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Alles, was wir sind

Roman

Es geht um Liebe.
Es geht um uns.

Der Kalte Krieg zieht auf, und Worte werden zu Waffen. Olga Iwinskaja, Geliebte des großen Boris Pasternak, wird verhaftet. In Moskau will man verhindern, dass Pasternaks Roman Doktor Shiwago erscheint, doch Olga hält an ihrer Liebe zu Boris fest.
Zugleich will die CIA mit einer einzigartigen Waffe den Widerstand in der Sowjetunion wecken – mit Literatur, mit Doktor Shiwago. Für die Mission wird die junge Irina angeworben und von der Agentin Sally ausgebildet. Es beginnt eine gefährliche Hetzjagd auf ein Buch, das den Lauf der Welt verändern soll.

Eine große Geschichte über geheime Heldinnen, die Kraft der Literatur und – die Liebe.
Portrait
 Vera Teltz ist Schauspielerin und Synchronsprecherin. Nach ihrer Schauspielausbildung folgten Engagements am Staatstheater Braunschweig und am Maxim Gorki Theater in Berlin. Sie lieh u. a. Naomie Harris alias Eve Moneypenny in den James-Bond-Filmen Skyfall und Spectre ihre Stimme und überzeugt als Hörbuchsprecherin mit ihren ausdrucksstarken Interpretationen.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Vera Teltz
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 08.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961050673
Verlag Aufbau audio
Originaltitel The Secrets we kept
Spieldauer 450 Minuten
Übersetzer Ulrike Seeberger
Verkaufsrang 6591
Hörbuch (MP3-CD)
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18,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
78 Bewertungen
Übersicht
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19
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0

Ein Roman als Propagandawaffe im Kalten Krieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 15.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rezension von takabayashi: Eine interessante Idee für einen historischen Roman: Boris Pasternaks Liebesgeschichte und Revolutionskritik "Doktor Shiwago", in der Sowjetunion verboten, wurde heimlich aus Russland herausgeschmuggelt und vom italienischen Verleger Feltrinelli veröffentlicht. Die CIA wittert eine Chance für eine Prop... Rezension von takabayashi: Eine interessante Idee für einen historischen Roman: Boris Pasternaks Liebesgeschichte und Revolutionskritik "Doktor Shiwago", in der Sowjetunion verboten, wurde heimlich aus Russland herausgeschmuggelt und vom italienischen Verleger Feltrinelli veröffentlicht. Die CIA wittert eine Chance für eine Propagandakampagne und lässt einige 100 Exemplare auf Russisch drucken und nach Russland zurückschmuggeln. Das alles ist tatsächlich so geschehen und Lara Prescott webt eine Geschichte drumherum, die abwechselnd im Osten (Russland) und Westen (hauptsächlich USA, aber z.B. auch 1958 auf der Weltausstellung in Brüssel) spielt. In den einzelnen Kapiteln erzählen unterschiedliche Protagonisten, z.B. die CIA-Stenotypistinnen als Gesamtgruppe, Irina, eine junge russische Immigrantin, die sich beim Schreibpool beworben hat und dort auch angestellt wird, dann aber zu den Auserwählten gehört, die als Agentin eingesetzt werden (eine große Ausnahme in der Männerdomäne der CIA) und Sally, eine etwas ältere Agentin, die sich um Irinas Ausbildung kümmert. Die russischen Kapitel werden meist aus der Perspektive von Pasternaks Geliebten Olga erzählt. Olga wurde aufgrund ihrer Beziehung zu Pasternak für 3 Jahre ins Lager in Sibirien geschickt. Die Idee ist gut, die Geschichte ist gut, aber die Umsetzung hat mich nicht ganz überzeugt. Die Schilderungen über das Leben in den Fünfzigern in Washington DC fand ich interessant, aber ich konnte mich mit niemandem identifizieren, was vielleicht an der Vielzahl der Protagonisten liegt - Irina hätte sich dafür angeboten, aber ihre Figur erwachte nie so recht zum Leben. Am nächsten kam einem eigentlich Sally, die vielleicht auch der Autorin am meisten am Herzen lag. Außerdem fehlte mir auch ein wenig die Spannung, die man von einem Roman aus dem Agenten-Milieu erwarten könnte. Die abgöttische Liebe Olgas zu Pasternak wurde nicht nachvollziehbar und Pasternak stellte sich mir als narzistischer Macho dar. Ich habe ziemlich lange an dem Buch gelesen, immer ein schlechtes Zeichen, denn ich bin eigentlich eine Schnell- und Vielleserin. Erst gegen Ende nahm die Geschichte noch etwas Fahrt auf. Mein Eindruck ist zwiespältig: interessant genug, um die Lektüre nicht abzubrechen, aber etwas zähflüssig zu lesen - und es fehlte das gewisse Etwas, das den Funken überspringen lässt!

