Kabale und Liebe (Großdruck)

Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen

Friedrich Schiller

(12)
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Beschreibung

Friedrich Schiller: Kabale und Liebe. Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen
Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift

Sprachgewaltiges Pathos zeichnet den jungen Schiller aus, der mit seinem bürgerlichen Trauerspiel einen Klassiker des Sturm und Drang erschaffen hat, der bis heute zum Standardrepertoire der Bühnen zählt. Luise liebt Ferdinand und Ferdinand liebt Luise, der gesellschaftliche Stand steht zwischen ihnen und skrupellose Intrigen zerstören die Liebe und das Leben.

Großformat, 210 x 297 mm
Berliner Ausgabe, 2019
Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken

Entstanden 1782/83, Erstdruck: Mannheim (Schwan) 1784. Uraufführung 13.4.1784 in Frankfurt am Main.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Auf Grund der Originaldrucke herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch, Band 1-5, 3. Auflage, München: Hanser, 1962.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.

Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.

Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 136
Erscheinungsdatum 23.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8478-2583-8
Verlag Henricus
Maße (L/B/H) 30,2/21,5/1,5 cm
Gewicht 417 g

Kundenbewertungen

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Räuber, Suizid und Herzinfarkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 10.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte um ein ungleiches Brüderpaar, die am Ende den einen in den Suizid, den anderen in die Kriminalität und den Vater zum Herzinfarkt treibt. Eine Geschichte um Intrigen, Moral, Liebe und Macht. Der Stoff aus dem gute Geschichten sind.

Gesellschaftskritik anno 1784
von Jakob B. aus Laberweinting am 08.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Lui... Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Luise und anschließend sich selbst vergiftet, damit er sie im Himmel heiraten kann. Schiller hat dieses bürgerliche Trauerspiel 1784 veröffentlicht, es zählt bis heute zu seinen erfolgreichsten Werken und ist ein echter „Klassiker“ der Sturm-und-Drang-Zeit. Hier wird die Gesellschaft kritisiert – insbesondere der absolutistische Hof, das zu konservative Bürgertum, die Intrigenvielfalt, das Mätressenwesen usw. Doch heute noch genießt dieses Werk hohe Aktualität, da sich die Gesellschaft noch nicht grundlegend geändert hat.

Auf ein Wort
von Polar aus Aachen am 17.05.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon deutscher Theaterstücke seinen festen Platz hat. Die Liebe zwischen Ferdinand und Louise ist gleichzeitig ein Sittenbild seiner Zeit. Der Standesunterschied, e... Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon deutscher Theaterstücke seinen festen Platz hat. Die Liebe zwischen Ferdinand und Louise ist gleichzeitig ein Sittenbild seiner Zeit. Der Standesunterschied, etwas, was man heutzutage kaum noch thematisiert, treibt die Handlung voran. Was den Adel einst ausgemacht hat, für das findet Schiller treffende Bilder. Auch für jene Randfiguren, die sich in deren Schatten, Einfluß und ein Auskommen sicherten. Die Intrige, ihre Beherrschung gehörte in den Kern dieser Gesellschaft, deren Mechanismen Schiller gnadenlos bloßgelegt. Und hinter allem künden sich bereits die Stürme an, die das Land verändern werden.

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