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Ein halbes Herz

Roman

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gebundene Ausgabe
Der Nr.1-Bestseller aus Schweden: Kann man mit einem Herzen voller Geheimnisse wirklich lieben?

Die schwedische Fotografin Elin Boals führt mit ihrer Familie ein scheinbar perfektes Leben in New York. Doch die Fassade ist trügerisch, denn Elin lebt in ihrer eigenen Welt, in die sie niemanden wirklich hineinlässt. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein - obwohl sie alles dafür getan hat, ihre Vergangenheit zu vergessen. Denn Elin hat ein dunkles Geheimnis, eines, das sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Jetzt aber spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurück muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will. Und sie begibt sich auf die ungewisse Reise in ein früheres Leben ...

Portrait
Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die schwedische Literatur- und Bloggerszene im Sturm, woraufhin die Rechte in über 30 Länder verkauft wurden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31494-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22,1/15/4 cm
Gewicht 650 g
Originaltitel Ett frågetecken är ett halvt hjärta
Übersetzer Kerstin Schöps
Verkaufsrang 463
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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Eine gefühlvoll erzählte, dramatische Geschichte um Schuldgefühle
von sommerlese am 15.03.2020

Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg. Die Schwedin Elin Boals ist verheiratet, Mitte Vierzig, Mutter einer Tochter und erfolgreiche Portraitfotografin in New York. Sie lebt hinter ihrer Kamera wie in einem abgeschirmten Bereich, fernab von anderen Menschen, die sie nicht an sich heranko... Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg. Die Schwedin Elin Boals ist verheiratet, Mitte Vierzig, Mutter einer Tochter und erfolgreiche Portraitfotografin in New York. Sie lebt hinter ihrer Kamera wie in einem abgeschirmten Bereich, fernab von anderen Menschen, die sie nicht an sich herankommen lässt. In ihrer Arbeit geht sie auf, vernachlässigt sogar Ehemann Sam und ihre Tochter. Als sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen lange verborgene Erinnerungen hervor und Elin wird klar, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Auf Sofia Lundbergs neuen Roman habe ich schon hingefiebert. In diesem Buch stellt sie uns Elin Boals vor, deren Leben im ständigen Wechsel durch zwei Zeitperspektiven immer näher beleuchtet wird. Die Gegenwart im Jahr 2017 zeigt Elin als gefragte Fotografin in New York und die Vergangenheit dreht sich um Elins Kindheit in den Jahren 1979 und 1982. Sehr berührend empfand ich die Schilderung ihrer Kindheit mit der manisch depressiven Mutter und einem Vater im Gefängnis. Ständig war sie mit den beiden Brüdern den Wutausbrüchen der Mutter ausgesetzt, nie konnte sie es ihr recht machen, es gab nicht genug zu essen und im Grunde war Elin mehr um die Brüder besorgt als ihre Mutter. Elin fehlte ihr Vater, die Mutter hatte einen neuen Liebhaber und die belastenden Probleme waren für ein Kind wie Elin einfach zuviel. Diese Kindheitserfahrungen machen Elin noch als Erwachsene zu schaffen, außerdem gab es ein schreckliches Erlebnis mit dauerhaften Schuldgefühlen, die nie austherapiert wurden. Elin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Die Zeitschiene aus der Kindheit hat mich komplett mitgerissen, ich habe viele Emotionen gefühlt und war in dieser bewegenden Schilderung regelrecht gefangen. Das Schicksal der Kinder und Elins Kampfgeist hat mich ergriffen und ich freute mich über jede noch so kleine liebevolle Geste ihnen gegenüber. Dagegen war mir die erwachsene Elin regelrecht fremd, sie vergräbt sich in ihre Arbeit, übergeht ihren Mann. Merkwürdig unausgereift, leer und gefühlslos wirkte sie auf mich, von Selbstvorwürfen zerfressen, so konnte sie mich leider nicht so packen. Sicherlich sollte Elin so unnahbar wirken, für den Lesesog war aber hauptsächlich die Vergangenheit für mich relevant. Der Roman hat eine melancholische Grundstimmung, die durch die bestehenden Probleme entsteht und auch nicht durch schöne bildhaft beschriebene Landschaften und Stimmungen weichen kann. Elins Geheimnis liegt über der Geschichte wie ein dunkler Schatten, diese lange verdrängte Schuld, kann nur durch eine Reise in ihre Heimat aufgearbeitet werden. Sofia Lundberg hat mich mit ihrem wunderschönem Sprachstil und ihren besonderen Figuren erneut begeistert. Auch wenn mich manches Verhalten der Charaktere gestört hat, war es mir ein besonderes Vergnügen, die Figuren durch die Handlung zu begleiten. Das Denken und Handeln von Menschen ist nicht immer geradlinig, logisch und klar, man muss auch ihr Anderssein akzeptieren. "Ein halbes Herz" ist eine dramatische Geschichte mit einem klaren Erzählvorteil in der Vergangenheit. Es lässt schlimme Schuldgefühle ans Tageslicht kommen. Nur wenn man sich seinen Problemen stellt, kann man ein zerbrochenes, halbes Herz heilen.

