Fräulein Else

Novelle. Mit einem Essay von Terézia Mora

Arthur Schnitzler

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Beschreibung

Klassikerinnen neu entdeckt von Schriftstellerinnen der Gegenwart

Fräulein Else kennt die gesellschaftlichen Erwartungen, dennoch will sie ganz sich selbst gehören. Sie hadert, reflektiert, verzweifelt – denn Unabhängigkeit ist keine Selbstverständlichkeit.

»Die Schönheit, auf die sich Fräulein Else kapriziert, hilft nicht. Bei wesentlichen Dingen hilft Schönheit nicht. Sie bringt einem zum Beispiel kein Jota mehr Respekt ein oder hilft dabei, dass man ernst genommen wird.« – Terézia Mora

Terézia Mora wuchs zweisprachig in Ungarn auf und lebt seit 1990 in Berlin. Ihr literarisches Debüt wurde 1999 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet; 2013 erhielt sie für den Roman »Das Ungeheuer« den Deutschen Buchpreis sowie 2018 den Georg-Büchner-Preis für ihr Gesamtwerk.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Johannes Pankau
Seitenzahl 138
Erscheinungsdatum 24.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011196-3
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,3/1,2 cm
Gewicht 106 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leutnant Gustl zählt zu den Klassikern der Wiener Moderne. Komplett als innerer Monolog geschrieben gibt er die Gedankenwelt des Protagonisten wieder. Dieser gerät durch einen Zwist mit einem Bäcker, in dem Gustl den Kürzeren zieht, in ein Dilemma. Denn da der Bäcker auf Grund seiner beruflichen Stellung nicht satisfaktionsfähig... Leutnant Gustl zählt zu den Klassikern der Wiener Moderne. Komplett als innerer Monolog geschrieben gibt er die Gedankenwelt des Protagonisten wieder. Dieser gerät durch einen Zwist mit einem Bäcker, in dem Gustl den Kürzeren zieht, in ein Dilemma. Denn da der Bäcker auf Grund seiner beruflichen Stellung nicht satisfaktionsfähig ist, bliebe Gustl, um seine Ehre wieder herzustellen, nur der Tod. Ein tolles Beispiel von Doppelmoral durch äußere Zurschaustellung gelebter Werte, welche dann aber doch schnell überbord geworfen werden...

Wird nie langweilig
von Io am 11.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist ein durchgehender Monolog. Man bekommt unterhaltsamen Einblick in die Gedankenwelt dieses Leutnants, welche sehr konfus ist. Schnitzler bringt sehr gut den Charakter eines nicht sehr klugen Menschen rüber.

Herrliche Wiener Suderei
von Daniela Ammann aus Wien am 06.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lieutnant Gustl besucht ein Oratorium im Musikverein. Die Karten hat er von einem Kollegen geschenkt bekommen, jedoch gefällt es ihm nicht wirklich. Er findet es langweilig und schweift immer wieder mit den Gedanken ab. Er will so schnell wie möglich raus und gerät dadurch in eine Konfrontation mit dem Bäckermeister bei der Gard... Lieutnant Gustl besucht ein Oratorium im Musikverein. Die Karten hat er von einem Kollegen geschenkt bekommen, jedoch gefällt es ihm nicht wirklich. Er findet es langweilig und schweift immer wieder mit den Gedanken ab. Er will so schnell wie möglich raus und gerät dadurch in eine Konfrontation mit dem Bäckermeister bei der Garderobe. Gustl ist dem sehr großen Bäckermeister ausgeliefert und kann nichts machen als dieser seinen Säbel packt und ihn in seine Schranken weist. Daraufhin beginnt Gustls Wanderung durch Wien. Allein mit seinen Gedanken. Er spielt das Szenario im Kopf immer wieder durch und versucht eine Lösung zu finden. Doch er landet immer beim selben Schluss: er muss sich selbst töten und alle anderen sind Schuld. Während er letzte Verfügungen durchgeht und doch noch einen Ausweg zu finden, schläft er auf einer Parkbank im Prater ein. Als er erwacht ist es Früh und er führt seinen Monolog fort. Schließlich geht er ins Kaffeehaus um zu frühstücken bevor er sich erschießt. Dort erfährt er, dass der Bäckermeister vom Schlag getroffen wurde und gestorben ist. Gustl ist glücklich, dass er sich nun doch nicht umbringen muss. Ein wahrlich großartiges Werk der österreichischen Literatur von Schnitzler zudem ausgezeichnet editiert von der Schnitzler-Expertin Konstanze Fliedl.


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