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Dear Evan Hansen

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

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gebundene Ausgabe

Eine unbedachte Lüge, ehrliche Gefühle und die Frage danach, was wirklich zählt

Ein nie für die Öffentlichkeit bestimmter Brief lässt Evan Hansen als besten Freund seines toten Mitschülers Connor erscheinen. Dieses Missverständnis eröffnet dem Außenseiter Evan die Chance, endlich dazuzugehören. Plötzlich steht er im Zentrum der Aufmerksamkeit – sogar der von Connors attraktiver Schwester. Doch der Preis für die Lüge ist hoch: Sein Geheimnis kann jederzeit auffliegen. Und dann würde er nicht nur alles verlieren, sondern müsste sich seiner größten Herausforderung stellen: sich selbst.

Gelesen von Julian Greis und Pascal Houdus.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 51)

Portrait
Val Emmich ist Autor, Singer-Songwriter und Schauspieler. Er ist einer der Autoren des Romans »Dear Evan Hansen«, mit dem er sein erstes Jugendbuch vorlegt.

Steven Levenson ist der Tony Award gekrönte Drehbuchautor des Musicals »Dear Evan Hansen«, das sich seit seiner Premiere zu einem vielfach preisgekrönten Kassenschlager entwickelt hat, der 2018 durch 50 Städte tourte.

Benj Pasek und Justin Paul bilden das Tony-, Oscar- und Grammy-prämierte Songwriter-Team hinter dem Broadway-Hit-Musical »Dear Evan Hansen« und den Kino-Erfolgen »La La Land«, »Trolls« und »Greatest Showman«.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Julian Greis, Pascal Houdus
Anzahl 1
Altersempfehlung 13 - 99
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783844535778
Verlag DHV Der Hoerverlag
Originaltitel Dear Evan Hansen (Penguin)
Spieldauer 591 Minuten
Übersetzer Catrin Frischer
Verkaufsrang 1649
Hörbuch (MP3-CD)
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14,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
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Keine gute Umsetzung des Musicals
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 06.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Evan Hansen fühlt sich allein. In der Schule hat er keine Bezugspersonen und leidet unter Angstzuständen. Er macht eine Therapie und soll für diese Briefe an sich selbst schreiben. Doch einer dieser Briefe gerät an Connor, einen seiner Mitschüler. Der nimmt sich kurz darauf das Leben und der Brief von Evan wird bei Connor gefund... Evan Hansen fühlt sich allein. In der Schule hat er keine Bezugspersonen und leidet unter Angstzuständen. Er macht eine Therapie und soll für diese Briefe an sich selbst schreiben. Doch einer dieser Briefe gerät an Connor, einen seiner Mitschüler. Der nimmt sich kurz darauf das Leben und der Brief von Evan wird bei Connor gefunden. Die Eltern von Connor, die ihren Sohn nicht richtig kannten, haben die Hoffnung, Evan könnte ihnen helfen, den Tod von Connor zu verstehen. Plötzlich findet Evan sich in einem Konstrukt aus Lügen wieder. Seine Mitschüler nehmen ihn nun wahr, doch schafft es Evan, dieses Schauspiel aufrecht zu erhalten? Das Cover von „Dear Evan Hansen“ ist schön schlicht und passt gut zur Geschichte. Warum erfährt man erst, wenn man sie liest, was ich persönlich sehr gerne mag. Das Buch wurde auf der Grundlage des gleichnamigen Musicals geschrieben. Leider finde ich, dass man das am Schreibstil, dem word building und den Dialogen merkt. Die Sätze wirken abgehackt, lassen sich für mich nicht flüssig lesen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, die von Evan Hansen und dem zu dem Zeitpunkt bereits gestorbenen Connor. Die Abwechslung fand ich ganz schön, ist mal etwas anderes. Die Geschichte ist grundsätzlich sehr gefühlvoll, leider kamen die Gefühle bei mir nicht so richtig an. Ich habe wenig mitgefühlt und konnte nicht wirklich viel Bezug zu Evan und seiner Geschichte aufbauen. Die Handlung selbst fand ich interessant, wie Evan sich in seinen Lügen verstrickt, wie seine Mitschüler vorher und nachher auf ihn reagieren und wie sich alles auflöst. Ich weiß nicht, ob ihr es beim Lesen merkt, aber mir fällt es sehr schwer diese Rezension zu schreiben. Ich werde mir jetzt demnächst wohl auch mal das Musical anhören, denn ich denke, dass die Geschichte für mich als Musical besser funktioniert. Bewertung: 2/5

