Die Jäger des Wüstenplaneten

Roman

Der Wüstenplanet Band 7

Brian Herbert, Kevin J. Anderson

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Beschreibung


Wir dürfen nicht vergessen, dass ein weit gefährlicherer Feind auf dem Weg zu uns ist.

Die Geehrten Matres, ein Konkurrenzorden der Bene Gesserit, kehren aus der Diaspora zurück und überziehen die Planeten des Alten Imperiums mit Tod und Vernichtung. So wird auch Rakis, der Wüstenplanet, in einen Schlackehaufen verwandel und die sagenumwobenen Sandwürmer gnadenlos eingeäschert. Damit ist die einzige Quelle des Gewürzes versiegt und das Imperium vernichtet. Während die Matres versuchen, mittels Gholas verschüttetes Wissen der Vergangenheit nutzbar zu machen, setzen die Bene Gesserit alles daran, mit ihrem Zuchtprogramm die Heroen des Imperiums wiederzubeleben. Einzig Murbella, eine ehemalige Mater, bemüht sich, beide Frauenorden zu vereinen, denn sie ahnt, dass die Rückkehr der Matres nicht freiwillig geschah: Sie sind in der Diaspora auf einen furchtbaren Gegner gestoßen, der jenseits der Grenzen des Imperiums lauert und sich anschickt, die Menschheit auszulöschen …

"'Der Wüstenplanet' ist eines der Monumente in der Geschichte der Science Fiction. Ein Buch, das für immer im kulturellen Gedächtnis der Menschheit bleiben wird."

Brian Herbert, der Sohn des 1986 verstorbenen Wüstenplanet-Schöpfers Frank Herbert, hat selbst SF-Romane verfasst, darunter den in Zusammenarbeit mit seinem Vater entstandenen "Mann zweier Welten"..
Kevin J. Anderson, geboren 1962 und studierter Physiker, ist einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Er wurde durch seine Star-Wars-Romane und -Anthologien international bekannt. Seine High-Tech-Thriller und Akte-X-Romane stürmen die Bestsellerlisten. Die Romanreihe um die »Young Jedi Knights« verfasste er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rebecca Moesta. Zuletzt ist von ihm die gefeierte »Saga der Sieben Sonnen« erschienen. Gemeinsam mit Brian Herbert schreibt er Frank Herberts großen »Wüstenplanet«-Zyklus fort.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 685
Erscheinungsdatum 04.06.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52289-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/3,7 cm
Gewicht 556 g
Originaltitel The Hunters of Dune
Übersetzer Bernhard Kempen
Verkaufsrang 114904

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Bin gespannt auf den letzten Teil
von Philip aus Stuttgart am 07.08.2007

Die 'original-Bücher' von Frank Herbert zeichneten sich durch eine Dichte aus, in der die eigentliche Handlung oftmals in den Hintergrund zu rücken schien. Es gab Rückblicke innerhalb von Rückblicken. Ein Detailreichtum, der das Dune-Universum schon fast spürbar macht. Man versinkt regelrecht im Sand. Obwohl der Schreibstil von... Die 'original-Bücher' von Frank Herbert zeichneten sich durch eine Dichte aus, in der die eigentliche Handlung oftmals in den Hintergrund zu rücken schien. Es gab Rückblicke innerhalb von Rückblicken. Ein Detailreichtum, der das Dune-Universum schon fast spürbar macht. Man versinkt regelrecht im Sand. Obwohl der Schreibstil von Brian Herbert und Kevin Anderson ein vollständig anderer ist, ist die Geschichte sehr spannend und temporeich erzählt. Das technische Drumherum kommt hier etwas eher zum Tragen. Aber an den Vater reicht es nicht heran. Ein Grund könnte die neue Generation von Lesern sein, denen esoterisch-metaphysische Themen schwer fallen, oder auch die wesentlich schlechtere Versorgung mit bewusstseinserweiternden Substanzen in diesen Tagen. Ich empfehle auch diesen Roman uneingeschränkt.

