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Stadtnomaden

Wie wir in New York eine Wohnung suchten und ein neues Leben fanden

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New York-Odyssee - Wohnungssuche als Entdeckungsreise

Zuerst müssen sie ihr Appartement in Manhattan verlassen, dann stellt sich heraus, dass sie betrogen wurden und die neu angemietete Wohnung in Brooklyn gar nicht existiert. Was tun?

Christina und Felix treffen eine Entscheidung: Ein Jahr lang werden sie mit ihrer klei-nen Tochter Emma immer wieder umziehen. 12 Monate, 12 Wohnungen, 12 Stadtvier-tel. Es wird ein Achterbahnjahr, in dem die beiden New York, das Leben in der Groß-stadt und ihre eignen Bedürfnisse neu kennenlernen.

- ein Wohnexperiment - aus der Not geboren und mit Begeisterung durchgeführt
- vom Glück eines minimalistischen Lebensstils: wenn der ganze Hausrat in ein Auto passen muss - was brauchen wir wirklich im Leben?
- eine Geschichte vom Auswandern und Leben in den USA - voller Mut, Auf-bruchsstimmung und Entdeckergeist
- Arbeiten und Leben mit Kind in New York - ein Reisebericht der anderen Art

Brooklyn, Bronx, Chinatown - Flat-Surfing durch 12 Stadtteile

Wie Stadtnomaden lebt die kleine Familie ein Jahr lang zwischen Koffern, Woh-nungsanzeigen und fremden Nachbarn in New York. Immer wieder ziehen Felix, Christina und Emma um: von Long Island City, dem "Dorf" in der Stadt, nach China-town; sie wohnen in der Bronx, in den Vierteln der Armen und der Hipster und sogar im vergessenen fünften Stadtteil, Staten Island.
In einer Zeit, in der Wohnen längst zur sozialen Frage geworden ist und die Gentrifi-zierung ganze Stadtteile umkrempelt, erprobt die kleine Familie alternative Woh-nungsmodelle. Die vielen Umzüge sorgen dafür, dass sie endgültig ihre Komfortzone verlassen, Ballast abwerfen und den eigenen Lebensmittelpunkt neu ausloten. Sie leben zwar ohne Sicherheit, dafür aber frei und voller Abenteuerlust. Vor allem lernen sie sich selbst und New York neu kennen - lassen Sie sich von ihrer Entdeckungsrei-se inspirieren!
Portrait
Christina Horsten ist New York-Korrespondentin der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sie wuchs in Bonn, Prag und in Berlin auf, wo sie an der Freien Universität promovierte. Für die dpa kehrte sie 2012 zurück in ihre Geburtsstadt New York und lebt dort heute mit Felix und ihrer kleinen Tochter Emma.
Felix Zeltner ist Journalist und Mitgründer der New Yorker Firma Work Awesome, die weltweit Konferenzen und Workshops zur Zukunft der Arbeit organisiert. Er stammt aus Nürnberg und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Für seine Arbeit (Arte, ARD, Der Spiegel) wurde er mehrfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 21.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0059-4
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 21,4/14/2,5 cm
Gewicht 442 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Illustrationen
Auflage 2
Buch (Paperback)
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16,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Reise durch New York
von annlu am 09.08.2019

