Bekenntnisse eines englischen Opiumessers

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 210

Thomas De Quincey

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Beschreibung

Ein junger Mann entflieht den engen bürgerlichen Verhältnissen, verfällt einer harten Droge und berichtet – vor zweihundert Jahren – ganz ohne die 'Schranken feiner Zurückhaltung' von den Freuden und Leiden seiner Sucht. Schon Baudelaire und Edgar Allan Poe waren fasziniert.

Thomas deQuincey wurde 1785 in eine reiche Handelsfamilie geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wird er einem Vormund unterstellt. Seine Kindheit und Jugend ist geprägt von Ortswechseln und Orientierungslosigkeit. Schließlich studiert er in Oxford, macht jedoch keinen Abschluss. Sein ganzes Leben litt er an seiner schlechten körperlichen Verfassung, u.a. an chronischen Zahnschmerzen und Magenproblemen. Mit seiner Frau und seinen Kindern lebte er bis zu seinem Tod im Alter von 75 Jahren zurückgezogen und war als Publizist und Essayist tätig.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0727-5
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,8/1,5 cm
Gewicht 169 g
Übersetzer Leopold Heinemann

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Kundenbewertungen

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Interessante Lektüre mit Abstrichen
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 15.04.2019

Zunächst einmal ist sehr positiv der Verlag hervorzuheben. Wie immer bekommt man ein qualitativ gutes Buch im festen Einband zu einem äußerst fairen Preis. Nun zum Buch. Der Autor schildert seine vergangenen Lebensumstände und Erfahrungen mit Opium. Seine Schilderungen sind zum Teil interessant, hin und wieder zieht sich das ... Zunächst einmal ist sehr positiv der Verlag hervorzuheben. Wie immer bekommt man ein qualitativ gutes Buch im festen Einband zu einem äußerst fairen Preis. Nun zum Buch. Der Autor schildert seine vergangenen Lebensumstände und Erfahrungen mit Opium. Seine Schilderungen sind zum Teil interessant, hin und wieder zieht sich das Buch jedoch etwas und ich finde man hätte mehr aus so einem Thema rausholen können. Während er potenziell spannende Sachverhalte schnell abhandelt, widmet er sich belanglosen bis ins Detail. Welche Probleme seine Sucht nach sich zog lässt er, bis auf den psychischen Aspekt, beinahe vollkommen aus und sein Lebensweg bleibt z.T. wenig nachvollziehbar. Ich bleibe ein wenig enttäuscht zurück, da ich tatsächlich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Schilderungen von Besuchen von Opiumhöhlen, Schilderungen der physischen Folgen des Konsums uvm. sucht man vergebens, da der Autor stets zu Hause konsumiert und bis auf wilde Träume kaum negatives zu berichten hat.

exzessiver opiumverzehr
von Sophie Bergmann aus St.Johann am 02.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der britische Autor Thomas de Quincey schildert in seinem wohl bekanntesten Werk die Freuden und Leiden des Opiumrausches. Als Autobiographie ausgedrückt, appelliert er auch immer wieder an den Leser, ihn nicht als Verbrecher zu betiteln, sprich das Buch ist keinesfalls eine Verherrlichung dieses auch heute unumgänglichen Themas... Der britische Autor Thomas de Quincey schildert in seinem wohl bekanntesten Werk die Freuden und Leiden des Opiumrausches. Als Autobiographie ausgedrückt, appelliert er auch immer wieder an den Leser, ihn nicht als Verbrecher zu betiteln, sprich das Buch ist keinesfalls eine Verherrlichung dieses auch heute unumgänglichen Themas. Das este Mal kommt er aufgrund eines körperlichen Leidens mit Opium in Berührung, gekauft von einem Apotheker. Anfangs bleibt der Verzehr ein sporadischer Genuss, doch nach Jahren des Gebrauchs nimmt ihn die Droge in vollem Maße ein, übermannt von der Herrlichkeit des Zustandes. De Qunicey versteht es fabelhaft den Rezipienten zu beeindrucken. Mit einer unglaublichen Sprachgewalt und poetischer Feinfühligkeit untermalt er den Text immer weider mit Zitaten. Ein Lesegenuss der besonderen Art.

Sympathischer Junkie
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 26.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Thomas De Quinceys autobiographische Betrachtung ist im London der 20er Jahre des 19Jh. ein Riesenskandal! Beschreibt der Autor doch detailreich seinen Opiumkonsum mit allen Folgen! Zuvor schildert er sehr lebhaft sein Vagabundenleben als junger Mann in London, wo er lange mittellos auf der Straße lebt. In Gesellschaft der londo... Thomas De Quinceys autobiographische Betrachtung ist im London der 20er Jahre des 19Jh. ein Riesenskandal! Beschreibt der Autor doch detailreich seinen Opiumkonsum mit allen Folgen! Zuvor schildert er sehr lebhaft sein Vagabundenleben als junger Mann in London, wo er lange mittellos auf der Straße lebt. In Gesellschaft der londoner Underdogs bleibt er immer der sensible Beobachter und Gentleman. - Als Medizin gegen eine Neuralgie beginnt er dann, regelmäßig Opium einzunehmen, beschreibt uns nicht nur einen Zustand der Glückseligkeit, sondern auch seine Ängste, Depressionen und fürchterlichen Albträume. Als er den Kampf gegen die Sucht aufnimmt erkennt er, welch riesige Aufgabe der Entzug bedeutet! Die kleine autobiographische Schrift fasziniert durch Offenheit und intensive Schilderung der Ereignisse. De Quincey schreibt so authentisch, wie ich es zB aus Knut Hamsuns Roman "Hunger" kenne!


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