Nobelpreisträger Boris Leonidowitsch Pasternak
von Melanie Enns aus L. am 08.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Alles, was wir sind" ist ein Roman, der Gegenwart und Vergangenes gekonnt miteinander verknüpft, wobei sich die Story meiner Meinung nach in Belanglosigkeiten verrent und daher mitunter blass und schwer zu lesen war. Meine Erwartungshaltung war sehr hoch und daher war ich leicht enttäuscht darüber, nicht sofort mit dem Plot war... "Alles, was wir sind" ist ein Roman, der Gegenwart und Vergangenes gekonnt miteinander verknüpft, wobei sich die Story meiner Meinung nach in Belanglosigkeiten verrent und daher mitunter blass und schwer zu lesen war. Meine Erwartungshaltung war sehr hoch und daher war ich leicht enttäuscht darüber, nicht sofort mit dem Plot warm zu werden. Dr. Shiwago kenne ich als Film seit meiner Kindheit, da meine Mutter ihn sehr liebte. Ob sie die Hintergründe des Romans kennt, ist fraglich, denn auch für mich war es absolutes Neuland. Ich erinnere mich lediglich an die unglückliche Liebesgeschichte von Lara und Jurij, die mir sehr nah gegangen ist. Im Teeniealter ist man sehr empfänglich dafür und blendet den Kalten Krieg komplett aus, beziehungsweise nimmt ihn nur am Rand wahr. Das sich der Roman Boris Pasternaks mit soviel Gegenwehr herumschlagen musste, war mir definitiv nicht bekannt. Es ist der Autorin gelungen die Lebensgeschichte des Autors gekonnt und fiktiv wiederzugeben. Es wirkt authentisch und durch die Gegenwart, in der der Roman unter der Hand quasi von Hand zu Hand weitergegeben wird, ist wirklich interessant und verbreiten dadurch echte Spannung. Das Boris Pasternak seinen Roman irgendwann fast schon verflucht ist mir nicht bekannt gewesen, denn es bringt im strengen Russland einige Strafen, die aber nicht ihn direkt betreffen, sondern seine Geliebte. Diese ist es, die sicherlich am meisten leidet darunter, dass sie sich in Boris Pasternak verliebt hat und dieser seine geschriebenen Worte mehr liebt als Frau, Kind oder Geliebte. Zudem liebt er sein Land und nutzt daher nicht die Flucht, die sich ihm anbietet, um ein neues Leben zu beginnen. Aus politischen Gründen lehnt er den Friedensnobelpreis aus und bringt Dr. Shiwago dadurch noch mehr in den Fokus. "Alles, was wir sind" ist eine nette Geschichte, die sich mir aber nicht so ins Gedächtnis brennen wird, wie ich es erwartet hätte. Interessant ist die Arbeit des Geheimdienstes, die den Roman letztendlich in die Hände vieler Menschen spielen. Die beworbene Liebesgeschichte hat mich leider auch nicht gänzlich überzeugt. Pasternaks Muse Olga ist in meinen Augen nur die zweite Geige und leidet hier am meisten durch Verzicht und Haft. Ich vergebe dennoch eine Leseempfehlung, da Bücher unterschiedlich auf seine Leserschar wirkt und sicherlich dem einen oder anderen mehr gefallen wird als mir.

