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Der Vorleser

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07066-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2 cm
Gewicht 250 g
Verkaufsrang 151008
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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"(...) Konzentration auf Gegenwart und Zukunft, die blind ist für das Erbe der Vergangenheit, von dem wir geprägt sind (…)." (172)
von Miri am 22.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jä... Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jähriger Hanna gelesen habe, sondern als eine offene Auseinandersetzung mit Geschichte resp. Vergangenheit (in diesem Fall nationalsozialistische Verbrechen im KZ), die auch die folgenden Generationen prägt (dies ist uns oft nicht bewusst). Das Buch hat drei wichtige Themen aufgegriffen: "verbotene Liebe", Verarbeitung des Nationalsozialismus vor allem die Schuld- und Verständnisfrage der 60er Jahre und Analphabetismus. Als Hanna plötzlich aus Michaels Leben verschwindet und dann Jahre später wieder als Angeklagte in einem Prozess auftaucht, versucht dieser sie zu verstehen. Was hat Hanna dazu getrieben, der SS beizutreten und Frauen zum Tode zu schicken? War ihr es bewusst oder nicht? Hat sie nur Befehle ausgeführt oder hat sie es aus tieferen egoistischeren Gründen gemacht (ihre Unmündigkeit = Analphabetismus) zu verschleiern? Das Buch ist voll inneren Konflikte und offenen Fragen, die zum Denken anregen. Die Vergangenheit formt uns und Geschichte liegt nicht nur in Vergangenheit: „Geschichte treiben heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und beide Ufer beobachten und an beiden tätig werden" (172). Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem allen denen, die ihre Augen nicht verschlossen halten wollen.

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist sehr gut und anschaulich zu lesen. Wenn man den Film zuerst gesehen hat, ist es trotzdem noch sehr lesenswert.

Mega!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahlen am 05.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein so, so toller Roman! Der Titel passt PERFEKT zur Geschichte. Bernhard Schlinkers Schreibstil ist sehr angenehm und war flüssig zu lesen! Ich hatte das Buch in weniger als 2 Tagen durch und war traurig darüber, dass die Geschichte zu ende gegangen ist. Auch, wenn ich der Meinung bin, dass der Altersunterschied zwischen ... Ein so, so toller Roman! Der Titel passt PERFEKT zur Geschichte. Bernhard Schlinkers Schreibstil ist sehr angenehm und war flüssig zu lesen! Ich hatte das Buch in weniger als 2 Tagen durch und war traurig darüber, dass die Geschichte zu ende gegangen ist. Auch, wenn ich der Meinung bin, dass der Altersunterschied zwischen Hanna und Michael etwas fragwürdig und merkwürdig ist, sollte man trotzdem jeden leben lassen, wie er/sie es für richtig hält. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Hanna früher bei der SS gewesen ist, was mich demnach auch sehr überrascht hat, als ich bei der Stelle ankam! Zudem fand ich die ganze Situation mit ihrem Verschwinden und das plötzliche Widersehen im Gerichtssaal echt gut gemacht. > Dazu gehört ja auch, dass Michael ohne zu wissen, dass er Hanna wiedersehen würde, sich dazu entschieden hat, Rechtswissenschaften zu studieren-> Zufall?! Als Michael, Hanna dann im Gerichtssaal wiedersah und dabei nichts gespürt hat, konnte ich gut nachvollziehen, da sie ihn ohne irgendwas zu sagen, verlassen hat. Klar müsste er verletzt und sauer gewesen sein... Hanna hat zwar mir zwar ein bisschen leid getan, jedoch hat sie in der Vergangenheit ein Verbrechen begangen auch, wenn sie nicht das Oberhaupt der ,,Bande" war, wie sie es später behauptete, da sie fürchtete, dass sie ihr Geheimnis aufflog. Sie hat sich dafür geschämt, dass sie nicht die Fähigkeit besitzt, zu lesen und zu schreiben und dafür hat sie am Ende lebenslange Haft zugeschrieben bekommen... Erstaunlich zu sehen, wie umfangreich Hanna, Michaels Leben geprägt hat, was man an den zahlreichen gescheiterten Beziehungen sehen konnte und auch an der gescheiterten Ehe mit Gertrud. Das Ende war sooooo krass. Mit ihrem Selbstmord hätte ich niemals gerechnet und war echt schockiert darüber. Traurig, dass sie aufgegeben und nicht weiter gekämpft hat... Wieder hat sie ihn im Stich gelassen, leider. Ich weiß immernoch nicht, ob ich Hanna mögen soll, oder nicht-> bin unschlüssig! Auf jeden Fall ein 5 Sterne Buch!!