We are Feminists!

Eine kurze Geschichte der Frauenrechte

Margarete Stokowski, Rebecca Strickson

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Beschreibung


We should all be Feminists! Alles, was wir über die Frauenbewegung wissen müssen

Im Jahr 2019 feiert Deutschland 100 Jahre Frauenwahlrecht – für junge Frauen im Zeitalter von #metoo und #timesup unvorstellbar, dass Frauen erst seit etwas mehr als drei Generationen die vollen bürgerlichen Rechte innehaben! Grund genug, einen Blick zurück auf die Geschichte der internationalen Frauenbewegung zu werfen.

Als Chronologie der wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften im Kampf um Frauenrechte, vermittelt »We are Feminists« alles Wissenswerte über Namen, Daten und Fakten: in modernem Buchdesign verpackt und gespickt mit Illustrationen, Karten und Grafiken. Dazu werden die wichtigsten Protagonistinnen vorgestellt, die den Feminismus in über 150 Jahren geprägt haben – von Emmeline Pankhurst, Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer bis zu Chimamanda Ngozi Adichie, Michelle Obama und Malala Yousafzai. Ein Handbuch für eine neue Generation von Frauen, die für ihre Rechte einstehen.

»Schönster Überblick. 150 Jahre Feminismus: die wichtigsten Namen, Daten, Fakten.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7913-8597-6
Verlag Prestel
Maße (L/B/H) 19,3/16,9/2 cm
Gewicht 353 g
Originaltitel We Are Feminist: An Infographic History of the Women’s Rights Movement
Abbildungen farbige Illustrationen
Illustrator Rebecca Strickson
Verkaufsrang 32998

Kundenbewertungen

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Schöne Aufmachung; ideal als kompakter Einstieg
von Lia48 am 13.08.2020

„Dieses Buch belegt schlaglichtartig, was erreicht werden kann, wenn Frauen zusammenstehen, mit einer Stimme sprechen und sich weigern, Rückschritte zu akzeptieren. Aber Feminismus beginnt beim Individuum: Dieses Buch soll uns Frauen zeigen, dass Feminismus auch bei jeder Einzelnen von uns beginnt.“ In den letzten 150 Jahren ... „Dieses Buch belegt schlaglichtartig, was erreicht werden kann, wenn Frauen zusammenstehen, mit einer Stimme sprechen und sich weigern, Rückschritte zu akzeptieren. Aber Feminismus beginnt beim Individuum: Dieses Buch soll uns Frauen zeigen, dass Feminismus auch bei jeder Einzelnen von uns beginnt.“ In den letzten 150 Jahren hat sich in der Geschichte des Feminismus einiges getan, doch noch vieles ist machbar. Dieses Buch zeigt kurz und knapp die bisher wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften in Sachen Frauenrechte auf. Dazu ist das Buch in die drei Wellen des Feminismus aufgeteilt, die 1840 beginnen und bis in die Gegenwart andauern. Jede Welle wird übersichtlich in einem Zeitstrahl angezeigt, auf dem die wichtigsten Ereignisse aufgeführt werden. Nach einer Einführung wird sie anschließend in den jeweiligen historischen Kontext eingebettet. Wegbereiterinnen & feministische Personen werden vorgestellt, Zitate werden aufgeführt, wichtige Ereignisse werden nochmals separat erläutert. Besonders gut haben mir die Auflistungen (mit kurzen Erklärungen) von feministischer Literatur gefallen, darauf werde ich bestimmt nochmals zurückgreifen! Auch die nach Jahreszahlen sortierten Beschreibungen von Frauen im Bildungswesen, Frauen in der Forschung, feministische Theorie, Künstlerinnen, Sportlerinnen sowie Frauen in den Sozialen Medien, habe ich als interessante Rubriken wahrgenommen. Des Weiteren gibt es neben Fotos mancher Personen, auch anschauliche Grafiken, die einzelne Länder miteinander vergleicht, z.B. beim Recht auf eigenen Besitz, bei der Einführung des Frauenwahlrechts, bei der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, beim Recht auf Scheidung, bei demokratisch gewählten Spitzenpolitikerinnen, oder bei der Einführung der Elternzeit. Diese fand ich alle ziemlich spannend! Z.B. wusste ich vorher nicht, dass die Schweiz erst 1971 das Frauenwahlrecht eingeführt hat (im Vergleich: Deutschland 1918). In manchen Ländern wie Tunesien gibt es heute immer noch kein Recht auf eigenen Besitz, in Russland wurde das dagegen schon 1753 eingeführt. Von diesen Vergleichen hätte ich gerne noch einige mehr gehabt, vor allem auch mit Daten für Deutschland. FAZIT: Für einen kurzen, kompakten Überblick zur Geschichte der Frauenrechte, kann dieses Buch ein passender Einstieg sein. Ich hätte mir noch ein paar mehr Ländervergleiche mit verschiedenen Themen & Daten gewünscht, besonders im Vergleich mit Deutschland. Ansonsten war das ein guter Einstieg in die Thematik mit einem hübsch aufgemachten Buch. Von mir gibt es 4/5 Sterne!