New York ist wie eine Welt für sich – ein Stadtviertel unterscheidet sich vom nächsten und bringt neue Menschen, Erlebnisse und Abenteuer mit sich. Und so entscheidet sich eine junge Familie – samt kleinem Kind – das Abenteuer zu wagen und so viele Ecken wie möglich kennenzulernen. Jeden Monat ziehen sie in ein anderes Viertel, ... New York ist wie eine Welt für sich – ein Stadtviertel unterscheidet sich vom nächsten und bringt neue Menschen, Erlebnisse und Abenteuer mit sich. Und so entscheidet sich eine junge Familie – samt kleinem Kind – das Abenteuer zu wagen und so viele Ecken wie möglich kennenzulernen. Jeden Monat ziehen sie in ein anderes Viertel, versuchen so gut wie möglich darin einzutauchen und die vielen Facetten der Metropole kennenzulernen. New York, das Leben in einer so großen Stadt und viele Umzüge unterscheiden sich so sehr von meiner Lebenswelt, dass ich erst mal all denen zustimmen musste, die spontan auf die Umzugsidee mit einem „Ihr spinnt“ reagiert haben. Und wirklich bekommt die erste Euphorie auch immer wieder einen Dämpfer durch logistische Probleme und die Zweifel, die aufkommen, wenn das Monatsende naht und keine neue Wohnung in Sicht ist. Auch finanzielle Überlegungen (Gott, ist NY teuer!) und Gedanken um ihre Tochter Emma scheinen immer mal wieder die neuen Erfahrungen zu überdecken. Dennoch hat das Projekt was an sich, das bald auch andere Menschen überzeugt. So kommt es dazu, dass Probleme überwunden werden können und unerwartete Unterstützer auftauchen. Überhaupt nimmt die Familie durch ihre Umzüge die Menschen in ihrer Umgebung viel mehr wahr. Sie lassen sich auf Gespräche und neue Freundschaften ein und gewinnen damit nicht nur einen Einblick in die vielen baulichen und infrastrukturellen Aspekte der unterschiedlichen Wohngegenden, sondern viel mehr noch in die Welt ihrer Bewohner. So waren auch für mich die Highlights jeden Monats die Gespräche mit den neuen Nachbarn und auch das eingeführte Neighborhoods-Essen. Gerade hier kamen auch die Veränderungen zu Tage, der Wandel, der die einzelnen Gegenden erfasst hat. Immer wieder wird angesprochen wie aus ehemals gefährlichen – da in der Hand von Kriminellen – Straßenzügen eine vollkommen neue, sichere Gegend wurde. Aber auch negativer Wandel wird beobachtet. Die Gentrifizierung ist ein Thema, das besonders Felix (er und Christina wechseln sich dabei ab, von ihren Erlebnissen zu berichten) am Herzen liegt und das immer wieder aufgenommen wird. Da das Umzugsjahr die Zeit umspannt, in der Trump die Wahlen gewonnen hat, ist Politik ein weiteres Thema, das in die Geschichte einfließt. Dabei beziehen die Beiden deutlich Stellung und setzen sich mit ihrer Enttäuschung auseinander. Bei der Lektüre des Buches stellt sich unwillkürlich die Frage, wie gut man seine (Wahl-)Heimat eigentlich kennt. Als abenteuerliches Projekt erst als Spaß und dann als Möglichkeit in Betracht gezogen, nimmt es eine Familie hier mit den Herausforderungen vieler Wohnungssuchen und Umzüge auf sich – um mit neuen, besonderen Eindrücken und Seiten ihrer Stadt belohnt zu werden, samt zahlreicher menschlicher Begegnungen, die in Erinnerung bleiben werden. Fazit: Wer New York hautnah erleben will, dabei die besten Anekdoten der Lokals serviert bekommen will und so viel wie möglich sehen will, der muss ein Jahr in immer neuen Stadtvierteln verbringen – oder dieses Buch lesen.

ein sehr gelungener Einblick in ein völlig unvorhersehbares Jahr
von siraelia am 11.07.2019