Guter Mix aus Comedy und Drama
von booksurfer aus Ludwigshafen am 25.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Evan ist ein Außenseiter ohne wirkliche Freunde der unsichtbar für andere ist. Er bekommt von seinem Therapeuten die Aufgabe sich selbst Briefe zu schreiben um sich selbst zu motivieren. Durch Zufall bekommt sein Mitschüler Connor einen der Briefe in die Hände und behält ihn. Noch am selben Tag begeht Connor Suizid und durch den... Evan ist ein Außenseiter ohne wirkliche Freunde der unsichtbar für andere ist. Er bekommt von seinem Therapeuten die Aufgabe sich selbst Briefe zu schreiben um sich selbst zu motivieren. Durch Zufall bekommt sein Mitschüler Connor einen der Briefe in die Hände und behält ihn. Noch am selben Tag begeht Connor Suizid und durch den Brief der bei ihm gefunden wird gilt Evan nun als dessen bester Freund. Für Evan eine völlig neue Situation da er plötzlich von allen Leuten angesprochen wird und im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Selbst das Mädchen seiner Träume, Connors Schwester, zeigt Interesse an ihm. Doch wie lange kann Evan die Lüge aufrechterhalten und zu welchem Preis…? Als ich das erste Mal von dem Buch gehört habe war mir gar nicht bewusst, dass es ein Musical davon gibt. Umso gespannter war ich ob die Geschichte in Buchform überhaupt funktioniert. Und ich muss sagen für mich hat es das. Ich konnte mich direkt in den Charakter von Evan hineinfühlen da seine Gedankenwelt dem Leser ausführlich geschildert wird. Den Außenseiter der sich plötzlich im Rampenlicht sieht und das nur wegen einer Katastrophe haben die Autoren wirklich sehr gut eingefangen. Den innerlichen Konflikt mit sich selbst da er weiß das er was Verabscheuungswürdige tut. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf um als Jugendlicher endlich Anerkennung zu bekommen. Für mich war auch der Anteil der Liebesgeschichte ganz interessant. Wie die beiden sich annähern und man als Leser aber weiß das das Ganze nur in einer Katastrophe enden kann. Doch nicht nur Evan kommt in dem Buch zu Wort es geht ebenfalls um Conner und seinen Suizid. Was treibt einen jungen Menschen dazu sich selbst das Leben zu nehmen und was sind die Nachwirkungen? Wie kommt die Familie mit der Tragödie und der Trauer zurecht. Diese doch sehr ernsten Themen werden immer wieder etwas aufgelockert durch Evans Geschichte und so ergibt sich ein toller Mix der das Buch nicht zu schwer werden lässt. Durch den flüssigen Schreibstil findet man sich von Beginn an leicht in der Geschichte ein. Das Buch hat einen starken Anfang der bis etwa zur Hälfte des Buches anhält danach muss ich sagen ließ die Geschichte ein wenig nach. Ein Buch das mich bis auf wenige Kleinigkeiten von sich überzeugen konnte. Die angesprochenen Themen wie Suizid, Trauerbewältigung, Mobbing und Einsamkeit benötigen leider immer noch Sensibilisierung in unserer Gesellschaft. Das Buch leistet dazu einen guten Beitrag und sollte auch als Schullektüre nicht aus Acht gelassen werden.

