Leere Herzen

Roman

Juli Zeh

(128)
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Beschreibung

Britta Söldner ist desillusioniert und pragmatisch. Sie sieht die Dinge glasklar und hat den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie das kleinbürgerliche Gutmenschentum, das die Welt keinen Deut besser macht. Wie ihr Geschäftspartner Babak hat sie den Glauben an eine bessere Zukunft verloren - und sie hat nicht die geringste Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Bis Brittas ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttert wird. Und sie gezwungen ist, ihr Leben, ihre Beziehungen, ihre Überzeugungen und Werte noch einmal ganz neu zu überdenken.

"Ein Thriller am Puls der Zeit, der die richtigen Fragen stellt." Nadine Kreuzahler / rbb Inforadio

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts, Promotion. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015), und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (2019). 2018 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde sie zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 08.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71838-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,6/12,8/3 cm
Gewicht 350 g
Abbildungen 1 schwarz-weiße Abbildungen
Verkaufsrang 15316

Kundenbewertungen

Durchschnitt
128 Bewertungen
Übersicht
54
52
16
5
1

Juli Zeh
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 10.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ansich ein spannendes Thema. Aber in meinen Augen leider sehr langatmig. Ich wurde von der Geschicht nicht wirklich gefesselt und bin der Meinung, dass es sehr oberflächlich gehalten wurde.. Schade, der Titel versprach mehr..

Nichts für allzu zart Besaitete; für Andere umso empfehlenswerter
von Eberhard Landes am 24.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach den von mir ebenfalls rezensierten Büchern von Juli Zeh, dem Gesamtkunstwerk "Unterleuten" sowie "Nullzeit" und "Schilf" ist "Leere Herzen" das vierte von mir gelesene Juli-Zeh-Buch. Die Autorin lässt es entspannt, fast familiär idyllisch angehen: Da ist Britta mit ihrem Mann Richard und der 7jährigen Tochter Vera un... Nach den von mir ebenfalls rezensierten Büchern von Juli Zeh, dem Gesamtkunstwerk "Unterleuten" sowie "Nullzeit" und "Schilf" ist "Leere Herzen" das vierte von mir gelesene Juli-Zeh-Buch. Die Autorin lässt es entspannt, fast familiär idyllisch angehen: Da ist Britta mit ihrem Mann Richard und der 7jährigen Tochter Vera und da ist Janina mit ihrem Mann Knut und ihrer ebenfalls 7jährigen Tochter Cora. Die beiden Paare treffen sich zu einem gemeinsamen Abendessen und tauschen sich u.a. über ihre beruflichen Tätigkeiten und Pläne aus. Erste Zweifel an der Idylle kommen dem Leser, wenn er langsam erkennt, fast möchte man sagen "erkennen muß", worauf das Geschäftsmodell der von Britta betriebenen psychotherapeutischen Praxis mit dem Firmenname "Die Brücke" beruht. Und es wird immer klarer: Leere Herzen ist ein Psychothriller! Der 2017 entstandene Roman spielt ca. in den Jahren 2025 - 2030, wie aus einzelnen Anmerkungen ( "Merkel ist über siebzig") geschlussfolgert werden kann. Aus der heutigen AfD ist die BBB ("Besorgte Bürger Bewegeung") geworden, die die Kanzlerin stellt; eine Frau Wagenknecht (!) ist Innenministerin. Und aktuelle politische Themen sind Frexit, freeflandern und katalonienfirst. Rechtsradikale erschlagen Migranten, Nordafrikaner erschlagen priviligierte Gymnasiasten; das bedingungslose Grundeinkommen wird von jungen Männern genutzt, ihre Zeit auf den Parkbänken zu verbingen, in den Innenstädten werden gerade die letzten arabischen Lokale geschlossen und Negativzinsen sind normal. Soviel zum Umfeld. Die in der heutigen Zeit unvorstellbaren Methoden der Brücke mit Suizidgefährdeten, die von Brittas Partner Babak aus dem Darknet gefischt werden und das was Britta und Babak und ihre "Patientin" Julietta erleben und erleiden, tragen ebenfalls dazu bei, dass die Lektüre für Zartbesaitete immer weniger lesens-/ empfehlenswert wird; ganz anders für nicht so schwache Gemüter. Letzlich ein Apell von Frau Zeh an politikverdrossene NIchtwähler sich für die Grundlagen und gegen die Gefährdungen der Demokratie einzusetzen, wie er heftiger kaum sein könnte, was auch schon im Vorwort "Da. So seid ihr.“ zum Ausdruck kommt, aber natürlich erst nach der Lektüre verständlich wird.

Die Brücke
von einer Kundin/einem Kunden aus Brüggen am 03.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als ich das Buch "Leere Herzen" von Juli Zeh endlich in den Händen hielt, habe ich mich sehr gefreut, da ich schon einiges Positive von dieser Autorin gehört hatte. Die Sience-Fiction-Handlung ist denn auch gut durchdacht und spannend. Auch wenn es sich hierbei um ein Schreckens-Szenario handelt, so kann ich mir leider trotzde... Als ich das Buch "Leere Herzen" von Juli Zeh endlich in den Händen hielt, habe ich mich sehr gefreut, da ich schon einiges Positive von dieser Autorin gehört hatte. Die Sience-Fiction-Handlung ist denn auch gut durchdacht und spannend. Auch wenn es sich hierbei um ein Schreckens-Szenario handelt, so kann ich mir leider trotzdem vorstellen, dass die nahe Zukunft so oder so ähnlich aussehen könnte. Die Umsetzung dieser durchaus faszinierenden Idee hat für mich dennoch einige Schwächen. Der Schreibstil ist etwas holprig und die Charaktere bleiben schwammig und unnahbar. Auch wenn die Handlung spannend ist, so reißt mich die Geschichte nicht wirklich mit. Die Dialoge sind etwas hölzern, auch hier fehlt eindeutig der Pfiff! Schade um die wirklich gute Idee, aber ich hatte mir deutlich mehr davon erhofft.


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