Die Spiegelreisende

Band 3 - Das Gedächtnis von Babel

Die Spiegelreisende Band 3

Christelle Dabos

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Beschreibung

Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Nach seinem plötzlichen Verschwinden musste sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren. Doch eines Tages macht sie sich heimlich auf den Weg zur Arche Babel, um mehr über Gott herauszufinden und sich auf die Suche nach Thorn zu begeben. In Babel angekommen, einer Arche mit strikten Vorschriften und argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen, muss Ophelia sich als »Lehrling« am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Als in dem Secretarium der Arche eine Zensorin tot aufgefunden wird, die kurz vor ihrem Tod die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt hat, erkennt Ophelia fassungslos, wie sehr sie selbst in diese tödliche Geschichte verstrickt ist.

Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen - und kommt auf ihrer Suche nach Thorn der »letzten Wahrheit« riskant nah.

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die auf das Debüt folgenden Bände der Saga, Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast und Das Gedächtnis von Babel, erscheinen 2019 auf Deutsch im Insel Verlag. Gerade hat Christelle Dabos den vierten Band der Tetralogie fertiggeschrieben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 530 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 19 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 17.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783458766025
Verlag Insel Verlag
Originaltitel La Mémoire de Babel
Dateigröße 3079 KB
Übersetzer Amelie Thoma
Verkaufsrang 2254

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
99 Bewertungen
Übersicht
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Sehr guter dritter Band
von Lerchie am 12.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lange hatte Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Er war plötzlich verschwunden und sie musste den Pol verlassen und zurückkehren nach Anima. Doch dann machte sie sich auf den Weg zur Arche Babel. Sie hoffte dort mehr über Gott herauszufinden und auch Thorn zu finden. Babel war eine Arche mit strikten Vorschriften und misstrauischen... Lange hatte Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Er war plötzlich verschwunden und sie musste den Pol verlassen und zurückkehren nach Anima. Doch dann machte sie sich auf den Weg zur Arche Babel. Sie hoffte dort mehr über Gott herauszufinden und auch Thorn zu finden. Babel war eine Arche mit strikten Vorschriften und misstrauischen Bewohnern, die mehr Robotern glichen als Menschen. Sie musste sich als Lehrling am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Im Sekretarium der Arche wurde dann eines Tages eine tote Zensorin aufgefunden. Sie hatte kurz vorher die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt und Ophelia erkennt fassungslos, wie sehr sie in diese Geschichte verstrickt ist. Ophelia muss sich allein durch ein bedrohliches Geflecht an Lügen kämpfen – und kommt bei ihrer Suche nach Thorn der ‚letzten Wahrheit‘ nahe. Meine Meinung Zunächst war mir nicht klar, warum Ophelia unbedingt zur Arche Babel wollte. Doch dann bewarb sie sich als Vorbotin. Und da sie als Gabenlose, die sie zu spielen hatte, kaum Unterstützung bekam – im Gegenteil, sie wurde von den anderen geschnitten, gemobbt würde man heute sagen – wurde ihr ihre Aufgabe immer schwerer. Nach einer gewissen Zeit hatte ich mich in die Geschichte hineingefunden und es wurde immer wieder einen Tick spannender. Sie war unter einem anderen Namen auf dieser Arche und musste höllisch aufpassen, dass sie sich nicht verriet. Würde sie Thorn finden? Und würde sie ihre Aufgabe, die ich hier natürlich nicht verraten werde, meistern`? Der geneigte Leser wird dies erfahren, wenn er dieses Buch liest. Es ist in einem angenehm unkomplizierten Schreibstil geschrieben, weshalb es auch keine Unklarheiten im Text gab und es sich leicht und flüssig lesen ließ. Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hat mich gefesselt-gegen Ende immer mehr – und mich auch gut unterhalten Dieses Buch war der dritte Band der Spiegelreisenden-Reihe und es hat mich nur noch neugieriger auf den vierten Band gemacht. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter- und auch ausgeht. Von mir für dieses schöne Buch eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Beckum am 08.06.2020

Ich liebe diese Reihe. hätte auch nie gedacht, dass mir das Buch gefallen würde! Es ist originell und anders und einfach nur wunderschön! Jedes Buch kann es bisher mit dem davor aufnehmen. In jedem Buch eine neue, faszinierende und nicht erwartete Wendung. Wenn man sich schon lange mit dem Genre auseinandergesetzt hat, dann weiß... Ich liebe diese Reihe. hätte auch nie gedacht, dass mir das Buch gefallen würde! Es ist originell und anders und einfach nur wunderschön! Jedes Buch kann es bisher mit dem davor aufnehmen. In jedem Buch eine neue, faszinierende und nicht erwartete Wendung. Wenn man sich schon lange mit dem Genre auseinandergesetzt hat, dann weiß man manchmal schon im Vorfeld, was passiert. bzw. Man ahnt es. Aber nicht in dieser Reihe. Alles Unvorhergesehen und immer wieder spannend! Absolut empfehlungswert!

