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Rheinblick

Roman

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gebundene Ausgabe

Von der Autorin des Spiegel-Bestsellererfolgs Bühlerhöhe


Deutschland, im November 1972: Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als der Koalitionspoker nach der Bundestagswahl härter wird, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung.

Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit einer Klinik auf dem Venusberg die junge Logopädin Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Doch auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden?

Die Presse zu Bühlerhöhe:

»Das Buch lässt Raum zum Denken. Es ist eine Symbiose aus vielen Genres: Heimat- und Kriminalroman, Geschichtsbuch, aber auch die Darstellung von menschlichen Beziehungen, Sehnsüchten und Ängsten.« Brigitte WIR, Hannah Krekeler

"Selten wurde so spannend und sprachlich präzise über die Gründungszeit der Bundesrepublik geschrieben." Verena Hagedorn, Barbara
Portrait
Glaser,
Brigitte Glaser lebt seit über 30 Jahren in Köln. Bevor sie zum Schreiben kam, hat die studierte Sozialpädagogin in der Jugendarbeit und im Medienbereich gearbeitet. Heute schreibt sie Bücher für Jugendliche und Krimis für Erwachsene, u. a. ihre erfolgreiche Krimiserie um die Köchin Katharina Schweitzer. Mit Bühlerhöhe gelang ihr der Durchbruch.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 22.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35180-2
Verlag List Paul Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,8 cm
Gewicht 485 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 5871
Buch (gebundene Ausgabe)
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Interessantes Porträt der damaligen Zeit
von Elchi130 am 21.05.2019

Wir schreiben das Jahr 1972 in Bonn: Die Bundestagswahl ist gerade gelaufen. Im Mittelpunkt des Romans stehen zwei Frauen. Zum einen Sonja Engel, eine Krankenschwester mit Zusatzausbildung zur Logopädin. Sie soll sich um Willy Brandt kümmern. Er liegt nach seiner Kehlkopfoperation im Krankenhaus und darf nicht sprechen. Zum ande... Wir schreiben das Jahr 1972 in Bonn: Die Bundestagswahl ist gerade gelaufen. Im Mittelpunkt des Romans stehen zwei Frauen. Zum einen Sonja Engel, eine Krankenschwester mit Zusatzausbildung zur Logopädin. Sie soll sich um Willy Brandt kümmern. Er liegt nach seiner Kehlkopfoperation im Krankenhaus und darf nicht sprechen. Zum anderen die Wirtin des Rheinblick, Hilde Kessel. In ihrem Lokal trifft sich die Bonner Politik von den Vorzimmerdamen bis zu den Politikern. Sie sieht alles, sie hört alles, sie weiß alles… Das Buch ist, was das Zeitgeschehen angeht, sehr spannend. Es erzählt vom Misstrauensvotum im Frühjahr 1972, von der Wahl, von den vielen Erstwählern, da das Wahlalter gesenkt wurde und vielem mehr. Sehr interessant auch, wie hier Wahrheit mit Dichtung verwoben wurde. Gefallen hat mir zudem, wie das Flair der damaligen Zeit eingefangen worden ist. Die jungen Leute wenden sich von der Vorstellung der Kernfamilie als Lebensmodell ab und leben als Kommune oder WG zusammen. Die Frauenemanzipation wird groß geschrieben. Mancher richtet sein ganzes Leben am Kommunistischen Manifest als Ratgeber in allen Lebenslagen aus. Eine ganze Generation befindet sich im Aufbruch und Wandel. Und auf der anderen Seite gibt es die alten Werte und konservativen Vorstellungen, die dem gegenüberstehen. Das hat Brigitte Glaser sehr gut rausgearbeitet und in dem Buch eingefangen. Doch leider konnte mich der Erzählstil der Autorin überhaupt nicht einfangen. Ich habe ihn als sehr kühl und distanziert empfunden. Es machte mir zum Teil keinen Spaß dieses Buch zu lesen und dementsprechend langsam bin ich vorangekommen, und dass, obwohl mich das Thema brennend interessiert hat. Im Laufe des Buches kam dann noch dazu, dass ich den Handlungsstrang um Willy Brandt anstrengend zu lesen fand. Er wurde als sehr unsympathisch dargestellt. Ich habe mich wiederholt gefragt, warum der Arzt ihm nicht einfach die logopädischen Übungen verordnet. Offensichtlich musste man ihn in dem Buch ja zu seinem Glück zwingen. Da es sich dabei um reine Fiktion gehandelt hat, ist es mir unverständlich, was so ein herumgeeiere soll. Ein Buch mit hohem Informationswert, das mir vom Erzählstil her nicht sonderlich zusagt.

