In guten wie in schlechten Tagen

Roman

Tayari Jones

(15)
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Beschreibung

Die Geschichte von zwei jungen Menschen, die sich finden, heiraten – und erfahren, dass nichts im Leben so stark und zugleich so zerbrechlich ist wie wahre Liebe.

Eine junge Frau und ein junger Mann verlieben sich. Celestial steht vor ihrem Durchbruch als Künstlerin; Roy ist ein erfolgreicher Handelsvertreter, auf dem besten Weg, Karriere zu machen. Celestial und Roy beschließen, das Leben gemeinsam zu meistern. Sie heiraten. Ihre Liebe ist wahr und die Zukunft eine große Verheißung. Doch dann trifft sie wie aus dem Nichts ein Urteilsspruch, der Roy für Jahre ins Gefängnis bringt. Die beiden beschließen, sich nicht auseinanderbringen zu lassen und die schwere Zeit zu meistern. Aber sie müssen erkennen, dass das Leben sie mit einem unlösbaren Rätsel auf die Probe stellt: Wie kann Liebe so groß, so wahr – und doch so zerbrechlich sein?

»Tayari Jones haucht ihren Figuren überzeugend eine Menge an Lebendigkeit, Charakter und Eigenwillen ein. (…) gut geschrieben und liefert ein facettenreiches Bild des Geschehens. Tayari Jones bietet zahlreiche Einblicke in die Haltungen und das Familienleben einer Schicht, über die sonst wenig zu lesen ist: nämlich den aufstrebenden afroamerikanischen Mittelstand.«
SWR2, Lesenswert

»Ein emotionales Geflecht, durch das Jones verschiedene Perspektiven auf die Wut und Trauer einbringt. Die Brutalität der Ungerechtigkeit dringt durch jede Zeile.«
Zürcher Kulturtipp

»Tayari Jones erzählt uns eine Geschichte voller Schmerz, Poesie, Tragik und Schönheit. Es geht um Loyalität, Schuld und Moral – und eben auch um Liebe. So ist der Liebesroman auch ein politischer Roman: über die immer noch andauernde Rassendiskriminierung in den USA. Und das ist die Stärke dieses Romans: Die Autorin konzentriert sich voll und ganz auf ihre Figuren. Deren Gefühle wirken echt.«
SRF 2 Kultur

»Ein weiser, ergreifender, einfühlsamer Roman über Gerechtigkeit, Liebe und das Leben, der aufwühlt.«
BÜCHER Magazin

»Die Liebe der beiden ist nicht die einzige, von der Jones erzählt. Es geht ums Einlassen und ums Loslassen und ganz nebenbei um das schwarze Amerika von heute. Stark!«
Emotion

»Ich habe auf jeder Seite, eigentlich schon von Beginn an, gefühlt, wie diese Liebe auch in mir kämpft, wie ich verzweifle und hoffe. Wahnsinnig schön und berührend erzählt – eine realistische, aber auch essentielle Liebe ohne eine Spur von Kitsch.«
Bremen Zwei

»Es ist eigentlich ein Liebesroman, aber noch viel mehr. […] Faszinierend, spannend, aktuell.«
SFR1 Buchzeichen

»Die Gegensätze, die hier aufeinanderprallen, hat Tayari Jones in bildhaft kräftiger Sprache ergreifend beschrieben. Der Roman ist gespickt mit dramatischen, verrückten und absurden Einfällen.«
Strandgut Kulturmagazin

»Zart romantisch und schmerzhaft realistisch verknüpft US-Autorin Tayari Jones in ihrem Roman eine berührende Beziehungsgeschichte mit einem beklemmenden Rassismusdrama. Ein ergreifender Ehe-, Familien-, Beziehungsroman. Vor allem aber wirft er einen intimen, sensiblen Blick auf schwarze Lebenswirklichkeiten.«
Spiegel Online

»Barack Obama hat recht: Es ist eine bewegende Geschichte, das außergewöhnliche Porträt einer Ehe, in der beide Kämpfen, dass es wieder so werden kann wie es war, bei der man als Leser mit hofft und mit bangt.«
Christine Westermann, WDR 5, Bücher

»Es ist geschriebene Zeitgeschichte und es bleibt dem Leser in Erinnerung.«
Andreas Wallentin, WDR 5, Bücher

»Ich war tief bewegt. […] Eine tolle Geschichte.«
Christine Westermann, WDR Fernsehen, Frau TV

»Ein feiner Roman über die Chemie der Liebe. Und eine sozialkritische Bestandsaufnahme des amerikanischen Justizsystems.«
Glamour

»Ein universelles Buch über Liebe, über Geschlechterfragen, über die Rollenverteilung in einer Beziehung und auch ein Buch über die immer noch bestehende Diskriminierung von jungen schwarzen Menschen in den USA. Ich bin diesem Buch komplett erlegen.«
Annerose Beurich, stories! Buchhandlung