5 Sterne ist eigentlich noch zu wenig. Ein grandioser Roman
von wasliestlisa am 12.03.2020

Für mich handelt das Buch davon, sich selbst wiederzufinden. Wir begleiten Elin eigentlich nicht bei einer Reise um die Welt, nicht so wie wir Leser es meisten tun in ein fremdes Land, sondern dürfen Teil haben an einer Reise in das Seelenleben Elins. Ich muss gestehen, zunächst bin ich dem Buch skeptisch gegenüber gestanden.... Für mich handelt das Buch davon, sich selbst wiederzufinden. Wir begleiten Elin eigentlich nicht bei einer Reise um die Welt, nicht so wie wir Leser es meisten tun in ein fremdes Land, sondern dürfen Teil haben an einer Reise in das Seelenleben Elins. Ich muss gestehen, zunächst bin ich dem Buch skeptisch gegenüber gestanden. Ich hab nämlich zirka 120 Seiten gelesen und dachte mir "Naja, schön aber irgendwie kann ich mich nicht anfreunden damit". Zumal ich Eilin am Anfang nicht verstand. Sie hat eine kluge Tochter und einen liebenden Ehemann und dann war sie so eiskalt. Ich hatte einfach Mitleid mit ihrem Ehemann. Aber auf der anderen Seite war meine Neugierde geweckt, weil ich wissen wollte, wie die Protagonistin so wurde. Und heute hab ich mich dazu entschlossen, weiterzulesen und dann konnte ich mich nicht mehr davon lösen. Es wurde eine verdammt schöne, bewegende und spannende Geschichte. Ich bin jetzt noch SPRACHLOS. Der Schreibstil war danach echt grandios. Positiv fand ich die 2 Perspektiven, einzeln schon angenehm zu lesen sind, aber je nach Fortschritt der Vergangenheit ergab die Gegenwart einfach mehr Sinn und ich konnte Eilin für ihr Verhalten einfach mehr verstehen. Ich für meinen Teil finde, dass die Autorin hier diese seelische Gradwanderung von einer emotional verschlossenen Frau zu einer, die ihre Vergangenheit akzeptiert und ihre Gefühle annimmt und ihre Mitmenschen daran teilhaben lässt, wirklich gut umgesetzt hat. Ein wahres Highlight, das ich zu 100% empfehlen kann.

Ich bin ein wenig enttäuscht von dieser Geschichte.
von Ritja am 11.03.2020

Ich war so gespannt auf das neue Buch von Sofia Lundberg. Nachdem mir das letzte Buch von ihr "Das rote Adressbuch" so gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen nun recht hoch. Diesmal geht es um Elin, die eine erfolgreiche und überarbeitete Fotografin in New York ist. Sie kennt keine Familie, obwohl sie sie hat. Sie kennt... Ich war so gespannt auf das neue Buch von Sofia Lundberg. Nachdem mir das letzte Buch von ihr "Das rote Adressbuch" so gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen nun recht hoch. Diesmal geht es um Elin, die eine erfolgreiche und überarbeitete Fotografin in New York ist. Sie kennt keine Familie, obwohl sie sie hat. Sie kennt keine Freizeit, keine Vergnügungen ohne Arbeitshintergrund und keine Auszeiten für sich. Sie jagt einem Termin nach dem anderen hinterher und sieht sich stets der Arbeit verpflichtet, aber nicht der Familie. Der verzweifelte Kampf der Familie, um ihre Aufmerksamkeit, um ihre Anwesenheit und ihre Liebe wird immer aussichtsloser. Doch dann bekommt Elin Post und die emotionale Mauer von Elin Boals fängt an Risse zu bekommen. Der Leser wird nun in die Vergangenheit von Elin zurückversetzt und erlebt das ganze Gegenteil von der New Yorker Starfotografin. Sie lebt in Schweden und wächst unter armen und schweren Umständen auf. Die Kontraste sind groß und man kann erahnen, warum sie so geworden ist. Die erwachsene Elin war mir zu unnahbar, zu hartherzig und egoistisch. Man wollte sie gern mal bei Seite nehmen und ihr die Augen öffnen. Die junge Elin löst eher den Beschützerinstinkt aus. Was sie erlebt hat, macht nachdenklich und traurig. Die Handlungen der erwachsenen Elin sorgten bei mir eher für Kopfschütteln. Ihre teilweise übertriebenen Reaktionen und Ansichten und der Umgang mit ihrer Tochter fand ich befremdlich. Die Vergangenheit hatte noch ein gewisses Tempo und eine Spannung, die mich etwas fesselte, die Gegenwart konnte mich leider nicht überzeugen. Zu starr, zu wenig Tempo und leider auch recht blasse Charaktere, die sich nur im Schatten von Elin aufhalten durften. Der Schreibstil der Autorin war gut, die Charaktere nur bedingt packend und nahbar. Es wirkte noch nicht so richtig ausgereift, als würde noch etwas fehlen, was die zwei Elins und ihre Geschichten miteinander verbindet. Ich bin ein wenig enttäuscht von dieser Geschichte.