Fuchs 8

Gewinner des Man Booker Prize

George Saunders

(91)
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Beschreibung

Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen ...

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George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, Shortlist für den Golden Man Booker Prize, Premio Gregor von Rezzori 2018, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 56
Erscheinungsdatum 28.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87620-7
Verlag Luchterhand
Maße (L/B/H) 19,4/13,4/1,5 cm
Gewicht 144 g
Originaltitel Fox 8: A Story
Abbildungen 26 farbige Abbildungen, 26 farbige Zeichnungen
Übersetzer Frank Heibert
Verkaufsrang 8388

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
59
21
8
2
1

Besonders
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 03.08.2020

Fuchs 8 bewundert die Menschen und sucht ihre Nähe. Er hat sogar ihre Sprache gelernt. Doch eines Tages beginnt der Bau eines großen Einkaufszentrums, dem der Wald, in dem die Füchse leben, weichen muss. Lebensraum und Nahrung der Füchse werden knapp. So beschließt Fuchs 8 seine Freunde zu retten, in dem er zu den Menschen geht.... Fuchs 8 bewundert die Menschen und sucht ihre Nähe. Er hat sogar ihre Sprache gelernt. Doch eines Tages beginnt der Bau eines großen Einkaufszentrums, dem der Wald, in dem die Füchse leben, weichen muss. Lebensraum und Nahrung der Füchse werden knapp. So beschließt Fuchs 8 seine Freunde zu retten, in dem er zu den Menschen geht. Durch diese Entscheidung lernt er die Menschen von einer anderen Seite kennen. Ein wunderbares, kleines Buch mit herrlichen Illustrationen von Chelsea Cardinal. Das Ende der Geschichte lässt einen nachdenklich zurück, denn Fuchs 8 stellt in seinem kindlichen Schreibstil eine existentielle Frage, die jeder für sich beantworten sollte. Lesenswert.

Ein Buch, das mich enttäuscht hat
von Astrid Wergen am 16.06.2020

In Fuchs 8 begegnen wir einem Fuchsrudel, das ein beschauliches Leben am Waldrand führt. Fuchs 8’s besonderes Talent ist, dass er sich die Sprache der Menschen angeeignet hat. Als im Revier der Füchse ein Einkaufszentrum gebaut wird, ändert sich für die Füchse vor allem eins: sie müssen an anderer Stelle ihre Nahrung beschaffen.... In Fuchs 8 begegnen wir einem Fuchsrudel, das ein beschauliches Leben am Waldrand führt. Fuchs 8’s besonderes Talent ist, dass er sich die Sprache der Menschen angeeignet hat. Als im Revier der Füchse ein Einkaufszentrum gebaut wird, ändert sich für die Füchse vor allem eins: sie müssen an anderer Stelle ihre Nahrung beschaffen. Und so macht sich der vom Rudel oft belächelte Fuchs 8 auf den Weg zum Einkaufszentrum, um Nahrung zu beschaffen. Dies geht leider anders aus als erhofft, und Fuchs 8 flüchtet in den Wald. Dort trifft er auf ein anderes Rudel, die ihn herzlich willkommen heißen. Fuchs 8 ist eine Geschichte, die in der Menschheitsgeschichte oft genug vorgekommen ist. Der Mensch verdrängt die Natur, verleibt sich immer mehr Natur ein, und verdrängt Flora und Fauna ohne Rücksicht auf Verluste. So wundert es nicht, dass viele Wildtiere sich einen Platz in der Stadt suchen. Fuchs 8 führt dem Leser diese Situation wieder vor Augen. Auch wenn ich die Grundidee des Buches sehr wichtig empfinde, gruselt es mich vor der Umsetzung. Aus Sicht des Fuchses geschrieben, der sich zwar die Sprache des Menschen angeeignet hat, aber so schreibt, wie er spricht, lässt sich das Buch alles andre als leicht lesen. Der Autor hat als Stilmittel „geschrieben wie gesprochen“ gewählt, und so strotzt dieses Buch vor Rechtschreibfehlern. Sicherlich ist dies ein bewusst gewähltes Stilmittel, aber mein innerer Rechtschreibmonk hat hier seine Probleme. So nett ich diese Geschichte fand und den Gedankenansatz, so schwer fiel es mir, dieses kleine Büchlein zu lesen. Es benötigte meine volle Konzentration, um das Buch halbwegs flüssig zu lesen. Dies verdarb mir den Spaß am Buch, auch wenn dieses wundervoll gestaltet ist. Der ernste Gedankenanstoß und die Gestaltung des Buches haben für mich das Buch noch etwas retten können, aber der Schreibstil gibt definitiv Punktabzug. Für jemand, der Probleme beim Lesen hat, ist dieses Buch nicht leicht zu lesen bzw. nicht zu empfehlen.

Fox on the Run
von Mel aus Hiddenhausen am 19.05.2020

Hoch gelobt wurde diese Geschichte um einen kleinen Fuchs, der auf einmal "männschisch" erlernt, um uns Menschen besser verstehen zu können. Denn sein Wald wurde abgeholzt, um auf der freien Fläche eine Mall entstehen zu lassen. Fuchs 8 macht sich mit seinem Freund also auf zu den Menschen, um mit ihnen zu reden... Mir hat die ... Hoch gelobt wurde diese Geschichte um einen kleinen Fuchs, der auf einmal "männschisch" erlernt, um uns Menschen besser verstehen zu können. Denn sein Wald wurde abgeholzt, um auf der freien Fläche eine Mall entstehen zu lassen. Fuchs 8 macht sich mit seinem Freund also auf zu den Menschen, um mit ihnen zu reden... Mir hat die Geschichte um Fuchs Nr. 8 gut gefallen. Die Geschichte war mitunter wegen der Mundart- Sprache des Fuches nicht leicht zu lesen, trotzdem konnte die Stimmung des Buches aufgefangen werden. Wie gesagt fand ich die Geschichte gut, aber nicht überragend. Dafür war die Erzählung für mich einfach zu kurz. Für Kinder ist sie meiner Meinung nach auch weniger geeignet, da einige unschöne Szenen passieren, die für Kleinkinder ungeeignet sind. Mein Fazit Eine ergreifende Geschichte über Tiere in Not, schwindende Lebensplätze und den Menschen, die gerne ein paar Seiten mehr vertragen könnte.


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