»Ein einfühlsames und berührendes Buch, das einen Sog entwickelt, dem ich mich bis zum Ende nicht entziehen konnte.«
Daniela Stohn, Brigitte

»Ein außerordentlich persönliches Portrait einer Ehe, die an rassistischer Ungerechtigkeit zerbricht. Eine Geschichte von Liebe, Verlust, Treue und menschlicher Widerstandskraft vor dem sehr politischen Hintergrund der heutigen USA. Wir alle haben dieses brillante Buch geliebt.«
Aus der Begründung der Jury für die Verleihung Women’s Prize for Fiction

»Jones ist eine so großartige Schriftstellerin, dass sie es schafft, dass man mit beiden Hauptfiguren mitfühlt, sogar als eine von ihnen eine schwierige Entscheidung getroffen hat.«
Bill Gates

TAYARI JONES, geb. 1970, ist mit ›In guten wie in schlechten Tagen‹ über Nacht zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten amerikanischen Autorinnen geworden. Zuvor veröffentlichte sie in Tin House, The Believer, The New York Times und Callalloo. ›In guten wie in schlechten Tagen‹ ist ihr erfolgreichster Roman, der auf Platz 2 der New York Times-Bestsellerliste stand und mit dem renommierten Women’s Prize for Fiction ausgezeichnet wurde.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7160-2776-9
Verlag Arche Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/15,1/3,5 cm
Gewicht 580 g
Übersetzer Britt Somann-Jung
Verkaufsrang 61141

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Wie gewünscht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leopoldshöhe am 20.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Übertragung des Buches erfolgte prompt. Es gab keinerlei Probleme und die Abbuchung des Betrages war auch kein Problem. Also kurz und bündig: Alles super.

Absolut empfehlenswert
von Reading Maddox Girl3 aus Wien am 23.03.2019

Das Cover ist schlicht aber wunderschön. Der Baum darauf hat natürlich eine Bedeutung in der Geschichte, ich liebe dieses Cover einfach. Auch ohne den Umschlag gefällt es mir wahnsinnig gut. Wow! Diese Geschichte hat mich wahnsinnig berührt. Die Protagonisten Celestial und Roy haben mich von der ersten Seite an, mit auf ihr... Das Cover ist schlicht aber wunderschön. Der Baum darauf hat natürlich eine Bedeutung in der Geschichte, ich liebe dieses Cover einfach. Auch ohne den Umschlag gefällt es mir wahnsinnig gut. Wow! Diese Geschichte hat mich wahnsinnig berührt. Die Protagonisten Celestial und Roy haben mich von der ersten Seite an, mit auf ihre Reise genommen, mir oft Gänsehaut Momente beschert und mich alle Gefühle mitempfinden lassen. Was die beiden mitmachen mussten, war wirklich eine harte Probe für ihre Ehe und ich habe mit beiden so mitgelitten, ich kann gar nicht sagen wie sehr, denn leicht war es für keinen von beiden. Für Roy war es natürlich noch härter, denn sein gesamtes Leben und sein gesamtes Umfeld, waren von heute auf morgen verschwunden und das schlimmste an dem ganzen war, dass er unschuldig alles verloren hatte. Und auch wenn er in dieser Zeit etwas gewonnen hat, waren es doch mehr Verluste. Von der Geschichte möchte ich nicht zu viel verraten, ich finde das sollte jeder selbst lesen. Was ich aber definitiv sagen kann ist, dass der Schreibstil der Autorin der Wahnsinn ist. Sie hat mich von der ersten Seite an, in ihren Bann gezogen, hat hier eine wahnsinnig gefühlvolle Geschichte niedergeschrieben und mich auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen.

Ein Roman, der demonstriert, was Liebe kann - und was nicht!
von René We am 20.03.2019

