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Dunkelgrün fast schwarz

Roman


Drei Freunde, eine zerstörerische Abhängigkeit und eine folgenschwere Liebe

Moritz und Raffael waren schon als Dreijährige beste Freunde. Doch dann taucht eines Tages eine Neue in der Schule auf: Johanna. Vom ersten Augenblick an sind beide von ihr fasziniert. Eigentlich ist klar, wer die Zuneigung des Mädchens gewinnen wird. Schon immer war Raffael der Selbstbewusste, der mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz nur der Mitläufer. Doch Johanna spielt ihr eigenes Spiel – bis die Freundschaft der beiden Jungen zerbricht. Jetzt, 16 Jahre später, steht Raffael plötzlich vor Moritz‘ Tür. Und auf einmal scheint die Vergangenheit wieder da zu sein, die Erinnerung an ihre Jugend und an all das, was zwischen ihnen kaputtgegangen ist – und an Johanna, die immer noch zwischen ihnen steht.

Portrait
Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, arbeitet als freie Texterin und Lektorin und schreibt für eine Salzburger Zeitung eine wöchentliche Kolumne. Für ihr literarisches Debüt »Dunkelgrün fast schwarz« erhielt sie ein Stipendium des Bundeskanzleramts Österreich und wurde 2018 für den Hotlist-Preis der unabhängigen Verlage sowie den Österreichischen Buchpreis nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10484-1
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/3,8 cm
Gewicht 439 g
Verkaufsrang 44353
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein sehr intensiver Roman
von Fraukes Bücherwelt am 06.10.2019

"Irgendwann wirst du erkennen, dass manche Menschen nur leuchten, indem sie andere ins Dunkle schubsen." Moritz und Raffael sind seit ihrem dritten Lebensjahr beste Freunde und ein unzertrennliches Duo. Eines Tages taucht eine neue Schülerin auf, Johanna, und aus dem Duo wird ein Trio. An der Zuneigung zu Johanna zerbricht die ... "Irgendwann wirst du erkennen, dass manche Menschen nur leuchten, indem sie andere ins Dunkle schubsen." Moritz und Raffael sind seit ihrem dritten Lebensjahr beste Freunde und ein unzertrennliches Duo. Eines Tages taucht eine neue Schülerin auf, Johanna, und aus dem Duo wird ein Trio. An der Zuneigung zu Johanna zerbricht die Freundschaft der beiden Jungen. Doch 16 Jahre später steht Raffael plötzlich vor Moritz Tür und mit ihm die Vergangenheit und sämtliche Erinnerungen an ihre Jugend, ihre Freundschaft und auch an Johanna. Mareike Fallwickl hat einen bemerkenswerten Schreibstil, der mich sofort eingenommen hat. Ihre Sprache zieht einen unglaublich in den Bann, ist schonungslos ehrlich, öffnet Abgründe und ist gleichzeitig unsagbar schön, sodass man manches Mal beim Lesen innehalten muss. Rein sprachlich hat mich das Buch voll und ganz überzeugt. Inhaltlich fehlte mir leider etwas. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt, so ist das Kapitel immer mit dem Namen der Person gekennzeichnet. Außerdem finden in der Erzählung immer Rückblenden in die Vergangenheit statt, sodass nach und nach aufgedeckt wird, warum die Freundschaft von Moritz und Raffael zerbrochen ist und welche Rolle ihre Eltern und Johanna dabei gespielt haben. Zeitlich kann man den Ereignissen immer gut folgen, da die Abschnitte immer durch die Jahreszahl gekennzeichnet sind. Es geht vor allem um eine ungesunde Abhängigkeit in der Freundschaft von Moritz und Raffael. Man verfolgt, wie Moritz aber auch seine Mutter und Raffaels Mutter mit dieser Abhängigkeit umgehen. Das Verhalten aller Beteiligten hat mich größtenteils erschüttert und aufgeregt. An manchen Stellen hätte ich die Charaktere am liebsten geschüttelt oder angeschrien. Zum Ende war ich vor allem von Moritz leider nur noch genervt. Das Ende kam mir dann einfach zu abrupt, hier hätte ich mir mehr von dem Tiefgang gewünscht, der die ersten 400 Seiten vorhanden war. Aber insgesamt ist es ein besonderes Buch über ungesunde Abhängigkeit und die Abgründe sozialer Beziehungen, das vor allem durch die Sprache und die stilistischen Mittel (insbesondere die Bedeutung der Farben) überzeugt.

Leider enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Speyer am 30.09.2019

Ein Roman, der durch ein ansprechend gestaltetes Buchcover und einen interessanten Klappentext auf die Geschichte neugierig macht, mir jedoch inhaltlich leider nicht gefallen hat. Nach vielen positiven und begeisternden Rezensionen musste ich mir dieses Buch zulegen, weil ich unbedingt wissen musste, was sich hinter der Geschic... Ein Roman, der durch ein ansprechend gestaltetes Buchcover und einen interessanten Klappentext auf die Geschichte neugierig macht, mir jedoch inhaltlich leider nicht gefallen hat. Nach vielen positiven und begeisternden Rezensionen musste ich mir dieses Buch zulegen, weil ich unbedingt wissen musste, was sich hinter der Geschichte verbirgt. Leider wurde mir nach einigen Seiten bewusst, dass mir an der Lektüre nur der poetische und besonders bildliche Schreibstil der Autorin gefällt. Die Handlung ist zwar interessant, aber durch die vielen Perspektiven- und Zeitenwechsel wurde mein Lesefluss stark gestört. Leider baute sich auch für mich keine Spannung auf und die Geschichte war sehr langatmig verfasst, was dazu führte, dass ich das Buch nicht mit einer Vorfreude in meine Hände nehmen und darin abtauchen konnte.