Schwächer, aber genauso faszinierend ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 05.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ophelia ist zurück auf ihrer Heimatarche und wartet auf eine Nachricht von Thorn. Fast drei Jahre ist es nun her, dass sie ihn zuletzt gesehen hat, und ihre Nerven liegen blank. So nutzt sie die erste Gelegenheit, der Familie, der Überwachung zu entrinnen und sich auf die Suche zu machen. Ihr einziger Hinweis ist eine Postkarte ... Ophelia ist zurück auf ihrer Heimatarche und wartet auf eine Nachricht von Thorn. Fast drei Jahre ist es nun her, dass sie ihn zuletzt gesehen hat, und ihre Nerven liegen blank. So nutzt sie die erste Gelegenheit, der Familie, der Überwachung zu entrinnen und sich auf die Suche zu machen. Ihr einziger Hinweis ist eine Postkarte und so führt ihr Weg nach Babel. Eine ungewöhnliche Arche, die voller Vorschriften, argwöhnischen Mitmenschen und vielen Robotern besteht. Ophelia muss im Verborgenen agieren und so wird sie Lehrling, um den Geheimnissen von Babel auf die Spur zu kommen. Diese Aufgabe stellt sich schnell, als tödlich heraus und so ist Ophelia mehr als nur einmal in großer Gefahr. Wird sie Thorn finden? Wird sie sich durch das Geflecht aus Lügen kämpfen können? Und kommt sie der Wahrheit über Gott näher? Nach dem letzten Band war ich so angefixt und fertig, das es nicht lange dauerte, das ich auch nun zur Fortsetzung griff. Diese Autorin schafft wirklich etwas total Neues, diese ganzen Familiengeister, die Magie, die merkwürdigen Archen und dann noch diese Liebesgeschichte, die keine sein soll, reißt einen förmlich durch die Seiten. Vom roten Faden der Geschichte gar nicht erst zu sprechen. Da muss man einfach weiterlesen und wie mir nun Babel gefallen hat, erzähle ich euch nun. Die Geschichte setzt zwei Jahre und sieben Monate später wieder ein. Thorn ist verschwunden, Ophelia wieder zurück auf der Arche ihrer Familie und ist ein Schatten ihrer selbst. Sie wartet auf eine Nachricht, die aber nicht kommt, und sie versucht, der Überwachung zu entgehen, aber leider sind die Augen überall. So ergibt sie sich ihren Schicksal und wird immer mehr zu einen Geist. Bis zu jenem Tag auf einem Fest, wo ihr sich der Weg zur Flucht bietet und sie diese sofort ergreift. Trotz der Freude über ein Wiedersehen ihrer Freunde, macht sich Ophelia nun allein auf die Suche nach Thorn und ihr einziger Anhaltspunkt ist die Postkarte aus Babel. Heimlich landet sie auf dieser Arche, unter falschen Namen versucht sie ihr Glück und stellt fest, das Babel ganz anders ist, als erwartet. Tja, und Babel ist nicht nur für Ophelia eine Herausforderung, sondern für den Leser auch. Auf der Arche, die aus tausend Inseln besteht, gibt es Hunderte von strikten Vorschriften, die gerade dazu einladen, alles falsch zu machen. Dazu sind die Bewohner argwöhnisch, vertrauen niemanden und sehen in jeden eine Art Konkurrenz. Von den ganzen Erfindungen, die dort vorhanden sind, gar nicht erst zu sprechen. Hier machen nämlich alles Roboter und ob diese richtig programmiert sind, lässt einen manchmal erschauern. So wimmelt es nur so von Fettnäpfchen für Ophelia und sie verliert sich ab und zu darin. Sonst hatte sie immer Freunde und Helfer, diesmal muss sie sich selbst beweisen und steht sich mehr denn je im eigenen Weg. Das macht es manchmal wirklich schwer dem Elend von ihr zu folgen. Ihre tollpatschige Art, ist keine Hilfe und auch ihr Unvermögen ihre Gefühle zu äußern, macht es ihr in diesem Abenteuer noch schwerer. Somit kämpfte auch ich ab und zu mit den Seiten und wunderte mich schon ein bisschen. Ohne Frage, Christelle Dabos setzt ihrer fantastische Welt ein weiteres Puzzlestück an, nur eben lässt sie Magie weg und öffnet hier dem Dystopischen seine Türen. Babel ist nämlich alles andere als freundlich, hier herrschen diktatorische Zustände und es soll sogar ein Vorzeige Konzept sein für alle anderen Archen. Das lässt böses erahnen und unsere träumerische Heldin mittendrin. Sie muss sich einer ganzen Menge an negativen Zuständen aussetzen. So wird sie gemobbt, manipuliert, überwacht, zensiert und von der Macht missbraucht. Somit schlägt die Autorin eine ganz andere Seite an und lässt es düster werden, in der Welt. Mich hat es etwas verwirrt, ich fand es gewöhnungsbedürftig und unsere beiden Helden machten es einfach noch schwerer. Ein Ausflug auf Babel lässt also einiges missen, ist aber trotzdem spannend, zu lesen, und man möchte ja auch unbedingt mehr. Übrigens gibt es zwischen der Geschichte von Ophelia auch immer wieder Einblick in das Leben von ihren Patenkind Viktoria und hier scheint sich noch etwas mehr zusammen zu brauen. Ganz gewiss ist dieser Teil eine gute Grundlage für das Finale und obwohl es so ganz anderes ist, spürt man schon den Charme der Autorin und ihre gewagte Art für Neues auf den Buchseiten. Aber der wahre Herzschlag dieser Geschichte sind ihre Figuren, die alle originell sind, liebenswert, besonders und man möchte sie alle nicht mehr hergeben. So ist das Gedächtnis von Babel anders als die Vorgänger, etwas schwächer in meinen Augen, aber das Ende möchte ich nicht missen und hat einige langatmige Stellen für mich weggemacht. Der dritte Band, ist eine solide Fortsetzung, die düsterer und unmagischer ist als die Vorgänger. Ophelia muss sich hier allein beweisen und endlich zu sich selbst stehen. Für mich schwächer als die Vorgänger, aber trotzdem immer noch Suchtgefahr. Der finale vierte Band kann nun kommen.


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