Das Ende ist noch icht erreicht
von Jürgen Harms aus Köln am 17.07.2007

Die Ankündigung, daß dies der von Frank Herbert nicht mehr veröffentlichte 7. und letzte Teil sei, ist nur die halbe Wahrheit. Das Ende dieses Romanes ist offen und jeder, der das Buch liest weiß, daß es unweigerlich einen 8.Teil geben wird. Brian Herbert kommt in seiner Erzählkunst bei weitem nicht an seinen Vater heran. Die... Die Ankündigung, daß dies der von Frank Herbert nicht mehr veröffentlichte 7. und letzte Teil sei, ist nur die halbe Wahrheit. Das Ende dieses Romanes ist offen und jeder, der das Buch liest weiß, daß es unweigerlich einen 8.Teil geben wird. Brian Herbert kommt in seiner Erzählkunst bei weitem nicht an seinen Vater heran. Dies hat er bereits in den Vorgeschichten und Legenden gezeigt. Wer die übrigen 6 Teile der eigentlichen Saga kennt, wird dies auch jetzt feststellen. Brian's Stil ist ein völlig anderer als der seines Vaters. Am Ende dieses 7. Bandes wartet auf den Leser eine gewaltige Überraschung. Zwar deutet sie sich schon lange vorher an aber erst ab Seite 675 wird es endgültig gelüftet. Und dann bleibt zu hoffen, daß der Leser auch die Vorgeschichten (die Legenden und die frühen Chroniken) gelesen hat. Denn sehr häufig wird darauf Bezug genommen. Wer bisher die ganze Sage gelesen hat, muß natürlich auch den 7. Band haben. Aber wie gesagt, an die Originale kommt Brian Herbert nicht heran auch wenn er hier das Originalmanuskript verabreitet. Der Stil von Frank Herbert, der Schöpfer und geistige Vater dieses sagenhaften Universums bleibt einfach unerreicht. Trotzdem, ein spannendes Buch mit einem offenen Ende, welches wiederum einen sehnsüchtig auf den 8. und letzten (?) Teil warten lässt.

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  • Nach seiner 3500 Jahre währenden Regentschaft ließ der Tyrann Leto II. ein Imperium zurück, das plötzlich für sich selbst sorgen musste. Während der Hungerjahre und der darauffolgenden Diaspora verstreuten sich die Überreste der menschlichen Gattung in den Weiten des Alls. Auf der Suche nach Reichtümern und Sicherheit flohen die Überlebenden in völlig unbekannte Gebiete – vergeblich. Fünfzehn Jahrhunderte lang erduldeten sie und ihre Nachkommen Mühsal und Not. Die Menschheit wandelte sich grundlegend.
    Ohne Energie und Ressourcen verlor die traditionsreiche Regierung des alten Imperiums an Einfluss. Neue Machtgruppen fassten Fuß und bauten ihre Positionen aus. Doch nie wieder sollte die Menschheit es sich gestatten, ihr Wohlergehen in die Hände eines einzigen Herrschers oder einer nur begrenzt verfügbaren Schlüsselsubstanz zu legen – beides hatte sich als entscheidender Fehler erwiesen.
    Manche sagen, dass die Diaspora der Goldene Pfad Letos II. war, die Feuerprobe, die die Menschheit für alle Zeiten stählen und ihr eine Lektion erteilen sollte, die sie niemals vergessen würde. Aber wie konnte ein einzelner Mensch – selbst ein Gottmensch, der teilweise auch ein Sandwurm war – seinen Kindern bewusst solches Leid zufügen? Selbst jetzt, da die Nachkommen der Verlorenen aus der Diaspora zurückkehren, können wir die Schrecken, denen unsere Brüder und Schwestern sich in der Ferne stellen mussten, nur erahnen.
    Aus einem Bericht der Gildenbank, Niederlassung auf Gammu

    Selbst die Gelehrtesten unter uns können sich das Ausmaß der Diaspora nicht vorstellen. Als Historiker bestürzt mich der Gedanke an all das auf ewig verlorene Wissen zutiefst, an all die peinlich genauen Berichte von Siegen und Niederlagen, die wir niemals zu Gesicht bekommen werden. Ganze Zivilisationen wurden geboren und zerfielen, während diejenigen, die im alten Imperium geblieben waren, in Selbstzufriedenheit und Teilnahmslosigkeit verharrten.
    Not und Elend der Hungerjahre ließen neue Waffen und Technologien entstehen. Welche Feinde haben wir uns unabsichtlich gemacht? Welche Religionen, Wandlungen und gesellschaftlichen Prozesse hat der Tyrann in Bewegung gesetzt? Wir werden es nie erfahren, und ich befürchte, dass unser Unwissen eines Tages auf uns zurückfallen wird.
    Schwester Tamalane, aus dem Ordensburg-Archiv

    Unsere entfremdeten Brüder, die Verlorenen Tleilaxu, die einst in den Wirren der Diaspora verschwanden, sind nun zu uns zurückgekehrt. Aber sie sind von Grund auf verändert. Sie haben einen fortgeschrittenen Stamm von Gestaltwandlern mitgebracht, den sie laut eigener Angaben selbst erschaffen haben. Meine Untersuchung der Verlorenen Tleilaxu lässt allerdings darauf schließen, dass sie uns eindeutig unterlegen sind. Sie sind nicht einmal in der Lage, in Axolotl-Tanks Gewürz zu produzieren, aber sie behaupten, einen überlegenen Stamm von Gestaltwandlern entwickelt zu haben? Wie sollte das möglich sein?
    Und dann die Geehrten Matres. Sie haben Interesse an einem Bündnis angedeutet, doch ihr Handeln entlarvt sie als grausame Eroberer, die ihre Feinde versklaven. Sie haben Rakis zerstört! Wie können wir ihnen oder den Verlorenen Tleilaxu trauen?
    Meister Scytale, versiegelte Aufzeichnungen, in einem ausgebrannten Labor auf Tleilax aufgefunden