Tayari Jones' Roman "An American Marriage" stand schon seit seiner Veröffentlichung vor gut einem Jahr auf meiner imaginären Wunschliste. Im Buchreport-Magazin sah ich sonntags eine Anzeige, welche zu meiner Überraschung die deutsche Veröffentlichung unter dem Titel In guten wie in schlechten Tagen ankündigte. Das erkannte ich n... Tayari Jones' Roman "An American Marriage" stand schon seit seiner Veröffentlichung vor gut einem Jahr auf meiner imaginären Wunschliste. Im Buchreport-Magazin sah ich sonntags eine Anzeige, welche zu meiner Überraschung die deutsche Veröffentlichung unter dem Titel In guten wie in schlechten Tagen ankündigte. Das erkannte ich nur so schnell, da der Arche Verlag das wunderschöne Originalcover beibehielt! Danke dafür ;) BRÜCKENMUSIK In guten wie in schlechten Tagen gliedert sich in drei Teile und einen Epilog. Innerhalb dieser größeren Abschnitte berichten drei Figuren ihre Sicht der Dinge: Roy, Celestial und Andre. Andre ist ein Studienfreund von Roy und seit seiner Kindheit mit Celestial befreundet. Teil eins der Geschichte, "Brückenmusik", erzählt zusammengefasst das ganze Eheleben von Roy und Celestial bis zu Roys Verurteilung. Für mich fühlte sich "Brückenmusik" wie ein sehr langgezogener Prolog an. Tayari Jones führte in diesem Part das Paar Roy und Celestial ein und lies den Leser in meinen Augen zu oberflächlich an ihrem wirklichen Gefühlsleben teilhaben. Alles mündet in einer schicksalshaften Übernachtung in einem Motel, wo eine fremde Frau nachts vergewaltigt wird und Roy dieser Tat bezichtigt. Für Roy und Celestial bedeutet der Urteilsspruch erstmal das Ende ihrer Liebesgeschichte. Zwar halten sie weiterhin Briefkontakt, doch irgendwie scheint der Funke verflogen. Das trug dazu bei, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Ein Plus für den Spannungsbogen. Schließlich sollten noch gut 250 Seiten folgen und der Titel verspricht mehr als das plötzliche Ehe-Aus, weil ein Partner im Gefängnis sitzt. Nichtsdestotrotz empfand ich den Einstieg in das Buch langatmig. Wenn ich bedenke, wie Tayari Jones die Geschichte fortführt, auch irgendwie zu straight forward. Als müsse sie erstmal die Hürde nehmen, Roy und Celestial auseinander zu treiben, um dann erst richtig mit ihrer intendierten Handlung um die Ecke kommen zu können. BEREITE EINEN TISCH FÜR MICH Teil zwei trägt den Titel "Bereite einen Tisch für mich" und führt erstmals die Perspektive von Andre ein. Er ist ein alter Freund von Roy und Celestial, der in der Zeit von Roys Abwesenheit um Celestials Gunst buhlt. Diesen Aspekt des Buches fand ich teilweise vorhersehbar, teilweise wiederum sehr clever gelöst: Ich finde es sehr mutig von Tayari Jones, dass sie Celestial ihren Eheschwur brechen lässt. Andere Autor*innen hätten vielleicht von der Versuchung geschrieben, dem inneren Zerwürfnis. Doch Jones wirft sämtliche Zweifel über Bord und stellt die Weichen für eine gemeinsame Zukunft von Andre und Celestial. Spiegelt sie damit vielleicht einfach nur die Wahrheit wider? Vermutlich würde jetzt jeder sagen: "Selbstverständlich würde ich meinem Partner in einer solchen Ausnahmesituation treu bleiben". Doch ob das in Wirklichkeit auch so aussähe? Ich finde, man muss so eine Situation immer aus der Sicht eines Beteiligten betrachten. Ich konnte Celestials Verhalten in der Hinsicht nachvollziehen. Schwierig wird die Situation, als Roy frühzeitig aus der Haft entlassen wird und sich alles zur unausweichlichen Konfrontation zuspitzt … GROSSMUT Im letzten Teil, "Großmut", wird die Symbolik des Covers geklärt - warum es in den Farben gold und türkis gehalten ist und was der halb abgeschlagene Baum zu bedeuten hat. Nochmal ein großes Lob ans Coverdesign. Jones schreibt in diesem Abschnitt von einem großen Aufeinandertreffen. Über diesen Part kann ich nicht viel schreiben, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel: Ich fand das Ende des Buches sehr gelungen! Es zeigt, wie das Leben spielen kann. Der Autorin ist es vortrefflich gelungen, einen Roman über eine american marriage zu schreiben. Noch passender finde ich allerdings den deutschen Titel! Meine Anerkennung geht an den Arche Verlag. Super Leistung. EINE STORY MIT GEHALT Tayari Jones schneidet in In guten wie in schlechten Tagen so viele wichtige Themen an, dass ich mich ihnen nicht im Detail widmen kann (oder die Rezension würde aus sämtlichen Nähten platzen). Es geht um den Rassenkampf, die Ungerechtigkeiten des amerikanischen Rechtssystems hinsichtlich seiner Behandlung von Schwarzen und um die Institution Ehe und wie sich die Ansichten diesbezüglich unterscheiden können, wenn man den Aspekt der Religion mit einbezieht. Letzteres stellt meines Erachtens nach die große Stärke des Romans dar. FAZIT In guten wie in schlechten Tagen ist ein sehr gut geschriebenes Buch von einer äußerst talentierten Autorin, die es mit einer Leichtigkeit schafft, ihre Protagonisten nahbar und gleichzeitig unglaublich komplex wirken zu lassen. Der Roman schildert den Prozess einer Ehe, die ein Happy-End finden oder im Guten oder Schlechten auseinandergehen könnte. Es bleibt spannend bis zuletzt. Punkte, die mich gestört haben: Der im Vergleich zum Rest eher blass wirkende erste Teil und das hin- und hergeswitche zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen. Das sorgte am Ende zwar dafür, dass sich die gesamte Story schön fügt, doch geschah dies leider ohne jeglichen Hinweis, wie zB eine Jahreszahl oder ähnliches, was es für mich als Leser ein bisschen erleichtert hätte, mitzukommen.


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