Café Engel

Schicksalhafte Jahre. Roman

Café-Engel-Saga Band 2

Marie Lamballe

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Beschreibung

Wiesbaden, 1951. Das Café Engel hat Konkurrenz bekommen. Neben dem Traditionscafé der Familie Koch hat sich das modernere Café König niedergelassen. Während Hilde Koch vergeblich versucht, ihre Eltern von einer Modernisierung des Cafés zu überzeugen, droht auch ihre hart erkämpfte große Liebe zu scheitern. Um das Glück ihres Bruders August steht es nicht besser. Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft fällt seine Wahl ausgerechnet auf eine junge Russin, deren Ankunft die Familie zu spalten droht ...


Marie Lamballe wuchs in Wiesbaden auf - beide Eltern waren dort Schauspieler am Staatstheater. Sie studierte Literatur und Sprachen und begann schon kurz nach dem Studium mit dem Schreiben von zunächst Kurzgeschichten, später Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Frankfurt am Main und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Romane - darunter mehrere Bestseller - veröffentlicht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17833-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/3,5 cm
Gewicht 363 g
Originaltitel Café Engel Teil 2
Auflage 7. Auflage 2019
Verkaufsrang 1817

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Cafe engel 2
von Anika F am 11.09.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Weiter geht es mit dem zweiten Teil aus der Buchreihe rund um das Café Engel. Ich liebe das Cover Design und war schon ganz neugierig, wie es um die Familie Koch weiter geht. Ich liebe den Schreibstil der Autorin sehr. Die Seiten sind gefühlt nur so  dahin geflogen und zack war ich durch die um und bei 560 Seiten durch. Manc... Weiter geht es mit dem zweiten Teil aus der Buchreihe rund um das Café Engel. Ich liebe das Cover Design und war schon ganz neugierig, wie es um die Familie Koch weiter geht. Ich liebe den Schreibstil der Autorin sehr. Die Seiten sind gefühlt nur so  dahin geflogen und zack war ich durch die um und bei 560 Seiten durch. Manchmal inhaliert man Bücher einfach weil sie so gut sind. Genauso ging es mir hier. Aufgeschlagen und abgetaucht. Hilde hat es in diesem Buch absolut nicht einfach. Sie würde gern mit der Zeit gehen und somit auch das Café Engel auf den Zahn der Zeit fühlen. Aber wie ist es, wenn die Eltern zu verbohrt sind und an ihren alten Traditionen festhalten?  Hilde tat mir oft sehr leid. Sie erkennt die Situation absolut richtig und möchte mit der sehr nahen Konkurrenz mithalten oder gar besser sein. Schlicht und ergreifend um zu überleben und nicht unter zugehen. Ob sie mit ihren Gedanken große Unterstützung erhält? Die Autorin besitzt das Talent ihre Leser gefühlt in die Hand zu nehmen und in das Jahr  1951 zu entführen. Um diesen zweiten Teil schlüssig zu verstehen, muss man definitiv den ersten Teil gelesen haben. Ich würde beide nicht unabhängig lesen oder gar den zweiten ohne Vorkenntnisse. Dann könnten Schwierigkeiten beim Verständnis aufkommen. Ich liebe es, dass die Autorin auch hier wieder jedem Familienmitglied eine Bühne gibt und so gut beschreibt, dass man ein Bild vor Augen hat. Meine Freude auf den dritten Teil der Buchreihe ist groß und ich kann es kaum noch erwarten mit dem Lesen zu starten. Für mich verdiente 5 von 5 Sterne

Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 05.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Unterhsltsame Familiengeschichte aus den 50er Jahren, die in Deutschland spielt. Gute Ferienlektüre!

