Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren

Maren Urner

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Beschreibung

Jeden Tag Push-Nachrichten auf dem Smartphone, Liveticker zu Fußballspielen, Koalitionsverhandlungen und Terroranschlägen, ständig Breaking News checken – was macht diese Nachrichtenflut mit uns? Maren Urner warnt: wir setzen uns unter erheblichen Stress und können körperlich wie seelisch krank werden. Gesamtgesellschaftlich wird damit ein Gefühl der antrainierten Hilflosigkeit gefördert, das uns passiv, zynisch und politikverdrossen zurücklässt. Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise und ihrer Praxiserfahrung aus dem Konstruktiven Journalismus zeigt uns die promovierte Neurowissenschaftlerin und Chefredakteurin von Perspective Daily, wie wir mit der Nachrichtenflut souverän umgehen können.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 03.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-27776-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2,3 cm
Gewicht 250 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 2340

Kundenbewertungen

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Für Journalisten und Medienkonsumenten gleichermaßen interessant
von Christian Wolfgang Büge aus Neuenrade am 02.01.2021

Die Lektüre dieses Buches hat sich gelohnt. Es richtet sich in erster Linie an Journalisten, ist aber auch für uns Konsumenten von Medien interessant. Die Autorin zeigt anhand wissenschaftlicher Studien Fehlentwicklungen in der Berichterstattung auf und bietet Lösungsansätze an. Einziges Manko für mich ist, dass die Eigenwerbung... Die Lektüre dieses Buches hat sich gelohnt. Es richtet sich in erster Linie an Journalisten, ist aber auch für uns Konsumenten von Medien interessant. Die Autorin zeigt anhand wissenschaftlicher Studien Fehlentwicklungen in der Berichterstattung auf und bietet Lösungsansätze an. Einziges Manko für mich ist, dass die Eigenwerbung ab dem letzten Drittel des Buchs überhandnimmt.

„Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren“ (Buchuntertitel)
von kvel am 04.04.2020

Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Warum wir vor lauter News die Nachrichten übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner, warum uns die Informationsflut der modernen Medien überfordert und welche Auswege es gibt. Egal ob morgens in der Zeitung, abends im TV oder gleich den ganzen Tag im Liveticker ... Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Warum wir vor lauter News die Nachrichten übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner, warum uns die Informationsflut der modernen Medien überfordert und welche Auswege es gibt. Egal ob morgens in der Zeitung, abends im TV oder gleich den ganzen Tag im Liveticker auf dem Smartphone: Kriege, Skandale, Terroranschläge, Katastrophen. Der Welt scheint es so schlecht zu gehen wie noch nie, und in Zukunft wird alles noch schlimmer. Diese Sicht der Dinge drängt sich auf, wenn wir uns in den Medien über den Zustand der Welt informieren. Maren Urner warnt vor den fatalen Auswirkungen dieser Art von Berichterstattung: Wir sind ständig gestresst, unser Gehirn ist dauerhaft im Angstzustand, und unsere Sicht auf die Welt wird durch Schwarz-Weiß-Malerei und Panikmache verzerrt. So gewinnen wir keinen Überblick über die Geschehnisse, sondern bleiben überfordert und hilflos zurück. Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise erklärt die Autorin, was in der modernen Medienwelt schiefläuft und wie unser Steinzeithirn täglich von der digitalen Informationslandschaft überfordert wird. Als Gründerin von Perspective Daily berichtet Maren Urner aber auch von einer Alternative: von einem Online-Magazin, das lösungsorientiert berichtet. Als Neurowissenschaftlerin und Vorreiterin des Konstruktiven Journalismus in Deutschland erzählt sie von einer Berichterstattung, die uns nicht hoffnungslos zurücklässt, aber auch nichts schönreden will – inklusive interaktivem Crashkurs in kritischem Denken. Maren Urner studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada und den Niederlanden und promovierte am University College London. 2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit Oktober 2019 ist sie Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. »Sobald mich meine Berufskrankheiten Zorn, Angst oder Verzweiflung befallen, lese ich Maren Urner. Klug und mit frischer Schärfe zeigt sie, was ein verantwortungsvoller Journalismus leisten kann.« Hajo Schumacher Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: Süchtig nach dem nächsten Update: Nachrichtenkonsum im 21. Jahrhundert Eigentlich müssten wir richtig viel Zeit haben Ich wollte doch nur ein Ticket kaufen … Der Wert deiner Aufmerksamkeit Abhängigkeit mit Folgen: Das macht die Informationsflut mit Gehirn und Psyche Nachrichten sind stressiger als die Realität Wir lernen, hilflos zu sein Meine Meinung: Sehr interessant fand ich die Ausführungen zu dem Grundgedanken: „Objektiver Journalismus ist eine Fata Morgana“ (S. 60). Insgesamt bot dieses Sachbuch einiges Interessantes, einiges Altbekanntes und einiges an Eigenwerbung. Aber dennoch lesenswert.

Die tägliche kleine Katastrophe
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 28.09.2019

Maren Urner schreibt als Wissenschaftlerin UND Journalistin dagegen an, die Welt nur noch als Katastrophenzone zu sehen bzw. im Fall der Journalist/innen nur als Anhäufung schlechter Nachrichten darzustellen. Vor allem auch ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, wie sehr wir uns von "sozialen" Medien und modernen Kommuni... Maren Urner schreibt als Wissenschaftlerin UND Journalistin dagegen an, die Welt nur noch als Katastrophenzone zu sehen bzw. im Fall der Journalist/innen nur als Anhäufung schlechter Nachrichten darzustellen. Vor allem auch ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, wie sehr wir uns von "sozialen" Medien und modernen Kommunikationsmitteln terrorisieren und ablenken lassen, sind erhellend.


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