Abhängigkeit in einer Freundschaft
von Ashelia am 18.09.2019

"Dunkelgrün fast schwarz" behandelt die Freundschaft zwischen Moritz und Raffael und deren toxische Auswirkungen sowohl auf Moritz, als auch auf andere Personen im Umfeld der beiden. Was genau mich erwartet, wusste ich vor dem Lesen nicht und war besonders von dem Schreibstil begeistert. Mareike Fallwickl schreib sehr bildha... "Dunkelgrün fast schwarz" behandelt die Freundschaft zwischen Moritz und Raffael und deren toxische Auswirkungen sowohl auf Moritz, als auch auf andere Personen im Umfeld der beiden. Was genau mich erwartet, wusste ich vor dem Lesen nicht und war besonders von dem Schreibstil begeistert. Mareike Fallwickl schreib sehr bildhaft, weiß, wie man Charaktere mit gezielten Umschreibungen individuell und lebendig wirken lässt. Besonders mit ungewöhnlichen Vergleichen und Farbdarstellungen kann sie sehr gut umgehen, was man auch am Titel schon erahnen kann. Farben spielen in Moritz' Leben eine besondere Beudeutung, sodass auch der Leser durch die farbigen Beschreibungen besondere Einblicke in die Charaktere erhält. Der Schreibstil - manchmal fast schon poetisch und verträumt, dann wieder hart und unerwartet scharf - machte einen der größten Reize des Buches für mich aus und sorgte für eine spezielle Leseatmosphäre, in die ich gerne abgetaucht bin. Allerdings muss man sich auch die Zeit nehmen, das Geschrieben wirken zu lassen, denn unbedingt einfach und schnell zu lesen, ist es nicht. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten im Leben der beiden Jungen. Erzählstimmen sind dabei Moritz, seine Mutter Marie und Johanna, eine Klassenkameradin von Moritz und Raffael. Die Zeitebenen springen abwechselnd zwischen dem Kennenlernen von Moritz' Eltern über die Kindheit und Schulzeit der beiden Jungen bis hin zu Moritz' Leben als Erwachsener 16 Jahre später. Die Handlung baut sich dadurch langsam auf, setzt sich erst nach und nach zusammen und auch die Charaktere verfestigen sich mit jedem weiteren Kapitel, geben neue Einblicke in ihr Leben preis. Ich mochte sehr, dass sich das Bild von Handlung und Charakteren wie ein Puzzle zusammensetzte und die verschiedenen Sichtweisen die Charaktere so unterschiedlich beleuchteten. Jeder hatte seine kleinen oder großen Geheimnisse, jeder hatte eine andere Meinung, anderes Wissen über die anderen Charaktere. Kennt man eine Person jemals wirklich? Das war eine Frage, die sich durch das ganze Werk zog. Die Handlung selbst war wie gesagt durch die Freundschaft von Moritz und Raffael geprägt. Während Moritz stets der ruhige, schüchterne und brave Junge war, war Raffael laut, undurchsichtig, grob und egoistisch. Dennoch verbindet die beiden seit sie drei Jahre alt sind eine enge Freundschaft, in der Moritz sich von Raffael abhängig macht und dessen Schattenseiten nicht wahrhaben will oder kann. Auch nachdem sie 16 Jahre gar keinen Kontakt haben, verfällt Moritz sofort in alte Muster, hinterfragt Raffaels Verhalten nicht, widerspricht ihm nicht, nimmt nur hin - und fühlt sich gleichzeitig lebendiger durch ihn. Raffael ist ohnehin der wohl interessanteste Charakter in dem Buch. Auch der Leser weiß nie, was genau ihn umtreibt, warum er so handelt wie er es tut, was er damit bezwecken will. Daher fand ich es auch sehr schade, dass es keine tieferen Einblicke aus seiner Sicht gab, sondern nur das, was Marie, Moritz und Johanna über ihn wissen und denken. Und das sind eben sehr unterschiedliche Sichtweisen auf Raffael, aus denen sich nur zögerlich ein Gesamtbild ergibt. Auch am Ende wusste ich allerdings nicht, ob Raffael nun ernsthaft gesagt hat, was er wollte, oder es wieder nur eines seiner Spiele war... Doch auch Marie und Johanna waren interessante Charaktere. Marie, die durch eine ungeplante Schwangerschaft plötzlich in einer fremden Umgebung auf dem Land landet und keinen richtigen Anschluss findet, ist stets bemüht, eine gute Mutter zu sein, kann aber auch nur schlecht für sich selbst einstehen. Sie findet etwas Anschluss bei Raffaels Mutter, die widerum eine tief zerrütettete Person ist. Johanna hingegen gerät in eine noch tiefere Abhängigkeit zu Raffael als Moritz... Die Charaktere zeichnen, gemeinsam mit dem Schreibstil, den Roman aus. Sie kennenzulernen, fand ich faszinierend und fesselnd, die Probleme und toxischen Verhältnisse, in die sie sich begeben und wie sie diese jahrelang mit sich herum tragen und letztlich lernen müssen, davon loszulassen - oder auch nicht - gefielen mir. Doch leider war die Auflösung von Allem dann doch etwas ernüchternd und nicht so spektakulär, wie ich erwartet hatte. Besonders Raffaels Sicht kam mir da zu kurz. Auch zieht sich der Roman sehr in die Länge und auch, wenn mir die tiefen Einblicke in das Leben der Charaktere einerseits gefielen, hätten sie doch dennoch stellenweise kürzer ausfallen können.


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