    Duncan Idaho und Sheeana haben unser Nicht-Schiff gestohlen und sind mit unbekanntem Ziel aufgebrochen. Sie haben nicht nur zahlreiche Ketzerinnen unter unseren Schwestern mitgenommen, sondern auch den Ghola unseres Bashars Miles Teg. Angesichts unseres jungen Bündnisses bin ich versucht, alle Bene Gesserit und Geehrten Matres anzuweisen, sich voll und ganz auf die Suche nach diesem Schiff und seinen wertvollen Passagieren zu konzentrieren.
    Aber nein. Wer kann schon ein einziges Nicht-Schiff in den Weiten des Universums finden? Wichtiger noch: Wir dürfen nicht vergessen, dass ein weit gefährlicherer Feind auf dem Weg zu uns ist.
    Dringende Nachricht von Murbella, Ehrwürdige Mutter Oberin und Große Geehrte Mater

    ERSTER TEIL
    Drei Jahre nach der Flucht von Ordensburg

    Die Erinnerung ist eine scharfe Waffe, die tiefe Wunden reißen kann.
    Aus dem Klagelied der Mentaten

    Am Tag seines Todes starb Rakis – der Planet, der Dune genannt wurde – mit ihm.
    Dune. Für immer verloren!
    In den Archivräumen des fliehenden Nicht-Schiffes Ithaka verfolgte der Ghola von Miles Teg die letzten Minuten des Wüstenplaneten. Vom anregenden Getränk zu seiner Linken stieg nach Melange duftender Dampf auf, aber der Dreizehnjährige beachtete ihn nicht und versenkte sich tiefer in die Mentatentrance. Die historischen Aufzeichnungen und Holobilder faszinierten ihn.
    Vor sich sah er Ort und Zeit des Todes, der seinen ursprünglichen Körper ereilt hatte. Er sah, wie eine ganze Welt ermordet wurde. Rakis … vom sagenumwobenen Wüstenplaneten war nur noch eine verkohlte Kugel übrig geblieben.
    Die Projektion über dem niedrigen Tisch zeigte Archivbilder von Kriegsschiffen der Geehrten Matres, die sich über der braungelben Kugel des Planeten sammelten. Diese Nicht-Schiffe ließen sich nicht orten – genauso wenig wie das gestohlene Schiff, in dem Teg und die übrigen Flüchtlinge nun lebten – und sie besaßen eine Feuerkraft, die allem überlegen war, was die Bene Gesserit jemals besessen hatten. Im Vergleich dazu waren herkömmliche Atomwaffen nicht mehr als Nadelstiche.
    Diese neuen Waffen müssen in der Diaspora entwickelt worden sein. Teg stellte eine Mentatenprojektion an. Menschliche Genialität, geboren aus der Verzweiflung? Oder etwas ganz anderes?
    In der schwebenden Bildaufzeichnung eröffneten die schwer bewaffneten Schiffe das Feuer. Mit Vorrichtungen, denen die Bene Gesserit inzwischen den Namen »Auslöscher« gegeben hatten, entfesselten sie gewaltige Feuerstürme. Das Bombardement wurde fortgesetzt, bis es auf dem Planeten kein Leben mehr gab. Die Sanddünen schmolzen zu schwarzem Glas, und selbst Rakis’ Atmosphäre fing Feuer. Große Würmer und dicht bevölkerte Städte, Menschen und Sandplankton – alles ausgelöscht. Nichts hätte dort unten überleben können, nicht einmal er selbst.
    Jetzt, beinahe vierzehn Jahre später, in einem völlig veränderten Universum, stellte der schlaksige Junge seinen Arbeitsstuhl auf eine bequemere Höhe ein. Erneut betrachte ich die Begleitumstände meines eigenen Todes.
    Genau genommen war Teg ein Klon und kein Ghola, den man aus dem Gewebe eines toten Körpers erschuf. Doch die meisten benutzten letzteren Begriff, um ihn zu beschreiben. In seinem jungen Körper lebte ein alter Mann, ein Veteran zahlreicher Kriege der Bene Gesserit. Er konnte sich zwar nicht an die letzten Augenblicke seines Lebens erinnern, aber die Aufzeichnungen ließen wenig Raum für Zweifel.
    Die sinnlose Vernichtung des Wüstenplaneten bewies die Skrupellosigkeit der Geehrten Matres. Die Schwesternschaft bezeichnete sie als Huren – mit gutem Grund.