„Stadtnomaden – wie wir in New York eine Wohnung suchten und ein neues Leben fanden“ von Christina Horsten und Felix Zeltner, erschienen im Benevento Verlag ist ein wundervolles Buch, welches uns mit ins Abenteuer dieser Familie nimmt, die aus der Not eine Tugend machte und ein Jahr lang jeden Monat eine neue Wohnung bezog. ... „Stadtnomaden – wie wir in New York eine Wohnung suchten und ein neues Leben fanden“ von Christina Horsten und Felix Zeltner, erschienen im Benevento Verlag ist ein wundervolles Buch, welches uns mit ins Abenteuer dieser Familie nimmt, die aus der Not eine Tugend machte und ein Jahr lang jeden Monat eine neue Wohnung bezog. Für jeden Aufenthalt in einem der vielen Gegenden New Yorks gibt es ein eigenes Kapitel und gerade der Anfang hat mich in den Bann gezogen und dazu gebracht, unbedingt dieses Buch lesen zu wollen. So konnte ich die Gefühle der jungen Familie gut nachvollziehen, als sie aus ihrer ursprünglichen Wohnung rausgeschmissen wurden und dann als Konsequenz des Wohnungsmarktes dieses Experiment starteten. Ein Thema begleitete die Familie und uns als Leser immer mehr bei diesem Projekt und das ist die Gentrifizierung. Die vielen Aspekte und die Entwicklungen in der Stadt machten es zum immerwährenden Gegenstand, welcher das Leben jedes Einzelnen beeinflusst(e). So hätte ich mir im Laufe der Zeit gewünscht, dass die Autoren auch weiterhin andere Aspekte ihres Alltags mit uns geteilt hätten, kann aber verstehen, dass diese Problematik daily business war/ist. Insgesamt finde ich diesen besonderen Erfahrungsbericht gelungen und kann mich vor der Offenheit der beiden Autoren in Bezug auf neue Stadtteile, Menschen und Situationen nur verneigen. So einige Aspekte – wie das Reduzieren von Dingen oder diese Offenheit bei dem Kennenlernen von Mitmenschen – werde ich mir gerne zu Herzen nehmen. Für diesen einmaligen Versuch vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Schnapsidee? Nein, neues Hause!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2019

Christina und Felix sehen es nicht ein, die happige Mieterhöhung, die ihnen ihr Vermieter ungerührt präsentiert, zu zahlen und so haben sie ein Problem: sie brauchen ganz schnell eine Wohnung in New York. Nachdem sich die Suche als sehr schwierig gestaltet, wird die vermeintliche Schnapsidee geboren: man könnte doch innerhalb ei... Christina und Felix sehen es nicht ein, die happige Mieterhöhung, die ihnen ihr Vermieter ungerührt präsentiert, zu zahlen und so haben sie ein Problem: sie brauchen ganz schnell eine Wohnung in New York. Nachdem sich die Suche als sehr schwierig gestaltet, wird die vermeintliche Schnapsidee geboren: man könnte doch innerhalb eines Jahres jeden Monat eine neue Wohnung in einem anderen Viertel ausprobieren. Zusammen mit der kleinen Emma, ihrer Tochter, setzten sie die Idee tatsächlich in die Tat um. Und während Emma immer nur völlig ungerührt "Neues Hause?" in der neuen Unterkunft fragt und sich ihre mitreisende Spielzeugkiste schnappt, müssen Christina und Felix schon sehr viel mehr Aufwand in die ständigen Umzüge stecken. Die Einblicke in das andere New York - fernab der üblichen Touristenrouten - waren spannend und informativ. Man kann ganz viele Viertel und ihre Bewohner kennenlernen, denn die beiden veranstalten fast immer auch Nachbarschafts-Dinner, um die Bewohner trotz der kurzen Zeit kennenlernen zu können. Dabei erfährt man auch von den Problemen mit der zunehmenden Gentrifizierung und den Veränderungen in den jeweiligen Vierteln. Auch der Einblick in das Leben als junge Familie in New York war interessant, beispielsweise das KiTa-Leben (horrende Preise, für uns krasse Eingewöhnungs- und Betreuungszeiten) oder Mahlzeiten (Küchen sind völlig überbewertet). Das war wirklich spannend, hier hätte ich mir noch tiefere Einblicke in das Alltagsleben gewünscht, das kam mir etwas zu kurz. Insgesamt mal eine ganz andere Sicht auf die Stadt, die niemals schläft. Übrigens auch optisch wunderschön gestaltet mit kleinen Skizzen, Farbfotos und liebevollen Details. Ein Buch, das dazu anregt, die eigene Komfortzone mal zu verlassen.


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