Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Roman

Die Schokoladen-Saga Band 2

Maria Nikolai

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Beschreibung


Eine Zeit voller Verführungen. Eine Familie, die ihren Traum retten muss.

Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...

Der verführerische 2. Teil der erfolgreichen Bestsellersaga, in hochwertiger, veredelter Romance-Ausstattung.

»Maria Nikolai ist wieder ein Wohlfühlroman gelungen, der so entspannend ist wie die Tasse heiße Schokolade.«

Maria Nikolai liebt historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade. Mit ihrem Debüt »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und stand monatelang auf der Bestsellerliste. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre« ist der zweite Teil der großen Bestsellertrilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10406-3
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/5,3 cm
Gewicht 615 g
Verkaufsrang 430

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Opulente und umfangreiche Folge der Familiendynastie
von sommerlese am 20.10.2020

"Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre" ist der zweite Band der Reihe von Maria Nikolai und erscheint im Penguin Verlag. 1926: Serafina zieht zu ihrem Halbbruder und Vormund Victor Rheinberger in »Die Schokoladenvilla« nach Stuttgart. Sie lernt den attraktiven Anton kennen und verliebt sich in ihn. Und auch sein Zwillingsbrud... "Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre" ist der zweite Band der Reihe von Maria Nikolai und erscheint im Penguin Verlag. 1926: Serafina zieht zu ihrem Halbbruder und Vormund Victor Rheinberger in »Die Schokoladenvilla« nach Stuttgart. Sie lernt den attraktiven Anton kennen und verliebt sich in ihn. Und auch sein Zwillingsbruder Karl hat ein Auge auf Serafina geworfen. Doch anstatt sich dem süßen Leben hinzugeben, wird Serafina von ihrer Vergangenheit heimgesucht, jemand erpresst sie. Die Schokoladenfabrik wird durch Sabotageakte bedroht und es geschieht ein Unglück. Karl und Anton Rothmann sind inzwischen junge Männer, der Anton ist als Klavierbauer mitten im Arbeitsleben angekommen, er möchte sich mit Elise verloben. Karl ist eher ein Lebemann und sucht nach Ideen, sich in der Schokoladenfabrik einen festen Platz zu schaffen. Er hat ein Faible für Architektur, zu dieser Zeit wurde in Stuttgart die Weißenhofsiedlung errichtet, so etwas schwebt ihm für die Fabrik vor. Als Serafina nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor zieht, wird sie zum begehrten Objekt beider Brüder, das lässt den Zwist zwischen ihnen natürlich anwachsen. Serafina lernt durch Zufall die selbstbewusste Französin Lilou kennen, die im Ensemble der Tänzerinnen Josephine Baker und Anita Berber auftritt. Lilou wird für Serafina zu einer guten Freundin, denn hilfsbereit und mutig unternimmt sie eigene Schritte gegen die Erpresser Serafinas. Bei diesem Roman konnte ich dank des Personenregisters ohne Probleme "quer" in die Reihe einsteigen. Durch die detailliert geschilderten Charakterzüge wurde ich mit den Hauptfiguren schnell vertraut und bin ihnen gerne gefolgt. Überhaupt wirken die Personen so lebendig, als würde ein Film ablaufen, es ist eine Soap voller Intrigen, Sabotageakte und der Liebe. Die Gefühlswelt vibriert mit allen Emotionen, Neid und Rache sorgen jedoch für ein großes Unglück. Doch die Familie Rheinberger/Rothmann lässt sich nicht unterkriegen, sie stehen alle für ihre Fabrik ein. Die Personen sind zahlreich, dennoch werden auch die Nebenfiguren so gezeichnet, dass man sie alle gut vor Augen hat. Auf ein paar Nebenhandlungen, die ich als reine Unterhaltungs- und Füllszenen verstanden habe, hätte man vielleicht verzichten können. Der Erzählstil ist ausgesprochen flüssig, leicht und bildhaft und versetzt mit der Szenerie wunderbar in die 20er Jahre. Die Goldenen Jahre bringen die Gier nach Leben und wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. Dieser Zeitgeist wird sehr eindrucksvoll in die Handlung eingebunden. In der Fabrik entwickelt man spielbare Schokoladen-Schallplatten und die neuen Schokoladenautomaten sind sehr erfolgsversprechend. Dank Lilou erleben wir das Theater, die Musik und das Varieté. Sie ist eine Frau, die sich für damalige Zeit sehr selbstbewusst und emanzipiert benimmt. Die Gesellschaftsschichten klaffen durch finanzielle Unterschiede extrem auseinander. Victorias Freundin Mathilda öffnet den Blickwinkel hinein in die ärmeren Gesellschaftsschichten, ihr Vater Robert ist Kriegsversehrter. Sehr spannend erzählter Schmöker, der mit seinen Figuren ein Kopfkino in Gang gebracht hat.