Ein Café in den 50ern
von Eliza am 25.03.2020

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt welche Entwicklung die Geschichte um Hilde und ihre Familie einige Jahre später nehmen würde. Trotz einer kleinen Einschränkung kann ich sagen, dass mich die Geschichte erneut in ihren Bann gezogen hat und sie es mir sehr leicht gemacht hat, dieser mit Erwartung un... Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt welche Entwicklung die Geschichte um Hilde und ihre Familie einige Jahre später nehmen würde. Trotz einer kleinen Einschränkung kann ich sagen, dass mich die Geschichte erneut in ihren Bann gezogen hat und sie es mir sehr leicht gemacht hat, dieser mit Erwartung und Lesevergnügen zu folgen. Auf dem Cover zeigt sich im Vordergrund in bunter Farbe eine Frau, welche festlich gekleidet auf einer Straße entlangflaniert. Ihr gegenüber ist ein Kirchturm im Hintergrund, sowie eine bebaute Geschäftsstraße abgebildet. Der Klappentext umreißt grob wesentliche Handlungsthemen, ohne näher den Inhalt und die Spannung vorwegzunehmen. Die wesentlichen Inhalte des Romans handeln von konkurrierendem Geschäftsleben, Liebe, Kaffeehauskultur, Theater- und Familienleben. Der Roman spielt in Deutschland, Anfang der fünfziger Jahre, womit die historische Einordnung für die Leser greifbar ist. Der Kern der Geschichte handelt wie in dem ersten Band von dem Café Engel der Familie Koch. Im Vordergrund des Geschehens steht die Weiterentwicklung des Cafés durch die Konkurrenzsituation zum neugegründeten Café König. Vor allem der Generationenkonflikt um die Neuausrichtung des Cafés zwischen Hilde und ihren Eltern ist dabei ein prägender Handlungsstrang der Geschichte. Positiv herauszustellen ist, dass in den Neben-geschichten das Brüderpaar von Hilde, August und Wilhelm, in einem größeren Umfang in das Handlungsgeschehen mit eingebunden wird. Nachdem im ersten Band neben Gisela, Theaterschneiderin Julia sowie der Theatersänger Adi Dobscher als Nebenfiguren mir sehr imponiert haben, ist im zweiten Band das Brüderpaar klar hervorzuheben. Sowohl August, als auch Wilhelm, bestechen mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften und geben der Geschichte somit ein sehr gutes abwechslungsreiches Handlungsspielfeld. Trotz der sehr interessanten Figur Wilhelms hat sich sein Bruder August als meine Lieblingsperson herauskristallisiert. August überzeugt mich als Mann, welcher trotz seiner durch den Krieg hervorgerufenen Traumata im Laufe der Geschichte immer mehr Verantwortung für das Handeln von anderen Personen einnimmt. Seine Entwicklung innerhalb des Romans ist symbolhalft für ein Deutschland, welches physisch und psychich am Boden liegt und sich im Laufe der Zeit am eigenen Schopf aus dem „Unheil“ herauszieht. Die Story ist chronologisch aufgebaut und es sind nur in wenigen Nebengeschichten relativ kleine Zeitsprünge erkennbar, welche den Lesefluss nicht wesentlich beeinträchtigen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr lebendig. Die Figuren sind dabei nicht starr beschrieben, sondern agieren emotional und wirken somit dem Leser vertraut und realitätsnah. Es ist dabei aber auch eine sehr gute Entwicklung erkennbar. Wesentliche Charaktereigenschaften der Personen bleiben erhalten, trotzdem sind vereinzelt persönliche Veränderungen zu sehen. Die Besonderheit des Romans liegt nach wie vor in seiner kulturellen Verzweigung. Nicht so stark wie im ersten Band, aber immer noch sehr gut, wird der Theateralltag und das Künstlerleben beschrieben. Durch die Figur des Wilhelm bekommt sie einen sehr guten zusätzlichen Handlungsstrang. Der Roman richtet sich an Lese-Fans der 50iger Jahre in Deutschland, Kaffeehausliebhaber, Fans von Familiendynastien und Freunde einer facettenreichen Geschichte über Kultur und Gesellschaft in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Er ist sowohl für Frauen als auch für Männer meiner Meinung nach geeignet. Im Allgemeinen kann ich ein sehr positives Fazit über die Geschichte ziehen. Das Buch überzeugt, wie im ersten Band durch seine sehr starken Persönlichkeiten, welche durch ihr Handeln und Wirken zu einer sympathischen und heimeligen Leseatmosphäre beitragen. Als kleiner Kritikpunkt bleibt nur anzumerken, dass mir persönlich der „Wohlstandsprung“ der Menschen für 6 Jahre nach dem Krieg etwas zu groß erscheint. Mir hat es aber insgesamt erneut große Freude bereitet den Nachfolgeband zu lesen und ich bin gespannt, welche besonderen Ereignisse und Schicksale im nächsten Band auf mich warten.


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