Einblick in die jüngste deutsche Geschichte
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 13.05.2019

Der historische Roman "Rheinblick" der Autorin Brigitte Glaser spielt im Jahr 1972. Als Wirtin des Lokals Rheinblick versucht Hilde Kassel mehr schlecht als recht über die Runden zu kommen obwohl viele Politiker bei ihr aus und ein gehen und sie das Politgeschehen aus nächster Nähe kennt. Hier diskutieren die Politiker zwischen ... Der historische Roman "Rheinblick" der Autorin Brigitte Glaser spielt im Jahr 1972. Als Wirtin des Lokals Rheinblick versucht Hilde Kassel mehr schlecht als recht über die Runden zu kommen obwohl viele Politiker bei ihr aus und ein gehen und sie das Politgeschehen aus nächster Nähe kennt. Hier diskutieren die Politiker zwischen Wein und Bier über allerlei, was nicht unbedingt für die Ohren der Öffentlichkeit gedacht ist. Kanzlerkandidat Willy Brandt erzielt einen überraschenden Sieg und nun stehen in Bonn die Koalitionsverhandlungen an. Doch nachdem Willy Brandt nach seinem Stimmversagen eine Operation machen muss, soll ihm die junge Logopädin Sonja Engel helfen, und auch sie sowie Hilde geraten dadurch unvermeidlich unter dem Druck der politischen Geschehnisse. Spätestens nach einem dubiosen Mordfall finde sich die beiden Frauenfiguren zusammen mit einer Journalistin im Strudel der Ereignisse der jungen deutschen Geschichte. Sehr aufschlußreiche Lektüre wobei ziemlich oft der Kölscher und Rheinischer Dialekt eine authentisch wirkende Stimmung erzeugt. Brigitte Glaser hat für ihren Roman eine gründliche Recherche betrieben und obwohl es eine fiktive Geschichte ist, werden hier auch viele wirkliche Ereignisse miteingespielt. Flüssig erzählt bekommt der Leser einen tiefen Einblick in das Geschehen der damaligen Zeit.

Eine zahnlose politische Intrige
von anyways am 10.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das waren noch Zeiten als die SPD, allen Unkenrufe zum Trotz, mit ihrer geraden, schnörkellosen auf die arbeitende Bevölkerung ausgerichteten Politik, Wahlsiege einfahren konnte. 1972 war so ein glorreiches Jahr in dem Willy Brandt in seinem Amt bestätigt wurde. Die Autorin Brigitte Glaser nimmt eine Erkrankung Willy Brandts kur... Das waren noch Zeiten als die SPD, allen Unkenrufe zum Trotz, mit ihrer geraden, schnörkellosen auf die arbeitende Bevölkerung ausgerichteten Politik, Wahlsiege einfahren konnte. 1972 war so ein glorreiches Jahr in dem Willy Brandt in seinem Amt bestätigt wurde. Die Autorin Brigitte Glaser nimmt eine Erkrankung Willy Brandts kurz nach dessen Wahlsieg zum Anlass, in die doch als recht bieder wirkende Hauptstadt der damaligen BRD, einen Schauplatz politischer Ränkespiele zu konstruieren. Mehrere Handlungsstränge die parallel zu einander laufen und sich nur an wenigen Punkten kreuzen machen diesen Roman aus. Da agiert die junge Krankenschwester Sonja Engel als Logopädin und wird dem erkrankten Brandt zur Seite gestellt. Die Wirtin eines Lokals in unmittelbarer Nähe des Bundestages verköstigt sie alle- Rote, Schwarze und Gelbe. Und der letzte Handlungsstrang beleuchtet die politische Jugend, kurz nach den 68zigern. Eine WG aus bunt zusammengewürfelten Individuen bestehend aus einem politischen Schwafler, einem Hallodri und Herzensbrecher, einer Esoterikerin, der biederen Krankenschwester Sonja und der kurzeitig einquartierten Journalistin Lotti. Dann wäre neben angedeuteten politischen Ränkespielen, noch ein Kriminalfall und die ein oder andere Liebesgeschichte zu nennen. Verwirrt? Ja, ich auch. Hinzukommt, das die eigentliche Person um die es augenscheinlich ging, Willy Brandt, so farblos und irgendwie als Randfigur auftaucht. Seine Therapeutin ist auf eine wartende, verunsicherte Person reduziert und die Wirtin Hilde und ihr Lokal, laut Klappentext, der Dreh- und Angelpunkt, des politischen Bonn‘s , tja mit der wurde ich auch nicht so recht warm. Irritiert war ich auch von den Überschriften der einzelnen Kapitel. Die Idee den Zeitgeist über die damals eingängigen Rocksongs in die Kapitelüberschriften zu packen an sich nicht schlecht, nur hätten die Interpreten gleich klein gedruckt darunter stehen sollen. Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft, einzig die Person der Lotti ist in diesem Buch sympathisch und sehr agil. Sie ist die eigentliche Protagonistin.


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