am Verlassen des Tores in die freie Welt hindert, seine Freude als er ein Fahrrad bekommt, seine Beziehungen zu seinen Frauen, von denen die eine Opium-süchtig wird, sein Wissen, dass er immer nur eine Marionette war, sein gebrochener Blick als er von den Kommunisten verhört wird. Alles schauspielerische Glanzstücke, die den Film zu einem Stück Filmgeschichte machen, dass man gesehen haben muss. Der Film ist zeitlos und lässt sich immer wieder betrachten – die Bilder verlieren auch bei wiederholtem Anschauen nichts von ihren ergreifenden Eindrücken. Empfohlen sei die Verwendung der englischen Tonspur, da die Synchronisierung m.E. besser abgestimmt ist und zur besseren atmosphärischen Unterstützung beiträgt.


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