„Die Wahrheit, so bitter sie auch sein mochte, war, dass seine Worte ihm nicht mehr gehörten, sobald sie einmal draußen in der Welt waren“
von einer Kundin/einem Kunden am 03.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese Wahrheit bekommt Autor Boris Pasternak hart zu spüren: In der Sowjetunion der 50er Jahre arbeitet der Schriftsteller mit Leidenschaft an seinem ersten Roman „Doktor Schiwago“. Ein Roman, vor dem sich die Sowjetregierung berechtigterweise fürchtet, weil sie vermutet, dass darin die politischen Verhältnisse und die Auswirkun... Diese Wahrheit bekommt Autor Boris Pasternak hart zu spüren: In der Sowjetunion der 50er Jahre arbeitet der Schriftsteller mit Leidenschaft an seinem ersten Roman „Doktor Schiwago“. Ein Roman, vor dem sich die Sowjetregierung berechtigterweise fürchtet, weil sie vermutet, dass darin die politischen Verhältnisse und die Auswirkungen der Oktoberrevolution stark kritisiert werden. Das Regime versucht Pasternak also daran zu hindern, den Roman zu vollenden. Um den Autor unter Druck zu setzen, schrecken die Herrschenden auch nicht davor zurück, seine Geliebte und Muse Olga unter grausamen Bedingungen in einem Arbeitslager zu inhaftieren. Doch der Schriftsteller lässt sich nicht beugen, beendet den Roman und versucht, ihn in der Sowjetunion zu publizieren. Ein aussichtsloses Vorhaben. Im Westen erkennt währenddessen die CIA in den USA das Potenzial des Romans und möchte ihn als Waffe gegen das Sowjet-Regime einsetzen. Er soll heimlich wieder in die Sowjetunion geschmuggelt, dort unters Volk gebracht werden und Misstrauen der Regierung gegenüber schüren. Lara Prescotts Geschichte, spielt einerseits im Osten und beschreibt dort Olgas und Pasternaks Situation, andererseits im Westen, wo es um Mitarbeiter und Agentinnen geht, die an der Shiwago-Mission beteiligt sind. Vor langer Zeit habe ich Doktor Schiwago gelesen, keine leichte Kost. Ich habe mit dem Buch gerungen, empfand es aber als eines jener seltenen besonderen Bücher, die einen für lange Zeit beschäftigen und von denen man das Gefühl hat, dass sie etwas ganz Großes, ein Meisterwerk, sind. Daher habe ich mich sehr auf Lara Prescotts Roman gefreut, deren Eltern es mit der Verfilmung des Buches anscheinend genauso erging. Schließlich benannten sie ihre Tochter gar nach der Hauptfigur. Ich hoffte in dem Buch etwas vom „Geist“ von Pasternaks Original zu finden, das mich damals so fasziniert hatte. Schon die äußerliche Aufmachung fällt sehr positiv ins Auge, sie wirkt sehr hochwertig. Auch der Beginn des Romans schien meine hohen Erwartungen zu erfüllen. Die verschiedenen Perspektiven aus dem Osten und den Westen, der für mich schöne Erzählstil, das passte perfekt zusammen. Ich hoffte darauf, dass sich die verschiedenen Stränge im Verlauf des Romans zu einem harmonischen Runden Ganzen zusammenfügen würden und dass Pasternaks mit dem Nobelpreis prämierter Roman Doktor Shiwago, seine Entstehung, die Vorbilder der Protagonisten, sein Inhalt, seine Botschaft eine größere Rolle spielen würde. Dies passierte aber nur bedingt. Über lange Strecken konzentrierte sich die Handlung auf den Westen, also die Mission, Doktor Shiwago im Osten zu verbreiten, ohne dass sich mir dabei die wahre eigentliche Bedeutung des heiß umkämpften Buches erschloss. Die Handlung um die mit der Mission betrauten CIA- Mitarbeiterinnen Irina und Sally vermochte es leider nicht, mich zu fesseln und wirkte irgendwie hölzern. Überhaupt empfand ich für die Figuren des Romans wenig Sympathie. Pasternak wurde für mich in diesem Buch regelrecht entzaubert, wird er doch als eigensüchtiger, narzisstischer alter Mann dargestellt, der sich gerne im Selbstmitleid suhlt. Auch die anderen Protagonisten, ihre Gefühle und Beziehungen gingen mir nicht nahe. Zum Schluss läuft die Autorin noch einmal zur Hochform auf und gelangt meines Erachtens zu einem versöhnlichen und stimmigen Ende. Trotzdem kompensiert das die Schwächen des Mittelteils, die unnötigen langwierigen Passagen über die trockene „Mission Shiwago“ nicht. Der Funke sprang zu selten über, den Bezug zu Doktor Shiwagos und seinen Einfluss auf Prescotts Erzählung suchte ich über lange Strecken vergebens. Für mich wurde das große Potential der Geschichte leider nicht ganz ausgeschöpft. Vermutlich waren aber meine Erwartungen auch einfach viel zu hoch, denn selbstverständlich sind Pasternaks Fußstapfen eine Nummer zu groß für Prescott. Wer sonst bekommt schon für seinen ersten Roman gleich einen Literaturnobelpreis verliehen? Betrachte ich diesen Roman weitgehend unabhängig von seinem großen „Vorbild“, bereue ich es aber keineswegs, ihn gelesen zu haben und empfehle den Lesern, dieses Buch zuerst zu lesen und sich dann anschließend an Shiwago in der Buch- oder Filmversion zu wagen.


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