Die Zukunft ist weiblich!
von Tina Bauer aus Essingen am 04.12.2019

Eine kurze Geschichte der Frauenrechte. Anfänglich habe ich mich doch sehr über den Untertitel gewundert. Eine kurze Geschichte…? Aber klar, so lange gibt es den aktiven Feminismus ja noch gar nicht. Als Leserin steigt man ab dem Jahr 1840 in die erste Welle des Feminismus ein. In die zweite Welle lesen wir uns ab dem Jah... Eine kurze Geschichte der Frauenrechte. Anfänglich habe ich mich doch sehr über den Untertitel gewundert. Eine kurze Geschichte…? Aber klar, so lange gibt es den aktiven Feminismus ja noch gar nicht. Als Leserin steigt man ab dem Jahr 1840 in die erste Welle des Feminismus ein. In die zweite Welle lesen wir uns ab dem Jahr 1960 ein und kurze Zeit später, ab dem Jahr 1990 gehen wir es endlich ganz offen als Frauen an. Überrascht war ich, dass unsere Errungenschaften doch so oft mit anderen weltweiten Ereignissen zusammentrafen oder sicherlich auch die Auslöser für die junge weibliche Revolution darstellten. Wir erkämpfen uns mühevoll das Wahlrecht, aber dürfen immer noch nicht rechtlich über unseren eigenen Körper verfügen. Erstreben uns Bildung und Verhütung aber sind immer noch im Blick eines Mannes das Heimchen am Herd. Es ist beeindruckend, was Frauen wie Elizabeth Cady Stanton und Susan B. Anthony für uns alle erreicht haben. Mutig wurde länderübergreifend für die Frauenrechte gekämpft. Ende 1904 schwappt die Suffragetten-Welle auch nach Deutschland über. Millicent Fawcett wird dafür 2018 mit einer Statue am Londoner Parliament Square geehrt. Aber was nun? Haben wir alles erreicht? Müssen wir um nichts mehr kämpfen? Doch! Wir müssen kämpfen, nach wie vor. Um Gleichberechtigung, gleiche Bezahlung und um die offene Ansprache im Kampf gegen sexuelle Gewalt und Diskriminierung. Doch es fällt uns dank unserer langjährigen Vorreiterinnen doch um einiges leichter. Wo wären wir heute ohne die mutigen Suffragetten und ohne Anita Hill? Mit We are Feminists mit einem Vorwort von Margarete Stokowksi schafft es Prestel, das sich die Leserin und auch Leser einen zeitlichen Überblick verschaffen. Wichtige Themen wie das Wahlrecht, das Recht auf Scheidung und dem Vergleich von Elternzeiten rund über die Welt zeigen auf, dass wir als Industrienation Deutschland doch im internationalen Ländervergleich oft weit zurückliegen. Ob Michelle Obama oder Pussy Riot, wir kämpfen weiter! Um das Schlusswort des Buches zu wiederholen: „Mit Mut, Entschlossenheit und Hoffnung ist die Zukunft weiblich!“.

Bunt, laut, schrill: Feminismus in neuem Gewand
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 27.11.2019

Die "kurze Geschichte der Frauenrechte" kommt sehr auffällig daher, bunt, schrill, wie dem Beatles-Film Yellow Submarine entsprungen. Der deutsche Untertitel hat gegenüber dem englischen Original etwas verloren: "An Infographic History of the Women´s Rights". Aber wenn man das schmale Bändchen durchblättert, wird die große Beson... Die "kurze Geschichte der Frauenrechte" kommt sehr auffällig daher, bunt, schrill, wie dem Beatles-Film Yellow Submarine entsprungen. Der deutsche Untertitel hat gegenüber dem englischen Original etwas verloren: "An Infographic History of the Women´s Rights". Aber wenn man das schmale Bändchen durchblättert, wird die große Besonderheit der Darstellung ohnehin sofort klar: Hier wird der grafischen Darstellung ebenso viel Gewicht eingeräumt, wie dem Inhalt der Texte. Und dies ist definitiv die Stärke des Buches. Die Geschichte des Feminismus wird kurz und prägnant dargestellt. Die drei Wellen - meines Erachtens nicht der passendste Begriff, ich hätte Phasen bevorzugt - des Feminismus werden auf je einer Doppelseite in den historischen Kontext gesetzt. Wichtige Wegbereiterinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen werden angeführt, oft mit plakativen Zitaten. Zahlreiche Infografiken veranschaulichen politische Errungenschaften der Frauenbewegung, etwa die Einführung des Frauenwahlrechts, der Elternzeit oder das Recht auf Scheidung. Das alles ist optisch sehr ansprechend und kurzweilig präsentiert. Schade finde ich jedoch, dass sowohl Titel aus auch die Statements zu Beginn der Kapitel im englischen Original belassen wurden. Nicht jeder wird dies richtig verstehen oder korrekt übersetzen. Auch hätte ich Quellenangaben und Literaturhinweise schön gefunden, für alle, die sich weiter in ein Thema vertiefen wollen. Hierzu findet sich im Anhang lediglich eine Auflistung von Einrichtungen, die sich mit Feminismus beschäftigen (v.a. Archive und Bibliotheken). Mein letzter Kritikpunkt betrifft die jüngsten Strömungen des Feminismus. Diese sind leider sehr kurz, auf nur einer Seite abgehandelt. Hier fehlt mir die Erwähnung von Slut Walks, Pussy Riot und #metoo-Bewegung. Dennoch: Eine Leseempfehlung für alle, die sich dafür interessieren, wie (wir) Frauen dahin gekommen sind, wo wir heute stehen.


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