Der Wal und das Ende der Welt

Roman

John Ironmonger

(195)
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Beschreibung

Der #1 SPIEGEL-Bestseller. Das Buch der Stunde, das uns Hoffnung macht.
Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Abenteuerlich und ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur - und das Reisen auf alle Kontinente.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783104910307
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel Not Forgetting The Whale
Dateigröße 1283 KB
Übersetzer Tobias Schnettler, Maria Poets
Verkaufsrang 24

Kundenbewertungen

Durchschnitt
195 Bewertungen
Übersicht
135
50
7
3
0

Was für eine visionäre Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zweimal hatte ich das Buch im Buchladen in der Hand bevor ich es beim dritten Mal mitgenommen habe. Und das war kein Fehler! Es scheint fast visionär zu sein wie eine Grippe die Welt beeinflußen wird. In die Zukunft zu schauen ist Joes Aufgabe als Mathematiker einer Investmentfirma. Das entwickelte Programm 'Cassie' liefert ers... Zweimal hatte ich das Buch im Buchladen in der Hand bevor ich es beim dritten Mal mitgenommen habe. Und das war kein Fehler! Es scheint fast visionär zu sein wie eine Grippe die Welt beeinflußen wird. In die Zukunft zu schauen ist Joes Aufgabe als Mathematiker einer Investmentfirma. Das entwickelte Programm 'Cassie' liefert erschreckende Ergebnisse. Dann finden wir Joe gestrandet an der Küste der kleinen 300-Seelen-Gemeinde St. Piran an der Küste Cornwalls, die ihn herzlich aufnimmt. Innerhalb kurzer Zeit kennt er quasi jeden bei Namen. Und da ist ja noch der Wal und dessen Rettung durch die Gemeinde. Doch dann kommt die Grippe über England und die Welt und St. Piran, die Tausende Menschen innerhalb kürzester Zeit sterben lässt. Dann ist der Strom weg und das Wasser und der Treibstoff geht zur Neige mit allen Folgen. Stimmen die Voraussagen Cassies und wie werden die Menschen in dieser Pandemie reagieren? Die Geschichte ist wunderbar geschrieben und erzählt von Freundschaft und ein wenig von Liebe, vor allem von Zusammenhalt und ein wenig von Egoismus. Bis zum Ende fand ich, dass es einfach eine spannende, leider momentan auch ziemlich realitätsnahe, Erzählung ist und hatte das Buch nach wenigen Tagen fertig. Ein kleiner Wermutstropfen: gegen Ende bedient sich der Autor, John Ironmonger, noch eines Klischees, das er sich meiner Meinung nach hätte sparen können. Es geht um die letzten Sätze von Joes Mutter im Angesicht ihres Todes an seine Schwester und an ihn. Er befeuert das klassische Mann/Frau-Klischee, naja - wer's wissen will muss das Buch lesen. Trotzdem von mir ein: 'Daumen hoch'