Die Schokoladenvilla 2
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.09.2020

Nachdem mir der erste Teil schon sehr gut gefallen hat, war ich schon sehr neugierig wie es weitergeht. Das Buch liest sich leicht und man kann so richtig abschalten. Freue mich auch schon wenn der dritte Teil herauskommt im Oktober

Wieder ein schönes Erlebnis.
von Gisela Simak aus Landshut am 18.06.2020

Meine Meinung 1. Satz: Fräulein, wachen Sie auf! 1926 Stuttgart Es handelt sich hier um den 2. Teil der Schokoladenvilla. Einmal angefangen zu lesen, war ich sofort wieder in der Geschichte gefangen. Gleich am Anfang begegnen wir Serafina Rheinberger. Die junge Frau ist in Trauer, da ihr geliebter Vater verstorben... Meine Meinung 1. Satz: Fräulein, wachen Sie auf! 1926 Stuttgart Es handelt sich hier um den 2. Teil der Schokoladenvilla. Einmal angefangen zu lesen, war ich sofort wieder in der Geschichte gefangen. Gleich am Anfang begegnen wir Serafina Rheinberger. Die junge Frau ist in Trauer, da ihr geliebter Vater verstorben ist. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Halbruder Victor. Am Stuttgarter Bahnhof angekommen braucht sie erstmal Nahrung. Wie gut, dass es da einen Schokoladenautomaten der Rothmanns gibt. Am Automaten lernt sie die forsche Französin Lilou kennen. Sie soll für Serafina noch eine sehr wichtige Bezugsperson werden. Ich habe mich so gefreut, alte Bekannte wieder zu treffen. Nach 20 Jahren hat sich natürlich einiges verändert. Judith und Victor sind glücklich verheiratet. Sie haben den 1. Weltkrieg und die Währungsreform gemeistert. Zwei prächtige Kinder auf die Welt gesetzt. Martin und Viktoria sind ihr ganzer Stolz. Das Wiedersehen mit Anton und Karl hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ihre Streiche als kleine Buben sind mir immer noch gegenwärtig. Auch als Männer haben sich beide nicht groß verändert. Anton ist, (wie schon als kleiner Bub), sehr besonnen. Er hat sich eine berufliche Existenz als Klavierbauer aufgebaut und hat nun nichts mehr gegen eine feste Beziehung einzuwenden. Karl ist wie eh und je ein Hans Dampf in allen Gassen. Er arbeitet in der Schokoladenfabrik. Da muss er sich erst noch bewähren. Er fühlt sich zu Victors Halbschwester Serafina hingezogen. Meine besonders große Sympathie gilt, (wie schon im ersten Teil), Judith. Die warmherzige Frau hat nichts von ihrer Empathie eingebüßt. Nachdem ihre Mutter sie verlassen hat, hat sie sich als 21 jährige Frau um ihre Brüder gekümmert. Das hat sich bis heute nicht geändert. Stets hat sie für jeden ein offenes Ohr. Victors Schwester hat sie mit offenen Armen aufgenommen. Gewährt ihr alle Freiheiten, damit sich sich zu einer selbstständigen Frau entwickeln kann. Judith kann sich noch sehr gut daran erinnern, wie schwer ihr eigener Weg war. Dennoch verfügt Judith über ein sehr großes Durchsetzungsvermögen. Sie urteilt nicht über andere, äußert jedoch stets ihre Meinung, ohne dabei verletzend zu werden. Die kleine pfiffige Viktoria