Hannah und ihre Brüder

Roman

Liam Taggart und Catherine Lockhart Band 1

Ronald H. Balson

(56)
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Beschreibung

Einst liebten sie einander wie Geschwister.
Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber.

Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?

Ein hochspannender Roman über eine Familie, die in Zeiten des Krieges zerstört zu werden droht, und zwei Liebende, die um ihr Glück ringen.

Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago.

Im Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Karolinas Töchter" und "Hannah und ihre Brüder" vor.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841217080
Verlag Aufbau
Originaltitel Once We Were Brothers
Dateigröße 2287 KB
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric, Gabriele Weber-Jarić
Verkaufsrang 6311

Weitere Bände von Liam Taggart und Catherine Lockhart

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
36
16
3
1
0

Fesselnd und sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 22.06.2020

Auch wenn die Rahmenhandlung m.E. nicht sehr glücklich gewählt ist - die eignetliche Geschichte ist fesselnd, spannend und in ihrer Unmenschlichkeit abstoßend zugleich. Menschliche Abgründe, wie man sie sich nur schwer vorstellen kann und die man niemals selbst erleben möchte. Ebenso wie die anderen Bücher von Ronald H. Balson... Auch wenn die Rahmenhandlung m.E. nicht sehr glücklich gewählt ist - die eignetliche Geschichte ist fesselnd, spannend und in ihrer Unmenschlichkeit abstoßend zugleich. Menschliche Abgründe, wie man sie sich nur schwer vorstellen kann und die man niemals selbst erleben möchte. Ebenso wie die anderen Bücher von Ronald H. Balson unbedingt empfehlenswert

Hannah und die Brüder
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 27.02.2020

Sehr spannendes und mitreißendes Buch. Ich werde die folgenden Bücher des Autors auch lesen. Leider habe ich keine Zeit für mehr Bewertung

Ben Solomons Geschichte - Freunde, Feine und die Wirren eines furchtbaren Kriegs
von smartie11 am 31.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„sie konnten mich nicht brechen, ich hatte nichts mehr zu verlieren. Kein Schmerz, keine Drohung konnte mich dazu bringen, Namen zu nennen, denn der Tod war mir willkommen.“ (ebook, S. 259) Meine Meinung: Ben und Otto sind als beste Freunde aufgewachsen, waren fast wie Brüder füreinander. Doch dann fiel der Schatten der Nazi... „sie konnten mich nicht brechen, ich hatte nichts mehr zu verlieren. Kein Schmerz, keine Drohung konnte mich dazu bringen, Namen zu nennen, denn der Tod war mir willkommen.“ (ebook, S. 259) Meine Meinung: Ben und Otto sind als beste Freunde aufgewachsen, waren fast wie Brüder füreinander. Doch dann fiel der Schatten der Nazis über ihre Heimat und Ben wurde zum Opfer, während Otto zum Täter wurde… Ronald H. Balson hat sich für seinen Roman ein Thema ausgesucht, das trotz der vielen Jahrzehnte, die seitdem vergangen sind, noch immer absolut aktuell ist. Ausgehend von der Rahmenhandlung in der heutigen Zeit zeichnet er ein einfühlsames Bild der schrecklichen Ereignisse der Judenverfolgung im Polen der 1930er Jahre. Es ist immer wieder schockierend, beschämend und bestürzend zu lesen, welche Verbrechen damals unter den Nazis dort begangen worden sind. Geschickt erzählt Balson seine Geschichte auf zwei Zeitachsen, was sich durch die gewählten Erzählperspektiven immer gut auseinanderhalten lässt, sodass es für die Leser*innen immer wieder Pausen zum Durchatmen und reflektieren der Ereignisse gibt. Es ist spannend zu lesen, wie sich Ben mit Hilfe von Privatdetektiv Liam Taggart und der Anwältin Catherine auf Spurensuche begibt, um seine schreckliche Vermutung bezüglich der wahren Identität Elliot Rosenzweigs zu belegen. Am Ende ergibt sich eine Auflösung, die passend, aber etwas vorhersehbar war und für meinen Geschmack zu schnell präsentiert wurde. Während mir die beiden Protagonisten Ben und Chatherine sehr sympathisch waren, muss ich gestehen, dass mit Liam irgendwie zu stereotyp gewesen ist. Diesen Charakter hätte der Autor irgendwie besser „ausformen“ können. Sein Schreibstil lässt sich dafür sehr flüssig und leicht lesen. Vor dem Hintergrund des schweren Themas hätte dem Buch an der ein oder anderen Stelle ein bisschen mehr erzählerische Tiefe allerdings sicher gutgetan. FAZIT: Eine bewegende Geschichte über eine dunkle Zeit und die Art, wie diese Menschen verändert hat.


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