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Bösland

Thriller


"Ein sehr spannender und vor allem sehr eigenwilliger Thriller." Sebastian Fitzek

Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder...

Portrait
Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit BÖSLAND schloss er 2018 an seine internationalen Erfolge an.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71921-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/3,3 cm
Gewicht 357 g
Abbildungen 1 schwarz-weiße Abbildungen
Verkaufsrang 57675
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
142 Bewertungen
Übersicht
95
30
13
2
2

Ein etwas anderer Thriller…
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterholz-Scharmbeck am 27.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt ... Klappentext: Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder … Meinung: Bösland ist ein Einzelband und ist dem Genre Thriller zuzuordnen. Es ist 2018 erschienen und umfasst 448 Seiten. Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten mit dunkleren Farbtönen. Der Autor setzt auch gekonnt seinen Schreibstil ein, um die Emotionen und die Handlungen gut darzustellen. Der Titel Bösland bezieht sich auf den Dachboden, wo der schreckliche Mord geschah. Der Protagonist spricht mit seiner Therapeutin darüber und das finde ich sehr interessant dargestellt. Spannend ist, wie man in die Vergangenheit gerissen wird und doch in der Gegenwart bleibt. Trotz des Plottwists hat mich die Handlung nicht sonderlich begeistert und auch konnte ich nicht ganz einen Draht zu den Charakteren aufbauen. Fazit: Für Thrillerfans, die etwas anderes wollen, aber für Leser, die mehr Handlung haben wollen ist es eher weniger.

Etwas eigenartig
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2020

Hat spannend begonnen, doch die Handlungen wurden mir zu eigenartig und sind meiner Meinung nach etwas realitätsfern.

Hält den eigenen Wendungen nicht stand
von NiWa am 08.03.2020

Im Sommer 1987 wird ein Mädchen erschlagen. Sieben Mal drischt der Mörder - ein Junge von dreizehn Jahren - auf sie ein. Dreißig Jahre sind vergangen bis der Teenager von damals wieder zu morden beginnt. "Bösland" ist ein Thriller von Bernhard Aichner, der im Genre längst einen Namen durch seinen ungewöhnlichen, manchmal irri... Im Sommer 1987 wird ein Mädchen erschlagen. Sieben Mal drischt der Mörder - ein Junge von dreizehn Jahren - auf sie ein. Dreißig Jahre sind vergangen bis der Teenager von damals wieder zu morden beginnt. "Bösland" ist ein Thriller von Bernhard Aichner, der im Genre längst einen Namen durch seinen ungewöhnlichen, manchmal irritierenden, Stil in Erzählweise und Handlung hat. Ben hat eine traumatische Jugend hinter sich. Selbst als erwachsener Mann entkommt er den Taten der Vergangenheit nicht. Auf dem elterlichen Dachboden - von ihm 'Bösland' genannt - geschah vor dreißig Jahren ein schockierender Mord: Seine Freundin wurde mit einem Golfschläger erschlagen. Und nun fürchtet Ben, dass es wieder anfängt. Der verstörende Mord aus den 1980er-Jahren holt den erwachsenen Ben immer wieder ein. Mithilfe einer Psychotherapie versucht er, dem Geschehen Herr zu werden. Rasch entspinnt sich ein perfides Spiel, das Ben nur teilweise beherrscht. Hier ist es schwierig, eine Rezension zu schreiben, ohne die wesentlichen Wendungen zu verraten. Ich versuche trotzdem, so gut wie möglich meine Leseerfahrung wiederzugeben. Ein wichtiger Part sind die Gespräche zwischen Ben und seiner Psychotherapeutin. Gemeinsam kehren sie in den Sommer 1987 zurück. Ben erzählt, wie die Kindheit war, wie schlimm ihn der Vater behandelt hat und wie egal er der Mutter gewesen ist. Zumindest hatte er einen guten Freund, der einen Hauch von kindlicher Unbeschwertheit in sein Leben bringt. Nach und nach nähert man sich der Tat, bis ein Twist den nächsten jagt. Zu Beginn war ich total begeistert. Mir hat sofort der Stil gefallen, in dem Bernhard Aichner erzählt. Die Geschehnisse werden direkt von Ben festgehalten. Er berichtet von seinen Gefühlen, Hoffnungen und vielen Ängsten. Er vertraut der Therapeutin an, wie aus dem kleinen Ben ein erwachsener Mann geworden ist, und was im 'Bösland' Schreckliches geschehen ist. Bens Kindheit und Jugend sind mir nahe gegangen. Der Autor beweist bemerkenswertes Geschick, und taucht beim Protagonisten in die Tiefe seiner Gefühle ein. Ben als Figur ist unheimlich traurig, und man merkt, dass er nie eine vernünftige Chance hatte. Die Gespräche mit der Therapeutin - auch mit anderen Beteiligten - sind in schnörkelloser Dialogform geschrieben. Es gibt dazwischen keine Atempause, sondern eine direkte Rede folgt der nächsten, ohne auf Nebensächlichkeiten einzugehen. Obwohl das recht nüchtern wirkt, hat mir dieser Stil ausgezeichnet gefallen, weil somit die Tragweite der jeweiligen Aussagen in den Fokus rückt. Leider hat mich der Hergang der Handlung nicht überzeugt. Anfangs war es fesselnd, doch die wegweisende Wende wird meinem Geschmack nach zu früh eingeführt. Danach folgt ein Katz-und-Maus-Spiel auf - für Bernhard Aichner - monotonen Niveau. Gewaltige Ideen verpuffen in einem zu gewollten Eklat, was meistens unterhaltsam jedoch nur wenig überzeugend war. Im Endeffekt fesselt „Bösland“ zu Beginn an die Seiten, ist bis zur entscheidenden Wende - die leider zu vorhersehbar war - interessant, und driftet dann in ein zu gewolltes Spielchen ab, das mir nicht gefallen hat. Die Wenden wirken zu gezwungen, berechnend und manches Mal empfand ich sie als absurd. Meiner Meinung nach ist „Bösland“ zumindest ein ungewöhnlicher Thriller. Großteils habe ich mich gut unterhalten gefühlt, und Aichners Erzählstil hat die Spannung angefacht. Nur leider hält die Handlung den eigenen Wendungen nicht stand.