Maschinen wie ich

Roman

detebe Band 24560

Ian Mc Ewan

(53)
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Beschreibung

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler, Miranda eine clevere Studentin. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07068-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,9 cm
Gewicht 378 g
Originaltitel Machines Like Me
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 51039

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
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Lesenswert
von shoka Golsabahi aus Berlin am 04.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Maschine und eine komplizierte Liebesgeschichte, eine kleine seltsame "Dreiecksbeziehung" sozusagen. Eine Studentin die nachdenklich ist und nachdenklich macht, und ein Mann der, nicht weniger kompliziert ist. Ian Mc Ewan hat noch nie enttäuscht. Lesenswert!

Eine Geschichte, die nachdenklich macht
von vielleser18 aus Hessen am 07.12.2019

Ian McEwan ist mal wieder ein Roman gelungen, der den Leser zum Nachdenken bringt. Wir stellen uns einfach mal vor: Es sind die 1980erJahre, die Welt, die Ian McEwan uns beschreibt, sieht allerdings anders aus, als unsere reale Vergangenheit. Die Technik der 1980er Jahre ist schon viel fortgeschrittener, es gibt Handys und se... Ian McEwan ist mal wieder ein Roman gelungen, der den Leser zum Nachdenken bringt. Wir stellen uns einfach mal vor: Es sind die 1980erJahre, die Welt, die Ian McEwan uns beschreibt, sieht allerdings anders aus, als unsere reale Vergangenheit. Die Technik der 1980er Jahre ist schon viel fortgeschrittener, es gibt Handys und selbstfahrende Autos. Und seit neuestem gibt es - wenn auch erst in geringer Stückzahl - Roboter, die wie Menschen aussehen, die denken können, sich wie Menschen bewegen und handeln können. Nur eines unterscheidet sie: sie benötigen Strom. Nachts werden sie ans Stromnetz angeschlossen und werden aufgeladen. Dem Protagonisten Charlie ist es gelungen einen der raren Roboter zu ergattern. Er häte zwar lieber eine EVA gehabt, aber ist auch mit seinem ADAM zufrieden. Zu der Geschichte gehört aber auch noch Miranda, die im selben Haus wie Charlie wohnt, nur eine Etage höher. Sie und Charlie beginnen eine Beziehung, gerade als auch Adam bei Charlie "einzieht". Auch Adam hat Gefühle, er verlieb sich ebenfalls in Miranda - und da er über ausgezeichnete Recherchekompetenzen verfügt - weiß er auch mehr über sie als Charlie. Miranda verheimlicht etwas aus ihrer Vergangenheit, doch ihre Vergangenheit droht sie nun einzuholen. Abwechslungsreich und dramtaturgisch fesselnd erzählt uns Ian McEwan eine kunstvoll inszinierte Dreiecks-Geschichte, die so ganz anders ist als alle anderen sonstigen Dreiecksgeschichten, denn ein Part ist nicht menschlich - jedenfalls nicht 100%ig. Zudem hat mir dieser Mix aus Vergangenheit/Zukunft sehr gut gefallen, was wäre, wenn es damals schon diese heutigen technischen Möglichkeiten gegeben hätte, was wäre anders gewesen, hätte sich anders entwickelt. Wo ständen wir heute ? Zudem macht sich Protagonist Charlie viele (philosphische) Gedanken, nicht alle seine Gedanken sind für mich laienhaften Leser verständlich , aber darauf kommt es auch gar nicht an. Es ist ein Teil des Protagonisten und gehört zu dieser Geschichte, und gibt dem ganzen Tiefgang. Denn der eigentliche Kern dieser Geschichte ist die Moral und ob es eine richtige oder mehrere richtige Entscheidungen gibt, die man in gewissen Situationen treffen muss. Was macht den Menschen so einzigartig? Was unterscheidet ihn von einem Roboter? Gibt es die eine einzige Wahrheit? Wann handeln wir richtig? Wieviel Platz dürfen oder sollten Gefühle bekommen, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen? Unterhaltsam und nachdenklich werden diese Fragen im Buch thematisiert. "Maschinen wie ich" liest sich wie ein Science Ficton, ein Krimi, eine LIebesgeschichte - alles auf einmal. Eine fesselnde Geschichte, die zum Nachdenken anregt über Moral und Wahrheit, Liebe und Leid, über Unterlassung und Verheimlichung, Lüge und Verrat.

Wäre mehr drin gewesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 20.07.2019

Künstliche Intelligenz, ein Thema das viele Menschen beschäftigt und noch viel mehr fasziniert. Da ich ein großer McEwan-Fan bin, bin ich mit dementsprechend großen Erwartungen an das Buch heran getreten, gerade auch weil ich das Thema K.I. sehr spannend finde, doch leider wurde ich enttäuscht. Der Schreibstil ist wie immer gro... Künstliche Intelligenz, ein Thema das viele Menschen beschäftigt und noch viel mehr fasziniert. Da ich ein großer McEwan-Fan bin, bin ich mit dementsprechend großen Erwartungen an das Buch heran getreten, gerade auch weil ich das Thema K.I. sehr spannend finde, doch leider wurde ich enttäuscht. Der Schreibstil ist wie immer großartig. McEwan versteht sein Handwerk einfach. Leider konnte mich der Inhalt des Buches nicht sonderlich überzeugen. Zu sehr wird auf die politische Lage des Landes eingegangen und zu wenig auf die Beziehung der Protagonisten und der ganzen, wirklich interessanten, Sache mit den Robotern. Auch die Charaktere waren mir leider nicht sympatisch. Abschließend kann ich sagen, ein Buch mit viel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde. Der Schreibstil überzeugt aber, wie immer, auf ganzer Linie.


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