Nicht 0815, aber auch nicht völlig ausgereizt
von Blaxy87 aus Hannover am 23.09.2019

Was geben Therapeuten einem nicht alles an nervtötenden Aufgaben auf, hm? Von zum Beispiel Evan Hansen wird erwartet, dass er sich täglich einen aufmunternden Brief schreibt. Ein paar motivierende und positive Worte an sich selbst gerichtet. Wozu das gut sein soll? Weiss Evan selbst nicht so richtig, aber um den Frieden zu w... Was geben Therapeuten einem nicht alles an nervtötenden Aufgaben auf, hm? Von zum Beispiel Evan Hansen wird erwartet, dass er sich täglich einen aufmunternden Brief schreibt. Ein paar motivierende und positive Worte an sich selbst gerichtet. Wozu das gut sein soll? Weiss Evan selbst nicht so richtig, aber um den Frieden zu waren tippt er sein Briefchen. Blöd nur, dass dieses ungewollt an seinen Mitschüler Connor Murphy gelangt. Noch blöder, dass dieser Brief bei Connor gefunden wird, nachdem dieser Selbstmord begangen hat. Richtig blöd, dass die Eltern von Connor Evan nun für seinen besten Freund halten und es gar nicht so leicht ist, die Situation aufzuklären.. Soweit so gut, hm? Die Thematik mit dem Zufall und was sich daraus alles entwickelt ist bei weitem nicht neu, auch ist seit "Töte Mädchen lügen nicht" Teenager-suizid kein großes, neues Schockthema mehr. Doch wirkt der Mix vielversprechend und ich persönlich finde es wichtig und interessant das Thema auf diese Weise hervorzuheben. Ich bin mir sicher, in meiner eigenen Teenie-Zeit hätte ich mich zielstrebig auf die Geschichte gestürzt und auch jetzt, mit Ü30 und aus einem anderen Blickwinkel, war ich sofort hellhörig. Hellhörig hier übrigens im wahrsten Sinne des Wortes, da ich mich ausnahmsweise mal für die Hörbuchvariante entschieden hatte und damit vollauf zufrieden in der Präsentation war bzw. bin. Die Geschichte wird aus Evans Perspektive erzählt, zwischendurch findet man ein paar Einspieler von Connor (jeweils eine Person gelesen von Julian Greis und Pascal Houdus). Evan lammentiert leider immer etwas rum, wodurch man ihn zwar gut und ausführlich kennenlernt und Einsicht in sein Gefühlsleben bekommt, man aber auch dann und wann den Gedanken bekommt, dass er mal bitte auf den Punkt kommen soll. Leider macht seine Lügerei ihn weitesgehend unsympathisch, auch wenn dieser Weg mit guter Absicht gepflastert war.. Aber die Thematik psychische Erkrankungen und Selbstmord waren ja das, was mich anzog.  Leider wird damit nicht so umgegangen, wie ich es mir wünschen würde, wenn auch die Handlung der Realität entspricht. Die Schnelllebigkeit des heutigen Alltags lässt einem kaum Zeit in sich zu gehen, jeder ist auf seinen eigenen Vorteil fokussiert. Die Geschichte fängt den aktuellen Zeitgeist der Jugend geschickt auf. Soziale Netzwerke, eine abgehackte und rüde Sprache bzw. Ausdrucksweise und Oberflächlichkeiten wirken wie aus dem realen Alltag gegriffen, was mich echt fasziniert hat. So gut habe ich das selten in einem Jugendbuch aufgegriffen empfunden! Alles in allem finde ich die Geschichte sehr traurig, selbst wenn sich nebenher noch eine Romanze einfädelt. Nicht zu traurig für Jugendliche, aber mit etwas Weitblick und Gedanken zu dem Thema eben doch traurig. "Dear Evan Hansen" ist eigentlich ein recht beliebtes amerikanisches Musical, welches ich leider nicht kenne. Ich kann mir vorstellen, dass die Stimmung da aufgelockerter ist, ich bin jedenfalls neugierig genug geworden mich auf die Erfahrung einzulassen und werde mich da mal ein wenig schlau machen.. Keine Geschichte für jede Stimmung, aber auch kein 08/15 New Adult-Quatsch.


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