wickelt alle um ihre kleinen Fingerchen. Ich gebe offen zu, bei mir hat sie es auch geschafft. Sie versteht es sehr gut, alles zu ihrem Vorteil zu nutzen. Dennoch hat sie jetzt schon eine sehr soziale Ader. Teilt gerne mit anderen, und steht einer Freundin zur Seite, die nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Für mich ist Vicky eine Mischung aus Karl und Judith. Victor hat sich auch nicht groß verändert. Er ist der Herr im Hause und hört auf seine Frau! Im Moment bereiten ihm seltsame Ereignisse in der Schokoladenfabrik große Sorgen. Irgendjemand scheint die Produktion zu sabotieren. Serafina weiß die Gastfreundschaft in der Familie sehr zu schätzen. Eigentlich könnte sie glücklich sein. Wäre da nur nicht diese peinliche Begebenheit aus ihrer Vergangenheit. Serafina wird erpresst. Ich konnte Serafina sehr gut leiden. Mir hat sie richtig leid getan. Die junge Frau ist sehr ehrlich. Dennoch traut sie sich niemanden zu erzählen, was sie bedrückt. Sie passt wunderbar in die Familie Rothmann und bekommt dort auch die wohlverdiente Wertschätzung. In den fiktiven Roman wurde viel wahre Geschichte integriert. In Berlin lernen wir Josefine Baker kennen. Die Tänzerin dürfte in den 20igern sehr umstritten gewesen sein. Ihre mehr als freizügige Kleidung war zu dieser Zeit bestimmt nicht Standard. In München begegnen wir Helena Rothmann. Für diese Frau kann ich einfach keine Sympathie entwickeln. Sie hatte vor über 20 Jahren ihre Kinder verlassen, weil sie gemütskrank war. Ich habe mich jedoch gefragt, warum sie die letzten Jahre nicht etwas mehr auf ihre Kinder zugegangen ist. Auch hier bewundere ich Judith sehr, für ihr Verhalten. Das einzige was mich an Judith stört, dass sie ihrem Sohn Martin die Wahrheit über seine Herkunft verschweigt. Ich war auch sehr gespannt, ob Judiths Mutter zum Konzert von Martin nach Stuttgart kommt. Martin ist ein sehr talentierter Musiker. Ich könnte jetzt noch ewig weiter erzählen. Aber dann würde ich spoilern und Euch die Freude an dem Buch nehmen. Fazit Geschichtliche Fakten, gepaart mit der Fantasie der Autorin, haben mir unheimlich schöne Lesestunden beschert. Die gut 700 Seiten kommen nicht eine Sekunde langweilig daher. Besonders verliebt bin ich in die Schokoladenautomaten. Eigentlich muten solche Automaten eher nüchtern an. Aber am Stuttgarter Bahnhof, im Jahr 1926, sind sie ein richtiges Erlebnis, welches einem das Herz wärmt. Das ist genau das, was wir Menschen auch heute noch brauchen. Dinge, die uns berühren. Geschichten, die uns in eine andere Zeit und Welt entführen. All das habe ich in der Schokoladenvilla bekommen. Das Liebeskarussell dreht sich mit großer Geschwindigkeit. Das Leben ist zu kostbar für Kompromisse. (Anton) Das Leben ist zu kostbar für schlechte Bücher. Warum also nicht der Schokoladenvilla einen Besuch abstatten? Erwähnenswert ist das Nachwort! Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Maria Nikolei.

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