Frankenstein

Schulausgabe

Mary Shelley

(9)
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Beschreibung

Für viele ist Frankensteins Monster der Inbegriff des Grauens. Das literarische Original wartet mit viel Spannung, einem hohen Gruselfaktor und zeitlos brisanten Fragestellungen auf. Erzählt wird die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der sich, fasziniert von der zeitgenössischen naturwissenschaftlichen Forschung, der Idee von künstlich erzeugtem Leben verschreibt. Nach jahrelanger Arbeit wird sein Schöpfertraum endlich wahr. Doch das von ihm erschaffene Wesen ist so grauenhaft anzusehen, dass Frankenstein die Flucht ergreift. Als er in sein Labor zurückkehrt, ist die Kreatur verschwunden. Das Unglück nimmt seinen Lauf ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86760-269-3
Verlag Hase und Igel Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/1,7 cm
Gewicht 188 g
Abbildungen mit Illustrationen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat eher wenig zutun mit dem was man sich heutzutage unter der Geschichte von Frankenstein und der von ihm erschaffenen Kreatur vorstellt. Und das ist auch gut so. Es handelt sich um keine brutale Horrorgeschichte. Vielmehr geht es um das Dilemma in welchem sich Victor Frankenstein befinden, seine Gewissensbisse und die... Das Buch hat eher wenig zutun mit dem was man sich heutzutage unter der Geschichte von Frankenstein und der von ihm erschaffenen Kreatur vorstellt. Und das ist auch gut so. Es handelt sich um keine brutale Horrorgeschichte. Vielmehr geht es um das Dilemma in welchem sich Victor Frankenstein befinden, seine Gewissensbisse und die schier ausweglose Situationen. Aber auch das Seelenleben seiner Kreatur und die Abscheu der Menschen ihm gegenüber stehen im Mittelpunkt dieses großartigen Romans.

Gibt auch heute noch Anregungen zum Nachdenken
von PMelittaM aus Köln am 17.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Ich bin ja nur so böse, weil ich so elend bin" (S. 190) Den Namen Frankenstein kennt wahrscheinlich jeder, und kennt die Geschichte um ihn und das von ihm erschaffene Wesen auf irgendeine Weise – ich erspare mir daher an dieser Stelle etwas über die Geschichte zu schreiben. Mich begleitet die Kreatur, die er erschaffen h... "Ich bin ja nur so böse, weil ich so elend bin" (S. 190) Den Namen Frankenstein kennt wahrscheinlich jeder, und kennt die Geschichte um ihn und das von ihm erschaffene Wesen auf irgendeine Weise – ich erspare mir daher an dieser Stelle etwas über die Geschichte zu schreiben. Mich begleitet die Kreatur, die er erschaffen hat, schon sehr lange, angefangen mit dem Film von Boris Karloff, den ich schon in meiner Kindheit gesehen habe und zuletzt mit der Serie „Penny Dreadful“. Das Wesen hat bei mir immer Mitleid erregt, und als ich nun das erste Mal den Roman gelesen habe, hatte es natürlich einen gewissen Sympathiebonus. Interessant ist übrigens auch die Entstehungsgeschichte dieser Erzählung, die mich – schon vor Jahren – zusätzlich neugierig gemacht hat, den Roman endlich einmal zu lesen. Wen sie interessiert: Ihr findet sie ganz einfach im Internet. Erzählt wird auf mehreren Ebenen, zuerst lesen wir Briefe von Robert Walton, einem Kapitän auf Entdeckungsfahrt in die Arktis, wo er auf Viktor Frankenstein trifft, der ihm seine Geschichte erzählt, der Roman endet wieder mit Waltons Briefen. Im Mittelteil kommt die Kreatur zu Wort, ihre Erzählung erzählt wiederum Frankenstein Walton. Für uns heutige Leser ist das Lesen nicht so einfach, es wird langatmig und schwülstig erzählt – und ich gestehe, dass es Stellen gibt die ich nur überflogen habe. Da der Roman aber relativ kurz ist, sollte man nicht aufgeben. Viktor Frankenstein, obwohl von Walton in den Himmel gelobt, kommt dabei sehr schlecht weg – er ist sehr egozentrisch, voller Selbstmitleid und er übernimmt keine Verantwortung für sein Tun. Nein, ich mag ihn nicht, jetzt noch weniger. Die Kreatur erzeugt auch hier wieder Mitleid bei mir, zumindest in großen Teilen, ihre Taten, vor allem die, die gewollt sind, kann man natürlich nicht schönreden, aber bedenkt man die Umstände, kann man ihr Handeln zumindest in gewissem Rahmen verstehen. Anders als das, was Frankenstein tut … Ich bin froh, diesen Roman nun auch endlich mal gelesen zu haben und diese Erfahrung in mein Wissen und Denken um die Geschichte integrieren zu können. Der Roman bietet viel Stoff zum Nachdenken, auf moralisch/ethischer und auf philosophischer Ebene. Und ist es nicht auch heute noch so, dass man jemanden allein wegen seines Äußeren ablehnt? Darüber nachzudenken, was das mit demjenigen macht, ist wichtig. Schon wegen des Aspektes des Denkanstoßes lohnt es sich auch heute noch, sich mit der Geschichte und dem Roman auseinanderzusetzen. Für eine so junge Frau, wie es Mary Shelley bei Entstehung ihres Werkes war, ist es eine beachtliche Leistung. Also, lasst euch auf den Roman ein!

Die Geschichte hinter dem "Monster"
von Katha am 10.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen and... Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen anderen, durchdringenderen Blick auf und in dieses Wesen. Es ist - obwohl ein künstlich erzeugtes Etwas - doch auch eines mit menschlichen Zügen und Empfindungen, die es nicht so wirklich zu vermitteln weiß. Mary Shelleys Buch "Frankenstein" ist trotz der wechselnden und nicht genau abzugrenzenden Erzählperspektiven, die zu leichter Verwirrung führen können, zu Recht ein wichtiges Werk der Weltliteratur, das man gelesen haben sollte. Mary Shelleys Schreibstil empfinde ich als fließend und leicht zu lesen. Der Lohn der Lektüre dieses Werkes ist der Blick in das Gefühlsleben des "Monsters".


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