    Mit einem leichten Fingerdruck auf die intuitive Steuerung rief er die Bilder noch einmal ab. Es fühlte sich seltsam an, die Ereignisse von außen zu betrachten und zugleich zu wissen, dass er dort unten gewesen war, gekämpft hatte und gestorben war, während man diese Aufzeichnungen angefertigt hatte …
    Teg hörte ein Geräusch vom Eingang der Archivkammer und sah Sheeana, die ihn vom Gang aus beobachtete. Ihr Gesicht war schmal und scharf geschnitten, und ihr rakisches Erbe verlieh ihrer Haut einen gebräunten Ton. In ihrem widerspenstigen, umbrafarbenen Haar leuchteten einzelne Kupfersträhnen, Spuren einer Kindheit unter der Wüstensonne. Ihre Augen waren von jenem völligen Blau, das nicht nur ihren lebenslangen Melangekonsum verriet, sondern auch, dass sie die Gewürzagonie durchlaufen hatte – die Prüfung, die sie zur Ehrwürdigen Mutter gemacht hatte. Von allen, die jemals die Agonie überlebt hatten, war sie die Jüngste gewesen – so hatte man es Teg zumindest erzählt.
    Die Andeutung eines Lächelns umspielte Sheeanas volle Lippen. »Studierst du wieder vergangene Schlachten, Miles? Für einen Befehlshaber ist es nicht gut, so vorhersehbar zu sein.«
    »Es gibt viele Schlachten zu studieren«, antwortete Teg aus dem Mund eines Jungen, der sich mitten im Stimmbruch befand. »In den dreihundert Standardjahren vor meinem Tod hat der Bashar viel erreicht.«
    Als Sheeana erkannte, welche Aufzeichnung sich Teg angesehen hatte, verwandelte sich ihr Gesicht in eine sorgenvolle Maske. Der Junge war geradezu besessen von den Bildern der Vernichtung von Rakis, seit sie in dieses fremdartige, unerforschte Universum aufgebrochen waren.
    »Gibt es schon Neuigkeiten von Duncan?«, fragte er, um ihre Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema zu lenken. »Er wollte es mit einem neuen Navigationsalgorithmus versuchen, der uns vielleicht von …«
    »Wir wissen ganz genau, wo wir sind.« Sheeana hob das Kinn in einer unbewussten Bewegung, die sie immer häufiger machte, seit sie Anführerin dieser Flüchtlingsgruppe geworden war. »Mitten im Nirgendwo.«
    Automatisch blendete Teg die Kritik an Duncan Idaho aus. Es lag in ihrer Absicht, dass das Schiff unauffindbar war – weder die Geehrten Matres noch die korrupten Bene Gesserit oder der geheimnisvolle Feind durften sie aufspüren. »Zumindest sind wir in Sicherheit.«
    Sheeana wirkte nicht überzeugt. »All die unbekannten Faktoren machen mir Sorgen. Wo wir sind, wer uns verfolgt …« Sie verstummte und fügte dann hinzu: »Ich lasse dich jetzt mit deinen Studien allein. Bald gibt es wieder eine Lagebesprechung.«
    Teg merkte auf. »Hat sich etwas Neues ergeben?«
    »Nein, Miles. Und ich gehe davon aus, dass man uns immer wieder dieselben Argumente präsentieren wird.« Sie zuckte die Achseln. »Die anderen Schwestern scheinen nicht gewillt zu sein, sich davon abbringen zu lassen.« Ihre Gewänder raschelten leise, als sie die Archivkammer verließ und ihn in der summenden Stille des riesigen, unsichtbaren Schiffes zurückließ.
    Zurück nach Rakis. Zurück zu meinem Tod … und den Ereignissen, die ihn herbeigeführt haben. Teg ließ die Aufzeichnung zurücklaufen, wählte alte Berichte und Kommentare aus, und sah sie sich erneut an, diesmal von einem früheren Zeitpunkt aus.
    Jetzt, da seine Erinnerungen geweckt waren, wusste er wieder, was er vor seinem Tod getan hatte. Er brauchte die Aufzeichnungen nicht, um sich ins Bewusstsein zu rufen, wie der alte Bashar auf Rakis in die Zwickmühle geraten war, wie er das Unglück regelrecht herausgefordert hatte. Damals, auf Gammu, einem Planeten, der unter dem Namen Giedi Primus einst Heimat des bösen, längst ausgelöschten Hauses Harkonnen gewesen war, hatten er und seine loyalsten Männer – Veteranen zahlreicher siegreicher Kriege – ein Nicht-Schiff gestohlen.