Die Zusammenhänge erkennen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In "Der Wal und das Ende der Welt" geht es um Joe. Er wird eines Morgens nackt und bewusstlos an den Strand eines kleinen Dorfs in Cornwall gespült. Nachdem er von den Bewohnern gerettet wurde, findet er schnell Anschluss in der Gemeinschaft. Nach und nach wird mehr über seinen Hintergrund bekannt. Joe ist Mathematiker und arbei... In "Der Wal und das Ende der Welt" geht es um Joe. Er wird eines Morgens nackt und bewusstlos an den Strand eines kleinen Dorfs in Cornwall gespült. Nachdem er von den Bewohnern gerettet wurde, findet er schnell Anschluss in der Gemeinschaft. Nach und nach wird mehr über seinen Hintergrund bekannt. Joe ist Mathematiker und arbeitet als Analyst bei einer Bank in London. Seine Aufgabe ist es, Zusammenhänge zwischen Ereignissen und deren Einflüsse auf Aktienkurse zu entdecken. Eine Pandemie bricht aus und Joes Erkenntnisse bedrohen die Welt wie wir sie kennen. Wenn man bedenkt, dass das Buch bereits 2015 erschienen ist, ist es erschreckend wie aktuell die Handlung vor dem Hintergrund der Coronapandemie ist. So manche Parallele lässt sich hier entdecken. "Der Wal und das Ende der Welt" hat aber auch etwas märchenhaftes an sich und lässt einen an die Menschheit und das Gute im Menschen glauben. Die Hoffnung besteht, dass wir doch nicht alle von Egoismus und Eigeninteresse getrieben sind. Das hat mir gut gefallen. Das Buch hat mich in das kleine Küstendorf St. Piran hineinversetzt und ich habe mich in dessen Gemeinschaft sehr wohl gefühlt. Den Wal, der in diesem Buch eine besondere Rolle spielt, habe ich während des Lesens oft am Horizont im Meer entdecken können. Interessant fand ich aber auch die Unterhaltungen zwischen Joe und seinem Chef Lew Kaufmann über den Kollaps der Gesellschaft und mögliche Gründe dafür. Das regt definitiv zum Nachdenken an. Besonders das Zitat "Jede Gesellschaft ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt" ist auch mir im Gedächtnis geblieben. "Der Wal und das Ende der Welt" bietet eine interessante, optimistische und berührende Geschichte mit eher leisen Tönen. Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung!

Man mag kaum glauben, dass das Buch bereits 2015 erschienen ist
von wanderer.of.words am 18.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Roman über eine neuartige Grippe die nach und nach die ganze Welt betrifft... das klingt zwar stark nach Corona, der Plot stammt aber aus einem Buch das bereits 2015 erschienen ist. An manchen Stellen ist es wirklich unheimlich, wie die in »Der Wal und das Ende der Welt« beschriebenen Szenarien zu unserer aktuellen Lage pass... Ein Roman über eine neuartige Grippe die nach und nach die ganze Welt betrifft... das klingt zwar stark nach Corona, der Plot stammt aber aus einem Buch das bereits 2015 erschienen ist. An manchen Stellen ist es wirklich unheimlich, wie die in »Der Wal und das Ende der Welt« beschriebenen Szenarien zu unserer aktuellen Lage passen. Das Buch zeigt sehr faszinierend, wie alles auf der Welt miteinander in Zusammenhang steht und wie fragil das Konstrukt unserer globalen Wirtschaft doch eigentlich ist. Solange alles im Gleichgewicht ist funktioniert dieses System, doch was, wenn ein Ereignis wie eine weltweite Grippe eintritt und auch noch das Öl knapp wird? John Ironmonger führt dem Leser die Zusammenhänge der globalisierten Welt beeindruckend vor Augen. Dabei wertet und belehrt er nicht, sondern überlässt es dem Leser eigene Schlüsse zu ziehen. Die Grippe-Pandemie wird in Ironmongers Roman noch durch eine Ölkrise verstärkt, damit müssen wir uns zum Glück momentan nicht auch noch herumschlagen, trotzdem gibt es einige Übereinstimmungen zwischen dem Roman und der aktuellen Corona-Krise. Auch im Roman geht es um Themen wie Ansteckungsgefahr, Quarantäne und natürlich darf auch das zu hamsternde Klopapier nicht fehlen. Daneben ist aber auch Platz für viele positive Aspekte, wie zum Beispiel die gegenseitige Hilfsbereitschaft. So ist es, trotz des ernsten Themas, ein sehr positives Buch, ein Buch das man auch Lesen kann, wenn man von Krankheit und Grippe eigentlich nichts mehr hören möchte. Ironmonger erzählt seine Geschichte sehr langsam, nimmt sich Zeit die Dorfbewohner vorzustellen und lässt die meisten Konflikte und Gewalt fernab des Dörfchens stattfinden. Fazit Eine grandiose Geschichte die aktueller nicht sein könnte! Ironmonger schafft es, trotz des ernsten Themas, eine zuversichtliche Sicht auf die Menschheit beizubehalten.


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