Unsichtbare Frauen

Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert

Caroline Criado-Perez

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Beschreibung


Ein kraftvolles und provokantes Plädoyer für Veränderung!

Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren. Caroline Criado-Perez erklärt, wie dieses System funktioniert. Sie legt die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erhebung wissenschaftlicher Daten offen. Die so entstandene Wissenslücke liegt der kontinuierlichen und systematischen Diskriminierung von Frauen zugrunde und erzeugt eine unsichtbare Verzerrung, die sich stark auf das Leben von Frauen auswirkt. Kraftvoll und provokant plädiert Criado-Perez für einen Wandel dieses Systems und lässt uns die Welt mit neuen Augen sehen.

»Es geht um vermeintlich banale Dinge, die jedoch Frauen auf der ganzen Welt benachteiligen: etwa das Fehlen von sicheren Herden in Küchen, der mangelnde Zugang zu Toiletten, die Temperatur in Büroräumen, die Erprobung von Medikamenten vorwiegend an Männern. Das Buch von Caroline Criado-Perez enthält viele Daten und ist gleichwohl ein Pageturner.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 10.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71887-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,7/13,6/4,3 cm
Gewicht 578 g
Originaltitel Invisible Women. Exposing data in a world designed for men
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Stephanie Singh
Verkaufsrang 167

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Thema wichtig, Umsetzung mit Schwächen, Übersetzung fragwürdig
von Anita aus Bonn am 26.04.2021

Worum geht es? Frauen finden in Datenauswertungen kaum Anteil, viele Bereiche sehen den Mann als Norm und die Frau als Abweichung von dieser. Mit fatalen Folgen. Worum geht es wirklich? Missstände, Ungerechtigkeiten und viele aufwühlende Fakten Lesenswert? Ja, auch wenn meine Bewertung verschiedener Aspekte sehr untersc... Worum geht es? Frauen finden in Datenauswertungen kaum Anteil, viele Bereiche sehen den Mann als Norm und die Frau als Abweichung von dieser. Mit fatalen Folgen. Worum geht es wirklich? Missstände, Ungerechtigkeiten und viele aufwühlende Fakten Lesenswert? Ja, auch wenn meine Bewertung verschiedener Aspekte sehr unterschiedlich ausfällt. Positiv ist definitiv das Thema: In sechs großen Bereichen zeigt die Autorin auf, welche Rolle die Daten von Männern spielen und ob Frauen überhaupt erfasst und ausgewertet werden. Das Urteil ist immer vernichtend: Sie werden es meist nicht: Bei Gehalt, bei Naturkatastrophen, bei ÖPNV, bei Autos, bei Sicherheit und in der Medizin. Und das sind nur einige Beispiele. Anhand von über 1000 Quellen (alle mit Fußnote und am Ende des Buches aufgelistet) analysiert die Autorin diese Ungleichheit und die teilweise fatalen, denn auch tödlichen Folgen, wenn 50% der Menschen als Norm und die anderen 50% als Abweichung vom System gesehen werden. Sie erläutert zudem, warum dies selbstverständlich kein Zustand ist und gibt auch einige Beispiele für gelungene Lösungen. Das Thema an sich ist so so wichtig und es ist erschreckend. Der Inhalt macht wütend, macht fassungslos und möglicherweise emotional. Zu einigen Themen hat man vielleicht schon einmal etwas gelesen, aber diese geballte Ladung, diese Ungerechtigkeit in lebensnotwendigen Bereichen und die damit einhergehende systematische Ignoranz gegenüber so vielen Menschen, ist wirklich beeindruckend und schwer zu ertragen. Wie erwähnt gibt es viele viele Quellen, die eine gute Grundlage für Diskussionen bieten, wenn diese Fakten ignoriert werden. Ich bewerte die Wichtigkeit dieses Themas eindeutig mit 5 Sternen. Es ist notwendig! Diesen Inhalt sollten alle kennen! Die Sprache an sich ist gut verständlich, angenehm lesbar, die Quellenangaben fand ich persönlich nicht störend. Es ist jedoch ein sehr zahlenlastiger Text, der überwiegend Fakten demonstriert und belegt. Könnte also vielleicht nicht für jede*n angenehm zu lesen sein. Hier zumindest auch kein negativer Eindruck. Nun jedoch zwei Punkte, die mich massiv stören. Zum einen vertritt die Autorin ein binäres Geschlechterkonzept, sodass kein Raum für weiteres übrig bleibt. Natürlich hätte man nicht alle Zahlen noch detaillierter darstellen müssen, aber zumindest im Vorwort oder an entscheidenen Punkten wäre mir das wichtig gewesen. Zudem muss man immer interpretieren, ob bei Frauen nun alle Frauen oder eventuell alle Menschen mit Uterus gemeint sind. Ob das nun von der Autorin so beabsichtigt ist, kann ich nicht beurteilen. Würde aber anhand des Geschlechterkonzepts davon ausgehen, dass sie trans oder nicht-binäre Menschen ganz bewusst unerwähnt lässt. Der zweite unglaublich störende Punkt: Warum wird hier nicht gegendert? Was ist da schief gelaufen bei der Übersetzung? Zumal es auch nicht einheitlich ist. Im Vorwort werden „Leser*innen“ angesprochen, ab dann wird zum Beispiel „männliche Schüler“ oder „Schülerinnen“ verwendet. Aber eben nicht durchgängig. Im nächsten Satz geht es um etwas, was „Forscher“ herausgefunden haben. Männliche Forscher? Forscher*innen? Man weiß es nicht, und das verärgert mich einfach sehr und ist ein Grund für einen deutlichen Punktabzug. Ich kann verstehen, dass das nicht in allen Sachbüchern gemacht wird. Aber bei DIESEM Thema weiterhin ab und zu das generische Maskulinum zu verwenden und somit Frauen vielleicht mitzudenken, aber eben nicht mit zu nennen: Das finde ich wirklich beschämend. Es wird berichtet, dass Kinder bei „Forscher“ tendenziell eher männlich gelesene Personen assoziieren. Wesentlich besser sei dies bei „Forscher/in“. Ja, liebe Übersetzerin, das hätte man besser machen müssen und verärgert mich!

muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 30.03.2021

Auf dieses Buch bin ich in einer Zeitschrift aufmerksam geworden und wollte es einfach mal lesen. Der Klappentext gibt genau das wieder was man in diesem Buch findet. Faszinierend wie sich die Welt verändert, wenn man die Verschiedenheit von Männern und Frauen beachtet. Allein das erste Beispiel anhand der Schneeräumung. Es ist ... Auf dieses Buch bin ich in einer Zeitschrift aufmerksam geworden und wollte es einfach mal lesen. Der Klappentext gibt genau das wieder was man in diesem Buch findet. Faszinierend wie sich die Welt verändert, wenn man die Verschiedenheit von Männern und Frauen beachtet. Allein das erste Beispiel anhand der Schneeräumung. Es ist faszinierend, was mit ein paar Kleinigkeiten, die man ändern könnte, alles ins Rollen kommt. In diesem Buch waren einige Themen aufgegriffen über die ich mir nie Gedanken gemacht habe. Sehr viele Informationen, sehr viel Neues gelernt. Mit jedem Kapital war ich geschockt, wie wenige ich eigentlich weiß. Als Beispiel nicht jeder hat eine Sanitäranlage in eine Wohnung. Dabei spreche ich nicht über die "dritte Welt Länder", nein als Beispiel wird Mumbai angegeben. Nichts was mal einfach mal so lesen kann, ich habe dafür über 1 Monat gebraucht. Obwohl ich täglich darin gelesen habe. Durch dieses Buch habe ich viel gelernt. Neben einiges Fachbegriffen, habe ich auch mit vielen Freunden darüber geredet, was ich in diesem Buch erfahren habe und werde mit mehr offenen Augen durch die Welt gehen.

Grandios!
von Valerie aus Chemnitz am 18.02.2021

Ein Buch, was viel mehr Menschen gelesen haben sollten. Die Autorin zeigt faktengestützt und elegant auf, wie sich geschlechterbezogene Datenlücken auf das Leben der Frauen, aber auch auf das Leben unserer gesamten Gesellschaft auswirken.


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